
Nachdem sich das Haus der Kulturen der Welt mit dem Projektaufruf “überlebenskunst” bereits an Akteure im urbanen Raum gewandt hat, lädt es nun Nachwuchskuratoren ein, Vorschläge für ortsspezifische Kunstprojekte im Rahmen von Meridian | Urban. Curatorial Projects on Health einzureichen.
Kuratoren sind aufgefordert, Kunstprojekte für das Stadtzentrum Berlins vorzuschlagen. Es werden Projekte gesucht, die sich mit dem Verhältnis von Kunst und Gesundheit auseinandersetzen, seine Bedeutung für das zeitgenössische urbane Leben ansprechen und bestehende Menschenbilder hinterfragen. (HKW)
Hier werden vielleicht neue Projekte für den Urban Intervention Award der Zukunft geboren. Die gesamte Beschreibung des Call for proposals findet ihr hier. Annahmeschluß ist der 17. September 2010.

Wohnturm von Hejduk in Berlin-Kreuzberg (Aufnahme vom 30.07.10)
John Hejduks IBA-87-Wohnturm in der Charlottenstraße in Berlin-Kreuzberg wurde vor einiger Zeit von einer neuen Immobiliengesellschaft übernommen und sollte umfassend saniert werden. Im Zuge der Sanierung sollte das charakteristische “Gesicht” des Gebäudes entfernt werden und die graue Farbe durch weiß ersetzt werden. Nachdem von vielen Seiten Kritik an diesen Planungen geübt wurde, scheint die Berlinhaus Verwaltungs GmbH nun eingelenkt zu haben. Das erste Gebäude der Anlage, das bereits weiß gestrichen war, “erstrahlt” nun wieder im grauen Originalfarbton.

urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau am 29. Juli in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz
planen kann man vieles nur das wetter nicht. wegen des einsetzenden regens und der drohenden gewitterstürme konnten wir am 22. Juli 2010 leider unser filmprogramm nicht wie beabsichtigt durchführen.
eine woche später nun gibt es eine wiederholung, wenn auch in abgespeckter form (quasi passend zu den abgespeckten temperaturen!). also keine führungen, nur filme gucken. und ohne schlechtwetteroption!
| 29. Juli 2010 | ||
| 21:00 |
urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau am 29. Juli in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz
planen kann man vieles nur das wetter nicht. wegen des einsetzenden regens und der drohenden gewitterstürme konnten wir am 22. Juli 2010 leider unser filmprogramm nicht wie beabsichtigt durchführen.
eine woche später nun gibt es eine wiederholung, wenn auch in abgespeckter form (quasi passend zu den abgespeckten temperaturen!). also keine führungen, nur filme gucken. und ohne schlechtwetteroption!
wir freuen uns, ein zweites mal in den prinzessinnengärten zu gastieren!
programm
ab 21 uhr:
* cityfarmers, Meryl Joseph, 2005, 31 Min.
* Eine andere Welt ist pflanzbar (Ausschnitt aus Kapstadt), Ella v.d. Haide, 2005, 10 Min.
* trimtime, Gil Alkabetz, 2001, 3 Min.
* gelee royal, Marc Holtbecker und Steffen Krämer, 2010, 3 Min.
* Der Blingänger, Andreas Samland, 2004, ca. 30 Min.
* Wurzeln schlagen, Roland Achini, 2009, 38 Min.
wer gärtnern will, kann um 15 uhr kommen.
wer was über die prinzessinnengärten wissen will, kommt um 20.25: statt führung gibt es eine kurze doku über gemeinschaftsgärten in Kreuzberg, u.a. die prinzessinnengärten.
mit dank an unsere sponsoren: SRL, BDLA und interfilm Berlin.
— ende der meldung

nächstes mal bitte ohne regen!

