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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

FiLME | Le Corbusier & Une ville – Chandigarh – Le Corbusier

mit urbanophil ins Zeughauskino:

KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR
Le Corbusier
GB 1970, R: Carlos Vilardeb??, 44” OF

Une ville – Chandigarh – Le Corbusier
CH/IND 1965, R: Alain Tanner, 51” engl. Fassung

Carlos Vilardeb??s Film Le Corbusier zeigt die modernen Bauwerke des Architekten und nähert sich dessen Formensprache. Der Film ist in drei Teile gegliedert. Erstens: Architektur – eine Auseinandersetzung mit den Funktionen eines einzelnen Gebäudes, hier mit Blick auf die für ihre expressive Formensprache berühmte Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut bei Ronchamp. Zweitens: Soziologie – eine Untersuchung des Zusammenspiels von kollektiven und individuellen Ansprüchen. Und drittens: Städtebau – eine Architektur im puristischen Stil als Teil ihrer Umgebung.
Seine städtebaulichen Vorstellungen kann Le Corbusier erstmals realisieren, als er 1951 zum Stadtplaner Chandigarhs, einer indischen Provinzhauptstadt, berufen wird. Schon ein Jahr später kann Le Corbusier seine Raumplanung präsentieren. Er entwirft darüber hinaus einige Regierungsgebäude, von denen die meisten in den nächsten zehn Jahren fertiggestellt werden. Sowohl das Klima als auch die sozialen und politischen Begebenheiten haben die Planungen und deren Umsetzung sehr beeinflusst. Une ville – Chandigarh – Le Corbusier von Alain Tanner stellt die visuelle Schönheit der vorgefundenen Realität in größere Zusammenhänge und zeigt Lösungen auf, die für die Bewohner gefunden wurden, um sich in der neuen Umgebung einzuleben. In langen Einstellungen kann man die Impressionen dieser grünen „Stadt im Werden“ genießen. Es ist ein poetischer Film über den Bau einer Stadt entstanden, deren wirtschaftliche und soziale Bedingungen genau vorgegeben waren.

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.dhm.de/kino/kdd_architektur.html

Und natürlich gilt wie immer: wer zum halben Eintrittspreis von 2,50 € (statt 5 €) hineinkommen will, schreibt uns einfach eine Mail mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen bis jeweils Mittwoch abends (22 Uhr) mit dem Filmtitel als Betreff.

Ort: Zeughaus | Unter den Linden 2
Zeit: 23 Juli um 20:00 Uhr

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FILM | Neue Welt – Vom Wigwam zum Wolkenkratzer

mit urbanophil ins Zeughauskino:

KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR
Neue Welt – Vom Wigwam zum Wolkenkratzer
BRD 1954, R: Curt Oertel, 82”

Curt Oertel arbeitete zunächst als Kameramann. Für Georg Wilhelm Pabsts Stummfilm Die freudlose Gasse (1925) bediente er die zweite Kamera und war für die Lichtsetzung verantwortlich. Es folgten zwei weitere Filme unter der Regie von Pabst (Geheimnisse einer Seele, 1925/26 und Man spielt nicht mit der Liebe, 1926), ehe Oertel nach zwei Ko-Regie-Arbeiten 1935 seine erste eigenständige Regie in Angriff nahm: Pole Poppenspäler, nach einer Novelle von Theodor Storm. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Oertel eine eigene Produktionsfirma, für die er 1954 den abendfüllenden Dokumentarfilm Neue Welt – Vom Wigwam zum Wolkenkratzer herstellte. Oertel studierte zweieinhalb Jahre die amerikanische Architekturgeschichte – geleitet von dem Wunsch, ein halbes Jahrtausend Kultur im Wandel der Architektur zu spiegeln. So startet er beim Wigwam der Indianer und endet bei den modernen Wolkenkratzern von New York. Dabei richtet Neue Welt seinen Blick besonderes auf die Bauten europäischer Architekten wie Walter Gropius, Erich Mendelsohn und Ludwig Mies van der Rohe. Die Verknüpfung von dokumentarischen Aufnahmen mit Einstellungen von Gemälden, Plänen und Zeichnungen erzeugt dabei einen plastischen Eindruck.
Einführung: Jeanpaul Goergen

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.dhm.de/kino/kdd_architektur.html

Und natürlich gilt wie immer: wer zum halben Eintrittspreis von 2,50 € (statt 5 €) hineinkommen will, schreibt uns einfach eine Mail mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen bis jeweils Mittwoch abends (22 Uhr) mit dem Filmtitel als Betreff.

