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Aktuell
Urbane Mobilität →

Kolelinia – Vision für Fly-Over-Fahrradspuren

Martin Angelov, Absolvent der Sofia University of Architecture hat eine Vision für ein vom übrigen Verkehr unabhängiges Fahrradsystem entwickelt. Radfahrer, die das Kolelinia genannte System nutzen, sollen dabei über den Straßen „fliegen“. Mithilfe von schmalen Schienen, die an Masten angebracht sind, können die Radfahrer sicher und spurgebunden über den Staus unter ihnen hinwegradeln. Die Konstruktionszeichnungen versprechen eine filigrane Konstruktion, die kaum stärker ist, als die Oberleitung einer Straßenbahn.

Funktionsschema

Um Abstürze aus der luftigen Fahrradstraße zu verhindern, werden die Radler mit einer dem Klettersport entlehnten Absturzsicherung gesichert. Und damit auch das Fahrrad sich nicht selbstständig machen kann, soll über eine am Lenker vormontierte Halterung, die dann in das Schienensystem eingeklinkt wird, das Rad sicher in der Spur halten.

Angelov sieht seine Vision dabei als Ergänzung zu normalen Radspuren. Dort, wo kein Platz für Radspuren oder der Autoverkehr so stark sei, könne sein System den Radfahrern ein sicheres und schnelles Vorankommen ermöglichen.

Eine schöne Vision, die etwas an die pneumatischen Röhren für Fußgänger bei Futurama erinnert. Angelov hat sein Konzept auch bei einer TEDx-Veranstaltung präsentiert. Wir werden das Video posten, sobald es online ist!

urbanoREVIEW →

„Connor hat Depressionen“

Clean Air Pod: Ant Farm (Chip Lord, Doug Michels und Curtis Schreier) 1970; Foto: Chip Lord, Courtesy Ant Farm

Warum bloß ist der Held der Terminator-Saga so unheilvoll erkrankt? Weil er die Welt einmal gerettet hat und nun die Last einer unbestimmten Zukunft trägt? Weil er immerfort kämpft gegen übermächtige Gegner und nicht ausschließen kann, diesen mit seinen Bemühungen gar in die Hände zu spielen? Weil er sich völlig isoliert hat, um den Spürsystemen der Maschinen entgehen zu können?

Im Buch „Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe“ von Friedrich von Borries – der auch Kurator der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ist – schlüpft der Archivar in die Rolle des Terminators.

Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenausklang | Madrix

Ein sehr schönes Kurzvideo von Takuya Hosogane, in dem die Elemente eines Wohnungsgrundrisses kreativ genutzt werden.

Schönes Wochenende!

Video, Film & Fotografie →

Zeitrafferfotografie: Der Potsdamer Platz 1997-1999

Foto: Michael Wesely

Der Fotograf Michael Wesely hat eine Serie von sehr schönen, langzeitbelichteten Fotos vom Bau des Potsdamer Platzes in Berlin geschossen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren blieb der Verschluss der Kamera offen und so entstanden faszinierende Fotografieren, auf denen geisterhaft die unterschiedlichen Ebenen der Zeit abgelichtet sind. Pruned hat einige Fotos vom Potsdamer Platz von Wesely zusammengestellt.
Ein vergleichbares Projekt hat der Fotograf auch für das MOMA in New York erstellt. Die Fotos von dieser Serie sind als Ausstellungskatalog erschienen.

Kunst & Kultur →

Erst zahlen, dann sitzen

Als ein Teilnehmer des interface design – Studiengangs der FH in Potsdam hat der Berliner Künstler Fabian Brunsing eine innovative Idee für klamme Kommunalhaushalte entwickelt: the private bench. Wer auf dieser Bank sitzen möchte, muss zunächst ein paar Cent zahlen um zahlreiche Metallspitzen zurückfahren zu lassen, die den Sitzkomfort andernfalls erheblich beeinträchtigen würden. Nach einigen Minuten des Verweilens wird der Sitzende gewarnt, dass in Kürze das Nagelbrett erneut emportfährt.

Wird bestimmt ein Verkaufsschlager im Sortiment eines jeden gut ausgestatteten Fachmarktes für Stadtmöbiliar. Weitere Videos aus dem interface-design-Projekt finden sich hier.

Via: The Pop-Up-City

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