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Aktuell
Kunst & Kultur →

Berlin 89/09 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie

Mit dem Mauerfall stand Berlin über Nacht im Zentrum einer neuen Aufmerksamkeit. Vom Repräsentant zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme wurde die Stadt zum Grad messer der Wiedervereinigung und zur Projektionsfläche gesellschaftlicher, kultureller und architektonischer Neuentwürfe. Der tiefgreifende Wandlungsprozess, der sich seither in Berlin ereignet, wurde dabei nicht nur von zahlreichen öffentlichen Debatten um die Konstruktion der neuen Hauptstadt begleitet, sondern war von Beginn an Thema künstlerischer Recherche und Intervention und wurde Auslöser kommentierender, alternativer wie utopischer Entwürfe.

Mit der Ausstellung Berlin 89/09 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie zieht die Berlinische Galerie zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer eine vorläufige Bilanz des Wandels, der durch dieses historische Ereignis in der deutschen Hauptstadt ausgelöst wurde.

Die Ausstellung präsentiert in den Kapiteln „Spurensuche“, „Panorama des Wandels“ und „alternative Konzepte“ Werke international bedeutender Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den teils dramatischen, teils nur unmerklichen Veränderungen in der architektonischen und urbanen Struktur der Hauptstadt befasst haben – Veränderungen, die exemplarisch für ganz Deutschland und weite Teile Mittel- und Osteuropas stehen. Zahlreiche Werke waren bisher in Berlin noch nicht zu sehen oder werden speziell für diese Schau entstehen. Andere entstanden temporär für bestimmte Orte oder fanden nur im Verborgenen statt und werden für die Ausstellung erstmals wieder rekonstruiert.

Um das Crossover und die interdisziplinäre Verschränkung kultureller Ebenen dieser Zeit zu spiegeln, wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt. Als wöchentliche „Montags-Lounge“ werden in der legendären „Automatenbar“ von Fred Rubin Filme, Diskussionen, Konzerte, Lesungen, DJ-Live-Sets und Artist-Talks präsentiert, die das Thema der Ausstellung aufgreifen.

Eine Ausstellung der Berlinischen Galerie, weitere Informationen unter http://www.berlinischegalerie.de/index.php?id=667&L=0

noch bis zum 15. Februar!

Video, Film & Fotografie →

Banksy-Film kommt bald in die Kinos!

YouTube Preview Image

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass im Frühjahr 2010 ein Banksy-Film in die Kinos kommt. Man darf gespannt sein, der Trailer von “Exit through the gift shop” ist jedenfalls mit typischem Banksy-Humor gespickt und auch die weiteren Ankündigungen lassen Vorfreude aufkommen, Zitat Banksy:

“It’s the story of how one man set out to film the un-filmable. And failed. It’s a film about a man who tried to make a film about me. Everything in it is true, especially the bits where we all lie.”

Premiere hatte das gute Stück beim Sundance Film Festival am 24. Januar 2010. Auch hier lies Banksy seine übliche Geheimhaltungstaktik walten; der Film tauchte nicht im offiziellen Festivalplan auf und erst wenige Tage zuvor wurde die Premiere bekannt gegeben. Der Kinostart in Deutschland scheint noch unbekannt zu sein, in Großbritannien startet er am 5. März.

Video, Film & Fotografie →

Die Nachkriegsmoderne von ihrer schönsten Seite

Daniel-Sebastian-Schaub_TU Berlin

Der freischaffende Künstler Daniel Sebastian Schaub setzt sich in seinen Fotografien mit den besonderen Bauten der Nachkriegsmoderne auseinander. So schreibt er zu seinem Werk:

In meinem photographischen Schaffen verhandle ich den Widerspruch zwischen den baulich-ästhetischen Besonderheiten und der defizitären Wahrnehmung dieser Baukörper im öffentlichen Bewusstsein. Einfache und gewöhnliche Bauten, die vornehmlich durch Isolation, Stigmatisierung und Abwertung gekennzeichnet sind, verwandle ich in Raum- und Zeitschiffe, in surreale Landschaften und fiktive Übergangsräume. (transformationsfelder.de)

Daniel-Sebastian-Schaub_Oberpostdirektion-Hamburg Daniel-Sebastian-Schaub_Wohnhaus-Hansaviertel Daniel-Sebastian-Schaub_Siemensdamm

Für einen Blick auf die weiteren Bilder von Daniel Sebastian Schaub klickt ihr am Besten auf seine Homepage: transformationsfelder.de

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Der menschliche Zaun als Antwort auf Gated Communities in Warschau

Living-Fence_klein

Im Rahmen des von den Urbanophilen Nikolai Roskamm und Stefan Höffken geleiteten städtebaulichen Workshops Warschau – Berlin an der TU Berlin und der Politechnika Warschau entstanden neben städtebaulichen Entwürfen auch kritische Auseinandersetzungen mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Warschau. Einer der Studierenden, Mateusz Maj, beschreibt im folgenden Artikel eine daraus resultierende Idee, um auf die zunehmenden Gated Communities in der Region Warschau zu antworten. Der Natolin Reactor als künstlerisch-kreative Aktion, soll einen kritischen Blick werfen und Anstoss zu einer Debatte um die zunehmende Privatisierung und Abgrenzung des öffentlichen Raumes in Warschau geben.

//Gastbeitrag von Mateusz Maj//

The life in Warsaw suburbs changed in the last years. Gated communities bloom. Dealing with the Przy Ba?ºantarni Street Natolin – a district of Warsaw – our group dealt with the topic of gating the private space. Analyzing the history and the current situation we developed the NATOLIN REACTOR – a part of which was the Living Fence Day.

Städtebau & Architektur →

Infrastrukturräume

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Hochstraße in Hannover und ihre Randbereiche (Foto: Galene Haun)

Straßen und Verkehrsachsen struktrieren seit jeher unsere Städte. Mit dem Aufkommen des Automobils und der Ausrichtung der Stadt auf eine autogerechte Planung nahmen Infrastrukturräume eine immer größere Fläche im städtischen Raum ein. Mit dem Ausbau des Verkehrsnetzes folgten auch dazugehörige Infrastrukturbauten wie Hochstraßen, Verkehrskreisel, Tunnel, Fußgängerunter- und -überführungen sowie Tankstellen und Parkhäuser – dem Infrastruktururbanismus. Mit dem Auto stellte sich auch ein bestimmtes Lebensgefühl ein und eine ganz besondere Beziehung zu diesen Infrastrukturbauten, welches in der am Freitag beginnenden Ausstellung “Agip – Die Tankstelle des Wirtschaftswunders” im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt aufgegriffen wird. Dass Infrastrukturräume aber auch “öffentliche Räume und aktive Binnenräume” generieren und ein Potential für öffentliche Räume entwickeln können, zeigen Veranstaltungen wie der “Paris Plage” in Paris oder das im Juli im Rahmen von RUHR 2010 stattfindende Massenpicknick auf der A 40. Das alles greift das Symposium Infrastruktururbanismus auf und wirft einen vielfältigen Blick auf Infrastrukturränder und die damit einhergehenden Potentiale und Probleme. Die internationale Besetzung verspricht zumindest eine interessante Diskussion!

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    Mai
    7
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Mai 7 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Jun
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    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Jun 4 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
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    Jul 2 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]

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