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Aktuell
Kunst & Kultur →

Filmfest: Land in Sicht? Bilder von der Oberfläche der Erde

Im Rahmen der Ausstellung „Wiederkehr der Landschaft“ wird der Film „Petropolis – Aerial Perspectives on the Alberta tar sands“ gezeigt.

„Obwohl Landschaften in Filmen allgegenwärtig sind, werden sie leicht übersehen, aber sie erklären, so wie die Musik, Atmosphäre und Handlung. Für die dokumentarischen Arbeiten ist die Landschaft dagegen das thematische Zentrum, der Weg, sich sozialen und kulturellen Wirklichkeiten anzunähern und ein bewusstes audiovisuelles Vokabular für deren Darstellung zu entwickeln. Wenn sich aus dem weiten Spektrum der Arbeiten ein gemeinsamer Nenner ergibt, so ist es wohl dieser: Die Oberfläche der Erde ist nicht in Würde gealtert, sie hat längst tiefe Risse.“

Programm:
– Begrüßung Donata Valentien, Direktorin der Sektion Baukunst und Jutta Brückner, Direktorin der Sektion Film- und Medienkunst, Einführung Ralph Eue, Kurator
– Film: „Petropolis – Aerial Perspectives on the Alberta tar sands“ (Regie Peter Mettler, Kanada 2009) Berliner Erstaufführung
Anschließend Ralph Eue im Gespräch mit Christoph von Lieven (Greenpeace Deutschland) u.a.

Zeit: 08. April 2010, um 19:00
Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin-Tiergarten

Grüne Stadt →

Symposium: Das Klima-Manifest 2010: Gebautes und Gedachtes

Mit dem 2009 verfassten Klima-Manifest forderten Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten eine ökologische Wende in unseren Städten. Ein Jahr danach werden realisierte Projekte und zukunftsweisende Strategien für eine weiterführende Debatte vorgestellt. Es diskutieren u.a. die Landschaftsarchitektinnen Andrea Gebhard und Donata Valentin, die Architekten Günter Pfeifer und Mathias Sauerbruch sowie der Ingenieur Mike Schlaich.

mehr Informationen

Zeit: Montag, 12. April 2010, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin-Mitte
Um Antwort bei Teilnahme wird gebeten: eschler@bda-bund.de

Städtebau & Architektur →

Film und Diskussion: GEBAUTE ZUKUNFT HEUTE

GEBAUTE ZUKUNFT HEUTE: AUTOBAHNÜBERBAUUNG SCHLANGENBADER STRASSE UND CARL-LEGIEN-SIEDLUNG

Berlin ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts Schauplatz überraschender und überragender Architekturproduktion, die beispielhaft für Entwicklungen in ganz Deutschland und darüber hinaus steht. Uns interessiert ihre Wechselwirkung mit Stadt und Gesellschaft – gestern und heute.
Im Fokus dieses Abends stehen zwei exemplarische Wohnkonzepte – die Carl-Legien-Siedlung, fertiggestellt 1930, und die Autobahnüberbauung an der Schlangenbader Straße von 1980, die sogenannte „Schlange“. Beide Anlagen haben im Laufe ihrer Geschichte von ganz unterschiedlicher Seite besondere Aufmerksamkeit erfahren, beispielsweise durch Auszeichnungen mit dem Renault Traffic Design Award oder als UNESCO Weltkulturerbe.
Diese Wohnanlagen sollen Anlass sein, sich des Themas „Wohnen in der Stadt“ wieder jenseits von Baugruppe und Townhouse bewusst zu werden. Wir hoffen, eine neue Sichtweise auf „alte Bekannte“ zu finden und eine Diskussion über die Zusammenhänge von Stadt, Wohnen und Gesellschaft anstoßen zu können.
Den Impuls geben zwei filmische Statements, die Studenten der ETH Zürich in einer „Experimentalfilmwoche Berlin“ erstellt haben.
mehr Infos

Orte: Schweizerische Botschaft Berlin · Otto-von-Bismarck-Allee 4 · Berlin
Zeit: 25.März 2010, Beginn 19.00 Uhr, Einlass 18.30 Uhr

Eine Anmeldung für die Veranstaltung per Mail an anmeldung@studioaberlin.de.

