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URBANOPHIL →

Frohe Weihnachten!

Urbanophil wünscht erholsame und ruhige Feiertage mit einem Bild aus dem schönen Land Brandenburg.

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Städtebau & Architektur →

Adventskalender Tag 24: Die Bonner Beethovenhalle

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Die Beethovenhalle, Blick vom Rhein (1959/60)

Die Bonner Beethovenhalle: Ein Festspielhaus zu Ehren Beethovens

Als am 2. Januar 1954 der „Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für die neue Beethovenhalle in Bonn“ ausgeschrieben wurde, ahnte wohl niemand, welch erstaunlichen Ausgang dieser nehmen würde. Aufgefordert waren „Architekten und Architekturstudenten des Bundesgebietes, der Ostzone und von Ost- und Westberlin sowie des Saarlandes“. Insgesamt 109 Einreichungen hatte das Preisgericht unter dem Vorsitz des berühmten Kirchenbauers Otto Bartning zu sichten. Aus den drei Tagen Beratungszeit ging der gerade 29 Jahre alte Architekt Siegfried Wolske (1925-2005) als Erstplatzierter hervor. In Berlin geboren, war dieser damals in Köln bei dem Architekten Hans Schilling angestellt. Die Beethovenhalle stellt seinen ersten großen Entwurf und seine erste Beteiligung an einem Wettbewerb dar.

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Adventskalender Tag 23: Die Kirche des Heiligen Donatus

Die Kirche des Heiligen Donatus

Urlaub – Ein Wort, das Freude und Entspannung auf jedem Gesicht erblicken lässt. Urlaub wird von jedem Mensch bis zu kleinsten Detail geplant und mit große Freude erwartet. Für viele bedeutet der Entspannung und vor allem Ruhe. Für die Kunsthistoriker es ist anders – der ständig wachsende kunsthistorische Lustgewinn lässt uns nie in Ruhe. So bald wie an einem neuen Ort angekommen sind, verspüren wir einen enormen Lust möglichst viel Historisches und Kunsthistorisches in der kurze Zeit zu entdecken, zu erforschen und mitzunehmen.

In diesem Sommer durfte ich eine für mich wunderschöne Stadt an der kroatischen Adriaküste entdecken. Zadar (lateinisch Jedera) – eine Stadt mit einer bis ins 2. Jh. v. Chr. reichende Geschichte. Der Stadtkern befindet sich auf einer ca. 1 km langen und 400 m breiten Landzunge und ist gleichzeitig der Ort, an dem sich einige der bedeutendsten Kirchenbauten Kroatiens befinden. Einer davon ist die Kirche des Heiligen Donatus (kroatisch Sveti Donat). Die Kirche befindet sich auf den Ruinen des antiken Forums im Zentralen Teil des historischen Stadtkerns Zadars und war ursprünglich der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Sie wurde als Hauskapelle der Bischöfe vor der romanischen Kirche St. Anastasia (kroatisch Sveta Stošija) und dem Bischofpalast erbaut. Den heutigen Namen bekam die Kirche erst im 15. Jh. zur Ehren des Bischofs Donatus, der sie im 9. Jh. nach byzantinischen Vorbildern errichten ließ. Es handelt sich hier um eine Doppelkirche auf rundem Grundriss mit drei Apsiden im Osten. Bautypologisch ähnelt sich die Kirche der Aachener Pfalzkapelle (zwischen 796 und 805 n. Chr.) und Doppelkapelle in Bonn Schwarzrheindorf (Mitte 12. Jh.).

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Adventskalender Tag 22: Abspannwerk Richardstrasse

Abspannwerk Richardstraße, © Lara Merrington

Wer die Richardstrasse in Neukölln schon einmal entlang spaziert ist, dem dürfte jenes eigentümliche und in die Höhe ragende Backsteingebäude schon aufgefallen sein, dass mit seiner Fassade aus geschossübergreifenden kantigen Vertikalschlitzen sich merklich aus der Häuserreihe abhebt. Enorm erscheint die Baumasse, von enormer Bedeutung war auch einst seine bestimmende Funktion im Energiestoffwechsel der Stadt im letzten Jahrhundert. Als eines von zehn Abspannwerken von Hans Heinrich Müller in den Jahren 1926-28 erbaut, sollte es den zunehmenden Bedarf an Strom sichern. „Abgespannt“ wurde der in den Kraftwerken produzierte Strom, um möglichst wenig Leistung auf dem Weg von der Peripherie ins Innerstädtische zu verlieren.

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Adventskalender Tag 21: Jugendstilkleinod in Darmstadt

Jugendstilfassade in Darmstadt

Nicht nur der schön sanierte Bahnhof, das mondäne Stadtbad sowie die Mathildenhöhe, ein Gesamtensemble aus Hochzeitsturm, Ausstellungsgebäude, Museum Künstlerkolonie, Künstlerhäusern und Platanenhain, charakterisieren Darmstadt als ein sehenswertes Zentrum des Jugendstils in Deutschland. Nein, auch die Moosbergstraße 60, ein Bürgerhaus im südlichen Darmstädter Stadtteil Besungen, ist eine Reise wert! Die Fassadengestaltung mit den zwei weißen Pfauen im Mittelpunkt steht beispielhaft für eine Bauhandwerkskunst, die man heute vergeblich sucht. In der ehemaligen Konditorei Spahn im Erdgeschoss befindet sich mittlerweile ein Architekturbüro, dessen Mitarbeiter gern detailliert über das Gebäude informieren.

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