Entries Tagged as 'Nachhaltigkeit'

wie im Paradies

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Foto: Andreas Schwind

Gärtnern in der Stadt ist ein florierendes Thema, das haben wir spätestens zu unserem Filmabend “grün statt grau” (der heute wiederholt wird) gemerkt. Gärtnern ist aber auch mit Arbeit, Zeit und Flächenverfügbarkeit verbunden. Wer ohne viel Zeit und Arbeit trotzdem frisches Obst pflücken möchte, dem sei diese Internetseite empfohlen: Mundraub ist eine private Initiative, die das Pflücken herrenlosen Obstes salonfähig machen und somit verhindern möchte, dass es am Baum verrottet. Hier findet man Orte, an denen Obst an den Bäumen baumelt oder private Gartenbesitzer mit dem Pflücken nicht mehr hinterherkommen. Die Initiative lebt vom mitmachen – neue Adressen können gerne hinzugefügt werden! Und wer auf seinem Trip durch Gärten eine Geschichte zu Stadtpflanzen erzählen möchte, dem sei dieser Taschenfilmwettbewerb empfohlen.

Heute: urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau

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urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau am 29. Juli in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz

planen kann man vieles nur das wetter nicht. wegen des einsetzenden regens und der drohenden gewitterstürme konnten wir am 22. Juli 2010 leider unser filmprogramm nicht wie beabsichtigt durchführen.

eine woche später nun gibt es eine wiederholung, wenn auch in abgespeckter form (quasi passend zu den abgespeckten temperaturen!). also keine führungen, nur filme gucken. und ohne schlechtwetteroption!

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urbanoFILMS#14: grün statt grau

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Sommerspezial am 22. JULI 2010 ab 19 Uhr in den Prinzessinnengärten

Urbane Landwirtschaft und Gärtnern in der Stadt – zwei Themen, die in diesem Jahr ganz besonders sprießen. Triste Flächen werden zu blühenden Gärten, kleine und große Pflanzaktionen, mal heimlich, mal ganz offiziell, verändern die Stadtlandschaft. Projekte der urbanen Landwirtschaft erweitern das Spektrum nachhaltigen Handelns.

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urbanoFILMS#14: grün statt grau

22. Juli 2010
19:00bis22:00
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Sommerspezial am 22. JULI 2010 ab 19 Uhr (wenns in Strömen gießt, fällt es aus!)

Urbane Landwirtschaft und Gärtnern in der Stadt – zwei Themen, die in diesem Jahr ganz besonders sprießen. Triste Flächen werden zu blühenden Gärten, kleine und große Pflanzaktionen, mal heimlich, mal ganz offiziell, verändern die Stadtlandschaft. Projekte der urbanen Landwirtschaft erweitern das Spektrum nachhaltigen Handelns.

urbanoFILMS#14 widmet diesen Themen einen Filmabend der besonderen Art: Unter freiem Himmel in den Prinzessinnengärten in Kreuzberg. Hier wurde aus einer Brachfläche ein ökologischer Nutzgarten, eine grüne Oase am unwirklichen Moritzplatz.

Dem Gemeinschaftlichen Gärtnern ab 19 Uhr oder einer Führung durch Beete und Blumen folgen ab 21 Uhr mehrere Kurzfilme rund um das Thema „grün statt grau“:

- “City Farmers” von Meryl Joseph, 2005
- „Eine andere Welt ist pflanzbar“ (Ausschnitt aus Kapstadt) von Ella von der Haide, 2005
- „trimtime“ (Baumschnitt) von Gil Alkabetz, 2001
- der Honigkrimi “Gelee royal“, 2010 von Marc Holtbecker und Steffen Krämer
- „Der Blindgänger“ von Andreas Samland, 2004

- „Wurzeln schlagen“ von Roland Achini, 2009, exklusiv im Birkenwäldchen

Außerdem werden in einer Ausstellung in der Pergola im Garten die Ergebnisse des Studienprojektes am ISR “Es sprießt was in der Stadt – Urbane Landwirtschaft als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung” gezeigt.

Das genaue Programm findet Ihr im Flyer.

Veranstaltet wird das Sommerspezial in Kooperation mit den Prinzessinnengärten am Moritzplatz.

Wir danken unseren Sponsoren:

Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL)
Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA)
Interfilm
und Cinemachini.

Stadtraum meets Kunst: Die Oberhafenkantine

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Das Replikat Oberhafenkantine (Foto: Daniel Feistenauer)

Auch wenn die Märchenhütte am Monbijoupark mittlerweile quasi zum Baubestand der Stadt gehört, fällt Sie doch immer wieder erneut ins Auge. Inmitten der zu Steingewordenen Stadt an der Museumsinsel steht eine kleine Holzhütte, bei deren Anblick man sich besonders im Winter in eine andere Zeit, ja an einen anderen Ort versetzt fühlt. Was die Märchenhütte mit ihrem Betrachter macht, nämlich ihn an einen anderen Ort versetzen, machen andere wiederum mit Gebäuden. In der Fachsprache heißt das dann „translozieren“, was so viel bedeutet wie „an einen anderen Ort versetzen“. [Read more →]

Umnutzung von Verkehrsräumen

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- ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel und zum städtebaulichen Denkmalschutz?


Aus der Hochstraße in Hannover wird ein Grünzug

Die kompakte Stadt ist Sinnbild der heutigen Stadtentwicklung, verstärkt auch durch die Grundsätze der Leipzig Charta. Die Folgen dieser Entwicklung sind u.a. der Rückbau von Verkehrsflächen und eine gleichzeitige Verdichtung des Raumes durch ein “Zusammenrücken” der Baukörper, welches die “Wunden” des autozentrierten Städtebaus der 1950er und 1960er Jahre wieder “heilen” kann. Die historischen Schichten jahrhundertelanger Stadtentwicklung mit all ihren guten und schlechten Ausprägungen gehen dadurch aber völlig verloren.

