Entries Tagged as 'Fotografie'

Ausstellung: Architekturfotografie von Ulrich Schwarz

5. Februar 2010 12:00bis9. Februar 2010 18:00

Schöne Architekturfotografien von Ulrich Schwarz sind noch bis zum 06. Februar in der Galerie Dittmar in der Ausstellung “Architektur in Berlin” zu sehen. Gezeigt werden großformatige Bilder mit Details oder Totalaufnahmen bekannter Bauwerke, darunter z. B. das Kanzleramt und die Komische Oper.

Ort: Galerie Dittmar, Auguststraße 22, 10117 Berlin

Zeit: noch bis zum 06.Februar 2010, Di-Sa 12-18 Uhr

Die Nachkriegsmoderne von ihrer schönsten Seite

Daniel-Sebastian-Schaub_TU Berlin

Der freischaffende Künstler Daniel Sebastian Schaub setzt sich in seinen Fotografien mit den besonderen Bauten der Nachkriegsmoderne auseinander. So schreibt er zu seinem Werk:

In meinem photographischen Schaffen verhandle ich den Widerspruch zwischen den baulich-ästhetischen Besonderheiten und der defizitären Wahrnehmung dieser Baukörper im öffentlichen Bewusstsein. Einfache und gewöhnliche Bauten, die vornehmlich durch Isolation, Stigmatisierung und Abwertung gekennzeichnet sind, verwandle ich in Raum- und Zeitschiffe, in surreale Landschaften und fiktive Übergangsräume. (transformationsfelder.de)

Daniel-Sebastian-Schaub_Oberpostdirektion-Hamburg Daniel-Sebastian-Schaub_Wohnhaus-Hansaviertel Daniel-Sebastian-Schaub_Siemensdamm

Für einen Blick auf die weiteren Bilder von Daniel Sebastian Schaub klickt ihr am Besten auf seine Homepage: transformationsfelder.de

Ruhrgebiet 1959. Industriefotografie von Ulrich Mack

7. Dezember 2009 14:00bis18. Dezember 2009 18:00

Beeindruckende Fotografien von Ulrich Mack sind noch bis zum 18.12. in der Galerie “argus fotokunst” zu sehen. Sie zeigen die Industrielandschaft des Ruhrgebiets Ende der 1950er Jahre. Im Gegensatz zu den bekannten Fotografien des Ehepaars Becher hat Ulrich Mack das Ruhrgebiet zu einer Zeit portraitiert, als die Industrieanlagen noch Teil der Gegenwart und nicht ein Relikt eines vergangenen Zeitalters waren. Sehenswert!

bis 18.12 in der Galerie argus fotokunst

Marienstraße 26, 10117 Berlin, Dienstag bis Sonnanbend 14 – 18 Uhr

easyJet-Onboard-Magazin: Modefotos im Holocaust-Mahnmal

Der easyJetset und Berlin sind ja spätestens seit Tobias Rapps Buch Lost and Sound synonym zueinander zu verwenden. Nun scheint easyJet es wohl etwas zu weit getrieben zu haben. Wie NewStatesman berichtet, finden sich in der aktuellen Ausgabe des Onboard-Hochglanzmagazin der Airlines Fotos, die Models zeigen, die modische Outfits im Holocaust-Mahnmal zur Schau tragen.

That company [easyJet] has yet to speak up about the matter, so it remains unclear whether the fine folks at INK publishing are ignorant or just stupid. Looks like Hannah Arendt is right once again.
Quelle: http://blog.archpaper.com/wordpress/archives/5381

Mittlerweile hat easyJet offensichtlich reagiert und die komplette Ausgabe des Magazins zurückgezogen.

Finissage: Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung

27. November 2009
19:00bis21:00

ABRISS Berlin lädt zur Finissage, Diskussion und Livemusik in die New Yorck im Bethanien ein. Henri Lefebres “Recht aus Stadt” zur “Gesellschaftlichen Produktion von Raum” soll genutzt werden, um eine Diksussion über Raum- und Stadtentwicklung anhand architektonischer Artefakte der Nachkriegsmoderne in Berlin zu entwickeln.

Die Ausstellung Ausstellung “Die gefährdete Moderne” ist bereits seit Ende Oktober im New Yorck Bethanien zu sehen. Dem Mangel an Anerkennung lassen die Bauten der Nachkriegsmoderne oftmals ins Abseits geraten. Der Fotograf Daniel Sebastian Scheib hat diese Baute in ein schönes Licht gesetzt und zeigt diese Fotografien in der Ausstellung.

Mehr Bilder gibts hier.

Ausstellung: Alfred Messel – Visionär der Großstadt

18. Februar 2010 10:00bis21. Februar 2010 19:00

Der Architekt Alfred Messel (1853-1909) gehört zu den bedeutendsten Visionären der modernen Großstadtarchitektur. In einer umfassenden Ausstellung präsentiert die Kunstbibliothek zu Messels 100. Todestag sein Werk mit rund 350 Exponaten: Originalzeichnungen, Baupläne, Fotografien, Modelle sowie originale Bauplastik des Warenhauses Wertheim und des Pergamonmuseums.

