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Urbanes Sternegucken

Lichtverschmutzung wird zunehmend erster genommen und die Vermeidung als eine Teilaufgabe der Stadtplanung verstanden. Offensichtlichste Folge der permanenten Präsenz von Licht in der Stadt ist, dass man (fast) keine Sterne mehr sehen kann.
Aus diesem Grund hat der französische Künstler und Produktdesigner Oscar Ihermitte das Projekt »Urban Stargazing« initiiert.

The Urban Stargazing project focuses on bringing back the stars in the city sky by recreating existing constellations and adding new ones, narrating old and contemporary myths about London. Twelve groups of stars have been installed at different locations in the city, and can only be observed by the naked eye at night time.

Es gibt 12 verschiedene Sternbilder, die in London über Plätze oder in Parks gespannt werden und so Sterne in der Stadt wieder sichtbar machen. Neben einigen „Klassikern“, hat Ihermitte auch noch ein paar eigene Kreationen beigefügt. Da bleibt also nur die Frage, ob die Stadtbewohner überhaupt noch die Sternbilder ausreichend gut kennen und Inhermittes Erfindungen erkennen können. Schließlich sind nur die wenigsten regelmäßig sichtbar.

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2 Kommentare
  1. deutsche städte leiden nicht an zu viel licht in der nacht, sondern an zu wenig! Klar, diese ekel-gelben 70er-jahre-funzeln sind nicht sehr hübsch, aber wer einmal nachts in tokio unterwegs war, weiß welche atmosphäre durch leuchtreklame und öffentliche lichtinstallationen transportiert werden kann.

    übrigens ist lichtverschmutzung ein ebenso falsches wort wie döner-mord.

  2. Hallo Johnny,

    ob nun Tokio ein besonders erstrebenswertes Beispiel an Lichtreklame ist, wage ich einmal zu bezweifeln.
    Ansonsten schau Dir doch zum Thema Lichtverschmutzung mal folgende Seite an: http://www.verlustdernacht.de

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