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Aktuell
urbanoFILMS →

urbanoFILMS #10

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Beyond Streetart – Neue Tendenzen einer urbanen Kultur

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Unsere Filmreihe urbanoFILMS geht in die 10te Runde. Dieses kleine Jubiläum möchten wir mit Euch an einem spektakulären Ort feiern.In der Galerie Friedrichshöhe, im 3. Stock der ehem. Patzenhofer Brauerei (PHB). Im Außen- und Innenbereich des denkmalgeschützten, klassizistischen Gründerzeitkomplexes haben sich bekannte Streetart-Künstler mit zum Teil großartigen Kunstwerken verewigt.

Thema dieser urbanoFILMS sind neue Entwicklungen im Bereich der Streetart. Nachdem diese Kunstform in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekam, suchen viele Künstler neue Ausdrucksmöglichkeiten – und manch einer redet vom „Tag, an dem Streetart starb“ (art-Magazin). So war Streetart Symbol für den “Abenteuerspielplatz Stadt” und ist nun dort wo sie nie hin wollte – weg von der Straße, in Museen und Galerien.

Um zu sehen, wohin die Reise gehen kann, welche Relevanz Streetart im städtischen Raum hat und was die neuen Tendenzen sind,laden wir ein zum Dokumentarfilm„MAMBO“ (Regie: Anne Bürger) über den Pariser (Streetart-)Künstler Mambo. Vorab stellt ein Mitglied des Künstlerkollektivs „POST“ eine Auswahl ihrer Streetart-Projekte vor.

Programm

  • Präsentation des Streetart-Kollektivs POST
  • „MAMBO“ – der Film
  • Kurze Gesprächsrunde mit Regisseurin Anne Bürger
  • Musik & Socialising

WO: PHB, Galerie Friedrichshöhe, Landsberger Allee 54

WANN: 29.09.2009 20:00 Uhr

UNKOSTENBEITRAG: 3 Euro

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Da wir in einem alten Fabrikgebäude sitzen, ist es ratsam, sich etwas wärmer einzukleiden. Eine Decke und gemeinsames Kuscheln – und einem schönen Filmabend steht nichts im Weg.

Für das leibliche Wohlergehen haben wir Getränke, wie Limonade, Wasser und Bier besorgt.

Kunst & Kultur →

Berliner Gedichte

Heute wird es ein wenig literarischer. Unser Gastautor, der Blogger Olaf Schroth, hat sich auf die Suche nach interessanten Gedichten mit städtischen Bezug gemacht. Lest selbst:

ANGSTGEBET IN WOHNUNGSNOT

Ach, lieber Gott, gib, daß sie nicht
Uns aus der Wohnung jagen.
Was soll ich ihr denn noch sagen –
Meiner Frau – in ihr verheultes Gesicht!?

Ich ringe meine Hände.
Weil ich keinen Ausweg fände,
Wenn’s eines Tags so wirklich wär:
Bett, Kleider, Bücher, mein Sekretär, –
Daß das auf der Straße stände.

Sollt ich’s versetzen, verkaufen?
Ist all doch nötigstes Gerät.
Wir würden, einmal, die Not versaufen,
Und dann: wer weiß, was ich tät.
Ich hänge so an dem Bilde,

Das noch von meiner Großmama stammt.
Gott, gieße doch ewas Milde
Über das steinerne Wohnungsamt.
Wie meine Frau die Nacht durchweint,
Das barmt durch all meine Träume.

Gott, laß uns die lieben zwei Räume
Mit der Sonne, die vormittags hinein scheint.

Mag dieses Gedicht von alt eingesessenen Mietern aus Friedrichshain stammen, welche die Mietsteigerungen seit der Wiedervereinigung nicht mehr aufbringen können? Nein, dieses Gedicht ist aus dem Jahr 1923 und aus der Feder des Berliner Kabarettisten Joachim Ringelnatz, der sich in mehreren Gedichten mit seiner Heimatstadt auseinandersetzte. 1933 wurden die Werke jedoch von den Nazis als „entartet“ verboten. Weitere teilweise lustige, nachdenkliche oder ironische, aber noch immer aktuelle Gedichte zu Berlin:

Städtebau & Architektur →

Was fehlt auf unserer kleinen kargen Insel? Ein Bergpanorama!

YouTube Preview Image

BIG sind eins der aufstrebenden Architekturbüros, die in letzter Zeit von sich reden machen. Interessant zum einem, weil sie tolle Architektur machen (z.B. der Mountain), neue Wege der Projektpräsentation ausprobieren und mit provokanten Ideen überraschen. In dem Video gibt Bjarke Ingels – “der vermutlich lustigste Konzeptkünstler der zeitgenössischen Architektur” (art) – einen Überblick über die Arbeitsweise von BIG und die aktuellen Projekte. Tolle Ideen, ikonografische Architektur und ein Megaprojekt in Aserbaidschan – Zira Island.

