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Aktuell
Grüne Stadt →

Klimawandel in aller Munde..

Der Klimawandel ist in aller Munde. Wie kann man „das Unbeherrschbare vermeiden und das Unvermeidbare beherrschen“ (Schellnhuber, PIK)? Helfen weiße Farbanstriche von Dächern und Gehwegen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Wird die Zukunft Berlins tatsächlich so aussehen, dass Palmen am Brandenburger Tor stehen und die Spree ein darbendes Rinnsal wird? Die Durchschnittstemperatur kann sich in den nächsten 100 Jahren laut IPCC um bis zu 6,3 Grad erwärmen. In Deutschland werden insbesondere der Süden und Südwesten sowie der Osten durch den Klimawandel beeinträchtigt werden.

Städtebau & Architektur →

urbanism follows visions

Wagst Du einen Blick in die Zukunft? Kannst Du Dir vorstellen, wie wir in 100 Jahren in unseren Städten leben werden? Wolltest Du immer schon mal visionär sein? Dann zeig das Unvorstellbare im Rahmen des Wettbewerbs “urbanism follows visions”, welcher das Ziel hat, “über einfache Mittel der Visualisierung und über kreative und plakative Illustrationen einen aktuellen Auszug zahlreicher visionärer Vorstellungen und Phantasien zu zeigen, um Ausblicke, Tendenzen, Denkanstöße oder Lösungsansätze hervorzubringen und die Betrachter für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren” (Die Stadtartisten).

Kunst & Kultur →

Interview mit JungeMeister.net

Durch unsere Führung durch die Ausstellung Megastructure Reloaded haben wir die kuratorische Assistentin des Projekts, Cornelia Escher, kennengelernt, welche nun bei JungeMeister.net – Kunstnetzwerk Berlin e.V. aktiv ist – ein Verein, „der seit fast drei Jahren unterschiedlichen jungen Leuten einen Zugang zur Berliner Kunstlandschaft ermöglicht und dabei insbesondere hinter die Kulissen des Kunstbetriebes schaut“.

Mit ihrem Kollegen Benjamin Steil möchte Sie im kommenden Semester stärker künstlerische und architektonische Perspektiven verschränken. Dazu sind bereits ein paar Ideen in die Wege geleitet, wie etwa stadtviertelbezogene Touren oder Besuche von Projekten, in denen raumpolitisch-gesellschaftliche mit künstlerischen Anliegen verbunden werden. Hieraus ergab sich die Idee einer Kooperation mit uns urbanophilen, über die wir euch zu gegebener Zeit berichten werden. Nun aber wieder zurück zu dem Interview…

(Interview: Stefan Höffken)

Könnt ihr beide euch kurz vorstellen? Was macht ihr hauptberuflich und was sind eure Aufgaben bei den JungeMeister.net?

Benjamin: Ich studiere Architektur und kümmere mich bei JungeMeister.net neben vereinzelten Kunstführungen hauptsächlich um unseren Schwerpunkt Architektur.

Cornelia: Im Moment bin ich meist mit meiner Promotion zur GEAM (Groupe d”études d”architecture mobile) beschäftigt. Für JungeMeister.net habe ich im letzten Semester hauptsächlich ein paar Führungen organisiert

Die Jungen Meister beschäftigten sich ursprünglich mit Museumskunst, also klassischer Kunst, wie Malerei, Bildhauerei, etc. Ihr beide legt nun einen verstärkten Fokus auf Architektur und Stadtentwicklung, was den “klassischen” Kunstbegriff ja erweitert. Könnt ihr kurz erläutern, was euch an Architektur und Stadt interessiert?

Cornelia: Naja, das muss ich relativieren. Bei JungeMeister.net interessiert Kunst nicht als Objekt, sondern vielmehr der gedankliche Prozess, der einem Kunstwerk oder einer Ausstellung vorangegangen ist. Wir wollen im Dialog mit Künstlern und Kuratoren eine auch kritische und differenzierte Position zu Kunst und ihren Entstehungsbedingungen entwickeln.
Auch an der Architektur interessiert mich neben dem Objekt vor allem die Frage: Was besagt sie – und die Erzählungen, die die Architekten um ihre Gebäude produzieren – über die Gesellschaft, in der sie entsteht. Das ist für mich meist so spannend wie das Gebäude selbst. Architekten haben natürlich oft eine andere Perspektive.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Mediaspree? Megaspree!

MEGASPREE - DIE ZEIT IST REIF!!!

Dass das Thema Mediaspree ein viel diskutiertes und umkämpftes Thema ist, dürften inzwischen alle mitbekommen haben. Und alle, die sich dem Aufruf anschließen möchten, sollten morgen mit demonstrieren gehen. So heißt es im Aufruf:

Der Krisenverwaltungspolitik und den Stadtentwicklungsstrategien zwischen fadem Historismus und Größenwahn stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht.

Mitmachen, mitdemonstrieren und seine Meinung kundtun. Für ein vielfältigeres, kreativeres und partizipatorisches Berlin!

Wer sich weitergehend informieren will, bekommt auf megaspree weitere Infos zu den Gründen und Initiatoren dieser Demonstration.

Video, Film & Fotografie →

FILM | Lagos/Koolhaas

mit urbanophil ins Zeughauskino:

KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR
Lagos/Koolhaas
NL/NGR 2002, R: Bregtje van der Haak, 55” OmeU, DigiBeta

Bregtje van der Haaks Videofilm Lagos/Koolhaas begleitet den niederländischen Architekten Rem Koolhaas zwei Jahre lang während seiner Recherchen zur Megacity durch die nigerianische Stadt Lagos (bis 1991 Hauptstadt von Nigeria). „Fasziniert durch die Energie von Lagos und getrieben durch den Wunsch, Modernität in allen Aspekten zu verstehen, wollte Koolhaas von Lagos lernen, anstatt etwas zu planen, bauen oder zu verändern“, erzählt die Regisseurin über die Motivation des Architekten. Megacitys wie Bombay, S?£o Paulo und Lagos funktionieren in ihrer Infrastruktur auf eine spezifische Weise: von den Menschen sind Überlebensstrategien gefragt, die Risikobereitschaft, Networking und Improvisation erfordern. In Lagos wirkt die Innenstadt wie ein einziger Markt: hier ein Baumarkt, dort ein Stand für Computerspiele, ein Imbiss, dazwischen eine Open-Air-Schule. Kann diese Stadt zu einem innovativen Beispiel für Stadtentwicklung werden?
„Im Film strömt Koolhaas mit seinen Begleitern durch Lagos, unterwegs im Go-Slow des Verkehrs, mit Fotoapparat und Zettelchen, bestürmt von Stauhändlern. Sie sprechen mit einem Jungen, der Wasser in Plastiktüten verkauft, mit lokalen Müllverwertern und einem Minibusfahrer und begleiten die Talkshow-Gastgeberin Funmi Iyanda. Alle versuchen zu erklären, welche Überlebenstechniken nötig sind, um mit dieser Superstadt umzugehen.“ (Madeleine Bernstorff, die tageszeitung, 19.10.2002)

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.dhm.de/kino/kdd_architektur.html

Und natürlich gilt wie immer: wer zum halben Eintrittspreis von 2,50 € (statt 5 €) hineinkommen will, schreibt uns einfach eine Mail mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen bis zum vorangehenden Mittwoch abend (22 Uhr) mit dem Filmtitel als Betreff.

Ort: Zeughaus | Unter den Linden 2
Zeit: 30 Juli um 20:00 Uhr

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