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Aktuell
Kunst & Kultur →

Objekte der Begierde

Nach dem etwas nüchternen Artikel zu den neuen Wettbewerbsregeln, haben wir versucht herauszufinden, wie eigentlich die Trophäen aussehen, von denen wir Architekten und Planer träumen. Im folgenden eine kleine Galerie von Preisen, zu denen wir Bilder gefunden haben. So kann jeder schon mal planen, wo sich das Schmuckstück am besten im Regal machen würde.

Der Oskar unter den Architekturpreisen: Der Pritzker-Preis. Wer ihn hat, braucht sich nicht mehr zu sorgen, dass das Telefon nicht mehr klingelt. Allerdings kommt diese Auszeichnung meistens in späteren Lebensjahren. (Quelle: The Pritzker Architectural Prize)

Nike nennt sich die Trophäe des Großen BDA-Preises. Sie war die Siegesgöttin in der griechischen Mythologie und hat eigentlich Flügel. Das kopflose Exemplar hat der Künstler Wieland Förster entworfen und lässt sich bestimmt gut mit einer Hand vor der versammelten Presse hochhalten. (Quelle: Der Architekt)

Städtebau & Architektur →

Neue Regeln für den Wettbewerb

(Quelle: Statusbericht, Bundesministerium Verkehr, Bau- und Wohnungswesen)
Neue Jahre bringen oft diverse Veränderungen mit sich. Für Architekten und Stadtplaner treten mit dem 1. Januar neue Wettbewerbsregeln in Kraft. Die bisherigen “Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens“, kurz GRW, werden dann durch die “Richtlinien für Planungswettbewerbe” (RPW) abgelöst. Die neuen, vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erarbeitet Regeln sollen vor allem einfacher sein und mehr private Auslober zu der Durchführung von Wettbewerben bewegen.

So wird es in Zukunft nur noch 4 statt 6 Verfahren bei der Durchführung geben. Die bisherigen Kategorien offen, zweiphasig, begrenzt offen, Einladungswettbewerbe, kooperativ und vereinfacht werden dann nur noch nach offen, nicht offen, zweiphasig und kooperativ gegliedert. Zudem wird die Bestimmung der Preisgelder allgemeiner gefasst. Lediglich die Berechnungsgrundlage der Preisgelder nach dem üblichen Honorar laut HOAI bleibt. Auf die Regelungen zur Staffelungen und Aufteilungen der Preisgelder und ähnliches wird verzichtet.

Interessant ist die Novellierung der Wettbewerbsregeln vor dem Hintergrund der Anzahl jährlich durchgeführter Architekturwettbewerbe. Diese ist seit längerem rückläufig bei ansteigender Architektenzahlen in Deutschland. Dabei liegen die Gesamtkosten eines Wettbewerbes gerade mal bei 0,5-1,5% der Bausumme. Und der Bauherr erhält in diesem Fall mehrere alternative Entwürfe, welche bereits Arbeit aus den ersten drei Leistungsphasen abdecken. Vielleicht liegt die sinkende Lust an der konkurrierenden Architekturfindung auch an einer geringeren Wertschätzung von Baukultur. Dann ist nicht davon auszugehen, dass das neue Regelwerk zu einer Belebung des Wettbewerbswesens führt, auch wenn dies zu bedauern ist.
(Aktuellere Zahlen der oben gezeigten Grafik sind für das Jahr 2006: 118.298 Mitglieder in der Architektenkammer und 257 Wettbewerbsauslobungen)

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Grand Opening Tempelhofer Feld

Vorfeld

Blick auf das Vorfeld (Alle Fotos von N.Roskamm)

