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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR

urbanophil in Kooperation mit dem Zeughauskino.

Nun zum dritten Mal laden wir euch herzlich ein, die Filme zum Thema Architektur im Zeughauskino zum vergünstigten Preis anzuschauen. Auch diesmal werden wieder Filme über das Dritte Reich gezeigt.

“Am Südrand des Englischen Gartens in München plante Hitler gleich nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ein Haus der Deutschen Kunst.Architekt Paul Ludwig Troost, der zwischen 1912 und 1930 etliche Transatlantik-Schnelldampfer eingerichtet hatte, erhielt den Auftrag für diesen ersten repräsentativen Monumentalbau des „Dritten Reiches“. Das neoklassizistische Haus zeichnete sich durch seine innovative Technik aus, sogar einen Luftschutzbunker hatte Hitler gleich miteinbauen lassen. Das Haus der Deutschen Kunst zeigt die Entstehung dieses Gebäudes, dessen Einweihung 1937 als pompöses Schauspiel inszeniert wurde, und berichtet von seiner Planung bis zur Grundsteinlegung 1933.
Walter Hege, einer der wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit, war von 1930 bis 1935 Hochschullehrer an der Bauhaus-Universität in Weimar. In Die Bauten Adolf Hitlers fotografiert Hege Albert Speers „Vision von Germania“ als einen Propagandafilm in kühler Perfektion. Zu sehen sind u.a. das Reichsluftfahrtministerium in Berlin, die Reichsautobahn, die Elbbrücke in Dresden, das Haus der Deutschen Kunst. In der NS-Zeit wurde die Architektur zum „Wort aus Stein“ , sie diente politischen Zwecken.
Im Film Das Wort aus Stein werden mit Hilfe einer speziellen Tricktechnik Pläne und Modelle zum nationalsozialistischen Bauen so umgewandelt, dass zukünftige Straßen und Gebäude in Berlin und München plastisch erlebbar werden.”

Die Einführung gibt Ralf Forster.

Die Filme:

  • Das Haus der Deutschen Kunst (D 1934, R: Armin Hausladen, K: Gustav Weiss, 30”)
  • Die Bauten Adolf Hitlers (D 1938, R: Walter Hege, 16”)
  • Das Wort aus Stein (D 1939, R: Kurt Rupli, 19”)
  • Deutsche Arbeitsstätten (D 1940, R: Fritz Brunsch, 20”)

Infos: http://www.dhm.de/kino/kdd_architektur.html
Und natürlich gilt wie immer: wer zum halben Eintrittspreis von 2,50 € (statt 5 €) hineinkommen will, schreibt uns einfach eine Mail mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen bis Mittwoch nachmittag (17 Uhr). Die Adresse ist: urbanophil@gmail.com.

am 25.6. um 20.00 Uhr
Ort: Zeughaus | Unter den Linden 2

Kunst & Kultur →

Khmer-Architektur 1953 – 1970

Der Berliner Architekt Moritz Henning spricht über Kambodschas vergessene Zukunft: Khmer-Architektur zwischen 1953 und 1970

“Bereits in den 1930er Jahren brachen in Kambodscha tätige Architekten meist französischer Herkunft mit dem seinerzeit gängigen Kolonialstil. Nach der Entlassung in die Unabhängigkeit im Jahre 1954 (…) wurden überall Flughäfen, Bahnhöfe, Schulen und Ministerien aus dem Boden gestampft, und sogar so etwas wie sozialer Wohnungsbau – bis heute einmalig – versucht. (…)
Der entscheidende „Sprung nach vorn“ geschah mit der Ernennung des 30 Jahre alten Vann Molyvann zum Chefarchitekten des Königreiches im Jahre 1957. Verantwortlich für alle staatlichen Bauaufgaben (…) realisierte allein er nicht weniger als 100 Bauten. Ihm und einer Reihe weiterer Planer ist es zu verdanken, dass das Land heute über ein einzigartiges architektonisches Erbe verfügt, .das die Ideen der europäischen Moderne mit lokalen Bautraditionen zu einer spezifisch kambodschanischen Moderne verschmilzt.
Bis heute ist ein guter Teil dieser Bauten erhalten. (…) Während der Prunk der Kolonialzeit mittlerweile von einigen wenigen auch im Land geschätzt wird, hat die Khmer-Moderne kaum Fürsprecher. Und so droht sie – vom Rest der Welt unbemerkt – zu verschwinden, bevor sie überhaupt entdeckt wurde.” (Stadtkultur International e.V.)

