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Heute: urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau

urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau am 29. Juli in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz

planen kann man vieles nur das wetter nicht. wegen des einsetzenden regens und der drohenden gewitterstürme konnten wir am 22. Juli 2010 leider unser filmprogramm nicht wie beabsichtigt durchführen.

eine woche später nun gibt es eine wiederholung, wenn auch in abgespeckter form (quasi passend zu den abgespeckten temperaturen!). also keine führungen, nur filme gucken. und ohne schlechtwetteroption!

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urbanoFILMS#14: grün statt grau

Sommerspezial am 22. JULI 2010 ab 19 Uhr in den Prinzessinnengärten

Urbane Landwirtschaft und Gärtnern in der Stadt – zwei Themen, die in diesem Jahr ganz besonders sprießen. Triste Flächen werden zu blühenden Gärten, kleine und große Pflanzaktionen, mal heimlich, mal ganz offiziell, verändern die Stadtlandschaft. Projekte der urbanen Landwirtschaft erweitern das Spektrum nachhaltigen Handelns.

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Rückblick: urbanoFILMS # 12

Müthers Restaurant Seerose - steht noch in Potsdam. Filmbild aus "Für den Schwung sind Sie zuständig" (2003)

Gestern Abend, am 8. April 2010, veranstaltete urbanophil das 12. urbanoFILMS. Zu sehen war Margarete Fuchs’ Film “Für den Schwung sind Sie zuständig” über den Bauingenieur Ulrich Müther (1934-2007; Ahornblatt, Planetarien Prenzlauer Berg und Wolfsburg, Teepott in Warnemünde u.v.m.). Der Filmabend fand statt im Bierpinsel in Berlin-Steglitz im Rahmen der Reihe “schonungslos retro – urbanophil im Bierpinsel“.

Für alle die da waren und alle, die den Film mögen und alle, die Müther mögen, hat www.architekturvideo.de, die die Veranstaltungsreihe unterstützen, eine ganz besonders eindrucksvolle Installation entdeckt und gepostet, die Margarete Fuchs in Weiterentwicklung ihres Müther-Films gedreht und geschnitten hat. “Kaum da” heisst der 6 minütige Film, in dem Margarete Fuchs Originalszenen von Aufbau und Abriss des Ahornblatts zeigt und diese unterlegt mit Ausschnitten aus der Tonspur des DEFA-Films “Spur der Steine”, in dem ein Baukollektiv an sich selbst und am DDR-System scheitert.

Die spannende Diskussion mit Margarete Fuchs und Tanja Seeböck zu Wert- und Wertschätzung von Ulrich Müther und der Nachkriegsmoderne in Ost und West kann bei Twitter nachgelesen werden.

Nächste Woche geht die Reihe weiter mit dem weltallerersten urbanoQUIZ.

Bau und Abriss – Das Berliner “Ahornblatt” von Ulrich Müther

YouTube Preview Image
Zeitgenössische Aufnahmen von der Baustelle sowie vom Abriss des berühmten Pavillons an der Leipziger Straße, unterlegt mit einer interessanten Tonspur (vielleicht aus dem Film “Spur der Steine”??). Schöne Collage.

Heute Abend: urbanoFILMS#12: “Für den Schwung sind Sie zuständig” – Das Werk von Ulrich Müther, 20 Uhr im Bierpinsel

Mit freundlicher Unterstützung von

urbanoFILMS#12: „Für den Schwung sind Sie zuständig“

Am heutigen Donnerstag den 8. April um 20 Uhr zeigt urbanophil zum Auftakt der 5-wöchigen Veranstaltungsreihe “Schonungslos Retro – urbanophil im Bierpinsel” den Film „Für den Schwung sind sie zuständig“ von Margarete Fuchs über den Bauingenieur Ulrich Müther (1934-2007), der u.a. das Berliner “Ahornblatt” baute. Im Anschluss an den Film diskutieren die Regisseurin Margarete Fuchs und die Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin Tanja Seeböck über Müthers Bauten und ihrer Bedeutung im Kontext der Architekturgeschichte der DDR und der Umgang mit den Bauten Müthers in der heutigen Zeit und die verworrenen Umstände des Abriss des Ahornblatts.

