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»The Underbelly Project« – Die Ausstellung, die keiner sehen kann

The Underbelly Project (Foto: Workhorse)

In New York haben Streetart-Künstler eine Ausstellung mit über 100 Bildern geschaffen, die etwas anders ist, als üblich: »The Underbelly Project«. Denn die Besonderheit dieser „Ausstellung“ ist, dass die Öffentlichkeit sie nicht besichtigen kann. Sie entstand illegal in einem seit vielen Jahren ungenutzten U-Bahnhof, den nur urbane Entdecker und das Personal der Metropolitan Transportation Authority (MTA) zu Gesicht bekommen. Und so werden die Werke nicht für Unsummen in den hippsten New Yorker Galerien gehandelt, sondern sind eine Best-Of-Show der internationalen Streetart-Szene (Banksy konnte allerdings nicht kommen, da er gerade seinen Film promotete).

Known to its creators and participating artists as the Underbelly Project, the space, where all the show’s artworks remain, defies every norm of the gallery scene. Collectors can’t buy the art. The public can’t see it. And the only people with a chance of stumbling across it are the urban explorers who prowl the city’s hidden infrastructure or employees of the Metropolitan Transportation Authority.

That’s because the exhibition has been mounted, illegally, in a long-abandoned subway station. The dank, cavernous hall feels a lot farther than it actually is from the bright white rooms of Chelsea’s gallery district. Which is more or less the point: This is an art exhibition that goes to extremes to avoid being part of the art world, and even the world in general.

Die Künstler haben die Ausstellung nur an einem Abend für einen Reporter der New York Times geöffnet. Anschließend haben die Kuratoren der Ausstellung, alle Zugänge zum U-Bahnhof, die sie für ihre Arbeit geschaffen hatten, wieder zerstört und verschlossen. So bleibt die Ausstellung im New Yorker Untergrund bis die Station womöglich eines Tages wieder geöffnet wird, oder eine andere Gruppe die Idee aufgreift und weiterführt.

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1 Kommentar
  1. sehr cool, man stelle sich vor man legt im Jahr 2050 einen alten U-Bahnhof frei und findet diese Höhlenmalerei der moderne, was da wohl für Interpretationen aufkommen werden. Nach ausgiebigem googlen wird man dann vielleicht auch Jahr 2050 noch diesen erklärenden Artikel finden ;)

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