Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Städtebau & Architektur →

Moskauer Avantgarde der 20er

(Gastbeitrag von Uli Schuster)

Übersichtskarte_moskonstruct

Screenshot der Übersichtskarte: ww.moskonstruct.org/objects

Das Projekt Moskonstruct hat sich zum Ziel gesetzt, die Moskauer Architektur zu erhalten, welche in den Zwanziger Jahren als Avantgarde einen Neuanfang wagte. In dieser Zeit wurde gerade in Russland der Begriff des Konstruktivismus in der Architektur verankert. Der Pioniergeist nach der Oktoberrevolution zeigt sich in einer Reihe von Bauten, die als Kulturhäuser und Arbeiterklubs entstanden sind. Ikonen wie der Schabolow-Sendeturm von Wladimir Suchow der auch heute noch die Rundfunksignale über das Land ausstrahlt oder das Wohn- und Atelierhaus von Konstantin Melnikow mit seinen zwei ineinander geschobenen Zylindern wurden schnell über die Landesgrenzen bekannt. Da es von der Stalinära bis heute kaum eine Beachtung oder Pflege dieser Objekte gab, sind viele Bauten in einem desolaten Zustand. Durch den aktuellen Bauboom in Moskau, verschwindeen viele Unikate der Baukultur für immer.

Das Projekt Moskonstruct versucht nun die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren, in der Hoffnung, dass man seitens Politik und Wirtschaft Verantwortung für dieses kulturelle Erbe übernimmt. Im Oktober 2009 fand ein Kongress und eine Ausstellung zum Thema in Moskau statt.

Zudem gibt es einen Artikel zum Bauboom in Moskau im Tagesspiegel: “Umgerubelt: Bauboom in Moskau”

Moskauer Avantgarde der 20er
Das Projekt Moskonstruct hat sich zum Ziel gesetzt die Moskauer Architektur zu erhalten die in der Zwanziger Jahre als Avantgarde einen Neuanfang wagte. In dieser Zeit wurde gerade in Russland der Begriff des Konstruktivismus in der Architektur verankert. Der Pioniergeist nach der Oktoberrevolution zeigte sich in einer Reihe von Bauten die als Kulturhäuser und Arbeiterklubs entstanden sind. Ikonen wie der Schabolow-Sendeturm von Wladimir Suchow der auch heute noch die Rundfunksignale über das Land ausstrahlt oder das Wohn- und Atelierhaus von Konstantin Melnikow mit seinen zwei ineinander geschobenen Zylindern wurden schnell über die Landesgrenzen bekannt. Da es von der Stalinära bis heute kaum eine Beachtung oder Pflege dieser Objekte gab sind viele Bauten in einem desolaten Zustand. Da es zugleich einen Bauboom in Moskau gibt verschwindet viele Unikate der Baukultur für immer.
Das Projekt Moskonstruct versucht nun die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren, in der Hoffnung das man seitens Politik und Wirtschaft Verantwortung für dieses kulturelle Erbe übernimmt. Im Oktober 2009 fand ein Kongress und eine Ausstellung zum Thema in Moskau statt. Zwei Webseiten geben Einblick und Information hierzu.
Web:
Übersicht + Einführung
Die Verortung der Objekte auf dem Stadtplan (funktioniert nur auf der russischen Seite)
Umgerubelt: Bauboom in Moskau (tagesspeiegl 15.11.2009)
In Moskau wird mächtig gebaut – und dafür Historisches rücksichtslos abgerissen wie unter Stalin.
Weiterführende Links:
DOCOMOMO hat das Ziel, die Architektur der Moderne zu dokumentieren und zu erforschen.DOCOMOMO unterstützt den Erhalt von Bauten und Siedlungen der Moderne in Theorie und Praxis. Die internationale Vereinigung wurde 1990 gegründet und hat derzeit über 2000 Mitglieder in 49 Ländern.
DOCOMOMO International: http://www.docomomo.com/

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Planungen für A100-Weiterbau vorerst gestoppt

Die Regierungsfraktionen von SPD und Linke haben gestern die Planungskosten für den Weiterbau der A100 von Neukölln zum Treptower Park vorerst auf Eis gelegt. Für den Doppelhaushalt 2010/11 waren dafür 3,1 Mio. Euro vorgesehen. Erst nachdem das Ergebnis des derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren vorliegt, wollen die Regierungsfraktionen entscheiden, ob die Planungsmittel wieder freigegeben.
Es scheint also doch noch eine Chance zu geben, dass diese antiquarische Verkehrsplanung aus den 60/70er Jahren doch noch ad acta gelegt wird.

