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WLAN-Netze als unsichtbare topographische Ebene

„Linksys 403211“, „FritzBox 2000“, „Aachen stinkt“ oder einfach nur „WLAN“. So, oder so ähnlich heißen die mittlerweile unzähligen WLAN-Netze, die sich in unseren Städten überlagern. Ab und zu kommt zwar eine Debatte um Elektrosmog auf, aber insgesamt haben wir uns daran gewöhnt, dass wir heute eigentlich permanent von WLAN-Netzen umgeben sind. Da die WLAN-Netze allerdings unterschiedlich weit senden – auf Grund unterschiedlicher Sendestärken oder der Beschaffenheit der Umgebung – entsteht eine neue, eigenständige topographische Ebene, die nun von Forschern aus Norwegen visualisiert wurde.
Leuchtdioden, die auf die Signalstärke der Netze reagieren, wurden in gleichmäßigem Abstand im öffentlichen Raum platziert und anschließend fotografiert. Durch die Montage der zahllosen Fotos entstand so eine Berglandschaft inmitten des öffentlichen Raums, der allerdings im Alltag unserem Auge verborgen bleibt.

Weitere Fotos von diesem spannenden Projekt finden sich auf unter http://yourban.no/2011/02/22/immaterials-light-painting-wifi/.

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2 Kommentare
  1. […] aber nicht. Durch die unterschiedlichen Sendestärken entsteht eine topographische Ebene, die von Forschern aus Norwegen visualisiert wurde und uns sonst verborgen geblieben […]

  2. […] Über ein Projekt, das mittels LED die WLAN-Signale im öffentlichen Raum Real sichtbar gemacht hatte, haben wir vor einiger Zeit berichtet. […]

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