Entries Tagged as 'Medienfassaden'

Wenn ein Haus träumt

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Eine wunderschöne Installation an der von O. M. Ungers erbauten Galerie der Gegenwart fand haben Urbanscreen realisiert. Unter dem Titel “How it would be, if a house was dreaming” schafften sie wohl eine der tollsten Fassadenbesoielungen der letzten Zeit.

The conception of this project consistently derives from its underlying architecture – the theoretic conception and visual pattern of the Hamburg Kunsthalle. The Basic idea of narration was to dissolve and break through the strict architecture of O. M. Ungers “Galerie der Gegenwart”. (freshome.com)

Zurücklehnen und anschauen.
[Danke an Vincent für den Hinweis]

Lights on – Medienfassadenkunst

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Nachdem letztes Jahr ja das Medienfassadenfestival für einige Ernüchterung in Bezug auf die Möglichkeiten der digitalen Fassaden sorgte (zumindest beim Autor), zeigt der obige Film nun endlich wieder eine tolle Inszenierung, welche die Möglichkeiten der neuen Technologien inspiriend nutzt. In der Kombination aus der im Gebäude installierten LEDs und schöner Musik ist hier ein tolles Kunstwerk für das Ars Electronica Center in Linz entstanden. Am besten in Fullscreen-Modus anschauen und den Sound aufdrehen. Dank an Vincent für den Link.

Fassadenbespielungen

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Wie ihr wisst, mögen wir Medienfassaden und die Fassadenbespielungen. Diesmal haben wir was sehr Schönes in den Weiten des Netzes gefunden (Dank an Phabe). Das Kollektiv Easyweb zeigt immer wieder interessante und auch innovative Projektionen an den unterschiedlichsten Fassaden. Für eine gute Übersicht empfehlen wir das neueste Video Mix Showreel 2009.

Vogelfeindliche Medienfassaden

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post-tower_night

Die vogelfreundlichere Beleuchtung (Foto via flickr: John & Mel Kots)

Vor genau einem Jahr berichteten wir über das vogelfreundliche Bewertungssystem mit Checkliste, welches die Stadt Toronto bereitstellt. Denn leuchtende Medienfassaden locken nicht nur Menschen an, sondern auch Vögel. Je heller die Gebäude beleuchtet sind, desto eher prallen Vögel gegen deren Fassaden – und verletzen sich oder sterben. Aus diesem Grunde wird die Beleuchtung des Post-Tower in Bonn

…zur Zeit der Haupt-Vogelzüge von März bis Mai und von August bis November [...] seit 2008 auf Blau umgestellt, auf 22 Uhr bis 1 Uhr begrenzt und durch bewegte Vogel-Silhouetten ergänzt. (Quelle: Wikipedia)

In wie weit diese Maßnahme wirklich zum Schutz der Vögel beiträgt, untersucht die Studentin Irina von Maravic im Rahmen ihrer Diplomarbeit. Vielleicht wäre es auch ganz interessant herauszufinden, in wie weit solch hell-leuchtenden Fassaden auch Auswirkungen auf Schlaf und Wohlbefinden von Menschen haben. Ein Beispiel hierfür wäre die grell leuchtende O2-Arena in Berlin.

Blinkenlights – diesmal in Toronto

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Passend zum bald startenden Medienfassaden Festival, haben wir einen weiteren Beitrag zum Thema. Bekannt wurde das Blinkenlights-Projekt mit der wunderschönen Installation am Haus des Lehrers am Alexanderplatz. Nach einer längeren Pause wurde nun unter dem Namen Stereoscope die Toronto City Hall vom 04. bis zum 12. Oktober bespielt.

Im Rahmen des Festivals gibt es eine Ausstellung (vom 17. Oktober bis 12. Dezember), die Konferenz (am 17. und 18. Oktober) und die stadtweite Bespielung von Medienfassaden -urban screenings (17. Oktober bis 3. November). Weitere Informationen zum Festival, aber auch zum Thema Medienfassaden allgemein findet ihr auf der Seite von Mirjam Struppek.

[Danke an Jan Abt für den Hinweis]

Die bewegliche Fassade

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Die Flare-Fassade sieht echt aus, ist aber nur ein mockup, also ein Bild mit darüber gelegter Animation. Trotzdem ergänzt dieses Fassadenkonzept das inzwischen reichhaltige Thema Medienfassaden um eine neue Komponente. Denn diesmal sind es keine LEDs oder Neonleuchten, sondern bewegbare Komponenten, welche mit Reflektionen des Tageslichtes arbeiten. Schön anzusehen… und hoffentlich bald realisiert.

[Danke an say-nono.com für den Hinweis]

Die Fassade als Zeichenbrett

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Ein ganz besonders tolles Video gibt es von Blu. Hier wird die Fassade zum Leben erweckt und das nicht mit Beamer oder LEDs, sondern ganz klassisch mit Farbe und Pinsel. Allerdings funktioniert das Ganze nur im Video. In den Strassen selber wird man wohl nur weiße Wände sehen. Was einerseits schade ist, andererseits wieder Platz zum kreativen Austoben gibt. Bitte mehr davon!

Medienfassaden und Lichtplanung

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Ob in Barcelona mit dem Torre Agbar, dem Kunsthaus Graz oder dem Expo-Media Light-Cube: Medienfassaden werden im Stadtraum immer präsenter. Die steigende Anzahl von Medienfassaden wird in der Fachdiskussion von Urbanistik, Architektur und Mediendesign als ein anhaltender – nachhaltig wirksamer – technologischer Entwicklungsschritt gesehen. Und dieser „Trend wird sich auf die Stadt auswirken“ (www.azw.at).

Sind Medienfassaden einfach eine Überstilisierung der Litfasssäule, d.h. nur eine neue technische Möglichkeit und Ausdrucksform? Oder sind die Folgen weitreichender und bedeutet ihre Außen-Orientierung und ihre visuelle Intensität eine neue Qualität? Klar ist, dass sie über die physischen Grenzen des Gebäudes hinaus treten und ihr Bezugspunkt die Menschen im Stadtraum sind. Die Diskussion bewegt sich im Spannungsfeld einer positiven Sichtweise, als „Ausdruck einer kreativen Stadtkultur” (http://regisseur.wolfgang-lanzenberger.de) – mit der Hoffnung auf eine interaktive Stadt – und einer pessimistischen Vision (einer inszenierten, zunehmend privatisierten und damit kommerzialisierten Stadt). Egal ob als digitale Litfasssäule, als Vorboten der digitalen Stadt oder die Bedrohung der totalen Vermarktung des öffentlichen Raumes, eines ist klar: die weitere Verbreitung von Medienfassaden ist nicht aufzuhalten und wird durch technologischen Fortschritt und damit einhergehende Kostenreduzierung zunehmen, wie Prof. J. Sauter (ART + COM) auf dem Symposium DesignCity des Desginmai sagte.

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