Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Kunst & Kultur →

Der Rosenthaler Platz: Ein Farbenmeer!

Foto: Daniela Reschke

Da radelte man gestern am Rosenthaler Platz entlang und wunderte sich über das prächtige Farbenmeer auf dem Asphalt und tatsächlich: Das Netz und die bekannte Blog-Szene ist schon voll von Artikeln. Am gestrigen Sonntag wurden am Rosenthaler Platz durch mehrere Personen literweise Farbe vor den wartenden Autos verschüttet, die Autos haben diese dann in schönen Formen über den Platz verteilt. Laut BZ möchte die BSR auf Regen warten, da die Farbe abwaschbar sein. Bleibt also zu hoffen, dass das für heute angekündigte Gewitter ausbleibt… Weitere Fotos und Informationen gibt es u. a. bei just und auch auf dem schreibomat-blog. Gefunden wurde die Geschichte über urbanshit.de. Vielen Dank an beide.

YouTube Preview Image

By IEPE & the anonymous crew © 2010

Bekanntlich befindet sich am Rosenthaler Platz das St. Oberholz, der Ort an dem sich fast ausschließlich Menschen mit weißen Rechnern tummeln, wahlweise als digitale Bohème oder urbane Penner bezeichnet. Der Ort ist für eine solche Aktion also gut gewählt, denn über die schnelle Verbreitung braucht man sich keine Sorgen machen. Interessant ist deshalb noch eine Geschichte, die auf dem Blog ‚The Ambassador‘ erzählt wird:  Der Autor (im St. Oberholz sitzend) postet ein Foto auf Twitter und einen kleinen Artikel auf seinem Blog und bekommt innerhalb von kurzer Zeit so viel Response wie noch nie. Für ihn (und auch für uns) eine faszinierende Geschichte, wie schnell sich Informationen durch die sozialen Medien verbreiten.

urbanoREVIEW →

Metasprache des Raums

 

Esckhard Schulze Fielitz, Raumstadt, 1959

Metasprache des Raums – so der Titel des neu erschienenen Buchs zu Eckhard Schulze-Fielitz. Und tatsächlich scheint die Stukturierung des Raumes entlang unsichtbarer geometrischen Linien als das verbindende Element im Werk des 1929 in Stettin geborenen Architekten: vom frühen Erfolg des Landeshauses in Köln über seine abstrakten Raumstudien und im Luftraum angesiedelten Städte in den Sechziger Jahren bis hin zur Siedlung Ach, der, so Schulze-Fielitz, „gelandeten Raumstadt“.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Ausstellung Open Scale

OPEN SCALE ist ein interdisziplinärer Ideenwettbewerb, ein Think Tank und eine Planungswerkstatt für junge Akteure aus Architektur, Planung und anderen Disziplinen zur zukünftigen Stadtentwicklung Münchens. Die gleichnamige Ausstellung dokumentiert die Besonderheiten und den Prozess des zweiphasigen Wettbewerbs und präsentiert neben den sieben Preisträgerarbeiten auch alle 50 Einreichungen der ersten Wettbewerbsphase. Das Spektrum umfasst unter anderem Vorschläge zur „Wiederentdeckung des Erntens im urbanen Alltag“, zur Nutzung von sieben Millionen Quadratmetern Verkehrsbrachen und zur Nachverdichtung der Münchner Innenhöfe, sowie das Konzept einer Zwischennutzungsagentur, eine Untersuchung über die hybride Bespielung von leer stehenden Stadien, Strategien für die Weiterentwicklung der Stadt-Region und eine Auseinandersetzung mit vergangenen und zukünftigen München-Utopien. Interdisziplinär zusammengesetzte Teams aus der Metropolregion München hatten die Möglichkeit, sich mit einer selbst gewählten Aufgabenstellung zur zukünftigen Entwicklung Münchens ohne Vorgaben hinsichtlich des Themas oder Maßstabs zu bewerben. Ob nachhaltig, utopisch oder radikal – OPEN SCALE zeigt ungewöhnliche Perspektiven auf Münchens Zukunft.

DAZ
Köpenicker Straße 148/149

Öffnungszeiten:
Di bis Fr: 12 bis 19 Uhr
Sa/So: 14 bis 19 Uhr

Städtebau & Architektur →

Ausstellung: BOOM/ROOM

BOOM/ROOM präsentiert herausragende Beispiele zeitgenössischer Architektur in Estland, die in besonderer Weise auf den städtebaulichen Kontext reagieren. Die Ausstellung setzt sich mit dem Bauboom in der Baltenrepublik seit Mitte der 90 er Jahre auseinander. Im Zuge des rasanten Wirtschaftsaufschwungs 2000 – 2008 hat sich das Gesicht der estnischen Städte deutlich verändert.Zugleich erfüllte sich der Traum vieler Esten: Arbeiten in einer westlich anmutenden Großstadt und Wohnen im privaten Eigenheim mit Garten. Als Folge des schnellen Bauens ist jedoch vielerorts ein fragmentierter Stadtraum entstanden, da es bisher in Estland kaum Planungsrichtlinien gibt, die für zusammenhängende, lebenswerte Stadtstrukturen sorgen. Umso wichtiger ist die Aufgabe der Architekten, mit neuen Gebäuden eine räumliche, kulturelle und soziale Qualität zu schaffen. BOOM/ROOM zeigt daher gelungene estnische Architektur, die eine aktive Beziehung mit dem Nutzer als auch der Umgebung eingeht und dabei neue Arten der Bewegung, der Kommunikation und des Wohnens bietet.

