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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

Echt? Virtuell? 3D-Visualisierungen heute

Digitale 3D-Visualisierungen werden immer detailreicher und realer. Als Augmented Reality kann das zu beeindruckenden und sinnvollen Präsentationsformen führen, so lange klar ist, was real und was virtuell ist. Anders hingegen beim obigen Video, in dem die digitale Visualisierung so real erscheint, dass “reale” Personen darin kaum noch auffallen. Faszinierend, wie weit die Visualisierungstechniken inzwischen sind.

Wir müssen nur aufpassen, dass uns uns nicht irgendwann die echte Welt “irgendwie komisch” und “unwirklich” vorkommt.

[via: digital urban]

Video, Film & Fotografie →

Die Krise verstehen

Die Finanzkrise folgte einer Immobilienblase in den USA. Soweit kommt wahrscheinlich noch jeder mit bei dem verwirrenden Geflecht von Hypotheken und faulen Krediten, die zu der momentanen Krise geführt haben. Wer gerne die makroökonomischen Zusammenhänge des Immobilienmarktes besser verstehen will, kann sich den animierten Film “The Crisis of Credit Visualized” von Jonathan Jarvis im Netz anschauen.

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Kunst & Kultur →

Städte als Spielwiese

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Seit einigen Jahren ist Parkour in aller Munde. Das Internet ist voll mit Videos, das Fernsehen berichtet und Parkour-Elemente werden in Kinofilmen und Musikvideos verwendet. Es handelt sich hier um nichts geringeres, als die wahrscheinlich urbanste Sportart der Welt, erfunden vom Franzosen David Belle. Grundsätzlich geht es bei Parkour um die Überwindung von Hindernissen aller Art, was auch gerne spektakulär aussehen darf. Natürlich geht es bei Parkour im tieferen Sinne aber auch um die Frage, was in Städten alles möglich und erlaubt ist, für wen und für welchen Zweck Städte gebaut sind und was es eigentlich braucht, um sich selbst zu verwirklichen. Kaspar Astrup Schröder hat sich diesen Themen angenommen und einen Dokumentarfilm gedreht, Veröffentlichung ist laut Trailer im Sommer 2009. Neben den Parkour-Elementen,

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Studie zu Tourismus und Architektur

Wellnessoasen, Erlebnishotels, Autowelten hießen einige Themen spektakulärer Architekturwettbewerbe der letzten Jahre. Da konnte sich der Beobachter bei so manchem Siegerentwurf fragen, ob der sich ökonomisch rentieren würde. Die österreichische Plattform für Architektur und Tourismus “Pla’tou” veröffentlichte bereits 2007 eine Grundlagenstudie mit dem Namen “Architektur macht Gäste” (1+2), um der Frage nachzugehen, wie sich gute Architektur auf den Tourismus auswirkt.

In der Studie wurden 300 Unternehmen aus verschiedenen Tourismusbereichen des Landes, die in hochwertige und zeitgenössische Architektur investiert hatten, zu ihren Erfahrungen befragt. Das Ergebnis ließt sich überaus positiv: Für 88% hat sich die Investition in anspruchsvolle Architektur gelohnt und am häufigsten wurde eine 25%-Steigerung in den relevanten Erfolgsfaktoren genannt (wie Umsatz oder Besucherzahlen. Leider gibt es darüber hinaus nur wenige Ergebnisse online. Auch bleibt die Frage, inwiefern die Aussagen für die Tourismusbranche zählen oder nur für eine wohlhabende oder kulturell interessierte Sparte.

Weitere Quellen: Interview auf DeutschlandRadio

Grüne Stadt →

Grünes Zertifikat

Im Januar berichteten wir über den amerikanischen Standard für ökologisches Bauen LEED. Was wir nicht wussten: Seit Anfang des Jahres läuft die zweite Testphase für das “Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen“. Dabei ist erstaunlich, wie das deutsche Qualitätssiegel dem amerikanischem im Aufbau gleicht.

Freiwillig können Bauherren, Planer und Architekten das deutsche Gütesiegel beantragen und eine Auszeichnung in Bronze, Silber und Gold für ihren Neubau, Umbau oder Bestand erwerben (beim LEED sind es Silber, Gold und Platin). Das Beurteilungssystem, das bisher nur für Neubauten Büros und Verwaltung existiert, ist in 6 Themenfelder unterteilt, welche wiederum in einzeln zu bewertenden Kriterien gegliedert sind. Ähnlich dem LEED wird am Anfang eines Kriteriums das Ziel erklärt, worauf die angewendete Methode und die Datengrundlage folgt.

Der Unterschied des deutschen Gütesiegel ist, dass es differenzierter misst. Bei jedem Kriterium wird nicht bloß in erfüllt oder nicht erfüllt unterschieden, sondern aufgrund von Datenmessungen werden 0 bis 10 Punkte verteilt, die im gesamten Kontext noch mit einem Faktor gewichtet werden. Man könnte das deutsche Gütesiegel also als eine Art Weiterentwicklung des amerikanischen sehen. Allerdings steht die “Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen” noch vor einem längeren Weg zu einer größeren Relevanz dieses Zertifikates. Die Mitgliedszahl von aktuell 488 Mitgliedern der Gesellschaft stehen wohl exemplarisch hierfür.

  • Terminkalender

    Jul
    26
    Sa
    11:00 Stadtführung: TU Berlin Institut...
    Stadtführung: TU Berlin Institut...
    Jul 26 @ 11:00
    Stadtführung “TU Berlin Institute am Ernst-Reuter-Platz u. Straße des 17. Juni” mit Dr. Roman Hillmann, Architekturhistoriker Treffpunkt: vor TU Architekturgebäude Ernst-Reuter-Platz an der Skulptur “Flamme”. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24 106 Die Führung ist[...]
    Aug
    30
    Sa
    11:00 Stadtführung zu Ludwig Leos Bauten
    Stadtführung zu Ludwig Leos Bauten
    Aug 30 @ 11:00
    Architekturführung Ludiwg Leo: Sporthalle Charlottenburg Startpunkt: direkt vor der Halle, Sömmeringstraße 29. Führung von Gregor Harbusch, Kunsthistoriker. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24 106 Die Führung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur[...]
    Sep
    14
    So
    11:00 Finissage: Kuratorenführung durc... @ Villa Oppenheim
    Finissage: Kuratorenführung durc... @ Villa Oppenheim
    Sep 14 @ 11:00
    Letzte Gelegenheit: Führung mit Mila Hacke, Kuratorin der Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur in Charlottenburg Wilmersdorf . Teilnahme frei. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24106 Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur[...]

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