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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Was Höhenangst verrät

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(“Skywalking” auf dem Fernsehturm von Macau, China; Quelle: ajhackett)

Für Baumeister Solness kann es, in dem gleichnamigen Theaterstück von Henrik Ibsen, weder architektonisch noch beruflich hoch genug gehen. Ironischerweise leidet aber gerade er an Höhenangst, welches ihm schließlich zum Verhängnis wird, als er den Richtkranz an seinem eigenen Haus anbringen will.

Eine us-amerikanische Studie wartet dieser Tage mit einer interessanten These zu den Ursachen von Akrophobie auf. In einem Versuch sollten 43 Personen visuell vertikale Entfernungen einschätzen und wieder geben. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen mit Höhenangst eine schlechtere räumliche Wahrnehmung haben bzw. die Entfernung wesentlich schlechter einschätzen konnten. Positiv vor allem für Architekten ist an dieser Schlussfolgerung, dass sie durch das Trainieren ihrer Distanzwahrnehmung gleich auch die Angst vor Höhen therapieren können.

Städtebau & Architektur →

Abgetaucht.

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(Quelle: BauWiki TU Graz, Wikipedia)

Sucht man im Internet nach “sinking bridge”, findet man hauptsächlich versenkte oder eingestürzte Bauwerke. Diese Brücke am Kanal von Korinth in Griechenland taucht ganz freiwillig ab und wieder auf.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Spacemag – Neues Magazin zu Stadt und Raum

Das spacedepartment dürfte den regelmäßigen Lesern inzwischen bekannt sein, da wir über ihre Aktionen, wie das Betonleuchten berichtet haben. Nun überraschen sie uns mit einem neuen und sehr schicken Magazin. Die erste Ausgabe widmet sich dem (nicht gerade) alltäglichen Thema des Konsums:

Die erste Ausgabe des SpaceMag widmet sich voll und ganz der Welt des Einkaufens und der Shopping-Center. Fokussiert auf die Entwicklungen und Trends im Handel, soll das Magazin einen konstruktiven Beitrag innerhalb der Frage leisten, wie Shopping und Stadt sich gegenwärtig und in Zukunft gestalten und miteinander verbinden lassen. (Quelle)

Dabei überzeugt das Druckwerk, das wir schon in Händen halten durften, nicht nur haptisch und visuell, sondern auch inhaltlich. Interessante Berichte, informative Statistiken und ein neugieriger Blick auf ein Thema, das man sonst eher Investoren oder Werbern überlässt. Aber gerade deswegen lohnt der Blick aus einer stadtplanerisch-architektonischen Perspektive. Das macht Lust auf mehr und wir warten gespannt auf #2.

Städtebau & Architektur →

Selbstmarkting 2.0 – wie ArchitektInnen soziale Netzwerke nutzen

Soziale Online-Netzwerke werden ein immer wichtiger Teil der Kommunikation zwischen Freunden, Bekannten sowie Arbeitskollegen. Jugendliche nutzen Facebook und StudiVZ um sich zu verabreden, während man im Arbeitsleben mit Xing seine Kontakte pflegt. Doch welche Erwartungen hegen die Benutzer an diese neue Form der Kontaktpflege und -suche? Dem Aspekt der Selbstdarstellung in diesen Netzwerken bei ArchitektInnen ging Norma Demuro in ihrer Masterarbeit an der Universität Duisburg-Essen nach.

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Nur über sein Werk an neue Aufträge zu kommen reicht nur in den wenigsten Fällen (Quelle: cinema-journal.blogspot.com)

In der Arbeit mit dem Titel „Selbstmarketing 2.0“ prüfte sie, ob und in welchem Maße die Selbstdarstellungstechniken einzeln oder kombiniert von Architekten auf sozialen Online-Netzwerken eingesetzt werden. Darüber hinaus wurde geprüft, welche Ziele Architekten mit der Teilnahme an einem sozialen Online-Netzwerk verfolgen und in welchem Maße diese Erwartungen erfüllt werden.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird bald im Internet unter www.marketing-2punktnull.com veröffentlicht werden. Über die ersten Ergebnisse berichtet Norma Demuro in diesem Interview.