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Atommeilerarchitektur

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Biblis (Foto von Bigod, via flickr)

In Deutschland wurden zwischen 1961 und 1989 sechsunddreißig Reaktoren errichtet, von denen glücklicherweise bereits 19 Reaktoren stillgelegt werden konnten. Würde die Politik ihren eigenen Vorgaben folgen, gäbe es im Jahre 2020 gar keine Atommeiler mehr. Doch was passiert eigentlich mit diesen Bauwerken, deren Architektur und räumliche Organisation auch aus Gründen der Sicherheit vielleicht nur wenig erforscht sind? Steckt nicht auch ein bisschen Ästhetik in diesen hochtechnisierten, auf Sicherheit und Funktionalität ausgerichteten Bauwerken? [Read more →]

Ausstellung: Seismograph City – Hamburg im Dialog

4. März 2010
11:00bis19:30
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“Das Universum Stadt definiert sich nicht nur als Impulsgeber kultureller, gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Prozesse, sondern auch als Seismograph globaler Entwicklungen. Angesichts der weltweiten Herausforderungen bei der Entwicklung nachhaltiger Strategien und Konzepte in Architektur und Stadtplanung kommt der Profession der Architekten dabei eine tragende, auch politische Rolle und eine große Verantwortung zu.
Der Klimawandel mit all seinen Auswirkungen stellt die Städte vor neue Herausforderungen, die auch in Hamburg zu einer Neubewertung der lokalen Handlungserfordernisse geführt haben. Mit einem umfangreichen Klimaschutzprogramm sollen hier bis zum Jahr 2020 ca. 40 Prozent der CO2 Emissionen reduziert werden. Als „European Green Capital“ wird Hamburg 2011 den Titel der Klimahauptstadt Europas tragen. 2013 wird hier die Internationale Bauausstellung mit einer Vielzahl neu entwickelter ökologischer Projekte die Thematik weiter vertiefen.

Die Ausstellung „Seismograph City“ , setzt dabei auf den internationalen Dialog. Sie zeigt in einem weit gefächerten Spektrum von realisierten Bauvorhaben, im Prozess befindlichen Projekten, wie auch visionären Entwürfen die Spannbreite aktueller nationaler wie internationaler architektonischer und städtebaulicher Entwicklungen im Kontext nachhaltiger Strategien. Mehr als 80 Projekte aus den Bereichen Neubau, Umnutzung, Infrastruktur, Hochwasserschutz, Küstenbebauung, neue Energiegewinnung und Visionen werden zu sehen sein.
Die vorgestellten Arbeiten geben einen spannenden Einblick (nicht Überblick) in den gegenwärtigen Planungsstand der Stadt Hamburg im Vergleich mit anderen Städten und Ländern, wie z.B. Bangkok/Thailand, New Orleans/USA, Reykjane/Island, Chongming Island/China, Caracas/Venezuela, Quebec/Kanada, Kampem/Niederlande u.v.m.”
(Quelle: Aedes Berlin)

Zeitraum: bis 4. März 2010
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr

Stadtforum: +2 Grad – Wie reagiert Stadtentwicklung auf die Klimaveränderung?

7. Januar 2010
16:00bis19:00
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Auch im neuen Jahr bleibt das Thema der Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die bestehenden und zukünftigen Stadtstrukturen in der Diskussion. Beim Stadtforum am 7. Januar wird mit interessanten Gästen darüber beraten, wie räumliche Planung in Berlin auf den Klimawandel reagieren kann und muss. Welche Strategien lassen welche Effekte und Erfolge erwarten? Was kann der „Stadtentwicklungsplan Klima“ leisten?

mehr Informationen

Ort: Energieforum Berlin, Stralauer Platz 33/34, 10234 Berlin

Zeit: 7. Januar 2010, 16-19 Uhr

Grünes Zertifikat

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Im Januar berichteten wir über den amerikanischen Standard für ökologisches Bauen LEED. Was wir nicht wussten: Seit Anfang des Jahres läuft die zweite Testphase für das “Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen“. Dabei ist erstaunlich, wie das deutsche Qualitätssiegel dem amerikanischem im Aufbau gleicht.

Freiwillig können Bauherren, Planer und Architekten das deutsche Gütesiegel beantragen und eine Auszeichnung in Bronze, Silber und Gold für ihren Neubau, Umbau oder Bestand erwerben (beim LEED sind es Silber, Gold und Platin). Das Beurteilungssystem, das bisher nur für Neubauten Büros und Verwaltung existiert, ist in 6 Themenfelder unterteilt, welche wiederum in einzeln zu bewertenden Kriterien gegliedert sind. Ähnlich dem LEED wird am Anfang eines Kriteriums das Ziel erklärt, worauf die angewendete Methode und die Datengrundlage folgt.

Der Unterschied des deutschen Gütesiegel ist, dass es differenzierter misst. Bei jedem Kriterium wird nicht bloß in erfüllt oder nicht erfüllt unterschieden, sondern aufgrund von Datenmessungen werden 0 bis 10 Punkte verteilt, die im gesamten Kontext noch mit einem Faktor gewichtet werden. Man könnte das deutsche Gütesiegel also als eine Art Weiterentwicklung des amerikanischen sehen. Allerdings steht die “Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen” noch vor einem längeren Weg zu einer größeren Relevanz dieses Zertifikates. Die Mitgliedszahl von aktuell 488 Mitgliedern der Gesellschaft stehen wohl exemplarisch hierfür.