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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Aufruf | Demo gegen den Abriss der Kühlhäuser

Die Initiative Initiative zum Erhalt der Eisfabrik hat einen Appell für den Erhalt von Eisfabrik und Kühlhäusern Köpenicker Straße 40/41 veröffentlicht und ruft zur Demonstration gegen den Abriss der Kühlhäuser auf.

Rettet die Eisfabrik! 07.05.2010, Start 18.00 Uhr, Köpenicker Straße/Ecke Adalbertstraß

In der Eisfabrik an der Spree zunächst als Wohn- und Fabrikensemble der Norddeutschen Eiswerke AG errichtet. Zwischen 1913 und 1922 kamen die drei Kühlhäuser und das Kessel- und Maschinenhaus hinzu. Bis nach der Wende wurde hier künstliches Eis produziert. Seit 1995 sind die denkmalgeschützten Ziegelbauten in der Verwaltung der TLG Immobilien, die nun den Abriss der Kühlhäuser für Ende diesen Monats plant. (Quelle: Auszug aus dem Aufruf des DAZ)

Weitere Informationen rund um die Eisfabrik finden sich auf der Webseite der Initiative und Wikipedia.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Future of Urbanism – Videos der Konferenzpräsentationen

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Das Taubman College der University of Michigan hat am 19. und 20. März 2010 eine internationale Konferenz mit dem Titel Future of Urbanism durchgeführt. Alle Vorträge und auch die Podiumsdiskussionen wurden gefilmt und sind nun im YouTube-Kanal des Taubman College verfügbar.
Thematisch behandeln die Präsentationen die Themen Urban and Regional Ecologies, Just Cities, MEGACITY/shrinking city, New Publics/New Public Spaces, Urban Imaginary und Cities as Theaters for Conflict.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

The Copenhagen Wheel – Ein Fahrrad, das Umweltdaten sammelt

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Das Copenhagen Wheel ist ein Fahrrad (oder „Hybrid E-Bike“, wie die Projektbeschreibung heißt), das neben eines Beitrags zur umweltgerechten Mobilität (bspw. Akku mit Energierückgewinnung durch Bremsen) auch permanent Umweltdaten von der Umgebung sammelt. So werden die NOX- oder CO2-Belastungen gemessen, aber auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Darüber hinaus erfasst das Fahrrad auch Staus und die Straßenverhältnisse. Diese Daten werden anschließend in einer Karte dargestellt, so dass der Nutzer dieses Rades sich zukünftig seine Lieblingsroute auswählen kann. Diese Informationen können zudem online auf einer Plattform allen Radfahrern zur Verfügung gestellt werden und können somit auch zu einem interessanten Tool für die Stadtverwaltung in Fragen der Stadt- und Verkehrsentwicklung werden.

Der besondere Reiz dieses Projekts ist, dass anders als andere Lifestyle-E-Bikes, das Copenhagen Wheel im Prinzip an jedem Fahrrad durch den Tausch des Hinterrades installiert werden kann und somit massentauglich sein könnte. Man darf also hoffen, dass dieses Projekt (sofern es Marktreife erreicht) nicht nur auf Kopenhagen begrenzt bleibt.

via Digital Urban

Urbane Mobilität →

Neue Kategorien in der Verkehrsmittelwahl?

Ein Fahrradparkverbot sollte in Zukunft verboten sein (Foto von Ponte112)

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Bereich der innerstädtischen Mobilität müssen die Klassiker ÖPNV und MIV um eine dritte Kategorie ergänzt werden: den MÖIV, der motorisierte öffentliche Individualverkehr. Vorreiter des MÖIV wäre das System Car2Go, das seit einiger Zeit in Ulm mit großem Erfolg betrieben wird. Im Prinzip handelt es sich dabei um flexibles CarSharing ohne monatliche Grundgebühren, bei dem die Benutzung im Minutentakt abgerechnet wird. Bleibt natürlich die Frage, ob ein solches System mit einem Elektroauto mit hoher Zulademöglichkeit nicht sinnvoller wäre.

Optimal wäre ein solches Angebot, wenn man mit einer Karte zwischen vielen verschiedenen Fahrzeugen – passend zum Zweck der Fahrt – wählen könnte, wer würde nicht gerne mal das eSpire Bike fahren, das mit seinem Elektromotor eine neue From der Mobilität ermöglicht.

[Beitrag von Oliver Hahn]

Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenstart | Catherine Mohr builds green

Catherine Mohr unternimmt in diesem unterhaltsamen Video den Versuch, abseits des derzeitigen Hypes um ökologisches Bauen, den tatsächlichen Energieverbrauch ihres eigenen Neubaueigenheims zu analysieren.

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