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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Mein Raum, dein Raum!


(Foto von My public space)

Ein Projekt zur Entwicklung des öffentlichen Raumes in Europa läuft gerade am Netherlands Architecture Institute (NAI). In dem Projekt My public space gingen 8 Personen in 8 europäischen Städten – Dublin, Copenhagen, Naples, Barcelona, Rotterdam, Tirana, Brussels und Berlin der Frage nach, wie der öffentliche Raum gestaltet ist und wie er sich entwickelt.

Gespannt darf man auf den “European public index” sein, der wohl die Veränderungen von Privatheit und Öffentlichkeit als Zahlen und Grafiken darstellen möchte. Zu hoffen ist, dass die Ausstellung auch in Berlin zu sehen sein wird.

Kunst & Kultur →

Bremen – mitmachen und anschauen


Aus Brachen…

Irgendwie denkt man bei Bremen zuerst an den Fussballverein und eine kleine schnarchige Stadt – zumindest ist dies das erste Klischee, was einem im Kopf herumgeistert. Schaut man aber mal genauer hin, dann fällt doch auf, dass es interessante Initiativen und Personen, Aktionen und Projekte gibt. Die wohl spannenste Aktion des letzten Jahres war das Sproutbau-Projekt (wir berichteten). Aber auch Diese Jahr gibt es auch einige spannende Projekte, die einen Blick wert sind.


.. werden “Inseln des frivolen Miteinanders”.

Zum einen ist da das Projekt B.A.L.D – Brache als lebendiges Dorf, eine “temporäre Besiedelung eines Noch-Nicht-Ortes”. In der Bremer Überseestadt, sollen “die Lücken des Masterplans” bespielt und “auf ihnen Inseln des frivolen Miteinanders” gegründet werden. Einen ersten Einblick gibt das Interview mit dem AAA. Zum anderen die Ausstellung “bremen 2.0 – die stadt neu denken“, die vom Anfangen-Netzwerk organisiert wird (bei deren “Bremer Architektur Dialog” immer wieder spannende Leute ihre Projekte vorstellen).

Und weil Streetart ja auch immer ein Hinweis für die Kreativität und das kulturelle Potential einer Stadt ist, hier das schöne Portal streetart-bremen.de.

Städtebau & Architektur →

Lützowplatz: Abriss eines Pilotprojektes IBA 1987?

Einladung zur Podiumsdiskussion zum drohenden Verlust eines Pilotprojektes der Internationalen Bauausstellung 1987

Seit zehn Jahren kämpfen die Mieter der Häuser Lützowplatz 2-18 um den Erhalt ihrer Wohnungen. Das von dem renommierten deutschen Architekten Oswald Mathias Ungers konzipierte Ensemble war ein viel beachtetes Pilotprojekt zur IBA 1987 und wurde mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Der Münchener Investor Dibag erwarb die Häuser 1998 bei einer Zwangsversteigerung und will am Lützowplatz neu bauen. Von den ursprünglich 84 Mietparteien wohnen nur noch zwölf in den Bauten, die einmal bezahlbares Wohnen in Maisonettewohnungen mit großzügigen Terrassen oder Gärten mitten in der Stadt symbolisierten.

Anlässlich des angedrohten Abbruchs eines Teils der Wohnanlage am Lützowplatz und der noch offenen politischen Entscheidung über den Bebauungsplan für den beabsichtigten Neubau laden wir Sie sehr herzlich zu einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Kultur und der TU Berlin ein.

Auf dem Podium diskutieren

  • Prof. Dr. Adrian v. Buttlar, TU Berlin;
  • Dr.-Ing. Jasper Cepl, TU Berlin;
  • Prof. Dorothee Dubrau, Bezirksstadträtin a.D.;
  • Wolfgang Grimm, DIBAG (angefragt);
  • Jutta Kalepky, Architektenkammer Berlin;
  • Claudia Kleiner, Mieterin;
  • Johannes Modersohn, Architekt und Gewinner des Städtebaulichen Gutachterverfahrens 2005;
  • Birgit Schlieps, Architektin und Künstlerin;
  • Dr. Hans Stimmann, Senatsbaudirektor a.D.;
  • Prof. Karl-Heinz Winkens, Architekt.

Infos: www.pressestelle.tu-berlin.de

Video, Film & Fotografie →

Leerstand am Times Square

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Es ist definitiv ein Luxus-Problem, wenn Wohnungen nicht vermietet werden, weil der Hausbesitzer genug Geld mit der Werbung durch die Medienfassaden an seinem Hochhaus verdient (hier gibt es das Video in besser Qualität). Vielleicht liegt es aber auch daran, dass viele in einem solchen Haus nicht wohnen möchten, da es den ganzen Tag durch die Fenster reinleuchtet. Und das tut es am Times Square zur Genüge, wie man diesem Video entnehmen kann. Gefunden über de-bug.

Video, Film & Fotografie →

Stadt von unten

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Und hier noch ein wunderschönes Video, das Madrid von unten zeigt. Die Perspektive erinnert an die Bilder aus dem Film Renaissance, der mit toller Grafik beeindruckte und ein Paris der Zukunft zeigte – mit unterirdischen, verglasten Fussgängerpassagen (im Video bei Sek. 40 zu sehen).

Gefunden über BaunetzWOCHE.

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