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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Grand Opening Tempelhofer Feld

Vorfeld

Blick auf das Vorfeld (Alle Fotos von N.Roskamm)

Am 31. Oktober 2008 wurde der Flughafen Tempelhof in Berlin geschlossen. Seit der Schließung ist das ehemalige Flughafengelände (Tempelhofer Feld) nicht zugänglich und festungsartig gesichert. Die voraussichtliche Öffnung des Geländes für die Berliner Öffentlichkeit wird von den verantwortlichen Stellen derzeit kontinuierlich nach hinten verschoben. Im Rahmen des Bachelor-Projektes “Grand Opening Tempelhofer Feld” am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin (Leitung: Nikolai Roskamm) konnte am Dienstag den 9.12.2008 erstmals eine größere Gruppe von Studierenden das Tempelhofer Feld mit dem Fahrrad erkunden und für Urbanophil.net einige Interessante Aufnahmen des Geländes machen. Die Weite des Feldes, die ungewohnte Perspektive auf Berlin und die überraschenden Details auf dem Gelände führten bei den TeilnehmerInnen zu bleibenden Eindrücken. Mit der Aktion kamen vier derzeit laufende Studienprojekte (vom Institut für Stadt- und Regionalplanung, Institut für Architektur und Institut für Landschaftsplanung) zusammen, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen zur Zukunft des Tempelhofer Feldes beschäftigen. Geführt wurde die ca. 80 Personen umfassende Gruppe von Christine Kuhn von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Das Projekt “Grand Opening” hofft, weitere Diskussionen und Schritte für die Öffnung der ca. 400 ha großen Fläche anregen beziehungsweise in die Wege leiten zu können.

Städtebau & Architektur →

Kein Schloss in meinem Namen!

Wer seinem Unmut gegen das geplante Schloss zum Ausdruck bringen will, der kann sich auf der Seite Kein Schloss in meinem Namen beteiligen oder sich das Logo auf ein T-Shirt drucken.


Kein Schloss in meinem Namen (Quelle: kein-schloss-in-meinem-namen.de)

URBANOPHIL →

Urbanophil in Warschau


Das Warschauer Centrum.

Anknüpfend an unsere Veranstaltung Cities in Transmission mit Warschauer Studenten besuchten 2 Urbanophile die nun polnische Hauptstadt. Initiiert und organisiert wurde die Reise von Nikolai Roskamm im Rahmen der langjährigen Kooperation zwischen dem Institut für Stadt- und Raumplanung und der Politechnika Warszawska. Finanziert wurde der Austausch vom DAAD. Neben einem Besuch an der Architekturfakultät stand eine Stadtführung zum Thema aktueller Wohnungsbau in Warschau an. Unsere Kollegin Monika Komorowska führte uns und weitere Studenten sowie Mitarbeiter der TU Berlin durch das Neubaugebiet EcoPark und die Gated Community Marina Mokotow. Die Entstehung von Gated Communities ist eine der relevanten Entwicklungen, in einem von privaten Entwicklern dominierten Wohnungsmarkt in Polen. Die Community Marina Mokotow bezeichnet Tomasz Konicz in seinem Artikel als

“die Spitze der Evolution der Gated Communities in Polen [... ] die eigentlich schon als ein Stadtteil zu bezeichnen wäre. Auf einer Fläche von 32 Hektar befinden sich 22 Wohneinheiten, die fünftausend Menschen Platz bieten.”

Ein Besuch der Ausstellungseröffnung in der Galeria Zacheta setzte einen schönen Schlusspunkt dieser Tour. Urbanophil wird seine Aktivitäten mit Warschau weiter fortsetzen und beabsichtigt einen intensiveren Austausch mit Warschauer Planern, Architekten und Künstlern. Daher freuen wir uns über weitere Kontakte für anstehende Kooperationen.