In den Architektur-Fachmedien wurde das Thema Netzwerke in den letzten Jahren öfters behandelt, jedoch selten unter dem Aspekt der Selbstvermarktung. Was macht für Sie das Besondere dieses Themas aus?

Betrachtet man soziale Netzwerke aus der beruflichen Perspektive, verbindet man mit der Pflege und dem Ausbau seines Netzwerkes auch das berufliche Fortkommen. In der Kommunikation mit dem Geschäftspartner wird man sich daher positiv darstellen wollen.

Städtebau & Architektur →

Dokumentarfilm zum Ingenieur Ulrich Müther

Der Dokumentarfilm “Für den Schwung sind Sie zuständig” von Margarete Fuchs zeigt das Werk des DDR-Ingenieurs und Schalenbaumeisters Ulrich Müther.
“Ulrich Müthers Häuser wirken, als kämen sie aus der Zukunft in unsere Gegenwart geflogen. In Wirklichkeit kommen sie aus der DDR. Der experimentierfreudige Ingenieur aus Binz/Rügen, zauberte Gebäude aus Beton, die sich zwischen den Einheitsplattenbauten ausnahmen wie Schmetterlinge. Die DDR war stolz, so etwas Schönes hatte der große Bruder im Osten nicht, und im Westen konnte man damit Devisen verdienen. So baute Müther mit seinen Bauarbeitern nicht nur von Rostock bis Dresden, sondern auch in Helsinki, Wolfsburg und Tripolis, vor allem Kuppeln für Planetarien.
Drei Bauarbeiter und Ulrich Müther sind die Hauptfiguren des Films. Sie erzählen von den Anfängen, der Aufbruchstimmung in den 60er Jahren, dem Bauen im Ausland, den Veränderungen durch die Wende und ihrem Leben heute. So gesehen beschreibt der Film über die Architektur hinweg ein Stück Politik und Sozialgeschichte in der DDR.” (aus: www.fuerdenschwung.de)

Ort: DAZ, Köpenicker Str. 48/ 49, Berlin Mitte
Zeit: 19:30 Uhr

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    Mi
    all-day Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Ausstellung mit Fotos vom ICC @ Architektenkammer Berlin
    Apr 2 – Nov 30 all-day
    35 Jahre nach der Einweihung am 2. April 1979 schließt das ICC. Aus diesem Anlass zeigt die Architektenkammer Berlin eine Fotoausstellung zum Internationalen Congress Centrum. Mila Hacke hat bereits 2002 mit der fotografischen Dokumentation des[...]
    Okt
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    all-day FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
    FESTIVAL OF FUTURE NOWS @ Neue Nationalgalerie
    Okt 30 – Nov 1 all-day
    Olafur Eliassons Institut für Raumexperimente mit dem FESTIVAL OF FUTURE NOWS in der Ausstellung „Sticks and Stones“ von David Chipperfield in der Neuen Nationalgalerie   Fünf Jahre lang stellte das Institut für Raumexperimente der Universität[...]
    Nov
    3
    Mo
    18:00 Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Farben in der Stadt – Lebensräum... @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101
    Nov 3 @ 18:00 – 20:00
    Farben in der Stadt - Lebensräume als Farbräume erfassen @ Geodätenstand TU Berlin, Hauptgebäude H6101 | Berlin | Berlin | Deutschland
    Am 3. November 2014 spricht der Kunsthistoriker Lino Sibillano, Co-Leiter des Haus der Farbe, Zürich, an der TU Berlin zum Thema: Lebensräume als Farbräume erfassen, darstellen, analysieren Farbe ist in unseren öffentlichen wie auch privaten[...]

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