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Aktuell
Kunst & Kultur →

Urbane Vergrämvorrichtungen

//von Gastautor Georg Jahnsen //

Vergrämvorrichtung, Santacruz East / Mumbai, India (Fotograf: Georg Jahnsen)

 

Vergrämung findet in der Architektur bisher meist klassisch physikalisch statt. Es ist ein Krieg, der entweder mit Spitzen und Scharfkantigkeiten ausgefochten wird oder eher defensiv mit Barrieren und Licht. Ein Beispiel aus Mumbai zeigt, dass es noch andere Methoden gibt.

Grüne Stadt →

Klimawandel in aller Munde..

Der Klimawandel ist in aller Munde. Wie kann man „das Unbeherrschbare vermeiden und das Unvermeidbare beherrschen“ (Schellnhuber, PIK)? Helfen weiße Farbanstriche von Dächern und Gehwegen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Wird die Zukunft Berlins tatsächlich so aussehen, dass Palmen am Brandenburger Tor stehen und die Spree ein darbendes Rinnsal wird? Die Durchschnittstemperatur kann sich in den nächsten 100 Jahren laut IPCC um bis zu 6,3 Grad erwärmen. In Deutschland werden insbesondere der Süden und Südwesten sowie der Osten durch den Klimawandel beeinträchtigt werden.

Städtebau & Architektur →

urbanism follows visions

Wagst Du einen Blick in die Zukunft? Kannst Du Dir vorstellen, wie wir in 100 Jahren in unseren Städten leben werden? Wolltest Du immer schon mal visionär sein? Dann zeig das Unvorstellbare im Rahmen des Wettbewerbs “urbanism follows visions”, welcher das Ziel hat, “über einfache Mittel der Visualisierung und über kreative und plakative Illustrationen einen aktuellen Auszug zahlreicher visionärer Vorstellungen und Phantasien zu zeigen, um Ausblicke, Tendenzen, Denkanstöße oder Lösungsansätze hervorzubringen und die Betrachter für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren” (Die Stadtartisten).

Kunst & Kultur →

Interview mit JungeMeister.net

Durch unsere Führung durch die Ausstellung Megastructure Reloaded haben wir die kuratorische Assistentin des Projekts, Cornelia Escher, kennengelernt, welche nun bei JungeMeister.net – Kunstnetzwerk Berlin e.V. aktiv ist – ein Verein, „der seit fast drei Jahren unterschiedlichen jungen Leuten einen Zugang zur Berliner Kunstlandschaft ermöglicht und dabei insbesondere hinter die Kulissen des Kunstbetriebes schaut“.

Mit ihrem Kollegen Benjamin Steil möchte Sie im kommenden Semester stärker künstlerische und architektonische Perspektiven verschränken. Dazu sind bereits ein paar Ideen in die Wege geleitet, wie etwa stadtviertelbezogene Touren oder Besuche von Projekten, in denen raumpolitisch-gesellschaftliche mit künstlerischen Anliegen verbunden werden. Hieraus ergab sich die Idee einer Kooperation mit uns urbanophilen, über die wir euch zu gegebener Zeit berichten werden. Nun aber wieder zurück zu dem Interview…

(Interview: Stefan Höffken)

Könnt ihr beide euch kurz vorstellen? Was macht ihr hauptberuflich und was sind eure Aufgaben bei den JungeMeister.net?

Benjamin: Ich studiere Architektur und kümmere mich bei JungeMeister.net neben vereinzelten Kunstführungen hauptsächlich um unseren Schwerpunkt Architektur.

Cornelia: Im Moment bin ich meist mit meiner Promotion zur GEAM (Groupe d”études d”architecture mobile) beschäftigt. Für JungeMeister.net habe ich im letzten Semester hauptsächlich ein paar Führungen organisiert

Die Jungen Meister beschäftigten sich ursprünglich mit Museumskunst, also klassischer Kunst, wie Malerei, Bildhauerei, etc. Ihr beide legt nun einen verstärkten Fokus auf Architektur und Stadtentwicklung, was den “klassischen” Kunstbegriff ja erweitert. Könnt ihr kurz erläutern, was euch an Architektur und Stadt interessiert?

Cornelia: Naja, das muss ich relativieren. Bei JungeMeister.net interessiert Kunst nicht als Objekt, sondern vielmehr der gedankliche Prozess, der einem Kunstwerk oder einer Ausstellung vorangegangen ist. Wir wollen im Dialog mit Künstlern und Kuratoren eine auch kritische und differenzierte Position zu Kunst und ihren Entstehungsbedingungen entwickeln.
Auch an der Architektur interessiert mich neben dem Objekt vor allem die Frage: Was besagt sie – und die Erzählungen, die die Architekten um ihre Gebäude produzieren – über die Gesellschaft, in der sie entsteht. Das ist für mich meist so spannend wie das Gebäude selbst. Architekten haben natürlich oft eine andere Perspektive.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Mediaspree? Megaspree!

MEGASPREE - DIE ZEIT IST REIF!!!

Dass das Thema Mediaspree ein viel diskutiertes und umkämpftes Thema ist, dürften inzwischen alle mitbekommen haben. Und alle, die sich dem Aufruf anschließen möchten, sollten morgen mit demonstrieren gehen. So heißt es im Aufruf:

Der Krisenverwaltungspolitik und den Stadtentwicklungsstrategien zwischen fadem Historismus und Größenwahn stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht.

Mitmachen, mitdemonstrieren und seine Meinung kundtun. Für ein vielfältigeres, kreativeres und partizipatorisches Berlin!

Wer sich weitergehend informieren will, bekommt auf megaspree weitere Infos zu den Gründen und Initiatoren dieser Demonstration.

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    Apr
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    Mi
    all-day Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Apr 2 – Nov 30 all-day
    35 Jahre nach der Einweihung am 2. April 1979 schließt das ICC. Aus diesem Anlass zeigt die Architektenkammer Berlin eine Fotoausstellung zum Internationalen Congress Centrum. Mila Hacke hat bereits 2002 mit der fotografischen Dokumentation des[...]
    Okt
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    Do
    all-day FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
    FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
    Okt 30 – Nov 1 all-day
    Olafur Eliassons Institut für Raumexperimente mit dem FESTIVAL OF FUTURE NOWS in der Ausstellung „Sticks and Stones“ von David Chipperfield in der Neuen Nationalgalerie   Fünf Jahre lang stellte das Institut für Raumexperimente der Universität[...]
    Nov
    3
    Mo
    18:00 Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Nov 3 @ 18:00 – 20:00
    Farben in der Stadt - Lebensräume als Farbräume erfassen @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101 | Berlin | Berlin | Deutschland
    Am 3. November 2014 spricht der Kunsthistoriker Lino Sibillano, Co-Leiter des Haus der Farbe, Zürich, an der TU Berlin zum Thema: Lebensräume als Farbräume erfassen, darstellen, analysieren Farbe ist in unseren öffentlichen wie auch privaten[...]

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