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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Eröffnung der sanierten Freilichtbühne in Spremberg

subsolar Architekten haben die im Herbst 2009 begonnene Sanierung der Freilichtbühne in Spremberg fertig gestellt. Die 1958 durch das Nationale Aufbauwerk auf dem Damm der Spremberger Bahnhofsstraße errichtete Bühne ist baulich in die umgebende Landschaft eingebettet und befindet sich in unmittelbaren Nähe zum historischen Stadtkern. Durch die Sanierung ist ein multifunktionaler Ort entstanden, an dem klassische Konzerte ebenso wie Rockkonzerte stattfinden können.

Am Freitag Nachmittag wird mit Ute Freudenberg & Jugendliebe Eröffnung gefeiert und am Samstag kann die neue Freilichtbühne beim Tag der Offenen Tür kostenlos besichtigt werden. Ein wunderbarer Anlass für eine Radtour nach oder rund um Spremberg!

Nähere Infos hier.

Video, Film & Fotografie →

Weniger Straße = mehr Leben?

Die Straße im Original.

Der Künstler David Yoon manipuliert in seinem Projekt Narrow Streets: Los Angeles Fotografien von Straßen. Dabei werden aber keine Inhalte hinzugefügt, sondern einfach die Straßenbreite reduziert. Und es ist faszinierend zu sehen, welche Folgen dies für die Raumwirkung hat und sich der Charakter der Straßen teilweise komplett ändert.

Und die bearbeitete Version (Bild: D. Yoon).

Eine Übersicht über die bisherigen Arbeiten gibt es in einer schönen Kartenanwendung zu sehen.

[via: www.todayandtomorrow.net]

Video, Film & Fotografie →

Archipelago – Ein Tag in fünf Stadtteilen New Yorks

Urban Omnibus hat ein sehr schönes Video mit dem Titel „Archipelago“ erstellt. Ziel des im Rahmen des Projekts „The City We Imagined / The City We Made“ entstandenen Video ist es, die Veränderungen der Stadt New York zu dokumentieren, die durch Ereignisse wie 9/11, die lokale und globale wirtschaftliche Entwicklung doch auch insbesondere durch die Politik der Stadtverwaltung unter Bloomberg ausgelöst wurden. Das Video „Archipelago“ ist dabei der Versuch, den Fokus nicht auf die gebaute Stadt, sondern auf das Stadtleben zu lenken, in dem der Alltag in den Stadtteilen Hunts Point, Jamaica, Mariner’s Harbor, Downtown Brooklyn und Chelsea dargestellt wird. Durch den Verzicht auf musikalische Untermalung werden die Geräusche der Stadt zum Soundtrack des Films.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Es wird Gras über die Sache wachsen…

Der Bau des Berliner Stadtschlosses ist heute von der schwarz-gelben Bundesregierung bis auf das Jahr 2014 verschoben worden. „Wir haben für die Jahre 2011 bis 2013 keine Mittel eingestellt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Bereits im Jahr 2013 wird neu gewählt und unter einer neuen Regierung dürfte das Projekt wohl erneut auf den Prüfstand geraten, die tatsächliche Realisierung steht damit wohl auf einem recht unsicheren Fundament. Die Taz titelt schon: „Merkel sprengt das Stadtschloss“. Philipp Oswalt, Bauhaus-Direktor und langjähriger Kritiker des Projekts, äußerte sich im Tagesspiegel wie folgt: „Das ist ein spätes Eingeständnis, dass ein politisch gewolltes Projekt bei der Bevölkerung keine Rückendeckung bekommen hat“. Wie recht Philipp Oswalt mit dieser Aussage hat, zeigte uns erst in der vergangenen Woche das Ergebnis einer Forsa-Umfrage, in der sich knapp 80 Prozent (!!!) der Berliner gegen einen Schlossbau ausgesprochen haben.

Die – aus unserer Sicht höchst erfreuliche und überfällige Entscheidung – hat auch auf der Facebook-Seite von urbanophil schnelle

Kunst & Kultur →

Die digitale Stadt – mal ganz anders

(Foto via: gizmodo)

Digital Cities sind eine aktuelles Forschungsthema und beziehen sich auf das Phänomen, dass durch Technologien unsere Städte immer vernetzter und – wie es so schön heisst – smarter werden. Die totale Vernetzung soll helfen effizientere Verkehrsleitsysteme zu entwickeln, Notfallinfrastrukturen zu verbessern und neue Formen der Kommunikation zu ermöglichen.

Ganz anders interpretiert wurde dieses Schlagwort nun für ein Stadtmodell von Helsinki. Datailgetreu wurde die Stadt mit alten Bestandteilen aus Computern hergestellt – die Motherboard City. Eine tolle Idee, die intelligent mit unterschiedlichen Bedeutungen spielt und einfach gut aussieht. Leider ist nicht nachvollziehbar, wer dahinter steckt.

Dass schon öfter eine Parallele zwischen Computerchips und Städten gezogen wurden, zeigt sich auch in dieser Flickr-Serie.

[via gizmodo.com]

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