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Aktuell
Urbane Mobilität →

Londons neue Fahrrad-Superhighways

Zielnetzplan der Superhighways

Seit heute gibt es in London die so genannten „Cycle Superhighways„. Die zunächst zwei radial verlaufenden, leuchtend blau markierten Routen sollen insbesondere Berufspendlern in das Zentrum Londons das Radfahren erleichtern. Und so hebt Transport for London (TfL) auch insbesondere den Komfort und die Sicherheit der neuen Rad-Highways hervor:

Direct and continuous – The routes will be clearly marked from start to finish so you’ll have no trouble following them. You’ll also see information along the way about journey time and links to other cycling routes.

Comfortable – We’ll be improving road surfaces along the route so you can pedal more comfortably.

Easy to find – Each highway will have a clear and unique identity.

Safe – Signals, road markings and continuous cycle lanes at junctions will help you keep safe.

Ganz so gut scheinen die Superhighways allerdings bislang noch nicht zu funktionieren. So werden die Spuren an Endstellen – also gerade dort, wo es für Radfahrer besonders gefährlich werden kann – von den Autos mitgenutzt. Zudem scheinen die Beschilderungen nicht so eindeutig zu sein, wie es beworben wird. Der BBC hat einen Selbstversuch unternommen und Radfahrer befragt, die zu einem geteilten ersten Urteil kamen. Die London Cycling Campaign kritisiert zudem, dass an Kreuzungen, den Hauptunfallschwerpunkten zwischen Radfahrern und Autos bislang keine Änderungen vorgenommen wurden. Dennoch wird von den Radfahrern Londons die Einrichtung der Superhighways grundsätzlich positiv bewertet, denn immerhin sind die Superhighways durch den besonderen blauen Belag deutlich angenehmer zu fahren, als herkömmliche Radspuren.
Bis 2015 plant TfL weitere 10 solcher Superhighways einzurichten.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Productive Dystopia – Was wir aus Fehlern lernen können

Die Kollegen von Tomorrow’s Thoughts Today (TTT) stellen in ihrem Video „Productive Dystopia or…an architecture of unintended consequences“ die Frage, was wir von einem Design, einer Planung oder einem Entwurf lernen können, in dem etwas dramatisch schief gelaufen ist. Insbesondere urbane Utopien haben den Hang dazu, weitaus dysfunktionaler denn funktional zu sein. Doch wenn wir aufhören würden, Utopien zu entwickeln, wo würden wir unsere Hoffnung hernehmen?

There’s Hope in Honest Error.
Charles Rennie Mackintosh

Und so schließt das Video mit der Frage, ob ein Planer einer Dystopie etwas Positives abgewinnen kann und wieweit man mit dem befremdlich faszinierenden die Grenzen der Norm herausfordern darf.

Video, Film & Fotografie →

Die Frittenbude als gefährdete Spezies

Es gibt wenige kulinarische Höhepunkte, die den meisten von uns ein größeres Lächeln auf die Lippen zaubern, als eine Portion Pommes an unserer Lieblingsbude. Und Belgien ist natürlich eines der Mutterländer der Pommes. Doch selbst im Land der Mayonnaise und Frittensauce werden die Buden immer weniger. Dabei sind sie weit mehr, als nur Fast-Food-Manufaktur: Sie sind ein Ort urbaner Kommunikation und sozialer Interaktion.
Die schöne Dokumentation „Pommes und Palaver“ (58 Min.) von ARTE portraitiert die Betreiber und Kunden belgischer Imbisse.

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Urbane Mobilität →

Das Leid der Pendler – IBM 2010 Commuter Pain Survey

Wenn Menschen lieber mehr arbeiten würden, als noch mehr Zeit mit Pendeln zu verbrauchen (siehe Grafik oben), dann läuft etwas schief. IBM hat in seiner Commuter Pain Survey über 8.000 PKW-Pendler in 20 Städten weltweit befragt und die Ergebnisse vor Kurzem vorgestellt.
In den Augen der Mehrheit der Befragten hat sich der Pendelverkehr per Auto in den letzten drei Jahren verschlimmert. Insbesondere in den explosionsartig wachsenden Städten der Schwellenländer werden die Pendelzeiten immer länger. Mit Abstand am längsten benötigt man in Moskau, wo im Durchschnitt die Autofahrer täglich 2,5 Stunden im Stau stehen.
57 % der Befragten gaben an, dass das Pendeln per PKW ihre Gesundheit negativ beeinflusst habe. Ein Drittel ist zudem der Überzeugung, dass durch das tägliche Pendeln ihre Leistungsfähigkeit im Job oder in der Ausbildung gelitten habe.

„Traditional solutions — building more roads — will not be enough to overcome the growth of traffic in these rapidly developing cities, so multiple solutions need to be deployed simultaneously to avoid a failure of the transportation networks,“ said Naveen Lamba, IBM’s global industry lead for intelligent transportation. „New techniques are required that empower transportation officials to better understand and proactively manage the flow of traffic.“

Berlin als einzige vertretene deutsche Stadt hat verhältnismäßig gut abgeschnitten.

Städtebau & Architektur →

Fünfte Architekturwoche A5

InfoHalt in FreihamUmbruch.Abbruch.Aufbruch
Fünfte Architekturwoche A5 in München, Traunstein, Nürnberg, Erlangen, Fürth, Augsburg, Kempten, Würzburg, Landshut, Regensburg

Unter dem Motto „Umbruch.Abbruch. Aufbruch“ setzt die Fünfte Architekturwoche den Rahmen für Projekte die sich mit der Stadt, dem Stadtrand und der Vorstadt beschäftigen. Vom 16. bis zum 24. Juli 2010 möchte der Bund Deutscher Architekten – BDA in Bayern das Interesse für baukulturelle Belange wecken und darüber hinaus das kritische Bewusstsein in der Gesellschaft stärken. Architektur und Stadtplanung sollen in dieser Woche ein lebendiger, erfahrbarer Bestandteil unserer Kultur und Gegenstand des öffentlichen Diskurses sein.

Ein absolut vielseitiges Programm an spannenden Orten, wie beispielsweise im Architekturclub in dem im Frühjahr geschlossenen Kaufhaus am Dom in der Münchner Fußgängerzone, wird geboten. Auch die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München ist mit zahlreichen interessanten Veranstaltungen beteiligt, weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind nachzulesen auf der Homepage der Fünften Architekturwoche A5.

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