Informationen zum Abend

urbanoFILMS#13: „Die Fahrt durchs Haus“

6. Mai 2010
20:00

06.05.2010, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr, Eintritt 3 Euro

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet ein zweiter Filmabend, der auch zeitlich gesehen die Epoche der „Nachnachvorpostlücke“ abschließt. Urbanophil zeigt am 6. Mai den Film „Die Fahrt durchs Haus“ von Knut Klaßen und Carsten Krohn, der sich dem Werk und Leben des Architekten Georg Heinrichs (*1926) widmet. Von ihm geplant und errichtet wurden u.a. das Forum Steglitz, das Märkische Viertel und die Autobahnüberbauung an der Schlangenbader Straße. Der Film stellt auf künstlerische Art den Architekten sowie seine Bauwerke und ihre Besonderheiten vor.
Die anschließende Diskussion mit den beiden Regisseuren Klaßen und Krohn wird sich mit der Person Georg Heinrichs beschäftigen und die Bedeutung seiner Bauwerke für die Berliner Architekturlandschaft beleuchten. Die Regisseure werden in der Diskussion über die Gebäude Heinrichs, insbesondere zu denen der 1970er Jahre, interessante Aspekte und Details benennen und deren – vielleicht bislang verborgene – Schönheit zu Tage bringen können.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Schonungslos Retro – urbanophil im Bierpinsel“.

Veranstaltungsort:
Schlossturm (Bierpinsel) – Schloßstraße 17, 12163 Berlin-Steglitz, U-Bhf Schloßstraße (U9)

urbanoFILMS#12: „Für den Schwung sind Sie zuständig“

8. April 2010
20:00

08.04.2010, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr, Eintritt 3 Euro

Zum Auftakt der 5-wöchigen Veranstaltungsreihe zeigt urbanophil den Film „Für den Schwung sind sie zuständig“ von Margarete Fuchs über den Bauingenieur Ulrich Müther (1934-2007). Eines seiner bekanntesten Werke, die im Jahr 2000 abgerissene Gaststätte „Ahornblatt“ auf der Berliner Fischerinsel, ist ebenso wie viele anderer seiner Bauten durch spektakuläre, meist schwungvolle Dachkonstruktionen gekennzeichnet. Diese experimentellen Schalenbauten machen seine Gebäude zu charakteristischen Solitären, die leider in vielen Fällen vom Verfall bedroht sind. Nicht nur in der DDR, auch in Wolfsburg, Helsinki und Tripolis entstanden Müthers Bauten, die ihn zu einem Ausnahmefall ostdeutscher Ingenieure werden ließen. Der Film zeigt viele seiner Bauten, die Ulrich Müther und drei seiner Bauarbeiter beschreiben und gleichzeitig von den Erfahrungen im Ausland, der Aufbruchstimmung in den 1960er Jahren und den Veränderungen durch die Wende erzählen.

Die anschließende Podiumsdiskussion mit der Regisseurin Margarete Fuchs und der Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin Tanja Seeböck, die sich intensiv mit dem Werk Müthers und seiner Rezeption auseinander gesetzt hat, widmet sich den Besonderheiten von Müthers Bauten und ihrer Bedeutung im Kontext der Architekturgeschichte der DDR und darüber hinaus. Diskutiert werden auch der Umgang mit den Bauten Müthers in der heutigen Zeit und die verworrenen Umstände des Abriss des Ahornblatts.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Schonungslos Retro – urbanophil im Bierpinsel“.

Veranstaltungsort:
Schlossturm (Bierpinsel) – Schloßstraße 17, 12163 Berlin-Steglitz, U-Bhf Schloßstraße (U9)

Stadt und Film

Zeit für Ausbildung - Zeit zu handeln
Film und Stadt (Bild: Ideengrün via flickr)

