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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Artikel von urbanophil in verschiedenen Sprachen

Das europäische Blogportal wikio hat den europäischen Blogspiegel E-Blogs entwickelt, welche die europäische Blogosphäre erkunden möchte, um das aktuelle Geschehen aus verschiedenen Ländern zu zeigen. So steht in der Projektbeschreibung:

Wir wollen die Inhalte der Blogosphäre über Grenzen und Sprachbarrieren hinaus verbreiten – ihnen eine europäische Dimension geben. […] Das Projekt versteht sich als ein Laboratorium, das die europäische Zivilgesellschaft widerspiegeln soll.

Dabei werden Artikel relevanter Blogs in Europa in mehrere Sprachen übersetzt, so dass diese auch in anderen Ländern gelesen werden und die europäische Blogosphäre stärker zusammenwächst. urbanophil unterstützt dieses Vorhaben und freut sich, dass nun der erste Artikel von uns nun auf italienisch veröffentlicht wurde. Die englische und französische Übersetzung werden in den nächsten Tagen folgen. In Zukunft werden in unregelmäßigen Abständen ausgewählte Beiträge vom Übersetzer-Team veröffentlicht.

Also: Spread the word!

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Mit dem Audio-Guide durch die Berliner U-Bahn

Quelle: www.berliner-untergrundbahn.de

Das Jammern über das Wetter ist des Deutschen liebste Tätigkeit. Diesmal also die Hitze! Was tun? Am besten sich im Keller aufhalten. Oder U-Bahn fahren!

Wie wäre es also mit einer Audio-Guide-Tour durch das Berliner U-Bahnnetz?! Vor einiger Zeit wurde im Rahmen des Studienprojekts „denkBAHN“ an der TU Berlin ein elfteiliger Audio-Guide erstellt, der die Geschichte und die Architektur der Berliner U-Bahn beschreibt. Besonders spannend ist natürlich die U-Bahnplanung (und -bau) der Nachkriegszeit und insbesondere der 1970er Jahre! Also: Auf in die U7, Kopfhörer in die Ohren und sich am Pop-Design der U-Bahnhöfe erfreuen!

Der Audio-Guide kann kostenlos von der Webseite des Projektes oder über den iTunes-Store als Podcast geladen werden.

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Guerilla Renovation

Das Office for Subversive Architecture (OSA) hat zum Ziel, die Qualität des städtischen Raums zu verbessern – selbst wenn auch nur kurzzeitig als temporäre Interventionen. In einem schönem Projekt, das OSA im Jahr 2005 durchgeführt hat, wurde ein altes, ungenutztes Stellwerk in London von OSA renoviert. Das Gebäude, das durch sein Spitzdach und das Fachwerk der Betonstützen eine romantische Idylle ausstrahlte bot sich ideal für eine Umgestaltung zum klischeehaften Traumhaus an.
Allerdings wurde OSA nicht um die Renovierung gebeten. Anfragen von OSA an die zuständigen Behörden wurden abgelehnt. Als Konsequenz entschied sich OSA die Renovierung illegal durchzuführen: Guerilla Renovation also.
Drei Mal wurde die Arbeit zerstört und das Stellwerk wieder in seinen verfallenen Zustand zurückversetzt – Ordnung muss schließlich sein! Das Video oben zeigt den Prozess und das Resultat.

Wirklich schön ist auch die Kunsthülle Liverpool, die 2008 entstand, als Liverpool Europäische Kulturhauptstadt war. Dazu wurde von OSA für die A Foundation ein temporärer Veranstaltungsraum auf dem Dach des Stiftungsgebäudes errichtet, bei dem die Wände aus Vorhängen aus transluzenten Kunststoff bestanden.

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Fast Lane Alexanderplatz

Guerilla Marketing ist derzeit en vogue, meist unterhaltsam und durchaus problematisch. Dennoch ist es Volkswagen gelungen, mit der Kampagne „Fast Lane“ eine witzige urbane Intervention zu entwickeln: Eine rote Rutsche wurde im U-Bahnhof Alexanderplatz in Berlin installiert, die den Nutzern des U-Bahnhofes eine Überholspur zum Bahnsteig zur Verfügung stellte. Ein interessantes Konzept, das vielleicht einmal in Tokio angewendet werden sollte…

Dank an Markus für den Hinweis!

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Stadtraum meets Kunst: Die Oberhafenkantine


Das Replikat Oberhafenkantine (Foto: Daniel Feistenauer)

Auch wenn die Märchenhütte am Monbijoupark mittlerweile quasi zum Baubestand der Stadt gehört, fällt Sie doch immer wieder erneut ins Auge. Inmitten der zu Steingewordenen Stadt an der Museumsinsel steht eine kleine Holzhütte, bei deren Anblick man sich besonders im Winter in eine andere Zeit, ja an einen anderen Ort versetzt fühlt. Was die Märchenhütte mit ihrem Betrachter macht, nämlich ihn an einen anderen Ort versetzen, machen andere wiederum mit Gebäuden. In der Fachsprache heißt das dann „translozieren“, was so viel bedeutet wie „an einen anderen Ort versetzen“.

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