Kunst & Kultur →

Musiker die Architekten sind

Lebenswege legen gelegentlich erstaunliche Zwischenstopps ein. Schaut man sich die Biographien verschiedener bekannter Musiker an, haben zumindest einige ihre Nasen für kurze Zeit ins Architekturstudium gehalten. Das berühmteste Beispiel ist die Gruppe Pink Floyd. Die Bandmitglieder Roger Waters, Richard Wright und Nick Mason lernten sich 1964 beim Architekturstudium an der Polytechnischen Hochschule in London kennen. Zu dieser Zeit fällt auch die Entscheidung eine Musikband zu gründen mit dem Namen Sigma6. Sowohl der Name als auch die Mitglieder wechseln im Laufe der Zeit bis sie schließlich die weltbekannte Band von “The Wall” werden. Zu ihrer architektonischen Vergangenheit befragt, geben Waters und Wright später Auskunft, nie wirklich an dem Fach interessiert gewesen zu sein. Den einzigen Bezug zu ihrem musikalischen Schaffen sehen sie in den erlernten zeichnerischen Fähigkeiten, die sie bei der Erarbeitung ihrer beeindruckenden Bühnenshows zur Anwendung bringen. Nick Mason, der einzige der einen Abschluß in Architektur erlangte, formuliert es so: “I believe that we got a feeling for knowing how to translate strange ideas into reality, especially concerning our pompous stage designs“.
Auch Art Garfunkel drückt für ein Jahr die Bank im Architekturstudium der Columbia Universität in New York, bevor in den Studiengang Kunstgeschichte wechselt, in dem er auch absolvierte. Dies brachte (ihm laut der Internetseite songfacts) den Spitznamen Frank Lloyd Wright bei seinem Bandpartner Paul Simon ein. Das Lied “So long, Frank Lloyd Wright” auf ihrem letzten gemeinsamen Album “Bridge over Troubled Water” ist somit nicht als Hommage an den großen amerikanischen Architekten zu verstehen.

Den größten Bezug zur Architektur in ihrer Musik beweist allerdings die Band “Air” aus Frankreich. Das Mitglied Nicolas Godin des Duos besuchte die Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Versailles. Ähnlich dem Modulor von Le Corbusier arrangieren sie ihre Musik aus gut proportionierten Teilen und benennen sogar ein Lied direkt nach dem Proportionssystem des Architekten auf ihrem Album “Moon Safari”. Ein Jahr später schreiben sie die Musik für den Film “The Architecture of Reassurance” von Mike Mills. Die junge Alice Cooper wandert in diesem sehenswerten Kurzfilm durch die künstliche Welt der Vorstädte Nordamerikas.
YouTube Preview Image

(Die Teile 2 und 3 von Mike Mills Film “The architecture of Reassurance” sind ebenfalls auf youtube zu sehen)

Städtebau & Architektur →

Multiple City

Stadtplaner und Architekten versuchen seit jeher, Städte zu ordnen, sie zu planen und ihre oftmals abgefahrenen Visionen an ihnen auszuleben. Le Corbusier mag dabei auch fachfremden Menschen eine Begriff sein, der in Chandigarh seine Vision von der perfekten Stadt umsetzen konnte.


Chandigarh, fotografiert von Thomas Bosse-Borges

Viele Ausstellungen haben sich bereits mit den Konzepten und Utopien vergangener Zeiten beschäftigt. „Die Stadt von morgen“ – eine Ausstellung in der Akademie der Künste in Berlin zum 50jährigen Bestehen des Hansaviertels – lud KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ein, sich mit den verschiedenen Schichten der Stadtlandschaft, ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu beschäftigen. Einen ähnlichen Ansatz wählten die KuratorInnen der Ausstellung „megastructures reloaded“, in der die visionären Stadtentwürfen der 60er Jahre von zeitgenössischen KünstlerInnen reflektiert wurden.

  • Terminkalender

    Jul
    26
    Sa
    11:00 Stadtführung: TU Berlin Institut...
    Stadtführung: TU Berlin Institut...
    Jul 26 @ 11:00
    Stadtführung “TU Berlin Institute am Ernst-Reuter-Platz u. Straße des 17. Juni” mit Dr. Roman Hillmann, Architekturhistoriker Treffpunkt: vor TU Architekturgebäude Ernst-Reuter-Platz an der Skulptur “Flamme”. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24 106 Die Führung ist[...]
    Aug
    30
    Sa
    11:00 Stadtführung zu Ludwig Leos Bauten
    Stadtführung zu Ludwig Leos Bauten
    Aug 30 @ 11:00
    Architekturführung Ludiwg Leo: Sporthalle Charlottenburg Startpunkt: direkt vor der Halle, Sömmeringstraße 29. Führung von Gregor Harbusch, Kunsthistoriker. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24 106 Die Führung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur[...]
    Sep
    14
    So
    11:00 Finissage: Kuratorenführung durc... @ Villa Oppenheim
    Finissage: Kuratorenführung durc... @ Villa Oppenheim
    Sep 14 @ 11:00
    Letzte Gelegenheit: Führung mit Mila Hacke, Kuratorin der Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur in Charlottenburg Wilmersdorf . Teilnahme frei. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24106 Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur[...]

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