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Analog stolpern, digital stöbern

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Das Projekt Stolpersteine dürften die meisten Leser kennen. Leider sind diese in München immer noch verboten, was Sergey Lagodinsky zum einem guten Kommentar in der SZ veranlasste:

Diese Geschichte gehört zum Bild unserer Städte. Sie gehört aber nicht in die Ghettos der Gedenkstätten, sondern überall hin, weil Juden, bevor sie in die Ghettos und KZs gedrängt wurden, auch überall lebten. (S. Lagodinsky)

In diesem Zusammenhang sei an das Projekt Stolpersteine App der Initiative Code for Germany erinnert, die sich zur Aufgabe gemacht hat, sämtliche Informationen über die Erinnerten darzustellen. So kann man – aktuell in Berlin und Bochum – online stöbern, um etwas über deren Leben und Leiden zu erfahren und sich vor Augen führen, dass die Bezüge in die Vergangenheit „unsere Straßen, unsere Wohnungen und Arbeitsstätten“ (S. Lagodinsky) sind.

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