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Aktuell
Kunst & Kultur →

Ausstellungseröffnung | EINER ZOG AUS – New York

Ein Monat in New York im letzten Herbst wurde von EINER ZOG AUS zum Anlass genommen, vor Ort Kleidung herzustellen. Oder war es umgekehrt: Sich einen Monat ins Kleidermachen zu vertiefen war Anlass dafür, ein Apartment in Brooklyn zu mieten. Auf der Suche nach einer alternativen Produktionsweise, dem Versuch, den Entwicklungsprozess aus gewohnten Konventionen und zielgerichteten Strukturen herauszuholen, wurden die Nähmaschinen in den Koffer gepackt und auf die andere Seite des Ozeans geflogen – rundum gewappnet mit den großen Erwartungen an einen Mythos, gleichzeitig der Gewissheit, dass das zu Erwartende nicht auszumalen ist. Eine Art stoische Konzentriertheit, ein stiller Fokus, ein versunken Sein auf eine Taschennaht, ein Faltenverhalten oder eine Knopfgröße war stetiger Rückbezug von allem, worauf man traf und hat immer wieder den Modus des Treibens und Staunens unterbrochen, dem man sich an jeder Straßenecke freudig hingab.

Was ist passiert? Eine kleine Verrücktheit: die Kollektion, die entstanden ist, tut unbeeindruckt von einem nicht greifbaren Ort, der in seinem unerschöpflichen Angebot besticht. Die Kleiderreihe beläuft sich auf wenige zurückhaltende Teile, in denen unmöglich der Abdruck eines ganzen Monats New York enthalten sein kann. Ihre Kraft liegt vielleicht im Zusammenfall von Schnitt und Material oder im Detail der Verwendung. In der Woche vom 3. bis 9. April wollen wir einerseits die Eindrücke aus dieser Zeit in New York teilen, die entstandene Kleidung zeigen und andererseits den bisherigen Stand der Kollektion um mitgebrachte Materialien und Ideen vervollständigen. Ihr seid eingeladen, tagsüber beim Schneidern oder abends beim Essen vorbeizuschauen und gemeinsam mit uns und einigen Filmen New York von Berlin aus zu erleben.

Eröffnungsabend am 3. April ab 20 Uhr mit Musik von A’n’R
Ausstellung / Werkstatt 3. – 9. April täglich 12 – 24 Uhr
Galerie exilien Schudomastraße 42, 12055 Berlin, Nähe S-Sonnenallee
EINER ZOG AUS sind Caroline Creutzburg und Charlotte Pistorius

Kunst & Kultur →

Interview zum spacemag #2

Wir von urbanophil sind aus dem Häuschen: Kürzlich erschien Ausgabe 2 des Magazins spacemag, vom Hamburger spacedepartment. Die Ausgabe steht unter dem Motto ‚Gaffa Urbanismus‚, jedes einzelne Titelblatt der Ausgabe ist individuell mit verschiedenen Tapebändern gestaltet (s. Foto) und inhaltlich sind wir von der Vielseitigkeit und dem Gehalt des Magazins durchweg begeistert. Im Impressum ist zu lesen, dass das spacemag „ein Magazin für urbane Phänomene und urbane Alltagskultur“ ist. Wir von urbanophil wollten es ein bisschen genauer wissen: spacedepartment, wer ist das eigentlich? Wie kam es zum spacemag, was ist jetzt nochmal genau Gaffa Urbanismus und darf man zukünftig noch mehr erwarten?
Genügend Anlässe für ein ausführliches Interview mit Sven Lohmeyer vom spacedepartment aus Hamburg. Neben den bereits angesprochenen Themen ging es um derzeitige Entwicklungen in der Hansestadt, wie die Künstlerproteste im Gängeviertel und die Diskussionen um den Innenstadt-Ikea in Hamburg Altona und welchen Einfluss das Internet und soziale Medien auf Stadtplanung und Stadtentwicklung ausüben.

