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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Alkoholverbot im öffentlichen Raum

Trinkende Jugendliche sind seit längerem ein politischer Dauerbrenner. Die Stadt Berlin hat gehandelt und seit Anfang des Jahres für 4 Grünanlagen ein Alkoholverbot ausgesprochen. Dazu gehört unter anderem der Bereich um den Fernsehturm. Hier sollen neben den Minderjährigen vor sich selber auch Touristen und Anwohner geschützt werden.
So sehr diese Maßnahme der Stadt auch bei den Befragten des Fernsehsenders TV.Berlin auf Zustimmung stößt, steht das Vorgehen auf juristisch wackeligen Füßen. Wie die juristische Fakultät der Humboldt Universität feststellte, fehlt sowohl eine Grundlage im Grünanlagengesetz als auch in der Verfassung. Hier wird ein Scheitern des Gesetzes nahe gelegt, sollte sich jemand auf die Allgemeine Handlungsfreiheit berufen. Ganz unbetroffen hiervon ist die Frage, ob solche Maßnahmen Probleme lösen oder nur zu anderen Orten verlagern.

Kunst & Kultur →

Fotoausstellung “Under Ground”

Foto Under Ground - Ausstellung

(Quelle: Loredana Nemes)

Noch bis Sonntag, den 8. Februar, ist im Berliner Museum für Kommunikation die Ausstellung “Under Ground” der Fotografin Loredana Nemes zu besichtigen. In den Städten Bukarest, Berlin, London, New York, Paris und Moskau fotografierte Nemes Menschen in U-Bahnen. Die bestechend schönen schwarz-weiß Fotografien sind einzelne Momentaufnahmen oder kleine Fotoserien, die den Besucher sofort zu Interpretationen der dargebotenen Szenerien anregen. So könnte oben stehendes Foto auch ein gutes Motiv für die BVG-Kampagne “Augenblicke” abgeben, wobei dort ja bereits auf “qualitätsvolle” Comic-Ästhetik gesetzt wird. Wer vor dem Besuch noch etwas mehr über die Ausstellung erfahren möchte, kann sich auch bei YouTube informieren.

Städtebau & Architektur →

Beeinbrückend…

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(Quelle: Ken Ohyama)

Zu welch imposanten Brückenkonstruktionen es die Japaner gebracht haben, zeigen die schönen Bilder auf www.darkroastedblend.com. Was man in der eigenen Stadt definitiv nicht haben möchte, entwickelt auf diesen Bildern eine ungewohnte Ästhetik.

[via: phabe]

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Die audiophile Stadt


(Quelle: Hörstadt)

Zahlen sollen häufig die Bedeutung der eigenen Forderungen verdeutlichen. Nach dem Projekt Hörstadt wird jedes Jahr in Österreich etwa eine Milliarden Euro für Lärmsanierung ausgegeben. Das ist Geld, welches ebenso gut in die bewusste Gestaltung unseres akustischen Raumes gesteckt werden könnte.

Hörstadt ist eine Initiative in Linz anlässlich deren Titel als Kulturhauptstadt in diesem Jahr. Sie will auf den sensiblen akustischen Raum um uns aufmerksam machen und neue Wege zum Schutz der überhand nehmenden Lärmbelästigung “von der Wurstabteilung bis zum Klo” suchen. Neben der Schaffung von beschallungsfreien Zonen und der Errichtung eines Zentrum des Hörens, ist im Linzer Stadtparlament auch eine “Grundsatzerklärung zur Stadtgestaltung und -entwicklung in akustischem Sinn” eingereicht worden. Am 22. Januar soll über diese abgestimmt werden. Sollte sie angenommen werden, wäre Linz damit die weltweit erste Stadt mit Leitlinien zum akustischen Handeln.

Weitere Quellen: Ein Interview mit Peter Androsch auf Deutschland Radio

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und ein älterer Artikel von uns über eine Initiative in Berlin.

URBANOPHIL →

urbanophil bei twitter

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Manch einem ist es schon aufgefallen – urbanophil twittert. Schon seit einem halben Jahr findet ihr knackige Kurzinfos und interessante Links auf twitter.com/urbanophil. Von jetzt an findet ihr diese als Newsticker in unserer Seitenspalte. Auch hier freuen wir uns über Anregungen und Hinweise.

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