Lebensader Bergmannstraße
An dieser Stelle der kurze Hinweis auf eine lesenswerte Reihe, die der Tagesspiegel gerade veröffentlicht: Berliner Lebensadern – spannende Geschichten über Berliner Straßen, die wir alle kennen und mögen. Ganz im Gegensatz zu den touristischen Highlights der jeweiligen Straßen wird hier vor Allem die Geschichte der Straße und das ganz alltägliche Leben beschrieben.
Bisher erschienen sind Artikel zu: Oranienstraße | Motzstraße | Schiffbauerdamm | Bergmannstraße | Martin-Luther-Straße | Sybelstraße | Immanuelkirschstraße | Schillerpromenade .
Viel Spaß beim Lesen und (neu)entdecken der Straßen!
Das Buchstabenmuseum ist umgezogen! Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über diese liebenswerte Initivative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuchtreklame, Werbeschriftzüge und Embleme zu sammeln, um sie vor der Zerstörung zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Nach dem die Sammlung schnell immer größer wurde, ist nun das Museum vom Spittelmarkt in die Markthalle am Alexanderplatz in größere Räume umgezogen. Urbanophil hat sich umgesehen und ist begeistert: Die Buchstaben haben nun viel Platz und können in mehreren kleinen Räumen bestaunt werden – der ein oder andere Schriftzug ist sicherlich dabei, den man in der Stadt gesehen, vielleicht sogar schon vermisst hat.
Informationen zum Museum und viele Buchstaben gibt es hier.
Öffnungszeiten:
Do – Sa 13 – 15 Uhr,
Eintritt: 2,50 Euro
Karl-Liebknecht-Straße 13, Markthalle “Berlin Carré”, 1.OG
10178 Berlin – Mitte
U+S Alexanderplatz
| 17. Juli 2010 | ||
| 12:00 | bis | 20:00 |
| 18. Juli 2010 | ||
| 12:00 | bis | 20:00 |
Die Kunsthochschule Weißensee bespielt am 17. und 18. Juli 2010 die wohl zentralsten Galerieräume Berlins: die Fernsehturmfußumbauung.
Dreißig Studierende der Kunsthochschule Berlin-Weißensee stellen zusammen mit internationalen Gaststudenten aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Japan, Großbritannien, der Schweiz und Kanada in der “Außenstelle Fernsehturm” ihre neuesten Werke aus.
Die Ausstellung findet im Rahmen der Tage der offenen Tür der Kunsthochschule Berlin-Weißensee statt und wird von der Jungkuratorin Katia Lina Sternel betreut.
Am Samstag um 12 Uhr wird mit einem Sektfrühstück eröffnet, der Eintritt ist frei. Um 13 Uhr am Samstag bieten die Jungen Meister e.V. eine Führung durch die Ausstellung an, für die man sich hier anmelden kann.
Geöffnet ist an beiden Tagen zwischen 12 und 20 Uhr.
Hoffentlich ist diese Ausstellung ein Auftakt zu einer verstärkten Nutzung der Fernsehturmfußumbauung!
WO: Fernsehturmfußumbauung, Panoramstraße 1a, Berlin WANN: 17. und 18. Juli, 12-20 UhrEINTRITT FREI

…des Berliner Fernsehturms. Die Fußumbauung wurde nach der Errichtung des Fernsehturms 1969 begonnen und drei Jahre später fertig gestellt. Bauingenieur Walter Herzog und Architekt Heinz Aust setzten mit ihren in die Höhe und in Richtung Boden strebenden auskragenden Faltwerkkonstruktionen ein Bindeglied zwischen Fernsehturm und Stadt, das als Erdung und Lokalisierung des Turms wirkt.
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Sommerspezial am 22. JULI 2010 ab 19 Uhr in den Prinzessinnengärten
Urbane Landwirtschaft und Gärtnern in der Stadt – zwei Themen, die in diesem Jahr ganz besonders sprießen. Triste Flächen werden zu blühenden Gärten, kleine und große Pflanzaktionen, mal heimlich, mal ganz offiziell, verändern die Stadtlandschaft. Projekte der urbanen Landwirtschaft erweitern das Spektrum nachhaltigen Handelns.