UP: Wie kam es zu dem Thema eurer aktuellen Ausgabe des spacemag: „Gaffa Urbanismus“?
SD: Einige Mitglieder vom spacedepartment beschäftigen sich seit Längerem mit dem Thema des informellen Städtebaus und wir wollten daher ein Magazin darüber machen. Lange Zeit war also „Informelle Stadt“ der Arbeitstitel dieser Ausgabe. Aber das war uns am Ende ein zu sperriger Begriff. Wir haben dann „Gaffa Urbanismus“ als Kunstwort erfunden, als Synonym für etwas ‚nicht reglementiertes‘, etwas ‚(noch) nicht fertiges‘. Wir haben dann ein ‚Call for Papers‘ veröffentlicht und gewartet was passiert: Was weckt dieser Begriff für Assoziationen? Wie entwickelt sich der Begriff? Im Magazin ist nun natürlich viel über Streetart, viel über Gaffa-Kunst und das Gaffa-Tape zu lesen, aber eben auch über…

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Lego Architecture

Fuer alle, die es frueher (oder immer noch) gehasst haben, mit den bunten Lego-Kloetzchen und etwas Kreativitaet eigene Gebaeude entstehen zu lassen, gibt es jetzt Abhilfe: Lego hat in den USA eine Architektur-Serie herausgebracht, die selbst fuer die trivialsten Gebaeudeformen – wie einen rechteckigen Wolkenkratzer – das Leben der Kunden mit den passenden Teilen und einer Bauanleitung erleichtert.

Bislang erhaeltlich sind das John Hancook Center in Chicago (das in der Realitaet keineswegs terrassiert ist…), das Empire State Building in New York, die Space Needle in Seatle sowie aus der Frank Lloyd Wright-Kollektion das Guggenheim Museum in New York und das Fallingwater-Haus in Pennsylvania.

http://architecture.lego.com

Urbane Mobilität →

Der Architektur-Eiswagen

Coolhaus

Quelle: popupcity.net

Der Coolhaus Ice Cream Truck, der in Los Angeles unterwegs ist, verkauft von Architektur inspirierte Eis-Sandwiches. Die Kunden können sich im Baukastenprinzip entweder ihr eigenes Architektureis entwerfen, oder aber beispielsweise aus den Sorten „Rem Coolhaus“, „Mies Vanilla Rohe“ oder „Frank Berry House“ auswählen.
Dabei geht es den Machern um mehr als Eis:

A Coolhaus is also a thinker, a thinker about reclaiming public and urban space for eating and gathering, when and where it is least expected, or when it is invited to share its decadent treats with interested eaters. A Coolhaus is an innovator about how to reinvent or redesign food with epicurian sensibility but also with a search for sustainability and minimal waste. A Coolhaus is passionate about food, where it comes from, how it is made, and how it is given to the eater. A Coolhaus has a curiosity for the day-to-day gastro-experience and a devotion to the public for social merriment.
Quelle: Coolhaus

via popupcity.net

urbanoREVIEW →

CITIES The Magazine

Die Plattform CITIES, die im Sommer 2009 in Amsterdam gegründet wurde, hat im vergangenen Herbst die Pilotausgabe ihres „CITIES The Magazine“ herausgegeben. Das Magazin widmet sich verschiedenen urbanen Phänomenen, die von urbanen Entdeckern, Architekten, Fotografen und Künstlern von überall in der Welt beschrieben und diskutiert werden.
Die erste Ausgabe steht dabei im Fokus von der Nachnutzung von Industriearchitektur.

We don’t want to hand you a tourist guide.
Or show you the latest renderings by the best architects and planners.
We don’t want to provide you with the latest trends and design concepts.
And we don’t want to update you on the current fashion weeks and art openings.
All we want to do is talk about cities.
Quelle: CITIES Manifesto

Das Magazin kann online kostenlos gelesen werden: http://issuu.com/citiesthemagazine/docs/00_industrial_renewal

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    Sep
    3
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Sep 3 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Okt
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