Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Urbane Mobilität →

„Paris setzt die Maßstäbe bei urbaner Mobilität“

Ein ausführliches Interview mit dem Mobilitätsforscher Prof. Dr. Andreas Knie (mehr Infos, s. u.) über die Zukunft urbaner Mobilität. Im Gespräch geht es u. a. um die Themen Carsharing, Fahrradverleihsysteme, Radverkehr sowie bevorstehende Veränderungen im städtischen Verkehr in den nächsten Jahren und welchen Einfluss Paris darauf hat. Knie kritisiert u. a. das Verkehrsministerium, wo es durch den Regierungswechsel im vergangenen Herbst einen „katastrophalen“ Einbruch bei den nationalen Aktivitäten im Bereich Radverkehr gegeben hat. Zugleich bemängelt er, dass es in diesem Bereich kaum aktive und einflussreiche Lobbyarbeit gibt.

Foto: Georg Kumpfmüller

Welche Veränderungen wird es Ihrer Meinung nach mittel- bis langfristig im urbanen Verkehr geben?

Verbrennungsfahrzeuge gehören nicht in die Stadt, vor allem nicht, wenn sie umsonst abgestellt werden dürfen. Durch den Winter hat man ja gut gesehen, wie hoch die Mobilität ist, alleine in meinem Kiez wird die Hälfte der Fahrzeuge fast nie bewegt, aber es kostet ja auch nichts sie monatelang einfach abzustellen. Man hat dort 4 – 5qm schönste Stadt, vollkommen umsonst, das kann so nicht gehen. Allein mit einer Anwohnerplakette von 40 EUR sähe die Sache schon ganz anders aus und wir hätten eine andere Mobilitätskultur. Sogar beim ADAC tut sich da mittlerweile was. Man darf das aber nicht als Restriktion verkaufen, sondern als Chance. Man muss den Leuten auch erklären, dass andere Dinge möglich sind, so könnte die Anwohnerplakette auch als ÖV-Ticket dienen. Man muss erklären: „Ihr dürft DAS nicht mehr, aber

Video, Film & Fotografie →

Faster than China

Wenn Häuser schneller aus dem Boden schießen als in China…
Ein tolles Video von FREAKS freearchitects aus Paris, das durch das Rückwärtsspielen von Häusersprengungen sich kritisch mit dem unreflektierten Bauboom in China auseinandersetzt.

Kunst & Kultur →

Stillstand

no title - oil on panel, 8 x 19 inches, 2008

Robert Olsen malt urbane Situationen in den USA, die oft Symbole oder Elemente der Mobilität sind. Seine Motive sind Ampeln, Haltestellen, parkende Autos oder Zapfsäulen von Tankstellen. Oft malt der kalifornische Künstler auch Serien von Motiven an unterschiedlichen Tageszeiten.

Das Blog Transit City hat eine schöne Auswahl seiner Bilder zusammengestellt.

Kunst & Kultur →

Crossroads (what to do)

Der Künstler Garvin Nolte hat eine sehr schöne Videoinstallation geschaffen, in der der Einfluss anderer auf den eigenen Lebensweg in einer abstrakten Weise dargestellt wird: Unzählige Navis weisen den Weg durch Neukölln.

Das Video ist neben weiteren tollen Installationen unter dem Motto „urban memories“ im Rahmen von 48 Stunden-Neukölln im Alten Museum Neukölln (Ganghoferstr. 3) zu sehen.

Kunst & Kultur →

Ankündigung | Fieldtrip und Ausstellung zur Cuvrybrache

Den meisten Berlinern und Berlinbesuchern dürfte das alte brachliegende Gelände an der Cuvrystr. bekannt sein. Eine große Fläche an der Spree mitten in einem der am dichtesten besiedelten Kieze von Berlin. Der Student der Urban Geography an der University of Utrecht – Jan van Duppen wird dort am Sonntag Samstag (26.06.) einen Spaziergang und eine Ausstellung unter dem Titel „Kinderspielplatz für Größe – The Cuvrybrache as Free Place“ in Kooperation mit artitude präsentieren.

The Cuvrybrache, wellknown for the BLU mural paintings, is such a meaningful place. The exhibition “Kinderspielplatz fur Grosse – The Cuvrybrache as Free Place” reveals the diverse meanings of this wasteland through photography and text.

Kommen, anschauen, mitdiskutieren und einen schönen Ort in Berlin erkunden.

Weitere Infos finden sich auf dem projektbegleitenden Weblog.

nach oben ↑
Themen