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Aktuell
Digitale Stadt →

Urban Defender

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Studierende der Zürcher Hochschule der Künste haben das interaktives Stadtspiel „Urban Defender“ entwickelt, bei dem Mannschaften mit einem Ball Blöcke in der Stadt für sich in „Anspruch“ nehmen. Der Ball ist mit diverser Technologie vollgestopft (GPS, Beschleunigungssensor, drahtlose Kommunikation, Vibrationsfunktion, LEDs usw.), um den Spielverlauf in einer digitalen Karte nachzeichnen und auswerten und den Spieler eine Rückmeldung über den Spielverlauf geben zu können.

Until now, when thinking about various zones and districts we thought about parks, streets, business buildings – the purpose of the zone. We tried to change this point of view. For our game, not the purpose (business, travel, recreation, eating, entertainement) of the zone is important. The people who identify themselves with the district are important (I live in there – it is my home, i love/hate this district, I eat / work / go to school here). A person who identifies with a district, want’s to own the district.

Inspiration für die Studierenden waren Straßengangs, die ihre Straßenzüge und -blöcke sichtbar für sich „claimen“. Das sollte spielerisch von jung und alt nachempfunden werden können – allerdings nicht am Computer, sondern in der realen Welt.

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Kunst & Kultur →

Rückwärts durch die Stadt

Das feine Musikvideo zum Song „Time for Nothing More“ von The Parisians führt uns mit dem derzeit sehr beliebten Time Lapse-Effekt durch verschiedene Städte – aber in diesem Falle rückwärts. Viel Spaß!

via urbanTick

Grüne Stadt →

Vortrag: Bilanz der Zukunft von gestern

Die Geschichte der Zukunft der Stadt begann bereits in den 1960er-Jahren: Damals entwickelte Stadt-Utopien werden heute erneut aufgegriffen, weiterentwickelt und in die Realität überführt. Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energien sowie die Finanz- und Systemkrise lassen die neuen Stadtplanungen zu einem Versuchslabor nicht nur für ökologische, sondern auch für gesellschaftliche Veränderungen werden.
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Post-Oil-City – Die Stadt nach dem Öl“ in der ifa-Galerie Berlin stellt der Architekturhistoriker Thilo Hilpert die Relevanz utopischer Konzepte der 1960er-Jahre für die heutige Diskussion um Nachhaltigkeitskonzepte in Architektur und Städtebau vor.
Wie in seinem Beitrag für die Zeitschrift ARCH+, die gleichzeitig den Katalog zur Ausstellung „Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl“ bildet, diskutiert er folgende Thesen: „Man kann die Beschäftigung mit den 60er-Jahren als eine Forschung nach den Anfängen einer Geschichte der Zukunft betreiben. Oder aber als Kritik der utopischen Konzepte der 60er-Jahre. Oder aber: die Gegenwart verstehen als Prägung durch Zukunftsbilder aus dieser Zeit. Wenn Utopien sich an der Gegenwart verifizieren oder falsifizieren lassen, dann bestätigt dies nur die Berechtigung utopischen Denkens; wenn Utopien in Wirklichkeit eingehen, dann sind sie für die Konstruktion der Wirklichkeit relevant.“

Thilo Hilpert studierte Architektur, Literatur und Soziologie; er promovierte 1976 in Sozialwissenschaften zum Thema „Humaner Städtebau“. Aus dem Nachlass Le Corbusiers arbeitete er an dessen Stadtvision „Die funktionelle Stadt“ und reeditierte die „Charta von Athen“. Seit 1985 lehrt er als Professor für Architektur und Baugeschichte an der Fachhochschule Wiesbaden. Weitere Lehraufträge führten ihn nach Berlin, Damaskus, Wiesbaden und Philadelphia. Hilpert hat bereits zahlreiche Artikel zur Architekturtheorie in den Fachzeitschriften Casabella, AMC und ARCH+ veröffentlicht.

Freitag, 23. April 2010 um 19 Uhr
in der ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

Informationen zur Veranstaltung:
Dr. Barbara Barsch, Tel.: 030/28 44 91 11, E-Mail: barsch@ifa.de

Städtebau & Architektur →

The Archigram Archival Project

Die University of Westminster macht mit dem Archigram Archival Project die Arbeiten der visionären Archigram-Gruppe kostenlos online verfügbar. Archiviert sich sowohl die Projekte der Architekten, als auch die seinerzeit veröffentlichten Magazine, die den theoretischen Unterbau der Konzepte bilden.

Urbanophil hat im November 2009 beim Filmabend „urbanoFILMS#11: Superstudio im Bierpinsel – Megastrukturvisionen der 1970er Jahre“ Kurzfilme der Architektur- und Künstlerteams Superstudio und Archigram gezeigt, die in den 1960er und 1970er Jahren mit ihren Darstellungen Kritik an den damaligen Megastrukturvisionen übten.

Kunst & Kultur →

Kunsthalle im Stattbad Wedding?

Stadtbad von Ludwig Hoffmann (1907) in der Gerichtstraße im Wedding

Bereits seit 2007 sucht die Initiative Berliner Kunsthalle nach einem permanenten Standort für eine Kunsthalle, die von den zahlreichen in Berlin lebenden Künstlern als Ausstellungs- und Austauschort genutzt werden kann. Die Blumenhalle in Kreuzberg, der Standort im Humboldthain oder die Temporäre Kunsthalle haben sich als ungeeignet herausgestellt oder waren politisch nicht durchsetzbar.

Nun bietet plötzlich der Förderverein für Kunst Berlin e.V. an, das von ihnen betriebene Stattbad in Wedding als Standort für die Berliner Kunsthalle zu prüfen. Das ehemalige Stadtbad, in dem 2002 der Betrieb eingestellt wurde, wird seit 2009 bereits unter dem Namen Stattbad kulturell zwischengenutzt. Ob und warum es nun die Berliner Kunsthalle beherbergen kann und soll, muss noch diskutiert werden.

Infos zur Initiatve Berliner Kunsthalle: www.berliner-kunsthalle.de

Unter www.kunsthalle-jetzt.de finden sich weitere Infos zur Initative für das Stattbad Wedding als Standort.

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