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Kunst & Kultur →

Hannover und die weite Welt

Uwe Stelter: Eine Stadt (Klick für größer)

Hannover gilt als nicht wirklich schön, einige meinen gar, sie sei eine der häßlichsten Städte Deutschlands. Womöglich stimmt das auch, was aber nicht vergessen lassen sollte, dass in Hannover – wie nur in wenigen anderen Fällen – ein konsequenter nachkriegsmodernistischer Städtebau unter der Leitung von Rudolph Hillebrecht umgesetzt wurde.
Um auf dieses städtebauliche und architektonische Erbe der Stadt aufmerksam zu machen, hat der Künstler Uwe Stelter in den Jahren 2002, 2003 und 2004 die Kampagne „Eine Stadt“ gestaltet. Im öffentlichen Raum und auf Werbetafeln wurde jeweils ein Foto einer herausragenden Architektur in Hannover gezeigt, immer übertitelt mit dem Namen einer anderen Stadt, für die der Stil des Bauwerks mehrheitlich assoziiert wird.

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2 Kommentare
  1. Ich bin vor 15 Jahren aus meiner Heimatstadt weggezogen & habe nun seit 5 Jahren dieses Poster (im Sprengelmuseum beim Besuch der Marc/Macke/Delaunay-Ausstelung gekauft) zuhause an der Wand.
    Immer wieder kommt es vor, dass jemand (egal ob Freunde, Handwerker, Umzugshelfer etc.) flüchtig draufschaut & z.B. sagt: „Ja, Stockholm… da war ich auch schon!“.
    Meine Entgegnung „Das ist aber nicht Stockholm, sondern Hannover… wie auf allen Bildern“ erntet dann großes Staunen!
    Ich bin nahe bei Gdansk großgeworden, habe zwischen Casablanca & Athen meine ersten Schritte gemacht, war in Budapest im Kino, habe in London studiert, in Moscow & Tashkent gearbeitet, in Stockholm geshoppt… und das alles mit dem Fahrrad und/oder der üstra-Monatskarte :-)

  2. Ich bin leider vor 42 Jahren aus meiner Heimatstadt weggezogen-immerhin so weit,dsss man nicht täglich,wöchentlich vorbeischauen kann . Ich komme vielleicht 1 x im Jahr .Hannover macht mir eine Gänsehaur, wenn ich dort bin und erfüllt mich mit Stolz zu sagen : „ich komme aus Hannover“.Für mich die schönste Stadt mit den besten Möglichkeiten-immer noch(nach London)meine Lieblingsheimatststadt.Leider führt kein Weg zurück.
    Schlimm für mich: ich kenne nicht alle Gebäude auf dem ‚Eine Stadt Plakat’und stutzig gemacht hat mich die Behauptung die TU wäre in London.Da wurde ich erst hellwach.

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