Am 31. Oktober 2008 wurde der Flughafen Tempelhof in Berlin geschlossen. Seit der Schließung ist das ehemalige Flughafengelände (Tempelhofer Feld) nicht zugänglich und festungsartig gesichert. Die voraussichtliche Öffnung des Geländes für die Berliner Öffentlichkeit wird von den verantwortlichen Stellen derzeit kontinuierlich nach hinten verschoben. Im Rahmen des Bachelor-Projektes “Grand Opening Tempelhofer Feld” am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin (Leitung: Nikolai Roskamm) konnte am Dienstag den 9.12.2008 erstmals eine größere Gruppe von Studierenden das Tempelhofer Feld mit dem Fahrrad erkunden und für Urbanophil.net einige Interessante Aufnahmen des Geländes machen. Die Weite des Feldes, die ungewohnte Perspektive auf Berlin und die überraschenden Details auf dem Gelände führten bei den TeilnehmerInnen zu bleibenden Eindrücken. Mit der Aktion kamen vier derzeit laufende Studienprojekte (vom Institut für Stadt- und Regionalplanung, Institut für Architektur und Institut für Landschaftsplanung) zusammen, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen zur Zukunft des Tempelhofer Feldes beschäftigen. Geführt wurde die ca. 80 Personen umfassende Gruppe von Christine Kuhn von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Das Projekt “Grand Opening” hofft, weitere Diskussionen und Schritte für die Öffnung der ca. 400 ha großen Fläche anregen beziehungsweise in die Wege leiten zu können.

Städtebau & Architektur →

Kein Schloss in meinem Namen!

Wer seinem Unmut gegen das geplante Schloss zum Ausdruck bringen will, der kann sich auf der Seite Kein Schloss in meinem Namen beteiligen oder sich das Logo auf ein T-Shirt drucken.


Kein Schloss in meinem Namen (Quelle: kein-schloss-in-meinem-namen.de)

URBANOPHIL →

Urbanophil in Warschau


Das Warschauer Centrum.

Anknüpfend an unsere Veranstaltung Cities in Transmission mit Warschauer Studenten besuchten 2 Urbanophile die nun polnische Hauptstadt. Initiiert und organisiert wurde die Reise von Nikolai Roskamm im Rahmen der langjährigen Kooperation zwischen dem Institut für Stadt- und Raumplanung und der Politechnika Warszawska. Finanziert wurde der Austausch vom DAAD. Neben einem Besuch an der Architekturfakultät stand eine Stadtführung zum Thema aktueller Wohnungsbau in Warschau an. Unsere Kollegin Monika Komorowska führte uns und weitere Studenten sowie Mitarbeiter der TU Berlin durch das Neubaugebiet EcoPark und die Gated Community Marina Mokotow. Die Entstehung von Gated Communities ist eine der relevanten Entwicklungen, in einem von privaten Entwicklern dominierten Wohnungsmarkt in Polen. Die Community Marina Mokotow bezeichnet Tomasz Konicz in seinem Artikel als

“die Spitze der Evolution der Gated Communities in Polen [... ] die eigentlich schon als ein Stadtteil zu bezeichnen wäre. Auf einer Fläche von 32 Hektar befinden sich 22 Wohneinheiten, die fünftausend Menschen Platz bieten.”

Ein Besuch der Ausstellungseröffnung in der Galeria Zacheta setzte einen schönen Schlusspunkt dieser Tour. Urbanophil wird seine Aktivitäten mit Warschau weiter fortsetzen und beabsichtigt einen intensiveren Austausch mit Warschauer Planern, Architekten und Künstlern. Daher freuen wir uns über weitere Kontakte für anstehende Kooperationen.

  • Terminkalender

    Aug
    30
    Sa
    11:00 Stadtführung zu Ludwig Leos Bauten
    Stadtführung zu Ludwig Leos Bauten
    Aug 30 @ 11:00
    Architekturführung Ludiwg Leo: Sporthalle Charlottenburg Startpunkt: direkt vor der Halle, Sömmeringstraße 29. Führung von Gregor Harbusch, Kunsthistoriker. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24 106 Die Führung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur[...]
    Sep
    2
    Di
    15:30 Stadtforum Berlin 2030 – Abschlu... @ Umspannwerk Alexanderplatz
    Stadtforum Berlin 2030 – Abschlu... @ Umspannwerk Alexanderplatz
    Sep 2 @ 15:30 – 18:00
    Aus der Einladung zur Veranstaltung: In den vergangenen anderthalb Jahren haben interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Fachöffentlichkeit in mehreren Stadtforen 2030 über die soziale und wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt sowie über die[...]
    Sep
    14
    So
    11:00 Finissage: Kuratorenführung durc... @ Villa Oppenheim
    Finissage: Kuratorenführung durc... @ Villa Oppenheim
    Sep 14 @ 11:00
    Letzte Gelegenheit: Führung mit Mila Hacke, Kuratorin der Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur in Charlottenburg Wilmersdorf . Teilnahme frei. Anmeldung erbeten unter Tel.: 9029 24106 Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Nachkriegsmoderne – Architektur[...]

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