Zum Nachlesen:

Grüne Stadt →

Stadtgespräch Klimaschutz

Im Profil: Fünf Berliner und ihre Weisheiten in Sachen Klima schützen

Bürger und Unternehmen werden von allen Seiten aufgerufen, das Klima zu schützen. Im Bereich Mobilität heißt das zum Beispiel, Fahrrad zu fahren, alternative Antriebsmöglichkeiten zu nutzen oder sogar ganz auf das Auto zu verzichten. Aber wie fühlt sich das an, wenn man das Klima schützt? Funktioniert das überhaupt und kann das Spaß machen? Fünf Berliner Bürger berichten über Ihre Erfahrungen im Bereich der klimaverträglichen Mobilität. Wir wollen wissen, was man von ihnen lernen kann und wie Sie aus der Notwendigkeit, das Klima zu schützen, eine Tugend machen.

Eine Veranstaltung vom Stadtvertrag Klimaschutz.

Ort: Alte Kantine in der Kulturbrauerei, Knaackstraße 97, 10435 Berlin
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen unter http://www.stadtvertrag-klimaschutz.de/das-projekt-stadtvertrag-klimaschutz/aktionen-projekte.html

Video, Film & Fotografie →

easyJet-Onboard-Magazin: Modefotos im Holocaust-Mahnmal

Der easyJetset und Berlin sind ja spätestens seit Tobias Rapps Buch Lost and Sound synonym zueinander zu verwenden. Nun scheint easyJet es wohl etwas zu weit getrieben zu haben. Wie NewStatesman berichtet, finden sich in der aktuellen Ausgabe des Onboard-Hochglanzmagazin der Airlines Fotos, die Models zeigen, die modische Outfits im Holocaust-Mahnmal zur Schau tragen.

That company [easyJet] has yet to speak up about the matter, so it remains unclear whether the fine folks at INK publishing are ignorant or just stupid. Looks like Hannah Arendt is right once again.
Quelle: http://blog.archpaper.com/wordpress/archives/5381

Mittlerweile hat easyJet offensichtlich reagiert und die komplette Ausgabe des Magazins zurückgezogen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Anwesende Abwesenheit

Derzeit auf dem Schloßplatz: gleichzeitige Anwesenheit der Abbilder zweier Abwesenheiten

Derzeit auf dem Schloßplatz: gleichzeitige Anwesenheit der Abbilder zweier Abwesenheiten

Ein Spaziergang durch die Innenstadt lohnt auch im November: Die Humboldt-Box probiert das zukünftige Kleidchen des Humboldt-Forums an, die Kunsthalle spielt Volkspalast (und fühlt sich in dieser Verkleidung scheinbar wenig wohl, denn auf der Rückseite kommt schon wieder die Wolke durch.) Sehenswert sind derzeit auch die erwartungsgemäß akribisch ausgeführten aber wenig spektakulären archäologischen Grabungen auf dem Marx-Engels-Forum und vor dem Roten Rathaus sowie die Rückseite der Humboldt-Box. Dort präsentiert das zukünftige Schloß auch seine zukünftige Umfeldgestaltung. Interessanterweise soll wohl ein Parkplatz auf dem Platz zwischen Schloß und der Straße Unter den Linden entstehen. Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei um ein weiteres Versehen bei der Gesamtplanung handelt.

Am Freitag, dem 27. Nov findet ein Workshop im Neuen Stadthaus zur Zukunft des “Rathausforums” statt. Vgl. http://www.urbanophil.net/index.php/stadtplanung/berliner-rathausforum-wie-weiter-zwischen-spreeinsel-und-alexanderplatz/

  • Terminkalender

    Feb
    5
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Feb 5 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Feb
    12
    Do
    18:00 Tempelhofer Feld: Informations- ... @ Flughafen Tempelhof, Zollgarage
    Tempelhofer Feld: Informations- ... @ Flughafen Tempelhof, Zollgarage
    Feb 12 @ 18:00 – 20:00
    Vorstellung der Besuchermonitorings
    Feb
    19
    Do
    18:00 Tempelhofer Feld: Workshop Inhal... @ Flughafen Tempelhof, Zollgarage
    Tempelhofer Feld: Workshop Inhal... @ Flughafen Tempelhof, Zollgarage
    Feb 19 @ 18:00 – 20:00
    Im Workshop wird es um folgende Fragen und Themen gehen: Was ist ein Entwicklungs- und Pflegeplan? Welche Themen sind im Entwicklungs- und Pflegeplan zu behandeln? Definition und Umgang mit Schnittstellen zu anderen Planungen (Gebäude, ISEK,[...]

    View Calendar

  • Neuste Kommentare

  • Häufig genutzte Schlagworte

  • nach oben ↑
    Themen