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Aktuell
Kunst & Kultur →

U10 – Ausstellung und Programm in Bierpinsel und U Schloßstraße

U10 – von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück heißt ein auf drei Jahre angelegtes Kunstprojekt, das sich als Nachfolgeprojekt der Ausstellung von Kunst im U-Bahnhof Alexanderplatz (U2) versteht.

Das Projekt richtet seinen Fokus “in Bezug auf die Berliner Untergrundbahn […] auf die soziale und kollaborative Dimension von Kunst im öffentlichen Raum”. Im Vordergrund des Projektes „U10“ steht der Berliner Untergrund als eine unterirdische Parallelwelt, als realer Ort und als imaginäre Welt. Dazu haben sich die Initiatoren des Projekts die Phantomlinie F der Berliner U-Bahn ausgesucht, für die im Rahmen des “200 km Plans zum Ausbau des Berliner U-Bahnnetzes”, der vom West-Berliner Senat 1955 aufgestellt wurde, mehrere Bauvorleistungen im märkischen Sand versenkt wurden (z. B. ein kompletter U-Bahnhofsrohbau am Innsbrucker Platz unter der Stadtautobahn).

Zur Eröffnung des Projekts wird am 15. Oktober 2009 ab 19 Uhr in den U-Bahnhof Schloßstraße eingeladen, wo verschiedene Künstler ihre Arbeiten ausstellen. Anschließend gibt es ein Abendprogramm im legendären Turmrestaurant “Bierpinsel”, das seit einigen Jahren geschlossen ist und der ab Ende 2009 saniert und umgebaut werden soll. Der Bierpinsel wurde, wie auch der U-Bahnhof und die Hochstraße Joachim-Tiburtius-Brücke vom Architektenehepaar Schüler-Witte entworfen, die auch u.a. für das ICC verantwortlich zeichneten.

Der Eintritt für diese seltene Gelegenheit, den Bierpinsel zu besuchen ist übrigens frei!

Alles Weitere findet Ihr auf der Homepage des U10-Projekts unter www.u10-berlin.de.

Video, Film & Fotografie →

Die Tonleiter hinab zur U-Bahn

YouTube Preview Image

Nach den Reperaturarbeiten an unserer Seite nun ein schönes Video, welches zeigt, wie man mit cleveren Ideen das Verhalten der Leute im öffentlichen Raum beeinflussen kann. Und das zu ihrem Nutzen. Sehr schön…

[Danke Inés für den Hinweis]

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtforum: Alles muss raus? Die Zukunft der Liegenschaftspolitik in Berlin

Heute findet das Stadtforum zum Thema Liegenschaftspolitik in Berlin statt.

“Öffentliche Liegenschaften sind Teil des Tafelsilbers der Kommunen. Städte können ihre Grundstücke und Gebäude selbst nutzen oder sie zur Verfügung stellen; sie können sie verkaufen oder als Vorhalteflächen für die Zukunft sichern, gegebenenfalls auch den Bestand mehren.
Hinter den Optionen stehen konkurrierende Ziele: Fiskalpolitisch betrachtet können durch die Veräußerung Einnahmen generiert werden. Im Sinne der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftspolitik können die Liegenschaften aber auch selbst entwickelt oder an Akteure vergeben werden, deren Projekte die Umsetzung von Planungszielen unterstützen. Infolge unterschiedlicher Prioritätensetzungen gab es auch in Berlin immer wieder Veränderungen in der strategischen Grundausrichtung von Liegenschaftspolitik.
Ist es wieder Zeit für eine Neuausrichtung? Welche Strategien und Instrumente sind erforderlich und realistisch?”
(Stadtforum Berlin)

wann: 8.10.2009 17:00-20:00
wo: Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24, Berlin-Charlottenburg

Kunst & Kultur →

Jane`s Walk – Alternative Stadtrundgänge in Gedanken an Jane Jacobs

[Gastbeitrag von Olaf Schroth]

Den meisten urbanophilen Leserinnen und Lesern dürfte die kanadische Autorin Jane Jacobs und ihr wegbereitendes Buch “The Death and Life of Great American Cities “(1961) bekannt sein. Leider ist die große alte Dame der Stadtplanung 2006 im Alter von 89 Jahren verstorben, aber schon wenige Tage nach ihrem Tod organisierten die ersten urbanen Aktivisten in Erinnerung an sie kostenlose Stadtrundgänge. In Vancouver hat es sich die “Think City Societyzur Aufgabe gemacht, in diesem Geiste Jane Jacob`s Todestag am 25. April mit einem breiten Angebot an sozialkritischen Stadtrundgängen, allesamt von Freiwilligen organsiert und geführt, zu begehen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Straßenbahn, Stadtentwicklung und Design

Straßenbahnhaltestelle Sergio Cardell in Alicante

Die Renaissance der Straßenbahn lässt sich in vielen europäischen Städten beobachten. Ob in Paris, London, Zürich oder Hamburg, bestehende Netze werden erweitert oder gänzlich neue aufgebaut. Die Vorzüge der Straßenbahn sind vielfältig: Sie ist leise, schnell und zuverlässig, emittiert lokal keine Luftschadstoffe und kann beim Einsatz von regenerativen Energien sogar zum Zero-Emission-Verkehrsmittel werden. Durch den Einsatz von Rasengleisen kann verkehrsinduzierter Luft- und Körperschall erheblich reduziert werden und zusätzliche Regenwasserversickerungsflächen im stark versiegelten städtischen Raum entstehen. Als Oberflächenverkehrsmittel wird die Straßenbahn nicht nur von vielen Fahrgästen der U-Bahn vorgezogen, sie kann auch gestalterische Funktion übernehmen und Teil eines Stadterneuerungsprozess werden.

  • Terminkalender

    Okt
    25
    Sa
    all-day Der entfesselte Blick: Die Brüde... @ MARTA Herford
    Der entfesselte Blick: Die Brüde... @ MARTA Herford
    Okt 25 – Feb 1 all-day
    Mit dem umfassenden Blick auf die unkonventionellen Ideen der Architekten und Gestalter Bodo und Heinz Rasch (1902–1996 und 1903–1995) setzt die Ausstellung das Werk der Brüder in ein aufschlussreiches Verhältnis zur jüngeren Architekturgeschichte. Vor allem[...]
    Nov
    14
    Fr
    all-day West:Berlin! Ausstellung im Stad... @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais
    West:Berlin! Ausstellung im Stad... @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais
    Nov 14 – Jun 28 all-day
    West:Berlin! Ausstellung im Stadtmuseum @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais | Berlin | Berlin | Deutschland
    Mit der Vereinigung Deutschlands 1990 ist nicht nur die DDR als Name und Staat von der Landkarte verschwunden sondern auch das Gebilde "West-Berlin", "Berlin (West)", "Westberlin". Nachdem jahrelang insbesondere die DDR im Interesse von Forschungen,[...]
    Jan
    15
    Do
    18:00 SMART PEOPLE & URBAN COMMONING V... @ TU Berlin, Raum HBS 005
    SMART PEOPLE & URBAN COMMONING V... @ TU Berlin, Raum HBS 005
    Jan 15 @ 18:00 – 20:00
    im Rahmen der Dialogische Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning” Die interdisziplinäre Dialogplattform „Smart People und Urban Commoning“ greift die Diskussion um die Smart City als Forschungsgegenstand auf, um gezielt die Stadtgesellschaft und die zivilgesellschaftlichen Akteur/innen und[...]

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