DAZ
Köpenicker Straße 148/149

Öffnungszeiten:
Di bis Fr: 12 bis 19 Uhr
Sa/So: 14 bis 19 Uhr

Grüne Stadt →

Energie-Inkubator Tempelhof

„Energie-Inkubator Tempelhof“
Vortrag zu prozessualer Stadtentwicklung am Beispiel: Flughafen Tempelhof
von Prof. Raoul Bunschoten und Susan Draeger
am Donnerstag, 06. Mai 2010, um 19 Uhr
in der ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

Ende 2008 wurde der Flugbetrieb auf dem Flughafen Tempelhof eingestellt. So kam es zu einem städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb für die Nachnutzung des ehemaligen Tempelhofer Flugfelds unter dem Thema „Stadt und Klimawandel“. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Happold hat der niederländische Architekt Raoul Bunschoten (CHORA) vorgeschlagen, Tempelhof mit Hilfe einer „prozessualen Stadtentwicklung“ zu einem Energie-Inkubator zu entwickeln, der in der Lage ist, der Stadt einen energetischen Mehrwert zu bieten.

„Prozessuale Stadtentwicklung“ versteht Stadt nicht mehr als eine „aus einem Guss“ entworfene Realität. Vielmehr wird der urbane Raum in seiner Fähigkeit gesehen, sich den konstant verändernden Zukunftsbedingungen anzupassen. „Prozessuale Stadtentwicklung“ wird so zu einer Strategie, die das Image eines vielfältigen und lebendigen Stadt- und Landschaftsraums und dessen Wandel von Beginn an prägt.

Das Energiekonzept von CHORA und Happold sieht neben der Funktion als zukünftigen Energieproduzent für die umliegenden Stadtgebiete die Einsparung von Ressourcen und die Verwendung und Förderung regenerativer Energien vor. Es soll in drei parallel zur stadträumlichen Entwicklung des Gebiets verlaufenden Phasen umgesetzt werden. Zentrale Anlaufstelle und erstes zu realisierendes Gebäude des neuen Stadtteils ist die sogenannte „Urban Gallery“, die als interaktives Diskussionsforum im Zentrum einer prozessualen, partizipativen Planung steht. Durch die Einbindung der Anwohner und die Schaffung eines kreativen, wissenschaftsfreundlichen Klimas soll Tempelhof nicht nur zu einem Standort für Energieproduktion im materiellen Sinne werden, sondern als synergetische Ideenfabrik im Bereich „Stadt und Klima“ fungieren. In ihrem Vortrag stellen Prof. Bunschoten und Susan Draeger ihr Konzept vor.

Raoul Bunschoten  studierte an der ETH Zürich, der Cooper Union School of Art and Architecture in New York und  der Cranbrook Academy of Art in Michigan. 1994 gründete er CHORA research, das mittlerweile um CHORA architecture and urbanism sowie CHORA NL erweitert wurde. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Urbanismusforschung und Stadtentwicklung. Er ist Professor an der Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf und unterrichtete als Gastprofessor bereits an verschiedenen Universitäten wie der École des Beaux Arts in Lyon, der Columbia University, der Århus School of Architecture sowie an der ETH Zürich.

Susan Draeger studierte Architektur an der Technischen Universität Delft und der Technischen Universität Berlin. Sie arbeitete bei Sejima+Nishizawa (SANAA) und Jun Aoki & Associates in Tokio und bei LIN Architects in Berlin. Von 2003-2007 war sie wissenschaftliche Assistentin an der TU Berlin und eröffnete 2004 ihr eigenes Büro in Berlin. Seit 2008 hat sie sich dem Londoner Büro Happold angeschlossen und leitet seit 2009 die „Sustainability Group“ von Büro Happold in Berlin.

Informationen zur Veranstaltung
Dr. Barbara Barsch, Tel.: 030/28 44 91 11, E-Mail: barsch@ifa.de
Ev Fischer, Tel.: 030/28 44 91 40, E-Mail: fischer@ifa.de
Information zum Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Miriam Kahrmann, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Tel.: 0711/22 25 105, E-Mail: kahrmann@ifa.de
www.ifa.de

ifa-Galerie Berlin
Lienienstraße 139/ 140

nach oben ↑
Themen