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Aktuell
Kunst & Kultur →

Fotoausstellung “Under Ground”

Foto Under Ground - Ausstellung

(Quelle: Loredana Nemes)

Noch bis Sonntag, den 8. Februar, ist im Berliner Museum für Kommunikation die Ausstellung “Under Ground” der Fotografin Loredana Nemes zu besichtigen. In den Städten Bukarest, Berlin, London, New York, Paris und Moskau fotografierte Nemes Menschen in U-Bahnen. Die bestechend schönen schwarz-weiß Fotografien sind einzelne Momentaufnahmen oder kleine Fotoserien, die den Besucher sofort zu Interpretationen der dargebotenen Szenerien anregen. So könnte oben stehendes Foto auch ein gutes Motiv für die BVG-Kampagne “Augenblicke” abgeben, wobei dort ja bereits auf “qualitätsvolle” Comic-Ästhetik gesetzt wird. Wer vor dem Besuch noch etwas mehr über die Ausstellung erfahren möchte, kann sich auch bei YouTube informieren.

Städtebau & Architektur →

Beeinbrückend…

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(Quelle: Ken Ohyama)

Zu welch imposanten Brückenkonstruktionen es die Japaner gebracht haben, zeigen die schönen Bilder auf www.darkroastedblend.com. Was man in der eigenen Stadt definitiv nicht haben möchte, entwickelt auf diesen Bildern eine ungewohnte Ästhetik.

[via: phabe]

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Die audiophile Stadt


(Quelle: Hörstadt)

Zahlen sollen häufig die Bedeutung der eigenen Forderungen verdeutlichen. Nach dem Projekt Hörstadt wird jedes Jahr in Österreich etwa eine Milliarden Euro für Lärmsanierung ausgegeben. Das ist Geld, welches ebenso gut in die bewusste Gestaltung unseres akustischen Raumes gesteckt werden könnte.

Hörstadt ist eine Initiative in Linz anlässlich deren Titel als Kulturhauptstadt in diesem Jahr. Sie will auf den sensiblen akustischen Raum um uns aufmerksam machen und neue Wege zum Schutz der überhand nehmenden Lärmbelästigung “von der Wurstabteilung bis zum Klo” suchen. Neben der Schaffung von beschallungsfreien Zonen und der Errichtung eines Zentrum des Hörens, ist im Linzer Stadtparlament auch eine “Grundsatzerklärung zur Stadtgestaltung und -entwicklung in akustischem Sinn” eingereicht worden. Am 22. Januar soll über diese abgestimmt werden. Sollte sie angenommen werden, wäre Linz damit die weltweit erste Stadt mit Leitlinien zum akustischen Handeln.

Weitere Quellen: Ein Interview mit Peter Androsch auf Deutschland Radio

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

und ein älterer Artikel von uns über eine Initiative in Berlin.

URBANOPHIL →

urbanophil bei twitter

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Manch einem ist es schon aufgefallen – urbanophil twittert. Schon seit einem halben Jahr findet ihr knackige Kurzinfos und interessante Links auf twitter.com/urbanophil. Von jetzt an findet ihr diese als Newsticker in unserer Seitenspalte. Auch hier freuen wir uns über Anregungen und Hinweise.

Städtebau & Architektur →

Mit dem Zweiten sieht man nur die Hälfte

Vor einem Monat und kurz nach der Entscheidung des Wettbewerbes zum Berliner Stadtschloss, strahlte das ZDF den Dokumentarfilm “Die Welt auf einer Insel” aus, welcher immer noch in der Mediathek des Senders angeschaut werden kann. Hier wird die Geschichte des Hohenzollernbaus verfolgt bis zu jenem Tag, an welchem dem Publikum der Siegerentwurf für den Neubau von Francesco Stella präsentiert wurde. Die Fernsehproduktion ist fast 45 Minuten lang, doch vermisst man vor allem eins: Ein kritisches Wort zu dem Bauprojekt.

Dies ist nicht mehr so verwunderlich, wirft man einen Blick auf die Entstehungsgeschichte der Dokumentation. Das ZDF ist seit 2001 Medienpartner der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem größten späteren Nutzer des Stadtschlosses. Diese Partnerschaft umfasst die Unterstützung der gesamten denkmalpflegerischen Tätigkeit auf der Museumsinsel und ist in den Worten des Intendanten der Sendeanstalt Markus Schächter “Kernbestandteil unseres öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags“. Wirft man einen Blick in den ZDF-Staatsvertrag, sucht man allerdings vergeblich nach einem denkmalpflegerischen Auftrag des Senders. Hier wird die Aufgabe eindeutig auf das Fernsehvollprogramm gelegt und die Berichterstattung sollte “umfassend, wahrheitsgetreu und sachlich” sein. Vielleicht hilft es in Zukunft sich nicht mehr ein Auge bei der Produktion zu zuhalten.

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