Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Grüne Stadt →

Prinzessinnengärten – Urbane Landwirtschaft am Moritzplatz

Passend zum heutigen Frühlingsbeginn: Urbane Landwirtschaft am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg (Foto-©: prinzessinnengärten)

Auf dem brachliegenden Grundstück des von Alfred Messel entworfenen und im Krieg zerstörten ehemaligen Wertheim-Kaufhauses (Fotos) am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg gibt es seit Sommer 2009 das Projekt prinzessinnengärten, das die Flächen für urbane Landwirtschaft nutzt. In mobilen Beeten, für die Patenschaften übernommen werden können, wird seit Ende Februar 2010 die neue Saison begangen. Angebaut wird Gemüse aller Art – natürlich alles in Bio! Dabei stehen auch insbesondere pädagogische und soziale Aspekte im Vordergrund der Projekts.

Und für solch ein Gärtnern in der Stadt gibt es viele gute Gründe: Aktivierung sozial schwacher Quartiere, Sicherung der Lebensmittelversorgung, Förderung der Biodiversität, Reduktion der CO2-Bilanz, Verbesserung des Mikroklimas, Verschönerung der Stadt.
Quelle: http://prinzessinnengarten.net/wir/

Weitere Informationen
prinzessinnengarten.net
Infobroschüre von nomadischgrün (PDF)
Flickr-Fotostream

Städtebau & Architektur →

IBA 87′-Wohnturm von John Hejduk verliert sein Gesicht

Kreuzberger Wohnturm
Nachdem zunehmend Gebäude der 60er und 70er in Gefahr sind, abgerissen oder entstellt zu werden, trifft es nun bereits erste Anlagen der Postmoderne: Der im Rahmen der IBA 1987 entstandene Kreuzberger Wohnturm von John Hejduk in der Charlottenstraße wird im Rahmen von Sanierungsarbeiten, die von der neuen Besitzerin der Berlinhaus Verwaltung GmbHzur Zeit durchgeführt werden, erheblich in seiner Gestaltung verändert. So soll das Farbschema sich ändern, größere Balkone angebaut werden und die Markisen über den Fenster entfernt werden.

Hejduks “Turm” – der eigentlich aus einem schlanken 14-geschossigen Hochhaus flankiert von zwei fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern besteht – gehört zu nicht einmal einer Handvoll tatsächlich ausgeführter Arbeiten des einflussreichen Architekten. Von diesen stehen drei Exemplare auf Berliner Boden, allesamt als sozialer Wohnungsbau im Rahmen der Internationalen Bauausstellung “IBA 1987” entstanden.

Der Komplex des Kreuzberg Towers ist bezeichnend für Hejduks späte Entwürfe, die eine nachhaltige Faszination für einfache geometrische Formen, erzählende Mythologie und einen mit vermenschlichenden Darstellungen spielenden Symbolismus offenbaren. Die drei in Berlin ausgeführten Entwürfe Hejduks widersetzten sich damals mit ihrer zurückgenommen Farbpalette aus Grau- und Grüntönen unmittelbar den vorherrschenden postmodernen Trends – vom Architekten selbst waren sie als Hommage an den einzigartigen Himmel und die vorhandene Baustruktur der Stadt gedacht.
Quelle: architectureinberlin

Ob man die Begeisterung für diese Art Architektur nun teilt oder nicht, die Zerstörung von gegenwärtig ungeliebten Bauepochen nimmt besorgniserregende Züge an.

Weitere Informationen
Bilder von dem Stand des Umbaus
Online-Petition gegen den Umbau

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Web 2.0 & Stadtplanung

Die University of Southern California hat im Rahmen ihres Graduiertenprogramms „Internet Technologies for Policy & Planning“ ein interessantes Whitepaper zum Einsatz von Web 2.0-Technologien (bspw. Twitter, Web GIS oder Mapping) für Planungsprozesse herausgegeben.

Zu den Einsatzmöglichkeiten von Twitter und Webmapping in der Stadtplanung hat Stefan Höffken in der Ausgabe 05/09 der PLANERIN ebenfalls einen Artikel veröffentlicht.

Die Veröffentlichung der University of Southern California kann kostenlos unter http://ppd599.wordpress.com/whitepaper/ heruntergeladen werden.

Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenstart | The Stone Towers

http://www.youtube.com/watch?v=0qha1celFi0&feature=player_embedded#=<span id="sample-permalink">http://www.urbanophil.net/index.php/allgemein/<span id="editable-post-name" title="Anklicken, um diesen Teil des Permalinks zu bearbeiten">the-stone-towers</span>/</span>

An der Architektin Zaha Hadid scheiden sich die Geister. Entweder man liebt ihre ikonografische Architektur oder man wirft ihr eine ortlose Corporate Architecture vor. Wie auch immer man zu ihr steht: das Video aus ihrem Hause ist gut gemacht und technisch beeindruckend.

[via architecturalvideos]

Städtebau & Architektur →

Schärfer als die Realität: Paris in 26 Gigapixeln

Paris in 26 Gigapixeln
Wer nicht gerade Urlaub in Paris machen kann, dem sei diese 360°-Ansicht von Paris empfohlen. Bei 26 Gigapixeln (!!!) Auflösung geht kein Detail verloren.

via Spreeblick

nach oben ↑
Themen