Filme arbeiten mit den Gegebenheiten in Städten und nutzen Städte als Handlungsräume. Andererseits wird das Medium Film hierzulande immer häufiger aufgegriffen, um Diskussionen zu Stadtgestaltung und Architektur anzustoßen, Räume zu bespielen und Inhalte zu vermitteln. So auch die Reihe urbanoFILMS, die bei der Filmauswahl Themen der Stadt, Architektur und des gesellschaftlichen Lebens aufgreift, diese an außergewöhnlichen Orten in der Stadt zeigt und mit einem ausgewählten Podium diskutiert. Ähnlich agiert der „Filmclub Baukultur 2010“ nun in Osnabrück, der eine kleine Reihe von Architekturfilmen in leeren Läden zeigen wird und somit die Aufmerksamkeit auf die Innenstadt und ihre Probleme lenkt. In Düsseldorf startet fast gleichzeitig eine Reihe, die sich mit dem Thema „Landschaftsarchitektur im Film“ auseinandersetzt und zeigt,

dass Landschaftsarchitektur eine faszinierende visuelle Entsprechung des Filminhalts weit über die Funktion reiner Kulisse hinaus verkörpern kann.

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26.11.09: urbanoFILMS #11: “Superstudio im Bierpinsel”

urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur präsentiert

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urbanoFILMS # 11
Superstudio im Bierpinsel – Megastrukturvisionen der 1970er Jahre
Kurzfilme der Architekturbüros “superstudio” und “archigram”
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urbanoFILMS # 11 lädt ein in den Bierpinsel, einem auffälligen und in seiner Form einzigartigen Beispiel der 70er Jahre Architektur. Der markante rote Turm über Schloßstraße, Autobahn und U-Bahnhof prägt den Stadtraum, und auch innen bietet er eine ganz eigene Atmosphäre.
urbanoFILMS #11: Superstudio im Bierpinsel
Kurz vor dem Umbau der Innenräume präsentieren wir im 3. Stock des Turmes mehrere Kurzfilme aus den 1970er Jahren zu Visionen der Städte von morgen. Die Architekten von „Archigram“ zeigen in pop-art Ästhetik eine bunte Utopie von beweglichen und modular erweiterbaren Stadtsystemen. Wir präsentieren aber auch die filmischen Beiträge des italienischen Architekturbüros „Superstudio“, die sich kritisch-ironisch mit den Megastrukturvisionen der damaligen Zeit auseinandersetzten. Die Utopie von flexiblen und hochtechnisierten Stadt- und Gesellschaftsstrukturen wird mittels Überspitzung hinterfragt.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wird den Fragen nachgegangen, in welcher Form die Megastrukturidee heute noch Relevanz hat und welchen Einfluss sie auf die Architektur der 1970er Jahre hatte. Im Vordergrund dabei stehen die Bauwerke der Architekten Schüler/Schüler-Witte, die den Bierpinsel und das ICC entwarfen.
Auf dem Podium diskutieren

  • Mila Hacke (Architektin und Fotografin; thematische Schwerpunkte Nachkriegsmoderne und Architektur der 1970er Jahre)
  • Cornelia Escher (Kunsthistorikerin, kuratorische Assistenz „megastructure reloaded“).

Danach gibt es wie immer Musik und die Möglichkeit, bei Gespräch und Getränk einen seltenen Blick auf die Stadt zu genießen.

Wann: 26. Nov 2009, 20:00 Uhr
EINLASS VON 19:30 BIS 20:00 UHR – Kein Nacheinlass!

Wo: Bierpinsel (Schlossstraße 17, U9 Schlossstraße)
Eingang zum Bierpinsel: Ausgang der U9 Richtung Schildhornstraße,
dann direkt unter der Autobahnbrücke (www.schloss-turm.com)

Unkostenbeitrag: 3,- EUR

Mit freundlicher Unterstützung von der Schlossturm GmbH, SRL e.V. und BierBier.

urbanoFILMS #11 – “Superstudio im Bierpinsel”

26. November 2009
20:00bis23:00

urbanoFILMS #11: Superstudio im Bierpinsel

urbanoFILMS #11 zu Megastrukturvisionen der 1970er Jahre des Architekturbüros “superstudio” mit anschließender Podiumsdiskussion mit Cornelia Escher (Kuratorin der Ausstellung “megastructures re-loaded” (2008)) und Mila Hacke (Architekturfotografin) zur heutigen Relevanz der Megastrukturidee und zu ihrem Einfluss auf die Architektur.

Beginn: 20 Uhr, Einlass von 19:30 bis 20:00 Uhr

ACHTUNG: KEIN NACHEINLASS!

Unkostenbeitrag: 3€

Mit freundlicher Unterstützung von: