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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

Archipelago – Ein Tag in fünf Stadtteilen New Yorks

Urban Omnibus hat ein sehr schönes Video mit dem Titel „Archipelago“ erstellt. Ziel des im Rahmen des Projekts „The City We Imagined / The City We Made“ entstandenen Video ist es, die Veränderungen der Stadt New York zu dokumentieren, die durch Ereignisse wie 9/11, die lokale und globale wirtschaftliche Entwicklung doch auch insbesondere durch die Politik der Stadtverwaltung unter Bloomberg ausgelöst wurden. Das Video „Archipelago“ ist dabei der Versuch, den Fokus nicht auf die gebaute Stadt, sondern auf das Stadtleben zu lenken, in dem der Alltag in den Stadtteilen Hunts Point, Jamaica, Mariner’s Harbor, Downtown Brooklyn und Chelsea dargestellt wird. Durch den Verzicht auf musikalische Untermalung werden die Geräusche der Stadt zum Soundtrack des Films.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Es wird Gras über die Sache wachsen…

Der Bau des Berliner Stadtschlosses ist heute von der schwarz-gelben Bundesregierung bis auf das Jahr 2014 verschoben worden. „Wir haben für die Jahre 2011 bis 2013 keine Mittel eingestellt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Bereits im Jahr 2013 wird neu gewählt und unter einer neuen Regierung dürfte das Projekt wohl erneut auf den Prüfstand geraten, die tatsächliche Realisierung steht damit wohl auf einem recht unsicheren Fundament. Die Taz titelt schon: „Merkel sprengt das Stadtschloss“. Philipp Oswalt, Bauhaus-Direktor und langjähriger Kritiker des Projekts, äußerte sich im Tagesspiegel wie folgt: „Das ist ein spätes Eingeständnis, dass ein politisch gewolltes Projekt bei der Bevölkerung keine Rückendeckung bekommen hat“. Wie recht Philipp Oswalt mit dieser Aussage hat, zeigte uns erst in der vergangenen Woche das Ergebnis einer Forsa-Umfrage, in der sich knapp 80 Prozent (!!!) der Berliner gegen einen Schlossbau ausgesprochen haben.

Die – aus unserer Sicht höchst erfreuliche und überfällige Entscheidung – hat auch auf der Facebook-Seite von urbanophil schnelle

Kunst & Kultur →

Die digitale Stadt – mal ganz anders

(Foto via: gizmodo)

Digital Cities sind eine aktuelles Forschungsthema und beziehen sich auf das Phänomen, dass durch Technologien unsere Städte immer vernetzter und – wie es so schön heisst – smarter werden. Die totale Vernetzung soll helfen effizientere Verkehrsleitsysteme zu entwickeln, Notfallinfrastrukturen zu verbessern und neue Formen der Kommunikation zu ermöglichen.

Ganz anders interpretiert wurde dieses Schlagwort nun für ein Stadtmodell von Helsinki. Datailgetreu wurde die Stadt mit alten Bestandteilen aus Computern hergestellt – die Motherboard City. Eine tolle Idee, die intelligent mit unterschiedlichen Bedeutungen spielt und einfach gut aussieht. Leider ist nicht nachvollziehbar, wer dahinter steckt.

Dass schon öfter eine Parallele zwischen Computerchips und Städten gezogen wurden, zeigt sich auch in dieser Flickr-Serie.

[via gizmodo.com]

Städtebau & Architektur →

Sakralbauten der Nachnachvorpost

Maria Königin des Friedens (Neviges) - Quelle: Wikipedia

Die Architektur und der Städtebau der späten 1960er und der 1970er Jahre war in (West-)Deutschland geprägt von neuen Formensprachen und dem Einsatz neuer Materialien. Insbesondere bei öffentlichen Projekten wie Rathäusern, Schwimmbädern, Schulen oder Stadthallen fand die neue Ästhetik Anwendung. Doch darüber hinaus entstanden in dieser Zeit auch hochgradig spektakuläre Sakralbauten. Die Architekten sind zumeist in Vergessenheit geraten und die Gebäude werden häufig nicht geliebt. Dennoch oder gerade deshalb – auch als fortwährende Beschäftigung von urbanophil mit der von uns bislang unzureichend als „Nachnachvorpost“ umschriebenen Architekturepoche – sollen an dieser Stelle – so wie zuletzt ausgewählte Flughafengebäude – einige Bauwerke exemplarisch und steckbriefartig vorgestellt werden.

Kunst & Kultur →

Die Satellitenschüssel als Leinwand

Tarnkappensatellitenschüssel in Berlin-Wedding

Die Berliner Zeitung berichtet heute von der vom Quartiersmanagement Schöneberger Norden initiierten Aktion „Von innen nach außen“ am 1977 nach Plänen des Architekten Jürgen Sawade errichteten Pallasseum in Berlin-Schöneberg. Der Künstler Daniel Knipping nutzte die zahllosen Satellitenschüsseln am Gebäude als Leinwände und bemalte ebendiese mit Motiven, die in Abstimmung und nach Wünschen der Bewohner entstanden.

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