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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Productive Dystopia – Was wir aus Fehlern lernen können

Die Kollegen von Tomorrow’s Thoughts Today (TTT) stellen in ihrem Video „Productive Dystopia or…an architecture of unintended consequences“ die Frage, was wir von einem Design, einer Planung oder einem Entwurf lernen können, in dem etwas dramatisch schief gelaufen ist. Insbesondere urbane Utopien haben den Hang dazu, weitaus dysfunktionaler denn funktional zu sein. Doch wenn wir aufhören würden, Utopien zu entwickeln, wo würden wir unsere Hoffnung hernehmen?

There’s Hope in Honest Error.
Charles Rennie Mackintosh

Und so schließt das Video mit der Frage, ob ein Planer einer Dystopie etwas Positives abgewinnen kann und wieweit man mit dem befremdlich faszinierenden die Grenzen der Norm herausfordern darf.

Video, Film & Fotografie →

Die Frittenbude als gefährdete Spezies

Es gibt wenige kulinarische Höhepunkte, die den meisten von uns ein größeres Lächeln auf die Lippen zaubern, als eine Portion Pommes an unserer Lieblingsbude. Und Belgien ist natürlich eines der Mutterländer der Pommes. Doch selbst im Land der Mayonnaise und Frittensauce werden die Buden immer weniger. Dabei sind sie weit mehr, als nur Fast-Food-Manufaktur: Sie sind ein Ort urbaner Kommunikation und sozialer Interaktion.
Die schöne Dokumentation „Pommes und Palaver“ (58 Min.) von ARTE portraitiert die Betreiber und Kunden belgischer Imbisse.

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Urbane Mobilität →

Das Leid der Pendler – IBM 2010 Commuter Pain Survey

Wenn Menschen lieber mehr arbeiten würden, als noch mehr Zeit mit Pendeln zu verbrauchen (siehe Grafik oben), dann läuft etwas schief. IBM hat in seiner Commuter Pain Survey über 8.000 PKW-Pendler in 20 Städten weltweit befragt und die Ergebnisse vor Kurzem vorgestellt.
In den Augen der Mehrheit der Befragten hat sich der Pendelverkehr per Auto in den letzten drei Jahren verschlimmert. Insbesondere in den explosionsartig wachsenden Städten der Schwellenländer werden die Pendelzeiten immer länger. Mit Abstand am längsten benötigt man in Moskau, wo im Durchschnitt die Autofahrer täglich 2,5 Stunden im Stau stehen.
57 % der Befragten gaben an, dass das Pendeln per PKW ihre Gesundheit negativ beeinflusst habe. Ein Drittel ist zudem der Überzeugung, dass durch das tägliche Pendeln ihre Leistungsfähigkeit im Job oder in der Ausbildung gelitten habe.

„Traditional solutions — building more roads — will not be enough to overcome the growth of traffic in these rapidly developing cities, so multiple solutions need to be deployed simultaneously to avoid a failure of the transportation networks,“ said Naveen Lamba, IBM’s global industry lead for intelligent transportation. „New techniques are required that empower transportation officials to better understand and proactively manage the flow of traffic.“

Berlin als einzige vertretene deutsche Stadt hat verhältnismäßig gut abgeschnitten.

Städtebau & Architektur →

Fünfte Architekturwoche A5

InfoHalt in FreihamUmbruch.Abbruch.Aufbruch
Fünfte Architekturwoche A5 in München, Traunstein, Nürnberg, Erlangen, Fürth, Augsburg, Kempten, Würzburg, Landshut, Regensburg

Unter dem Motto „Umbruch.Abbruch. Aufbruch“ setzt die Fünfte Architekturwoche den Rahmen für Projekte die sich mit der Stadt, dem Stadtrand und der Vorstadt beschäftigen. Vom 16. bis zum 24. Juli 2010 möchte der Bund Deutscher Architekten – BDA in Bayern das Interesse für baukulturelle Belange wecken und darüber hinaus das kritische Bewusstsein in der Gesellschaft stärken. Architektur und Stadtplanung sollen in dieser Woche ein lebendiger, erfahrbarer Bestandteil unserer Kultur und Gegenstand des öffentlichen Diskurses sein.

Ein absolut vielseitiges Programm an spannenden Orten, wie beispielsweise im Architekturclub in dem im Frühjahr geschlossenen Kaufhaus am Dom in der Münchner Fußgängerzone, wird geboten. Auch die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München ist mit zahlreichen interessanten Veranstaltungen beteiligt, weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind nachzulesen auf der Homepage der Fünften Architekturwoche A5.

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Streetfilms.org: Documenting Livable Streets Worldwide

Wir haben eine neue Lieblingsseite: Streetfilms.org. Nachdem wir bereits gestern einen grandiosen und inspirierenden Kurzfilm über Kopenhagen von dieser Seite vorgestellt haben, soll das heutige Video auch dazu genutzt werden, noch einmal gesondert auf streetfilms hinzuweisen: „Documenting Livable Streets Worldwide“, lautet der Untertitel der amerikanischen Website und zu finden gibt es dort zahlreiche Videos und Filme, die Projekte und Akteure zu Themen wie Radfahren, Öffentlicher Raum, Verkehrsberuhigung in Städten vorstellen. Streetfilms ist Teil eines großen Netzwerkes, welches sich für lebenswerte Städte einsetzt. Zum Netzwerk gehören auch verschiedene Streetsblogs mit regionalen Schwerpunkten u. a. auf New York, San Francisco und Los Angeles. Der Besuch einiger der Seiten sei hiermit wärmstens empfohlen.

Das Video zu diesem Beitrag setzt

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