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Sammelrezension: Megacities

 

In den beiden Büchern „Megastädte zwischen Begriff und Wirklichkeit“ von Johanna Hoerning und „Glauben in Mega-Citys“ von Margit Eckholt und Stefan Silber (Hg.) nähern sich die Autoren auf unterschiedliche Weise den Megastädten Südamerikas. Während Johanna Hoerning eine grundlegende Untersuchung des Begriffs der Megastadt in Abgrenzung von der Großstadt in Brasilien vornimmt, widmen sich Margit Eckholt und Stefan Silber der „Pastoral urbana“ Lateinamerikas in Form eines Sammelbands. Beiden Werken ist gemein, dass sie die Perspektiven lateinamerikanischer Forscher und Praktiker einbringen möchten.

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urbanoSalon#6: Urban Agriculture Europe

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Abb. Toni Karge

Was kann die Landwirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung europäischer Städte beitragen? Wie können damit vitale Stadträume mit neuen sozialen und ökologischen Qualitäten geschaffen werden, die auch ökonomisch tragfähig sind?

Das Buch Urban Agriculture Europe dokumentiert einen vierjährigen, europaweit geführten Forschungsprozess, der sich diesen Fragen widmete. Es versteht sich als Kompendium zu diesem viel diskutierten Themenfeld. Im Rahmen des urbanoSalon#6 stellen Mitglieder des Projektverbundes das Projekt und das Buch in Köln vor. Im Austausch mit Akteuren aus der lokalen Food- und Gartenszene wird eine Übersetzung in den lokalen Kontext unternommen. Es diskutieren:

  • Axel Timpe (RWTH Aachen, Herausgeber und Autor)
  • Rolf  Born (Landwirtschaftskammer NRW, Projektmitglied)
  • Katharina Schwartz (COLABOR, Ernährungsrat Köln & Umgebung)

Moderiert wird der Abend von Anna Galda (urbanophil.net)

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Der Abend ist eine Veranstaltung von urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur e.V. und wird in Kooperation mit dem JOVIS Verlag und der SRL – Regionalgruppe NRW durchgeführt.

Freitag, den 08. April 2016, 18.30 Uhr |
COLABOR, Raum für Nachhaltigkeit, Vogelsanger Straße 187, 50825 Köln

Digitale Stadt →

Ortsnamenendungenkartografie

Weg-Weiler-Werder

Recht unterschiedlich verteilt: die Endungen -weg, -weiler und -werder.

Ein Posting zum Lernen: Furten und Burgen gibt – oder vielmehr gab – es überall. Endlich kartographisch begründet wurde der Eindruck, den wohl schon viele Urbanophile hatten: besonders der Nordosten Deutschlands ist durch -ow, -in und -itz gekennzeichnet (Malchow, Malchin, Zinnowitz), während in Süddeutschland alle Ortsnamen auf -ing(en), -zell und -ach enden (Göppingen, Radolfzell, Wurzach).

Moritz Stefaner hat in seinem Beitrag auf truth-and-beauty.net die typischen Ortsnamen-Endungen mit Geonames verschnitten und heraus kamen 54 wunderbare Karten.

Ganz besonders spannend ist die Karte zur Endung -berg: Die Unterschiede in Deutschlands Topographie von den Alpen bis zur Küste schlagen sich in der Verteilung der fast 4000 Orte, die auf -berg enden, kaum wieder. Es zeigt: Berge sind auch bei Ortsnamen relativ.

Überraschend gleichmäßig verteilt: die Endung -berg.

Überraschend gleichmäßig verteilt: die Endung -berg.

URBANOPHIL →

Mitmach-Aktion bei urbanophil!

Du bist urbanophil und willst so richtig urbanophil werden?
Wir freuen uns über Leute, die Lust haben urbanophile Texte zu schreiben und mit uns urbanophile Aktionen zu starten.
Hast Du Interesse? Dann melde Dich bei uns!

Hier gibts weitere Infos, wie Du Dich einbringen kannst!
Wir freuen uns auf Deine Ideen, Deine Texte oder Deine tatkräftige Unterstützung!

urbanophil unterstützung

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Call for Ateliers – vernacular, smart, dialogic.

Banner Forum Stadtforschung

Das  7. FORUM STADTFORSCHUNG am 3./4. Juni 2016 entfällt.

Diskutiert werden aktuelle Trends der Stadtentwicklung bezüglich ihrer Übertragbarkeit auf Klein- und Mittelstädte und ihrer regionalen Einbindung. Es werden drei aktuelle Themen bzw. Konzepte in den Blick genommen, die bislang vor allem in der Großstadtentwicklung Beachtung finden: das Vernakuläre, smart cities und die dialogic city. Wie können diese Konzepte und die ihnen zugrundeliegenden Ideen für die Entwicklung von Klein- und Mittelstädten sowie den zugehörigen Stadt-Regionen-Beziehungen fruchtbar gemacht werden? Was kann man für die Weiterentwicklung dieser Konzepte lernen, wenn man sie vom klein- und mittelstädtischen bzw. regionalen Standpunkt aus betrachtet?

Bis zum 7. April 2016 können Vorschläge für die Ausrichtung von Ateliers eingereicht werden, die sich dem diesjährigen Schwerpunktthema „vernacular, smart, dialogical. Konzepte für Kleinstädte, Mittelstädte und Regionen?“ oder auch einem offenen Thema widmen. Tagungsort ist Cottbus, Brandenburg.

Das FORUM STADTFORSCHUNG richtet sich an wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und junge Stadtforscher und bietet einen Möglichkeitsraum, sich über Inhalte und Rahmenbedingungen der Arbeit auszutauschen. Unabhängig von Institutionen und Verbänden geht es um den unverkrampften Austausch über Forschungsthemen ebenso wie um die Diskussion über Probleme unseres Alltags in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des FORUM STADTFORSCHUNG und im Call for Ateliers.

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