Grüne Stadt →

Prinzessinnengärten – Urbane Landwirtschaft am Moritzplatz

Passend zum heutigen Frühlingsbeginn: Urbane Landwirtschaft am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg (Foto-©: prinzessinnengärten)

Auf dem brachliegenden Grundstück des von Alfred Messel entworfenen und im Krieg zerstörten ehemaligen Wertheim-Kaufhauses (Fotos) am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg gibt es seit Sommer 2009 das Projekt prinzessinnengärten, das die Flächen für urbane Landwirtschaft nutzt. In mobilen Beeten, für die Patenschaften übernommen werden können, wird seit Ende Februar 2010 die neue Saison begangen. Angebaut wird Gemüse aller Art – natürlich alles in Bio! Dabei stehen auch insbesondere pädagogische und soziale Aspekte im Vordergrund der Projekts.

Und für solch ein Gärtnern in der Stadt gibt es viele gute Gründe: Aktivierung sozial schwacher Quartiere, Sicherung der Lebensmittelversorgung, Förderung der Biodiversität, Reduktion der CO2-Bilanz, Verbesserung des Mikroklimas, Verschönerung der Stadt.
Quelle: http://prinzessinnengarten.net/wir/

Weitere Informationen
prinzessinnengarten.net
Infobroschüre von nomadischgrün (PDF)
Flickr-Fotostream

Städtebau & Architektur →

IBA 87′-Wohnturm von John Hejduk verliert sein Gesicht

Kreuzberger Wohnturm
Nachdem zunehmend Gebäude der 60er und 70er in Gefahr sind, abgerissen oder entstellt zu werden, trifft es nun bereits erste Anlagen der Postmoderne: Der im Rahmen der IBA 1987 entstandene Kreuzberger Wohnturm von John Hejduk in der Charlottenstraße wird im Rahmen von Sanierungsarbeiten, die von der neuen Besitzerin der Berlinhaus Verwaltung GmbHzur Zeit durchgeführt werden, erheblich in seiner Gestaltung verändert. So soll das Farbschema sich ändern, größere Balkone angebaut werden und die Markisen über den Fenster entfernt werden.

Hejduks “Turm” – der eigentlich aus einem schlanken 14-geschossigen Hochhaus flankiert von zwei fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern besteht – gehört zu nicht einmal einer Handvoll tatsächlich ausgeführter Arbeiten des einflussreichen Architekten. Von diesen stehen drei Exemplare auf Berliner Boden, allesamt als sozialer Wohnungsbau im Rahmen der Internationalen Bauausstellung “IBA 1987” entstanden.

Der Komplex des Kreuzberg Towers ist bezeichnend für Hejduks späte Entwürfe, die eine nachhaltige Faszination für einfache geometrische Formen, erzählende Mythologie und einen mit vermenschlichenden Darstellungen spielenden Symbolismus offenbaren. Die drei in Berlin ausgeführten Entwürfe Hejduks widersetzten sich damals mit ihrer zurückgenommen Farbpalette aus Grau- und Grüntönen unmittelbar den vorherrschenden postmodernen Trends – vom Architekten selbst waren sie als Hommage an den einzigartigen Himmel und die vorhandene Baustruktur der Stadt gedacht.
Quelle: architectureinberlin

Ob man die Begeisterung für diese Art Architektur nun teilt oder nicht, die Zerstörung von gegenwärtig ungeliebten Bauepochen nimmt besorgniserregende Züge an.

Weitere Informationen
Bilder von dem Stand des Umbaus
Online-Petition gegen den Umbau

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    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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    Jul 2 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Aug
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