Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Städtebau & Architektur →

Sakralbauten der Nachnachvorpost

Maria Königin des Friedens (Neviges) - Quelle: Wikipedia

Die Architektur und der Städtebau der späten 1960er und der 1970er Jahre war in (West-)Deutschland geprägt von neuen Formensprachen und dem Einsatz neuer Materialien. Insbesondere bei öffentlichen Projekten wie Rathäusern, Schwimmbädern, Schulen oder Stadthallen fand die neue Ästhetik Anwendung. Doch darüber hinaus entstanden in dieser Zeit auch hochgradig spektakuläre Sakralbauten. Die Architekten sind zumeist in Vergessenheit geraten und die Gebäude werden häufig nicht geliebt. Dennoch oder gerade deshalb – auch als fortwährende Beschäftigung von urbanophil mit der von uns bislang unzureichend als „Nachnachvorpost“ umschriebenen Architekturepoche – sollen an dieser Stelle – so wie zuletzt ausgewählte Flughafengebäude – einige Bauwerke exemplarisch und steckbriefartig vorgestellt werden.

Kunst & Kultur →

Die Satellitenschüssel als Leinwand

Tarnkappensatellitenschüssel in Berlin-Wedding

Die Berliner Zeitung berichtet heute von der vom Quartiersmanagement Schöneberger Norden initiierten Aktion „Von innen nach außen“ am 1977 nach Plänen des Architekten Jürgen Sawade errichteten Pallasseum in Berlin-Schöneberg. Der Künstler Daniel Knipping nutzte die zahllosen Satellitenschüsseln am Gebäude als Leinwände und bemalte ebendiese mit Motiven, die in Abstimmung und nach Wünschen der Bewohner entstanden.

Urbane Mobilität →

urbanophil macht mobil, Teil II – der Umstieg auf Elektromobilität

Im zweiten Beitrag unserer kleinen ‚urbanophil macht mobil‘ – Beitragsreihe wird es u.a. um die Notwendigkeit gehen, auf elektrische Antriebe umzustellen (Autoindustrie), bzw. um die neuen Möglichkeiten, die elektrische Antriebe bieten (Fahrradindustrie). Dieser Umstieg wird allerdings nur dann „postfossil“ werden, wenn die Energieerzeugung auf regenerative Energien umgestellt wird. Ausschlaggebend hierfür ist eine dringend notwendige Wende in der Energiepolitik, deren Möglichkeiten in dem herausragenden Dokumentarfilm „Die 4. Revolution“ ausführlich und inspirierend behandelt werden.

Der Film läuft aktuell auch (wieder) in mehreren Berliner Kinos und sei hiermit jedem Leser ans Herz gelegt. Das Video ist ein ausführlicher Trailer zum Film, in dem auch die Verantwortung von Architekten und Stadtplanern

Städtebau & Architektur →

Tag des offenen Denkmals – ohne die Nachnachvorpostmoderne?


Auch ein Denkmal?

Der „Tag des offenen Denkmals“ hat im Gegensatz zum „Langen Tag der Stadtnatur“ nicht nur eine Berliner, sondern auch eine Europäische Tradition. Um für den Denkmalschutz zu werben, begehen über 45 Länder Europas regelmäßig im August und September die European Heritage Days – und das mit einem vielfältigen Angebot von vielen ehrenamtlichen und privaten Initiativen.

Städtebau & Architektur →

Die Vermessung Tiranas

„New York is a livable city“ ist eine der Aussagen, die einer internationalen Gruppe von Studenten zu profan und eindimensional war. Daraufhin beschlossen sie eine Stadt mit all ihren „Layern“ zu vermessen – und zwar per Kamera aus der Straßenperspektive. Die den meisten Europäern noch unbekannte Hauptstadt Albaniens Tirana bot sich für die Untersuchung an. Wer schon mal nach Reiseführern für Tirana gesucht hat, weiß wie rar diese sind – aber genau das war den Studenten wichtig, die Stadt sollte ohne Vorprägungen und Vorbehalte  besucht werden. Das Ergebnis der Vermessung ist eine interaktive Karte, auf der man Layer für Layer erkunden kann. Die Liste der Layer ist lang, so kann man thematische Entdeckungstouren der besonderen Art  durch die gesamte Stadt machen.  Das Spektrum reicht von Orten der sozialistischen Architektur bis hin zur Dokumentation von ganzen Stadtrhythmen, sowie allerhand ethnologischen Beobachtungen.  So viel sei noch gesagt: Untertitel des Projektes „Physis Stadt Tirana“ war  „Walking every street“.  Ein besonderer Spaß für alle Stadt-gierigen!

nach oben ↑
Themen