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Das blutende Straßenschild

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Irgendwo an der Grenze zwischen abgefahren und abartig ist diese Werbung für mehr Sicherheit auf Neuseelands Straßen. Weil in Neu Seeland der Beginn der Regensaison auch einen Anstieg der Verkehrstoten bedeutet, entwickelte das Papakura & Franklin District Council mit der Agentur Colenso BBDO eine besondere Art der Straßenschildes zur Verkehrssicherheit: das Bleeding Billbord. Bei Regen fängt der Junge auf dem Plakat an zu “bluten“. Die Autofahrer – so die Hoffnung – sollen daraufhin ihre Geschwindigkeit reduzieren. Ob wirklich funktioniert wissen wir nicht. Wer Infos hat – bitte her damit.

[Danke an Jan Abt für den Hinweis]

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Kunstareal München. BOTTOM UP!

Internationale Museumsexperten, Architekten und Bürger haben im April 09 während einer zweitägigen Konferenz um mögliche Zukunftskonzepte für das Kunstareal München diskutiert. Der Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung der TU München und die Stiftung der Pinakothek der Moderne präsentieren nun die Ergebnisse der Konferenz zusammen mit Entwürfen und Visionen zum Kunstareal, die von Studenten im Wintersemester 08/09 erarbeitet wurden.

Neben den Kernaussagen der Konferenz, die Grundlage für die weitere konzeptionelle Entwicklung eines Masterplanes sind, stehen die Ideen und Visionen des Entwurfs „Urban Context Kunstareal München“ im Mittelpunkt der Schau. Die Arbeiten der Studenten vermitteln über Modelle und Visualisierungen einen Einblick in Visionen einer möglichen Neugestaltung des Kunstareals. Ausgewählte Entwürfe verdeutlichen, wie durch konzeptionelle und räumliche Interventionen die Kapazitäten und Qualitäten des Areals besser genutzt sowie Sichtbarkeit und Zugänglichkeit des Geländes verbessert werden könnten. Bottom Up! Im Rahmen der Ausstellung wird auch die Studie „Musealization“ zur internationalen Museumsentwicklung präsentiert.

Ausstellung bis zum 11. Juli 2009
Architekturgalerie München Türkenstraße 30 / 80333 München
Eingang über Architekturbuchhandlung L. Werner
Mo. – Mi. 9.30-19.00 / Do. – Fr. 9.30-19.30 / Sa. 9.30-18.00

Kunst & Kultur →

Ausstellung “Residenzpflicht – Invisible Borders”

In der Raumerweiterungshalle kann man sich dank der Ausstellung Residenzpflicht – Invisible Borders noch bis zum 5. Juli davon überzeugen, wie sich aus einem erweiterten Architekturbegriff ein gesellschaftskritischer Ansatz entwickeln lässt. Philipp Kuebarts als Diplomarbeit an der TU Berlin entstandene Schau dokumentiert, auf welche Weise rechtliche Grenzen, aber auch Charakteristika des öffentlichen – kontrollierten – Raumes den individuellen Bewegungsraum und damit den Alltag von im Berliner Umland untergebrachten Flüchtlingen strukturieren. In Photographien und Zitaten werden diese ‚unsichtbaren Grenzen” fassbar gemacht – abstakte Gebilde werden so mit konkreten Orten und Konsequenzen verbunden.

Die Ausstellung “Residenzpflicht – Invisible Borders” dokumentiert anhand von Modellen, Plänen, Texten, Fotografien und einem kurzen Film die dabei produzierte Geografie mehrfacher Einsperrung und Ausgrenzung, die durch sie verursachte Raumwahrnehmung aber auch Strategien des Widerstands (www.invisibleborders.de)

Anhand von Modellen werden dabei auch architektonische Form und stadträumliche Lage der Heime im Umkreis von Berlin untersucht – wieder steht die Frage nach der politischen Impikation räumlicher Entscheidungen im Vordergrund.

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