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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Wider den Architekturpopulismus der Rechtsradikalen – Ein offener Brief der arch+

Der Architekturtheoretiker und arch+ Autor Stephan Trüby publizierte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 8. April 2018 einen Artikel zur Genese der Rekonstruktion der Altstadt von Frankfurt am Main. Trüby weist darin nach, dass es der rechtsradikale und geschichtsrevisionistische Publizist Claus Wolfschlag und der ebenfalls rechtsradikale Wolfgang Hübner waren, die im Jahr 2005 die nun bald fertig gestellte Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt auf den Weg gebracht haben.

Trüby zeigt deutlich auf, wie Rekonstruktionsarchitektur und allgemein ein modernefeindlicher Architekturpopulismus zum Schlüsselmedium der autoritären, völkischen, geschichtsrevisionistischen Rechten geworden sind – und die heftigen, bedrohlichen Reaktionen der rechten Szene auf den Artikel sind ein weiterer Beweis für diese alarmierende Entwicklung.

Die Zeitschrift arch+ ruft daher in einem offenen Brief zu Wachsamkeit auf und schlägt einen „Rekonstruktions-Watch“ vor. Der lesenswerte und wichtige offene Brief der arch+ kann auf change.org gelesen und unterstützt werden.

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Y-Table Talk „Stadt und Digitalwirtschaft“ am 7. Mai im DAZ

In der Reihe „Wir müssen reden!“ laden das Deutsche Architektur Zentrum DAZ und urbanophil am 7. Mai um 18 Uhr zum Gespräch an den Y-Table. Wir diskutieren über das Thema „Stadt und Digitalwirtschaft“. Eine Debatte zu neuen Akteuren, urbanen Herausforderungen und nachbarschaftlicher Verantwortung.

Mit der Digitalwirtschaft bildet sich ein neuer Akteur der Stadtentwicklung heraus. Die Branche nimmt durch ihre lokale Konzentration im Innenstadtbereich und die dadurch resultierenden Agglomerationseffekte unmittelbaren Einfluss auf ihr städtisches Umfeld.

In Berlin sind diese Entwicklungen besonders deutlich sichtbar. Die Affinität der IT-Firmen für urbane Zentrumslagen sorgt für Spannungen, denn die voranschreitende Wohnungs- und Gewerbegentrifizierung wird zusätzlich beschleunigt. Es stellt sich die Frage, welche Verantwortung die Unternehmen für ihr urbanes Umfeld tragen.

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Städtebau & Architektur →

Wettbewerb: Land und Leute

Abb. Wüstenrot Stiftung

Die Wüstenrot Stiftunghat erneut den Wettbewerb „Land und Leute“ ausgeschrieben, in dem gelungene Beispiele für Kirchennachnutzungen oder Umnutzungen anderer kirchliche Gebäude in ländlichen Regionen gesucht werden.

Eingereicht werden können alle Arten der Veränderungen an Kirchengebäuden von der Modernisierung, Erweiterung, Verkleinerung bis zur Umnutzung. Besonderes Interesse gilt dabei allen Formen einer damit verbundenen Überführung der in kleinen Gemeinden traditionell vorhandenen Gemeinschaft in neue Formen von gemeinsamer Identität und sozialer Nachbarschaft. Dazu kann der Erhalt von Infrastruktur und Nahversorgung gehören oder lokale Kooperationen zur Stärkung der örtlichen Attraktivität oder neue Dienstleistungsangebote rund um die Sicherung der Lebensqualität in kleinen Gemeinden, beispielsweise rund um Bildung, Kunst und Kultur.

urbanoREISE →

Changzhou: Beginn des grünen Wandels

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Sonja Broy

Abb. Sonja Broy

Präzise zieht ein älterer Herr einen feuchten Pinsel über den Boden. Im Hintergrund wummern Bässe – vor der historischen Kulisse einer Tempel-Pagode hat sich eine Tanzgruppe zu einer Übungsstunde verabredet, während der Pavillon wenige hundert Meter weiter durch eine Chorgruppe belegt ist. Chinesische Parks bilden Mikrokosmen aus Kultur und Alltag. Und während die Verlagerung von Tanz- oder Gesangsstunden in den öffentlichen Raum selbstverständlich dazugehört und das kunstvolle Malen mit Wasser –  ganze Essays aus Schriftzeichen entstehen auf dem Parkboden – sozusagen  als flüchtiger Vorläufer von Street Art interpretiert werden kann, stehen Parks zugleich im Fokus der chinesischen Stadtplaner.

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Digitale Stadt →

Smart City Hackathon

Raumbezogene und offene Daten sind wichtge Themen, welche im Smart City Kontext immer relvanter werden, da sie neue Formen der Stadtanalyse, der Steuerung von Prozessen sowie Beteiligung ermöglichen. Das Potential wird aber im stadträumlichen Kontext noch nicht umfassend genutzt – teilweise weil Daten eben nicht so leicht und umfassend verfügbar sind wie gewünscht, teils weil die Datengenauigkeit tatsächliche Anwendungen erschwert.

Um den bereits vorhandenen Datenfunduss bekannt zu machen, die Potentiale genauer zu erkunden, mehrwertstiftende Visualisierungen zu erproben und Anwendungen zu erproben, wird von der SRL an der TU Kaiserslautern ein Smart City Hackathon stattfinden, an dem auch urbanophil beteiligt ist.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Anzahl digitaler Daten, Open-Data Plattformen und crowdsourced Daten, möchten wir die Möglichkeiten und Herausforderungen für die Smart City erkunden. In dem zweitägigen Workshop möchten wir mit Studierenden die Nutzung digitaler Infrastrukturen für die digitalen Städte von morgen erproben, den Mehrwert von Open Data Daten darstellen und neue Wege in Stadtanalyse und Monitoring beschreiten.

Was erwartet euch?

  • ein Hackathon mit Geodaten, Open Data und crowdsourced Data/GIS, WebGIS
  • Inspirationen durch Vorträge von Experten zum Thema Smart Cities und Daten
  • Kennenlernen aktueller Digitalisierungs-Trends im Kontext Smart Cities
  • Ein buntes Netzwerk an Teilnehmenden
  • Networking und interdisziplinäres Arbeiten
  • entspannte Atmosphäre und kreatives Umfeld
  • Kaffee for free!
  • Spaß

Alle Studierenden der Stadt-, Raum- und Umweltplanung, Landschaftsplanung, Geographie, Design und Informatik, aber auch andere Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Anmeldung per Mail an hackathon@ru.uni-kl.de. Weitere Infos finden sich auf der Webseite. 

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