Klingt größenwahnsinnig (und ist es vielleicht auch). Aber im Unterschied zu Projekten wie der Palme, soll das Projekt umweltfreundlich sein und ein karges Eiland begrünen (mehr Infos gibt’s hier). Hat jemand dazu mehr Infos zur Ökobilanz – oder ist es doch wieder nur (ein funktionierender) Marketing-Gag?

Wie auch immer, das Video ist inspirierend und unterhaltsam (ich habe herzlich gelacht bei P. Johnson’s “I’m a whore”). Viel Spass beim Ansehen.

Städtebau & Architektur →

Zuverlässiger Architekt für Berliner Schloss gesucht!

Mitglieder von Urbanophil wussten es schon im Dezember, als die Schlossentwürfe vorgestellt wurden…

Vor ein paar Tagen gab es erfreuliche Nachrichten durch das Kartellamt. Dieses hat den Vertrag zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses zwischen dem italienischen Architekten Franco Stella und dem BBR für nichtig erklärt. Geklagt hatte der Architekt Hans Kollhoff, der im Wettbewerb lediglich Dritter geworden war. Grund für die Klage war, dass Stella sehr wahrscheinlich die Teilnahmebedingungen nicht erfüllt hat (bzgl. Mitarbeiter und Umsatz) und stattdessen zwei große Architekturbüros als “Subunternehmer” (Stella) beschäftigt hat. Diese Architekturbüros – die bekannten Gerkan, Marg und Partner (gmp) und Hilmer, Sattler und Albrecht (HSA) – hatten ebenfalls am Wettbewerb teilgenommen, waren jedoch ausgeschieden. In dem 50-seitigen (!!!) Urteil des Kartellamtes wird das ganze Desaster deutlich, wie auch der Tagesspiegel berichtete: Es gebe laut Vergabekammer “massive Zweifel an der Fähigkeit [des Architektenteams] auch wirklich zusammenzuarbeiten”. So würden gmp und HSA häufig gemeinsame Sache gegen Stella machen, der deshalb faktisch nicht als Projektleiter fungieren würde. Laut Kartellamt habe die Vereinbarung zwischen dem Bund und Stella deshalb den “Charakter eines Scheinvertrages”. Im Urteil des Kartellamtes

Kunst & Kultur →

Mach was aus deinem Parkplatz!

Guerilla Gardening dürfte unseren Lesern bekannt sein. Einer der Pioniere dieser ästhetische Form der urbanen Intervention hat nun ein botanisches Manifast verfasst. Berlin wird nun Schauplatz eines wunderbaren Battles, der an die Idee des Guerilla Gardening anknüpft – der (Park)ingday-Battle.

Der (Park)ingday wurde 2005 von dem Künstlerkollektiv REBAR aus San Francisco erfunden und findet seitdem weltweit Nachahmer: Am (Park)ingday “besetzen” BürgerInnen durch die Zahlung von Parktickets Parkplätze und gestalten diese nach Lust und Laune. Jede und jeder kann mitmachen! Mit Rollrasen wird der Parkplatz zum Stadtpark. Auf 6 grünen PARKflächen könnt Ihr realisieren, was Ihr schon immer in Berlin vermisst habt. Macht was aus Eurer Stadt!

Zum Worldparkingday ruft RepairBerlin zur Teilnahme auf. Wer will kann sich als kleines Team noch bis zum 12.September bewerben.

[Dank an W. Schelter für den Hinweis]

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    Okt
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    Sa
    all-day Der entfesselte Blick: Die Brüde... @ MARTA Herford
    Der entfesselte Blick: Die Brüde... @ MARTA Herford
    Okt 25 – Feb 1 all-day
    Mit dem umfassenden Blick auf die unkonventionellen Ideen der Architekten und Gestalter Bodo und Heinz Rasch (1902–1996 und 1903–1995) setzt die Ausstellung das Werk der Brüder in ein aufschlussreiches Verhältnis zur jüngeren Architekturgeschichte. Vor allem[...]
    Nov
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    all-day West:Berlin! Ausstellung im Stad... @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais
    West:Berlin! Ausstellung im Stad... @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais
    Nov 14 – Jun 28 all-day
    West:Berlin! Ausstellung im Stadtmuseum @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais | Berlin | Berlin | Deutschland
    Mit der Vereinigung Deutschlands 1990 ist nicht nur die DDR als Name und Staat von der Landkarte verschwunden sondern auch das Gebilde "West-Berlin", "Berlin (West)", "Westberlin". Nachdem jahrelang insbesondere die DDR im Interesse von Forschungen,[...]
    Dez
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    09:30 Tagung: Baupolitik und Planung i... @ Leibniz­ Gemeinschaft
    Tagung: Baupolitik und Planung i... @ Leibniz­ Gemeinschaft
    Dez 12 @ 09:30 – 19:30
    Das IRS widmet dem Wirken und Werken des Institut für Städtebau und Architektur der Bauakademie der DDR eine Tagung: Als Teil der wichtigsten Behörde, Forschungsreinrichtung und Gelehrtengesellschaft der DDR auf dem Gebiet von Bauwe­sen und[...]

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