Alfred Messel schuf stilprägende Bauten zwischen Historismus und Moderne. Er errichtete Museen, Finanzpaläste, großbürgerliche Villen sowie Reformwohnungsbauten-Gesamtkunstwerke in ihrer Einheit von Außen- und Innenarchitektur. Einzigartig und noch heute im Bewusstsein der älteren Berliner sind seine Warenhausbauten für die Firma Wertheim. Die prächtige Filiale am Leipziger Platz war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das größte Warenhaus Europas. In seiner Funktionalität, Größe und Eleganz vermittelte es wie kein anderes Gebäude das moderne Großstadtgefühl. Mit seinen Planungen für das Pergamonmuseum vollendete Alfred Messel auch die “Stadt der Museen”, wie Wilhelm von Bode die Muse-umsinsel Berlin seinerzeit umschrieb. Seit 1999 ist die Museumsinsel UNESCO Weltkulturerbe.

Die vom Hauptstadtkulturfonds geförderte Ausstellung und der dazugehörige Katalog entstanden in Kooperation mit dem Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, in dem sich der Büronachlass Messels befindet.

Ausstellungshallen Kulturforum Potsdamer Platz
Di-So: 10-18 Uhr
Eintrittspreis: 8/4 Euro
Ausstellungsdauer: bis 21.2.2010

Weitere Informationen:
http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?lang=de&objID=16751&typeId=10

Ausstellung “Abnahmeprotokoll” mit Vorträgen und Lesungen

14. November 2009
16:00
16:00

Ausstellung im Berlin Carré mit Fotografien von Klaus Bädicker

Abnahmeprotokoll – Die alte Mitte von 1984 – 1994
250 Häuser im Wandel der Zeit in der Spandauer und Rosenthaler Vorstadt

Am 14.11.2009, 16 Uhr:
Das falsche Scheunenviertel. Ein Vorstadtverführer.
Die Autorin Ulrike Steglich liest aus ihrem Buch.

http://www.berlin-carre.de/cms/de/berlin_carre_aktuell/event/Vorschau.html

Heimat Charlottenburg: 30 Jahre ICC.Fotos von Mila Hacke

Das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt noch bis zum 4. November eine kleine aber aussagekräftige Ausstellung zum ICC der Architekten Schüler und Schüler-Witte. Gezeigt werden großformatige Fotografien der Architektin und Architekturfotografin Mila Hacke. Die sehr plastischen Fotografien zeigen insbesondere Innenräume des ICC, die ansonsten nur Messe- oder Konferenzbesucher zu Gesicht bekommen. Farbigkeit und Menschenleere der Fotos vermitteln die ganz besondere Atmosphäre dieser raumschiffähnlichen Architektur, die an die Filme Kubricks oder Tarkowskys erinnert. Ein Dokumentarfilm aus der Bauzeit gibt Einblick in die technisch anspruchsvolle Erbauung des ICC. Zudem werden Modelle der Beleuchtungs- und Wegweisertechnik im ICC ausgestellt, deren technisch-organische Konzeption eine fast schauerliche Faszination ausüben. Amüsant ist die Sammlung von Ansichtskarten mit dem ICC.
Eintritt frei
Di-Fr 10-17
So 11-17

Schloßstraße 69 in Charlottenburg, gegenüber Schloss Charlottenburg

Interaktive Streetart

FelleimerVogelhäuschen

Jeder, der dem Thema Stadt und öffentlicher Raum auf die eine oder andere Art verbunden ist, hat wahrscheinlich seinen ganz eigenen Spleen dieses Interesse zu pflegen. Manche fotografieren Brücken, z. B. im Venedig des Nordens, andere stellen Hundehütten zwischen Bahngleise und dann gibt es jene, die versuchen die verschiedensten Variationen von Streetart fotografisch zu erfassen.

(PO 002 from Vimeo.)

Und es gibt natürlich die Verrückten, die mit Streetart den öffentlichen Raum erst interessanter gestalten. Manchmal kennen sich Raum-Gestalter und -Fotografierer, ohne voneinander zu wissen, dass man ähnliche Interessen pflegt. Das wird erst dann offenbar, wenn man sich zufällig “auf frischer Tat” trifft. Durch eine solche Begegnung in Stockholm wurde jetzt in Erfahrung gebracht, dass sich im letzten Jahr eine bislang weitgehend unbekannte Gruppe junger Raumbespielungsaktivisten daran gemacht hat, die schwedische Hauptstadt auf ganz kreative Weise interaktiv zu bespaßen. An verschiedenen Stellen der Stadt wurden Installationen – zumeist Vogelhäuschen – angebracht, die (fast) alle durch unterschiedliche Funktionen interaktiv gestaltet waren und zum Mitmachen aufforderten. Sehr interessant z. B. die ‘königliche Flaschenpost’, das “flammenwerfende Vogelhäuschen” und das “kommunizierende Vogelhäuschen”. Sympathisch größenwahnsinnig dagegen das mitten auf einer Verkehrsinsel installierte mehrstöckige “Vogelhochhäuschchen”. Und am imposantesten, weil am lautesten und weithin hörbar: “Das trötende Vogelhäuschen”.

Dharavi – Ein Slum in Bildern und Zahlen

Dharavi hat den Ruf, der größte Slum Asiens zu sein. Geschätzte 300.000 bis eine Millionen Menschen drängen sich auf weniger als 2 km¬? in dem Stadtteil von Mumbai, Indien.Vor anderthalb Jahren titelte der Spiegel, der Slum oder vielmehr das Gebiet wären für 2,3 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, in der Hoffnung dort würden so Büros und Appartements entstehen. Müssten die Bewohner dann weichen, würde eine Wirtschaftseinheit von jährlich 650 Millionen US-Dollar vertrieben.

Diese Zahl wird in der Fotoreportage “Mumbai’s Hidden Heart” von der Los Angeles Times genannt. Aber nicht nur wegen der Zahlen ist die Reportage sehenswert, sondern vor allem wegen der eindrucksvollen Bilder.