Zeit: 18.06.2009, 19.30 Uhr
Ort: ski stadtkultur international e.V., Kastanienallee 29/30 (2. HH), Berlin-Prenzlauer Berg

Anmeldung erbeten unter: info@stadtkultur-international.de

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Urbaner Monsun

//Gastbeitrag von Georg Jahnsen//

Regendichtes Dach? Foto von Georg Jahnsen

Die ersten schweren Regenfälle der diesjährigen Monsunsaison werden in Mumbai in Kürze beginnen. Jeweils um den 24. der Monate Juni und Juli werden diese Monsunregenfälle von extremen Gezeitenhochwassern überlagert. Die Stadt erwartet ein Jahrhunderthochwasser, welches möglicherweise schlimmer ausfallen wird als jenes vom Juli 2005, welches die Stadt bis zu zwei Meter überflutete.

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Filme zur nationalsozialistischen Architektur

Heute zeigt das ZeughausKino in seiner Reihe “Kunst des Dokuments – ARCHITEKTUR” in Zusammenarbeit mit urbanophil die Filme:
– Baustelle Reichsparteitagsgelände 1938/39 (D 1939, 16”)
– Albert Speer spricht über Architektur und Dramaturgie der nationalsozialistischen Selbstdarstellung, Göttingen 1970 (BRD 1970, B: Karl Friedrich Reimers, 53”)
– Brutalität in Stein (BRD 1960/61, R: Alexander Kluge, Peter Schamoni, 13”)

Drei Filme zur nationalsozialistischen Architektur. Baustelle Reichsparteitagsgelände 1938/39 zeigt die Gesamtanlage des von Albert Speer entworfenen 16,5 km¬? großen Geländes. Auf diesem Areal im Südosten Nürnbergs wurden von 1933 bis 1938 die Reichsparteitage der NSDAP abgehalten. Zu sehen ist die Luitpoldarena, eine streng gegliederte Aufmarschfläche mit Rednertribüne; die Kongresshalle, einer der größten erhaltenen nationalsozialistischen Monumentalbauten in Deutschland; das Märzfeld, das Zeppelinfeld und die Lagerbereiche, die als HJ-Lager und als Lager der SS und SA genutzt wurden.
Albert Speer spricht über Architektur und Dramaturgie der nationalsozialistischen Selbstdarstellung dokumentiert ein Gespräch, das 1970 in Göttingen aufgezeichnet wurde und an dem der ehemalige nationalsozialistische Generalbauinspektor für Berlin, Albert Speer, der Kunsthistoriker Karl Arndt und der damalige Geschichtsreferent des IWF Wissen und Medien Karl Friedrich Reimers teilnahmen. Zentraler Gesprächsgegenstand ist der Zusammenhang von faschistischen Riten und nationalsozialistischer Architektur, die der Selbstdarstellung und der Repräsentation von Macht diente.
Brutalität in Stein könnte als Überschrift für alle drei Filme stehen. Auch dieser Film geht der Verbindung von NS-Architektur und Herrschaftsideologie nach. Alexander Kluge drehte ihn 1960 zusammen mit Peter Schamoni, die Uraufführung fand während der Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen statt. Ulrich Gregor schreibt über Details des Films: „Die erhaltenen Überreste des Nürnberger Reichsparteitaggeländes offenbaren die Vorliebe der nazistischen Architekten für schroffe Ecken und Kanten, für schießschartenartige Schlitze, für Treppen, Säulen und Mauern, für kolossale Gänge: Stein gewordene Rigidität, Unterdrückung.” (ZeughausKino)

wann: 18.6.2009 um 20:00 Uhr
wo: Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum (Zeughausgebäude Eingang Spreeseite), Unter den Linden 2, Berlin Mitte

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Filme zur nationalsozialitischen Architektur

Der zweite Termin unserer Kooperation mit dem ZeughausKino findet morgen, am 18.Juni, statt. Innerhalb der Filmreihe KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR werden 3 verschiedene Filme zur nationalsozialistischen Architektur gezeigt.
– Baustelle Reichsparteitagsgelände 1938/39 (D 1939, 16”)
– Albert Speer spricht über Architektur und Dramaturgie der nationalsozialistischen Selbstdarstellung, Göttingen 1970 (BRD 1970, B: Karl Friedrich Reimers, 53”)
– Brutalität in Stein (BRD 1960/61, R: Alexander Kluge, Peter Schamoni, 13”)
Infos zu den Filmen

Vergünstige Eintrittskarten für 2,50 ‚Ǩ sind über unseren Newsletter erhältlich, also Newsletter abonnieren!

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    all-day Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
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    35 Jahre nach der Einweihung am 2. April 1979 schließt das ICC. Aus diesem Anlass zeigt die Architektenkammer Berlin eine Fotoausstellung zum Internationalen Congress Centrum. Mila Hacke hat bereits 2002 mit der fotografischen Dokumentation des[...]
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