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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Steht auf!

Wie bereits in mehreren Artikeln auf unserem Blog berichtet, stehen zur Zeit in vielen Städten Deutschlands die Gebäude der Nachkriegsmoderne – seien es Bürogebäude, Regierungs- und Verwaltungsgebäude oder Kultureinrichtungen – auf dem Prüfstand bzw. auf der Abrißliste. Die Herzen, die für oder gegen einen Abrisses schlagen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Abriss des Frankfurter Stadthauses hinterlässt Stimmen wie „Endlich kommt es weg“ oder aber „Und schon wieder hat die Stadt einen tatsächlichen Zeitzeugen verloren“. Pläne mit Rekonstruktionsabsichten oder kompletten Neubauten siegen meist über das ehrliche Eingeständnis, dass man in den 1960er Jahren eben „hässlich“ gebaut hat. Glücklicherweise bleiben die Bürger aber nicht ruhig. Bereits in einigen Städten haben sich Initiativen gegründet, die sich für den Erhalt der Stadt mit all ihren Facetten und eben auch deren aus der Nachkriegszeit einsetzen: Frankfurt, Hannover, Bonn und Köln sind nur einige davon. Heute fand eine Sondersitzung des Kölner Stadtrates statt, die über eine Revision der Entscheidung zum Abriss des Schauspielhauses führen könnte… Vielleicht tut sich was in den Köpfen! Steht auf!

urbanoREVIEW →

Rezension | Schriftenreihe METROPOLE

//Urbanophil eröffnet eine Rezensionsreihe. Hier werden wir künftig unregelmäßig neue Publikationen vorstellen und besprechen. Den Auftakt macht Christian Berkes, der redaktioneller Mitarbeiter bei ARCH+ war und als Stadtforscher in Berlin lebt.//

Auffassungen der Wissenschaft über das Wesen der Welt

Kehrt man am ersten frühlingshaften Tag des Jahres vom Seespaziergang zurück, war man offensichtlich der einzige, der drei insgesamt 900seitige Bücher und einen Laptop in einem Rucksack ohne stilistischen Mehrwert mit sich herumgetragen hat. Man könnte sich fragen, wozu. Die Antwort: wissenschaftliche Begleitung. Das steht auf dem Umschlag des ersten Bandes der Schriftenreihe „METROPOLE:“, welche seit 2007 die Arbeit der Internationalen Bauausstellung Hamburg flankiert.

Video, Film & Fotografie →

DENK MAL BERLIN – Wer baut die Stadt: am 14. April auf 3sat


Am 14. April läuft um 21:05 Uhr Uhr auf 3sat der Film DENK MAL BERLIN von Gabriela Neuhaus und Angelo Scudeletti, der die Arbeit von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher portraitiert.

Berlin, wie jede andere Stadt auf der Welt, verändert sich laufend und erfindet sich immer wieder neu. Was sich schliesslich in Stein, Glas oder Beton manifestiert, ist das Resultat langwieriger Prozesse.
Seit März 2007 versucht Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin in Berlin und vorher Stadtplanerin in Zürich, die deutsche Hauptstadt von morgen zu denken.
Als oberste Stadtplanerin ist sie Teil eines Kräftespiels zwischen den unterschiedlichen Interessen von Investoren, Architekten, Verwaltung, Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern.
DENK MAL BERLIN zeigt anhand ausgewählter Beispiele aus Berlin und Zürich, wie Stadtentwicklungsprozesse im 21. Jahrhundert ablaufen und wer bei der Entwicklung von Stadt was zu sagen hat.
Quelle: http://www.denkmalberlinfilm.ch

Ein Hinweis von

Kunst & Kultur →

Richard Estes: Gemalte, fotorealistische Stadtansichten

14th Street Subway Station, 2003

Richard Estes: 14th Street Subway Station, 2003

Richard Estes, US-amerikanischer Künstler (*1936), malt seine eigenen Fotografien. Sein zentrales Motiv sind dabei Stadtszenen. So finden sich unter seinen Bildern viele alltägliche Szenen in New York und Chicago, beispielsweise in U-Bahnen. Eine kleine Auswahl findet sich auf Escape into Life und in der Marlborough Gallery.

Kunst & Kultur →

Der Stadtigel

Für die 4. Internationale Architekturbiennale Rotterdam 2009 hat die Forschungsgruppe KAISERSROT der ETH Zürich den Stadtigel entwickelt: Eine Stadt ohne Beginn; eine Stadt, die sich nicht auf einem 2D-Plan darstellen lässt.

It is a city on a sphere, but not necessarily a global city, maybe a city globe: endless – or better – beginningless. There is neither periphery nor center. The city’s openness is simultaneously based on its seclusion. Once within one can never leave again.

Entstanden ist der mit dem PappPlot-Verfahren hergestellte Stadtigel durch ein computergestütztes Trial-and-Error-Verfahren, das durch die interaktive Erstellung von tausenden von Varianten ein mehrstufiges Optimierungsverfahren durchläuft, bevor das endgültige Produkt entsteht.

Zu sehen ist der Stadtigel noch bis zum 16. Juli 2010 in der Ausstellung „Präzision des Zufalls – Architekturautomaten“ im newtechclub in Zürich.

via UrbanTick

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