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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

Street View & Augmented Reality

Google wird im Laufe diesen Jahres Street View auch in Deutschland anbieten. Der 3D-Modus von Microsoft Bing Maps geht da noch einen Schritt weiter: Die Kombination von Street View mit Augmented Reality soll es ermöglichen, über die Handykameras von Freunden ein Live-Bild der Umgebung auf die Karte zu projizieren. Auch werden die über Dienste wie Flickr bereitgestellten Fotos von Orten in die 3D-Ansicht perspektivisch eingepasst, so dass Ansichten desselben Ortes an verschiedenen Tageszeiten oder Situationen möglich ist. Des Weiteren werden die Orte nicht nur per Auto abfotografiert, sondern auch per pedes mit einem Kamerarucksack.

Ob das erstrebenswert ist, muss sich jeder selbst überlegen.

Aber Achtung: Die 3D-Funktion der Bingmaps funktioniert nur mit einem Windows-PC. Ist ja auch schließlich ein Dienst von Microsoft…

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Das Video zum Wochenausklang | The Sandpit New York

Zum Wochenausklang dieses entspannende Video, das New York im Zeitraffer mit Tilt-Shift-Effekt zeigt.

via UrbanTick

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How to build a fake Google Street View car

Im Rahmen der Transmediale 2010 haben die Mitglieder von F.A.T. mehrere Projekte unter dem Motto „FUCK GOOGLE“ erstellt. Darunter auch ein gefaketes Google Street View-Auto, mit dem sie anschließend durch Berlin gefahren sind. Die teilweise inszenierten, teilweisen echten Reaktionen der Berliner auf die Gegenwart des Autos wurden in diesem Video festgehalten.

F.A.T, u. a. mit dem Bauplan für die Google Street View-Kamera als PDF-Download.

via rebel:art

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Logorama – Die Stadt als Werbefläche

Das französische Künstler-Team H5 hat den sehr sehenswerten Kurzfilm „Logorama“ produziert, in dem eine typisch-absurde Hollywood-Actiongeschichte in einer Stadt erzählt wird, die vollständig aus über 2.000 Markenzeichen besteht. Die Stadt als Werbefläche in seiner Maximalform.
Der Film ist auch für die diesjährigen Oscars in der Kategorie „Best Short Film (Animated)“ nominiert.

urbanshit.de hat auch den kompletten, 17 minütigen Film verlinkt.

via Spreeblick

Städtebau & Architektur →

Nachkriegsmoderne ade.

Pressebild_Beethovenhalle_1959_Initiative+Beethovenhalle
Die Bonner Beethovenhalle ist vom Abriss bedroht.
(Quelle: © Schafgans Archiv/ Hans Schafgans)

Hach wie schön wars früher noch, als die junge, aufstrebende Bunderepublik mit ihren funktional-ästethischen, schwingenden Gebäuden der kriegsgebeutelten Stadt wieder etwas Leben einhauchte.

Vor allem die Baudetails – fein gegliederte Fassaden, geschwungene Treppen und Handläufe, lichtdurchflutete Eingangshallen, Fenster- und Bodenmosaike, kunstvoll verzierte Türgriffe – geben den Gebäuden aus den 1950er Jahren ein unverwechselbares Gesicht (monumente online).

Die Demokratie verliert vierlerorts ihr Gedächtnis. In Hannover soll der von Oesterlen sensibel in das historische Ensemble eingefügte Plenarsaaltrakt umgebaut oder abgerissen werden, vom historischen Zentrum in Berlin ist Nennenswertes kaum übrig geblieben und in Bonn wurde der alten Plenarsaal von Hans Schwippert bereits 1987 abgerissen.

Auf der Suche nach irgendwas, was bleibt. Die Nachkriegsmoderne erfährt in jüngerer Zeit wieder eine Wertschätzung – und der Abriss all jener Gebäude, die stadtbildprägend und den Menschen ans Herz gewachsen sind, können nicht mehr ohne Widerstand der Bevölkerung vollzogen werden.

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