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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Mäckler repariert Bensheim

Christoph Mäckler seinerseits Architekt hat eine Mission: Er sucht, findet und repariert! Architektonische Fehlgriffe und städtebauliche Grausamkeiten im gesamten hessischen Bundesgebiet werden identifiziert und öffentlich zur Schau gestellt. Jede Woche besucht Mäckler mit seinem Team hessische Städtchen. Ein kleiner Stadtspaziergang und das bauliche Unheil lässt meist nicht lang auf sich warten. Ein seelenloser Verwaltungskoloss der 60 Jahre drückt sich ohne jeden Respekt zwischen eine altehrwürdige Kirche und ein schmuckes Fachwerkaus- wie ein gelandetes Raumschiff steht es dort. Diagnose: Abriss! Da wird der Zeichenstift angesetzt und in zwei Minuten ist die Lösung eines Neubaus parat. Mäckler macht vor, was sich der eine oder andere insgeheim wünscht, nebenbei erklärt er noch aller Hand, zum Beispiel das innerstädtische Shopping Malls den lokalen Einzelhandel gefährden… Jede Woche in neuer Mission: Architektursünden in Hessen in der Sendung „Hauptsache Kultur“  im HR.

Christoph Mäckler seinerseits Architekt hat eine Mission: Er sucht, findet und repariert! Architektonische Fehlgriffe und städtebauliche Grausamkeiten im gesamten hessischen Bundesgebiet werden identifiziert und öffentlich zur Schau gestellt. Jede Woche besucht Mäckler mit seinem Team hessische Städtchen. Ein kleiner Stadtspaziergang und das bauliche Unheil lassen meist nicht lang auf sich warten. Ein seelenloser Verwaltungskoloss der 60 Jahre drückt sich ohne jeden Respekt zwischen eine altehrwürdige Kirche und ein schmuckes Fachwerkaus- wie ein gelandetes Raumschiff steht es dort. Diagnose: Abriss! Da wird der Zeichenstift angesetzt und in zwei Minuten ist die Lösung eines Neubaus parat. Mäckler macht vor, was sich der eine oder andere im wünscht, nebenbei erklärt er noch aller Hand, zum Beispiel das innerstädtische Shopping Malls den lokale Einzelhandel gefährden… Jede Woche in neuer Mission in der Sendung Hauptsache Kultur im HR.

Kunst & Kultur →

Bauen statt Tackern – Ephemicropolis

Wenn einem im Büro die Langeweile überkommt, dann findet sich hier eine schöne Inspiration, um aus den dort liegenden Heftklammern eine eigene Stadt zu bauen und die Langeweile kreativ und kontemplativ zu überwinden. Der Künstler Peter Root hat 100.000 Heftklammern genommen und das Stadtmodell ephemicopolis gebaut.

Stacks of staples were broken into varying sizes from full stacks about 12cm high down to single staples. These stacks were then stood up and arranged over a period of 40 hours.

[via boingboing]

Kunst & Kultur →

Ausstellung: Eichbaumoper

Eichbaumoper bezeichnet die temporäre Transformation der U-Bahnstation Eichbaum in ein Opernhaus. Die Station ist Knotenpunkt und Haltestelle in der Zwischenwelt der Städte Essen und Mülheim. Im Auge des Autobahndreiecks zwischen der Autobahn A40 und der B1 gelegen ist diese Station mit viel Beton in den 70er Jahren, als zukunftsfähige Infrastruktur gebaut worden. Einst Ort des Aufbruchs und der Hoffnung ist Eichbaum heute geprägt von Vandalismus, Angst und Bedrohlichkeit. Dennoch ist die Station ein wichtiger Ort der Verbindung, der durch die Autobahn und U-Bahntrasse zerschnittenen Stadtlandschaft und hat Modellcharakter für die städtebaulichen und gesellschaftlichen Herausforderungen dieser ehemaligen Industrieregion im Wandel.

Die Kunstform Oper, die Konfrontation des Fragilen mit dem Massiven, schien für das Team von raumlaborberlin geeignet, einen Wandel an diesem Ort herbeizuführen. Die Eichbaumoper machte aus der verwahrlosten Haltestelle ein Haus, in dem es keine Zuschauer mehr gibt, sondern viele Akteure und neben den spektakulären Momenten des Kunstgenusses in der frisch entstandenen Oper wurde an diesem Ort ein Wandlungsprozess angestoßen, der bis heute andauert.

Ort: AEDESland
Savignyplatz, Else-Ury-Bogen 600 – 601

Öffnungszeiten: bis 2.6.2010, 10 bis 20 Uhr

Kunst & Kultur →

Der Rosenthaler Platz: Ein Farbenmeer!

Foto: Daniela Reschke

Da radelte man gestern am Rosenthaler Platz entlang und wunderte sich über das prächtige Farbenmeer auf dem Asphalt und tatsächlich: Das Netz und die bekannte Blog-Szene ist schon voll von Artikeln. Am gestrigen Sonntag wurden am Rosenthaler Platz durch mehrere Personen literweise Farbe vor den wartenden Autos verschüttet, die Autos haben diese dann in schönen Formen über den Platz verteilt. Laut BZ möchte die BSR auf Regen warten, da die Farbe abwaschbar sein. Bleibt also zu hoffen, dass das für heute angekündigte Gewitter ausbleibt… Weitere Fotos und Informationen gibt es u. a. bei just und auch auf dem schreibomat-blog. Gefunden wurde die Geschichte über urbanshit.de. Vielen Dank an beide.

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By IEPE & the anonymous crew © 2010

Bekanntlich befindet sich am Rosenthaler Platz das St. Oberholz, der Ort an dem sich fast ausschließlich Menschen mit weißen Rechnern tummeln, wahlweise als digitale Bohème oder urbane Penner bezeichnet. Der Ort ist für eine solche Aktion also gut gewählt, denn über die schnelle Verbreitung braucht man sich keine Sorgen machen. Interessant ist deshalb noch eine Geschichte, die auf dem Blog ‚The Ambassador‘ erzählt wird:  Der Autor (im St. Oberholz sitzend) postet ein Foto auf Twitter und einen kleinen Artikel auf seinem Blog und bekommt innerhalb von kurzer Zeit so viel Response wie noch nie. Für ihn (und auch für uns) eine faszinierende Geschichte, wie schnell sich Informationen durch die sozialen Medien verbreiten.

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Metasprache des Raums

 

Esckhard Schulze Fielitz, Raumstadt, 1959

Metasprache des Raums – so der Titel des neu erschienenen Buchs zu Eckhard Schulze-Fielitz. Und tatsächlich scheint die Stukturierung des Raumes entlang unsichtbarer geometrischen Linien als das verbindende Element im Werk des 1929 in Stettin geborenen Architekten: vom frühen Erfolg des Landeshauses in Köln über seine abstrakten Raumstudien und im Luftraum angesiedelten Städte in den Sechziger Jahren bis hin zur Siedlung Ach, der, so Schulze-Fielitz, „gelandeten Raumstadt“.

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