Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Kunst & Kultur →

Werdet Teil von märklinMODERNE!

Ein Ausstellungsprojekt von Moderne Regional, Deutsches Architekturmuseum und architekturgalerie am weißenhof

Ein Ausstellungsprojekt von Moderne Regional, Deutsches Architekturmuseum und Architekturgalerie am Weißenhof

Was wäre eine Modelleisenbahnlandschaft ohne die Häuschen, Männlein, Karusselle, Open-Air-Konzerte und Zoos? Wunderhübsch finden wir natürlich vor allem die nachkriegsmodernen Bausätze, wie die oben gezeigte Villa im Tessin. Denen widmet Moderne Regional nun das Ausstellungsprojekt „märklinMODERNE“. Die Ausstellung zeichnet nach, wie die „große“ Architektur den Weg in den Modellbau fand und umgekehrt.

Im Sommer 2018 ist die Ausstellung parallel an zwei Orten zu sehen: im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Frankfurt und in der Architekturgalerie am Weißenhof Stuttgart. Im Anschluss wandert sie durch die Bundesrepublik.

Für den begleitenden Film des Dokumentarfilmers Otto Schweitzer fehlt noch die Finanzierung. Daher hat Moderne Regional ein Crowdfunding gestartet. urbanophil bittet Euch herzlich um Unterstützung des wunderbaren Projekts.

 

 

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Gastbeitrag: „Je konkreter die Fragen desto seltener die Antworten“

Abb. Nachbarschaft Samtweberei Krefeld, © Urbane Nachbarschaft Samtweberei gGmbH

Abb. Nachbarschaft Samtweberei Krefeld, © Urbane Nachbarschaft Samtweberei gGmbH

Parteien bewerten das Thema Wohn- und Lebensraum in ihren Wahlprogrammen unterschiedlich
Den Menschen in Deutschland ist ihr Wohn- und Lebensumfeld besonders wichtig. Wie greifen die Parteien, die sich jetzt um den Einzug in den Bundestag bewerben, das Thema auf? Das Netzwerk Immovielien wollte es genau wissen und hat die Wahlprogramme der Parteien analysiert und konkret nachgefragt. Welchen Stellenwert hat für sie eine intakte lokale Infrastruktur? Wie wollen sie Mieten bezahlbar halten und wie die soziale Durchmischung der Quartiere sichern? Welche Rolle spielen gemeinwohlorientierte Investoren in der Stadtentwicklung und wie können diese unterstützt werden? Die Antworten fallen recht unterschiedlich aus.

weiterlesen →

Städtebau & Architektur →

Entdecker aufgepasst! Kurs zu Baukultur in Marzahn und Hellersdorf

Grundplan: Wohnkomplex 3.1, Berlin-Hellersdorf, 1987.

Grundplan: Wohnkomplex 3.1, Berlin-Hellersdorf, 1987.

Der Berliner Bezirk Marzahn wird 40 Jahre alt. 1977 wurden die ersten Wohnbegäude an der Marchlewskistraße im Süden des Bezirks errichtet und im gleichen Jahr bereits bezogen. Als aufgelockerte, skulpturale Stadtlandschaft entstand Marzahn – wenige Jahre später begannen die Bauarbeiten für den ebenfalls neuen Bezirk Hellersdorf. Dort setzte man aber bereits architektonisch auf Gemütlichkeit und städtebaulich auf die Ideen des New Urbanism.

Die baukulturellen Werte und Denkmalqualitäten im Bezirk wurden von offizieller Stelle bereits an einigen Stellen gewürdigt: 2008 wurde das Rathaus Marzahn (Wolf R. Eisentraut und Karin Bock, 1985) am Helene-Weigel-Platz zum Denkmal erklärt, aktuell werden die Hellersdorfer U-Bahnhöfe unter Schutz gestellt. Dennoch dominiert in den Köpfen immer noch das Bild der unwirtlichen Trabantenstadt, der architektonischen Monotonie und der vermeintlich drängende Rückbau der Substanz. Das Eastgate-Shoppingcenter und die Ahrensfelder Terrassen als Ergebnisse des Stadtumbaus der 1990er und 2000er Jahre sind bekannter als die Originalsubstanz von Kaulsdorf-Nord, das postmoderne Freizeitforum Marzahn oder die historisierende Fußgängerzone des Hellersdorfer Kastanienboulevards. Nicht zuletzt rief die Unterschutzstellung der U-Bahnhöfe neben großem Applaus in der Öffentlichkeit auch einige Fragen auf, die aktuell niemand zu beantworten scheint.

Gründe genug, sich unbedingt mal näher mit der Baukultur in den Stadtteilen Marzahn und Hellersdorf zu beschäftigen!

weiterlesen →

Städtebau & Architektur →

Beifall von der Hauptstadtpresse

Angekündigte Unterschutzstellung der U5-Bahnhöfe findet breite Presseresonanz

Kaum hatte die Berliner Zeitung Anfang Januar darüber berichtet, dass die Berliner Kulturverwaltung den Denkmalschutz für neun zu DDR-Zeiten erbauten U-Bahnhöfe entlang der heutigen U5 plant, verging fast kein Tag ohne neuen Pressebericht in der Hauptstadt und darüber hinaus. „U5 für immer!“ titelte der Berliner Kurier, schrieb von einer „besonderen Ehrung“ für die Stationen und hat als Service für die Leser_innen sogar Kurzporträts zu den einzelnen Bahnhöfen verfasst. „Warum die Bahnhöfe der U5 so besonders sind“ erklärte die Berliner Zeitung in einem ausführlichen Artikel. Autor Florian Thalmann sieht die Bedeutung der Linie als „fest mit der Geschichte des Wohnungsbaus in Ost-Berlin verbunden.“ Als „Zeugnis der DDR-Bauart“ stuft auch das neue deutschland die Linie ein und würdigte die Unterschutzstellung mit einem ganzseitigen Artikel auf Seite 3 (hier in Gänze zu lesen). Vermeldet wurde die geplante Aufnahme in die Denkmalliste auch in der Welt, beim rbb, in der B.Z., in der Süddeutschen und beim WDR.

Die BVG hat übrigens keine Pressemitteilung zum Thema herausgegeben.

 

Urbane Mobilität →

Neue Mobilität für die Motor City – Detroits QLine

Nachdem die Straßenbahn in Detroit in den 1950er Jahren durch GM zur Förderung von Autoverkäufen abgewickelt wurde, unternimmt die Stadt nun eine neuen Versuch, das ÖPNV-System der Stadt zukunftsfähig aufzustellen. Seit Mitte Mai fährt die Detroit Q-Line auf der zentralen Woodward Avenue auf einer Strecke von 15 km. Bis zum 1. Juli war die Fahrt in der Straßenbahn kostenlos, erste Reaktionen der Mitfahrenden sollen positiv sein. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass die Q-Line ähnlich wie der unbemannte Detroit People Mover aufgrund fehlender Akzeptanz scheitert. Das wäre schade, denn die bunt gestalteten Züge sind eine Bereicherung im Verkehrssystem und im Straßenbild der Stadt. Zudem ermöglichen sie  Menschen ohne Auto schnell, günstig und nachhaltig in die Innenstadt zu kommen.

 

 

nach oben ↑
Themen