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Aktuell
Kunst & Kultur →

Vortragsreihe: If I can make it

Städte sind Sehnsuchtsorte, die ein großes Glücksversprechen geben. Doch können Sie es auch halten? Das städtische Leben, die soziale Zusammensetzung und vieles mehr spiegelt die Zahl derer die Glück gefunden haben und derer, die es verloren bzw. nie gefunden haben wieder- so die These, der fünfteiligen Veranstaltungsreihe „If I can make it – Was die Städte versprechen“. Kulturanthropologen, Stadtforscher und Architekten gehen der Frage nach in wie weit Migration, Tourismus, Stadtplanung und Architektur miteinander verwoben sind. Das Glücksversprechen der Stadt strukturiert somit die Gesellschaft und ist daher auch ein Schlüssel um eben diese zu verstehen.

Die zweite Veranstaltung der Reihe ist dem einst totalitär geprägtem Bukarest gewidmet, in dem nun mehr und mehr private Akteure hinzu kommen. Die Frage nach dem guten Leben ist dabei omnipresent. Den Vortrag hält der Architekt Stefan Ghenciulescu (Chefredakteur der Zeitschrift „Arhitectura“). Im Anschluss an seinen Vortrag findet ein Gespräch mit dem Urbanisten Kai Vöckler (Experte für Urbanisierungsprozesse auf dem Balkan) und Markus Bader (raumlabor) statt.

Wo? Hebbel am Ufer, Hau1: Stresemannstr. 29 / 10963 Berlin

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Das Video zum Wochenstart | Graffiti Stop Motion

Aufgrund der Oster(aus)zeit ein wenig verzögert, präsentieren in unserer Videoreihe ein schönes Stoppmotion-Video der Broken Finganz aus Israel, das an die Fassadenkunst von Blu erinnert.

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Chicago – Stadt der Moderne

Ein persönlicher, unobjektiver Reisebericht
Chicago vom John Hancook Center aus

CTA Blue line, Jackson Blvd Station, die Türen gehen auf, ich bin in Chicago angekommen. Doch irgendwas stimmt nicht – eine innere Unruhe stellt sich ein. Ich bin müde, mir pfeifft die „Windy City“ heftig um die Ohren. Die Hochhäuser, die Dichte, die „L“ über mir wirken abstoßend, bedrohlich, ich sehne mich nach der europäischen Stadt, nach einer europäischen Stadt – von mir aus Itzehoe, irgendwoe. Ich irre herum, möchte einkehren, was essen, den Reiseführer um Hilfe bitten, finde aber nur Fast Food oder Schickimicki. Zweifel, Missmut – doch auf einmal tauchen sie vor mir auf: Die Mies van der Rohes, die Sullivans, die Goldbergs, die Fujikawas. Und ich blicke mich um, blicke nach oben, blicke genauer und weiß kaum noch, wo ich hinblicken soll. Und ich fasse Mut und Hoffnung – die Stadt wird die Reise wert sein!

Video, Film & Fotografie →

Untitled Landscapes: Die französische Provinz im Foto

© Eric Tabuchi

Der französische Künstler Eric Tabuchi fotografiert die absurd-schönen Seiten der westlichen Zivilisation am Beispiel der französischen Provinz.
Besonders zu empfehlen sind seine Fotoserien von verlassenen Tankstellen (2, 3), von Wohnwagen oder von chinesischen Restaurants in Kleinstädten.

urbanoREVIEW →

Wendepunkt(e) im Bauen – Von der seriellen zur digitalen Architektur 18.3.-13.6.2010 in der Pinakothek der Moderne

Mit einer großen Ausstellung würdigt das Architekturmuseum der TU München aktuell den Pionier der Präfabrikation. Konrad Wachsmann, der 1959 in seinem Hauptwerk, ‚Wendepunkt im Bauen‘ die anbrechende Industrialisierung des Bauens ankündigte, erscheint wieder aktuell – kommt doch die ökonomische Leichtigkeit der Prefab-Häuser in Zeiten des ökologischen Bauens neu in Mode, während zugleich digitale Methoden neue Möglichkeiten der exakten Vorfertigung eröffnen.

Konrad Wachsmann, Flugzeughangar für United States Air Force, 1950-1953 Foto: A. Laurenzo

Die Veranschaulichung der konstruktiven Ideen gelingt der Schau vor allem mit Hilfe nachgebauter Modelle, die durch Computeranimationen und Filmmaterial ergänzt werden. So steht man ebenso staunend wie die Architekten der 50er Jahre einer Ikone der Zeit gegenüber: dem Flugzeughangar, der für die Zeitgenossen die Schönheit der reinen Mathematik verkörperte und bei geringem Eigengewicht riesige Flächen überdachte. Als 1959 in der Galleria del’Arte Moderna in Rom das Werk des Architekten parallel zu einer großen Le Corbusier-Schau präsentiert wurde, schien der Glanz des radikal Neuen und der vermeintliche Durchbruch des Technischen gar das Werk des daneben nahezu altmeisterlich anmutenden Le Corbusier zu überstrahlen.

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