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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Infrastrukturräume

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Hochstraße in Hannover und ihre Randbereiche (Foto: Galene Haun)

Straßen und Verkehrsachsen struktrieren seit jeher unsere Städte. Mit dem Aufkommen des Automobils und der Ausrichtung der Stadt auf eine autogerechte Planung nahmen Infrastrukturräume eine immer größere Fläche im städtischen Raum ein. Mit dem Ausbau des Verkehrsnetzes folgten auch dazugehörige Infrastrukturbauten wie Hochstraßen, Verkehrskreisel, Tunnel, Fußgängerunter- und -überführungen sowie Tankstellen und Parkhäuser – dem Infrastruktururbanismus. Mit dem Auto stellte sich auch ein bestimmtes Lebensgefühl ein und eine ganz besondere Beziehung zu diesen Infrastrukturbauten, welches in der am Freitag beginnenden Ausstellung „Agip – Die Tankstelle des Wirtschaftswunders“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt aufgegriffen wird. Dass Infrastrukturräume aber auch „öffentliche Räume und aktive Binnenräume“ generieren und ein Potential für öffentliche Räume entwickeln können, zeigen Veranstaltungen wie der „Paris Plage“ in Paris oder das im Juli im Rahmen von RUHR 2010 stattfindende Massenpicknick auf der A 40. Das alles greift das Symposium Infrastruktururbanismus auf und wirft einen vielfältigen Blick auf Infrastrukturränder und die damit einhergehenden Potentiale und Probleme. Die internationale Besetzung verspricht zumindest eine interessante Diskussion!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

urbane Baugruppen

Zunehmend entdecken Städte Baugruppen und Baugemeinschaften als Teil einer modernen Stadtplanung und Bürgerbeteiligung. Das Wohnen wird wieder zu einem festen Bestandteil von kommunaler Entwicklungsplanung. Zwar schmückt sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin damit, Baugruppen und Baugemeinschaften zu fördern, steht aber im nationalen und internationalen Vergleich eher „hinten an“. Die Ausstellung auf.einander.bauen im DAZ im Jahre 2007 versuchte, das Potenzial von Baugruppenprojekten für die nachhaltige Entwicklung des Wohnens und Lebens in der Innenstadt zu zeigen. Jetzt hat die Wüstenrot Stiftung eine neue Publikation „Städte und Baugemeinschaften“ herausgebracht, welche direkt bei der Stiftung kostenfrei angefordert werden kann. Die Publikation beleuchtet verschiedene Ansätze und Formen kommunaler Handlungsstrategien, die in einem Forschungsprojekt untersucht wurden. Berlin kann sich bei den Beispielen sicherlich noch einiges abgucken!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Neue Publikation zu Tempelhof

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Bericht über Tempelhof in der Abendschau mit dem Studienprojekt

Da wir von urbanophil das Studienprojekt „Grand Opening Tempelhofer Feld“ hinsichtlich der Erstellung der Online-Diskussionplattform Tempelhofdebatte unterstützt haben und Nikolai Roskamm Betreuer des Projektes war, möchten wir natürlich auf die gerade erschienene Publikation hinweisen, welche die Projektergebnisse zusammenfasst und eine gute Ergänzung zu den vielfachen Schriften zum Thema Tempelhof darstellt.

Grand Opening Tempelhofer Feld – Endbericht Bachelorprojekt 2008/2009 (PDF 15,0 MB)

So entwickelte das Projekt Ideen einer Fahrrad-Aktion auf dem Tempelhofer Feld, setzte sich mit einer prozessorientierten Bauleitplanung auseinander und diskutierte mittels des Onlineforums und auf Veranstaltungen mit der Öffentlichkeit. Also eine vielschichtige Auseinandersetzung mit einem aktuellen und wichtigen Thema der Berliner Stadtentwicklung.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

„Boah! Schön is dat nich.“

Wie spätestens seit einigen Tagen jeder mitbekommen haben dürfte, ist die Stadt Essen unter dem Titel RUHR.2010 Kulturhauptstadt Europas 2010. Ein Jahr lang wird es im ‚Pott‘ ca. 2.500 Veranstaltungen u.a. aus den Bereichen Musik, Theater und Kunst geben. Die Kultur soll als wichtiger Faktor des Strukturwandels der Kohle- und Stahlregion präsentiert werden. Zum Eröffnungswochenende wurde die Zeche Zollverein mit ca. 100.000 Besuchern geradezu überrannt.

Als Auftakt zu vielleicht noch folgenden Artikeln auf urbanophil über dieses urbane Großereignis, empfehlen wir einen äußerst amüsanten und kurzweiligen Artikel über das Ruhrgebiet und den dort lebenden Menschenschlag, der in der aktuellen Ausgabe der ZEIT zu finden ist, verfasst vom Kabarettisten und Schriftsteller Frank Goosen, Zitat:

„Wir Einheimischen stehen bisweilen auf unseren Eisenbahnbrücken, schauen auf die halbherzigen Skylines unserer zusammenwuchernden Gemeinden und denken: Boah! Schön is dat nich.

Wir im Ruhrgebiet laden Auswärtige gern ein, zu uns zu kommen, um ihren Begriff von Schönheit zu erweitern. Eine mittelalterliche Garnisonsstadt mit Stadtmauer, Fachwerkhäusern und Fürstenresidenzen schön finden, das kann jeder. Aber auf dem Gasometer in Oberhausen stehen, sich umgucken und sagen: Wat ”ne geile Gegend!, das muss man wollen.“

 

 

Leseempfehlung! Dieser Artikel macht definitiv gute Laune (und Lust, ins Ruhrgebiet zu fahren!).

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Workshop: Beyond Planwerk Innenstadt

Beyond Planwerk Innenstadt copyright by CMS

Das Center for Metropolitan Studies der TU Berlin veranstaltet am 28. und 29. Januar einen Workshop zum Planwerk Innenstadt. Ziel ist, über das Planwerk Innenstadt hinaus zu denken und innovative Ansätze und Ideen für ein strategisches Leitbild Berlins zu entwickeln, das den neuen Herausforderungen (benachteiligte Quartiere, Wasserlagen, Umnutzung der Flughäfen, Touristifikation etc.) gerecht wird. Eine breite Stadtentwicklungs- und Städtebaudebatte soll angestoßen werden – im Fokus steht dabei der gesamtstädtische Blick.

Eine spannende Veranstaltung! Mehr Informationen zum Ablauf, zu den thematischen Schwerpunkten und den Inhalten der Inputreferate gibt es hier.

Eine Anmeldung ist bis zum 20.01. notwendig unter beyondplanwerk@metropolitanstudies.de

Ort: Center for Metropolitan Studies (CMS) an der TU Berlin, Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin, Raum TEL 3-0

Zeit: 28. Januar: 18:00 – 20:00 Uhr; 29. Januar: 9:00 – 19:00 Uhr

  • Terminkalender

    Okt
    1
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Okt 1 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]

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