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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Der andere Energieausweis

Will man in Deutschland die Umweltfreundlichkeit von Gebäuden in einem Dokument bekunden, muss auf den Energieausweis zurück gegriffen werden. Eine fundierte Aussage über die Ökologie ist aber weitaus komplexer.

Das “United States Green Building Council” veröffentlichte 1999 erstmals ein Bewertungssystem mit der Abkürzung LEED (Leadership in Energy and Environmental Design). Die Struktur dieses Systems unterscheidet zuerst in die verschiedenen Bauaufgaben wie z.B. Neubau, Umnutzung oder Bewertung einer Nachbarschaft. Für jeden Fall kommen andere Fragebögen in Betracht. Jede Frage eines Bogens ist wiederum in drei Teile gegliedert: Absicht (des zu bewertenden Punktes), Anforderung und mögliche Technologie/Strategie, um die Absicht zu erreichen. Für jede erfüllte Frage wird ein Punkt vergeben und am Ende je Punktestand die Auszeichnungen Silber, Gold oder Platin vergeben. Hier wird schon ein Unterschied zum deutschen Energieausweis deutlich: Es sind keine Zahlen im Vordergrund, sondern Aufklärung und Strategien.

Zudem wird das Bewertungssystem stetig verbessert. Die aktuelle Version ist 2.2. Eine neue Variante ist bereits in Vorbereitung.

Die letzte Frage in dem Bogen lautet übrigens, ob ein anerkannter LEED-Fachmann im Designteam ist. Vielleicht ist ein ausgebildeter Fachmann neben allen Systemen die beste Versicherung für einen umweltbewussten Umgang mit Bauwerken.

Video, Film & Fotografie →

Chicago von seiner schönsten Seite

michaelwolf_chicago

Hochhäuser in Chicago (Foto von M. Wolf)

Wie anders, faszinierend und auch auf ihre Art schön die gleichförmigen Fassaden in Chicago Downtown sein können, zeigt der Fotograf Michael Wolf. Anfang 2007 wurde er eingeladen, die Chicagoer Stadtlandschaft zu fotografieren.

Wolf chose to photograph the central downtown area, focusing specifically on issues of voyeurism and the contemporary urban landscape in flux.

[via: stadtstadtstadt]

Kunst & Kultur →

PUBLIC

PROGRAM is a nonprofit project aimed at testing the disciplinary boundaries of architecture through collaborations with other fields. PROGRAM intends to enrich and broaden our definitions of architecture, and to challenge traditional, domesticated modes of architectural practice and representation.“ – dieses kurze Zitat beschreibt eigentlich ganz passend, welche Intention hinter der Initiative PROGRAM steht.

PUBLIC

Bild von PROGRAM, Elaine W. Ho und Fotini Lazaridou-Hatzigoga

PUBLIC“ ist das aktuelle Projekt, welches von PROGRAM unterstützt wird. PUBLIC ist ein Forschungsprojekt von Elaine W. Ho und Fotini Lazaridou-Hatzigoga mit dem Ziel, das Potential des latenten und des offenen Raums in den wechselseitigen Beziehungen zwischen Individuum und Öffentlichkeit zu untersuchen. Im Zeitraum vom 22. Januar bis zum 1. Februar 2009 wird dazu eine Serie täglicher Experimente, Interventionen und Diskussionen organisiert. Dafür ist eine aktive Teilnahme gewünscht – wer mitmachen will kann sich hier über das Programm informieren. Am Donnerstag den 22.1. ist der Auftakt einer Serie von Experimenten im “Headquarter” in den Räumen von PROGRAM. Im November 2008 waren die Forscherinnen bereits in Beijing unterwegs.

Städtebau & Architektur →

Drive-through-Schloss

Schloss Gondorf (Juli 2014)

Schloss Gondorf (Juli 2014)

Über manche Ereignisse findet man im Netz erstaunlich wenig. Der Fall Schloss Gondorf (Google Maps) an der Mosel ist so ein Fall. Das Unglück des Bauwerkes lag darin, an einer engen Stelle zwischen Weinbergen und Fluss zu liegen. Als die Bundesstraße 416 in den 70ern entlang der Mosel gebaut wurde, gab es keine Ausweichmöglichkeit, weil die Eisenbahnschienen schon die schmale Lücke neben dem Schloss füllten. Also wurde kurzerhand die Straße durch das Schloss gelegt. Darüber hinaus haben wir im Netz zu diesem sonderbaren Fall von Infrastruktur vs. Denkmalschutz nichts gefunden. Die Bilder sprechen aber auch so für sich.

Städtebau & Architektur →

Englands vorgefertigtes Häusererbe

prefab

(Quelle: www.nothingtoseehere.net)

Der Guardian überrascht mit einer schönen Diashow zu dem Leben in Nachkriegsbungalows im Londoner Stadtteil Catford. Die Aufnahmen von Martin Godwin mit der Stimme von Eddie O’Mahony, einem 88 Jahre alten Bewohners eines der Häuser, sind ein angenehmer Kontrast zu schnellen Grafiken im Netz.

Die Bungalows in Catford sind vorgefertigte Häuser, auch “prefabs” genannt. In den Nachkriegsjahren wurden über ganz Großbritannien rund 150.000 von ihnen errichtet, um die Wohnungsnot zu mildern. Für die Bauarbeiten wurden anscheinend auch italienische und deutsche Kriegsgefangene heran gezogen. Konstruiert für 10-15 Jahre haben sich die “Prefabs” in Catford als einige der wenigen bis heute erhalten. Dem Titel nach zu urteilen soll ihnen deshalb der “Grade II“-Status als denkmalgeschützte Bauwerke verliehen werden. Das ist der niedrigere von zwei Stufen erhaltenswerte Gebäude auszuzeichnen.

Weitere Quellen: Fotoserie bei Flickr

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    20:00 99%URBAN: (Re) – Launch – Party @ Galerie MAIFOTO
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    Liebe Freundinnen und Freunde, wir, die Macher_innen von 99% URBAN, haben mehrere Gründe zu feiern: den Start der neuen Ausgabe # 3 Fassaden und den Abschluss der Ausgabe # 2 Dörfer das Erscheinen der Printausgabe[...]
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    Die AG Stadt & Ernährung ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich für einen insgesamt vielfältigeren, gesünderen, qualitativeren und nachhaltigeren Umgang mit Nahrungsmitteln in Berlin einsetzen. Um dies zu erreichen, arbeitet die AG Stadt &[...]
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    Die Stadt isst nachhaltig – zuku... @ Forum der Hertie School of Governance
    Okt 8 @ 18:30 – 20:30
    Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit laden wir Sie herzlich zur Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunftsfähige  Ernährungsstrategien in Städten“ am Abend des 8. Oktober 2014 (Beginn 18.30 Uhr) im Forum der Hertie School of Governance ein.[...]

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