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Aktuell
Kunst & Kultur →

DIY-Urbanismus: DoTank:Brooklyn

Die Gruppe DoTank:Brooklyn aus New York hat sich dem Do-It-Yourself-Urbanismus verschrieben.

By catalyzing local intellectual capital, we carry out interventions meant to improve the built environment. We connect, capture, build, design, and produce, and above all else, we Do.

So baut DoTank:Brooklyn Stadtmöbel aus Europaletten und platzierte sie im Stadtraum, baut Fahrradständer im Guerilla-Stil auf (dazu auch sehenswert die Guerilla-Fahrradsspuren einer anderen Aktivistengruppe) oder projiziert die interaktiv auf WeSee.Us gepostete Fotokommunikation im öffentlichen Raum.

Städtebau & Architektur →

Back to the Future: Nakagin Capsule Tower

Nakagin Capsule Tower

Die Veranstaltungsreihe „Schonungslos Retro – urbanophil im Bierpinsel“, die am heutigen Abend mit urbanoFILMS#13: „Die Fahrt durchs Haus“ zu Ende geht, sollte die Aufmerksamkeit auf die 1970er Jahre lenken, die bislang noch kaum Einzug in den öffentlichen Diskurs um den Wert von Nachkriegsarchitektur und -städtebau gefunden hat. Nicht zufällig fand die Veranstaltungsreihe daher im Steglitzer Bierpinsel statt, einem zugleich typischen und einzigartigen Vertreter dieser bislang nur hilfsweise mit „Nach-nach-vor-post-Ära“ umschriebenen Stilepoche.
Dass es auch außerhalb Europas vergleichbare Strömungen gab, zeigt der wunderbar verrückte Nakagin Capsule Tower von Kisho Kurokawa Architects, der 1970-72 in Tokio entstand. Der Bau war weltweit der erste Bau, bei dem einzelne Kapselmodule in einer Megastruktur mit je nur vier Stahlbolzen eingesetzt wurden. Beeinflusst wurde Kurokawas metabolistischer Bau insbesondere von Archigram und Yona Friedman.
Dass dieser Bau auch später für einen Prototypen eines Kapselhotels (urbanophil berichtete vor kurzem über das 9Hours Capsule Hotel) diente, erscheint da geradezu alternativlos.

Das PingMag hat ein schönes Feature über den Nakagin Capsule Tower.
Einige Fotos bei Flickr.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Aufruf | Demo gegen den Abriss der Kühlhäuser

Die Initiative Initiative zum Erhalt der Eisfabrik hat einen Appell für den Erhalt von Eisfabrik und Kühlhäusern Köpenicker Straße 40/41 veröffentlicht und ruft zur Demonstration gegen den Abriss der Kühlhäuser auf.

Rettet die Eisfabrik! 07.05.2010, Start 18.00 Uhr, Köpenicker Straße/Ecke Adalbertstraß

In der Eisfabrik an der Spree zunächst als Wohn- und Fabrikensemble der Norddeutschen Eiswerke AG errichtet. Zwischen 1913 und 1922 kamen die drei Kühlhäuser und das Kessel- und Maschinenhaus hinzu. Bis nach der Wende wurde hier künstliches Eis produziert. Seit 1995 sind die denkmalgeschützten Ziegelbauten in der Verwaltung der TLG Immobilien, die nun den Abriss der Kühlhäuser für Ende diesen Monats plant. (Quelle: Auszug aus dem Aufruf des DAZ)

Weitere Informationen rund um die Eisfabrik finden sich auf der Webseite der Initiative und Wikipedia.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Future of Urbanism – Videos der Konferenzpräsentationen

Das Taubman College der University of Michigan hat am 19. und 20. März 2010 eine internationale Konferenz mit dem Titel Future of Urbanism durchgeführt. Alle Vorträge und auch die Podiumsdiskussionen wurden gefilmt und sind nun im YouTube-Kanal des Taubman College verfügbar.
Thematisch behandeln die Präsentationen die Themen Urban and Regional Ecologies, Just Cities, MEGACITY/shrinking city, New Publics/New Public Spaces, Urban Imaginary und Cities as Theaters for Conflict.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

The Copenhagen Wheel – Ein Fahrrad, das Umweltdaten sammelt

Das Copenhagen Wheel ist ein Fahrrad (oder „Hybrid E-Bike“, wie die Projektbeschreibung heißt), das neben eines Beitrags zur umweltgerechten Mobilität (bspw. Akku mit Energierückgewinnung durch Bremsen) auch permanent Umweltdaten von der Umgebung sammelt. So werden die NOX- oder CO2-Belastungen gemessen, aber auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Darüber hinaus erfasst das Fahrrad auch Staus und die Straßenverhältnisse. Diese Daten werden anschließend in einer Karte dargestellt, so dass der Nutzer dieses Rades sich zukünftig seine Lieblingsroute auswählen kann. Diese Informationen können zudem online auf einer Plattform allen Radfahrern zur Verfügung gestellt werden und können somit auch zu einem interessanten Tool für die Stadtverwaltung in Fragen der Stadt- und Verkehrsentwicklung werden.

Der besondere Reiz dieses Projekts ist, dass anders als andere Lifestyle-E-Bikes, das Copenhagen Wheel im Prinzip an jedem Fahrrad durch den Tausch des Hinterrades installiert werden kann und somit massentauglich sein könnte. Man darf also hoffen, dass dieses Projekt (sofern es Marktreife erreicht) nicht nur auf Kopenhagen begrenzt bleibt.

via Digital Urban

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