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#StreetartWochen #3: Zebrastreifen-Schilder in Stockholm 2008 und 2014

Diverse Varianten von Zebrastreifen-Schild-Manipulationen in Stockholm 2008

Wenn man 2008 durch Stockholm spazierte, mussten einem irgendwann die kreativen Veränderungen an Verkehrsschildern auffallen. Vor allem an den Schildern von Zebrastreifen. Viele der Manipulationen waren häufiger anzutreffen, z. B. der rote Hase an der Leine, der rennende Tim (ohne Struppi) und die bunten Kleider. Trotz der in Stockholm schon seit vielen Jahren sehr rigoros durchgezogenen „Nolltoleransen„-Politik gegenüber Streetart, blieben diese kleinen Formen zivilen Ungehorsams auch über einen längeren Zeitraum bestehen. Jedenfalls waren von Mitte 2008 bis Mitte 2009 keine größeren Veränderungen in der Stadt zu beobachten.

2014 war ich nun wieder in der Stadt und war überrascht: Die Stadt hatte in der Zwischenzeit die meisten Verkehrsschilder reinigen lassen. Häufig sogar die Rückseiten, wo sich vor fünf Jahren sonst alles an Stickern sammelte, was anderswo meist schnell entfernt wurde. Offenbar wurden einige Schilder sogar gegen Neue ausgetauscht, denn des öfteren traf man auf moderne, gegenderte Varianten des Zebrastreifengängers. Die neuen Schilder sahen dann meist so sauber aus, wie das Foto auf dem mittleren Foto. Das ist natürlich ein bisschen langweilig. Wie soll eine Stadt spannend und kreativ sein, wenn alles ganz steril aussieht?

Zwei kleine Manipulationen habe ich nach mehreren Tagen dann doch entdeckt. Immerhin. Ansonsten war da nicht so viel. Schade eigentlich.

Neue (Gender-)Schilder und neue Variationen in Stockholm 2014 

 

In den kommenden Tagen werden wir im Rahmen der “Streetart-Wochen auf urbanophil” weitere Fundstücke aus unseren privaten Foto-Archiven veröffentlichen. Wer selbst mitmachen möchte, postet ein Foto gerne mit persönlichen Worten auf unserer Facebook– oder Twitter-Seite. Am besten mit dem Hashtag #StreetartWochen. Zu den weiteren Beiträgen der StreetartWochen geht es HIER.

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