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Aktuell
Kunst & Kultur →

Landpartie zum Rohkunstbau

Im ehemaligen Foyer des Hotels: Ivory Tower von Johanna Smiatek. Foto: Roland Horn.

Im ehemaligen Foyer des Hotels: Ivory Tower von Johanna Smiatek. Foto: Roland Horn.

Wunderschön gelegen am Schlänitzsee liegt das kleine Schloss Marquart, bis zur Machtergreifung der Nazis ein Hotel der Kempinski-Kette. Anschließend wurde es durch verschiedene Nutzer im Inneren immer wieder verändert, was den besonderen Reiz beim Durchwandern der Räume ausmacht. Eigentlich ist das Schloss nicht zugänglich, im Sommer aber gastiert hier die XVII. Rohkunstbau-Ausstellung. Ab heute werden werden zeitgenössische Kunstwerke, Installationen und Videoarbeiten von 10 Künstlern aus verschiedenen Ländern zum Thema  „ATLANTIS II – Hidden Histories – Imagined Identities“ gezeigt. Einmalig an diesem Ort ist die Verbindung von moderner Kunst, morbider Atmosphäre, Schlossarchitektur und traumhaften Ausblicken in den Schlosspark und auf das blaue Wasser des Sees. Die Idee des versunkenen paradiesischen Atlantis passt zu diesem aus der Zeit gefallen Ort.

Nach Marquardt fährt die Regionalbahn ab Potsdam Hauptbahnhof. Mit dem Fahrrad ist das Schloss auch zu erreichen – auf schönen Wegen entweder ab Werder oder Potsdam.

XVII. ROHKUNSTBAU
ATLANTIS II – Hidden Histories – Imagined Identities,
09.07. – 12.09. 2010, Schloss Marquardt / Potsdam
Fr 14-19 Uhr, Sa+So 12-19 Uhr
Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
mehr Informationen: www.rohkunstbau.de

Video, Film & Fotografie →

360°-Video von einer Stadionsprengung

360-Grad-Ansichten von Panoramen sind schön aber nichts neues. Ein 360-Video dagegen schon! Dieses beeindruckende Video zeigt die Sprengung des Stadions der Dallas Cowboys. Während das Video läuft, könnt Ihr Euch interaktiv im Stadion umsehen.

via GIZMONDO

Video, Film & Fotografie →

Chemnitz – Vorgespult und weichgespült

http://vimeo.com/12880662

Ein weiteres hübsches Tilt-Shift-Time-Lapse-Video von Christoph Schaarschmidt. Nach Tokio, Boston, Osaka und New York nun also…Chemnitz! Viel Spaß!

via UrbanTick

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ArchiBiology: Häuser aus Muskeln

Der US-amerikanisch Architekt Mitchell Joachim forscht über die Möglichkeit, Häuser aus biologischem Material wachsen zu lassen. Baumhäuser, bei denen die Bäume während ihres Wachstums so geformt werden, dass sie die tragenden Strukturen der späteren Häuser formen könnten aus nachwachsenden Ressourcen Wohnraum zur Verfügung stellen und CO2 absorbieren. Joachim geht allerdings noch einen Schritt weiter: Warum nicht auch tierisches Gewebe so manipulieren, dass es bestimmte architektonische Formen annimmt? Dazu hat Joachim erstmals ein Bio-Labor in einem Architekturbüro eingerichtet. Verrückt? Abstoßend? Die Zukunft? Seht selbst!

Urbane Mobilität →

„Radfahren auf der Straße ist kein Teufelszeug“

Ein Interview mit Tilman Bracher, dem Bereichsleiter Mobilität und Infrastruktur beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und Gründer der Fahrradakademie, über Radverkehr in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark sowie den deutschen Städten Berlin und Hamburg. Am Beispiel von Hamburg erklärt er, welche Schwierigkeiten entstehen können, wenn die Infrastruktur einer Stadt fahrradfreundlich werden soll und welchen Effekt Fahrradverleihsysteme dabei haben können.

 

A: Wie beurteilen Sie die Situation des Radverkehrs in Ländern wie den Niederlanden und Dänemark gegenüber der von Deutschland?

F: Holland ist weiter, Dänemark nicht. Holland hat eine Institutionalisierung. Das Fietsberaad fungiert hier als amtliche Institution, die vom Wirtschaftsministerium getragen wird, da das Thema auch als Exportfaktor und das Fahrrad als nationales Branding angesehen wird. Die Holländer machen z.B. viel Consulting, das ist eine Rolle, die die Regierung auch international mit Nachdruck einbringt, das ist bei uns noch nicht so weit. Bei uns haben wir diese Institutionalisierung zwar de facto, aber noch nicht amtlich, der Fahrradtourismus wird zwar immer wichtiger und da sieht man auch, das da viel Musik drin ist, aber Deutschland gilt immer noch

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