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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Mediaspree? Megaspree!

MEGASPREE - DIE ZEIT IST REIF!!!

Dass das Thema Mediaspree ein viel diskutiertes und umkämpftes Thema ist, dürften inzwischen alle mitbekommen haben. Und alle, die sich dem Aufruf anschließen möchten, sollten morgen mit demonstrieren gehen. So heißt es im Aufruf:

Der Krisenverwaltungspolitik und den Stadtentwicklungsstrategien zwischen fadem Historismus und Größenwahn stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht.

Mitmachen, mitdemonstrieren und seine Meinung kundtun. Für ein vielfältigeres, kreativeres und partizipatorisches Berlin!

Wer sich weitergehend informieren will, bekommt auf megaspree weitere Infos zu den Gründen und Initiatoren dieser Demonstration.

Video, Film & Fotografie →

FILM | Lagos/Koolhaas

mit urbanophil ins Zeughauskino:

KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR
Lagos/Koolhaas
NL/NGR 2002, R: Bregtje van der Haak, 55” OmeU, DigiBeta

Bregtje van der Haaks Videofilm Lagos/Koolhaas begleitet den niederländischen Architekten Rem Koolhaas zwei Jahre lang während seiner Recherchen zur Megacity durch die nigerianische Stadt Lagos (bis 1991 Hauptstadt von Nigeria). „Fasziniert durch die Energie von Lagos und getrieben durch den Wunsch, Modernität in allen Aspekten zu verstehen, wollte Koolhaas von Lagos lernen, anstatt etwas zu planen, bauen oder zu verändern“, erzählt die Regisseurin über die Motivation des Architekten. Megacitys wie Bombay, S?£o Paulo und Lagos funktionieren in ihrer Infrastruktur auf eine spezifische Weise: von den Menschen sind Überlebensstrategien gefragt, die Risikobereitschaft, Networking und Improvisation erfordern. In Lagos wirkt die Innenstadt wie ein einziger Markt: hier ein Baumarkt, dort ein Stand für Computerspiele, ein Imbiss, dazwischen eine Open-Air-Schule. Kann diese Stadt zu einem innovativen Beispiel für Stadtentwicklung werden?
„Im Film strömt Koolhaas mit seinen Begleitern durch Lagos, unterwegs im Go-Slow des Verkehrs, mit Fotoapparat und Zettelchen, bestürmt von Stauhändlern. Sie sprechen mit einem Jungen, der Wasser in Plastiktüten verkauft, mit lokalen Müllverwertern und einem Minibusfahrer und begleiten die Talkshow-Gastgeberin Funmi Iyanda. Alle versuchen zu erklären, welche Überlebenstechniken nötig sind, um mit dieser Superstadt umzugehen.“ (Madeleine Bernstorff, die tageszeitung, 19.10.2002)

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.dhm.de/kino/kdd_architektur.html

Und natürlich gilt wie immer: wer zum halben Eintrittspreis von 2,50 € (statt 5 €) hineinkommen will, schreibt uns einfach eine Mail mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen bis zum vorangehenden Mittwoch abend (22 Uhr) mit dem Filmtitel als Betreff.

Ort: Zeughaus | Unter den Linden 2
Zeit: 30 Juli um 20:00 Uhr

Video, Film & Fotografie →

FiLME | Le Corbusier & Une ville – Chandigarh – Le Corbusier

mit urbanophil ins Zeughauskino:

KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR
Le Corbusier
GB 1970, R: Carlos Vilardeb??, 44” OF

Une ville – Chandigarh – Le Corbusier
CH/IND 1965, R: Alain Tanner, 51” engl. Fassung

Carlos Vilardeb??s Film Le Corbusier zeigt die modernen Bauwerke des Architekten und nähert sich dessen Formensprache. Der Film ist in drei Teile gegliedert. Erstens: Architektur – eine Auseinandersetzung mit den Funktionen eines einzelnen Gebäudes, hier mit Blick auf die für ihre expressive Formensprache berühmte Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut bei Ronchamp. Zweitens: Soziologie – eine Untersuchung des Zusammenspiels von kollektiven und individuellen Ansprüchen. Und drittens: Städtebau – eine Architektur im puristischen Stil als Teil ihrer Umgebung.
Seine städtebaulichen Vorstellungen kann Le Corbusier erstmals realisieren, als er 1951 zum Stadtplaner Chandigarhs, einer indischen Provinzhauptstadt, berufen wird. Schon ein Jahr später kann Le Corbusier seine Raumplanung präsentieren. Er entwirft darüber hinaus einige Regierungsgebäude, von denen die meisten in den nächsten zehn Jahren fertiggestellt werden. Sowohl das Klima als auch die sozialen und politischen Begebenheiten haben die Planungen und deren Umsetzung sehr beeinflusst. Une ville – Chandigarh – Le Corbusier von Alain Tanner stellt die visuelle Schönheit der vorgefundenen Realität in größere Zusammenhänge und zeigt Lösungen auf, die für die Bewohner gefunden wurden, um sich in der neuen Umgebung einzuleben. In langen Einstellungen kann man die Impressionen dieser grünen „Stadt im Werden“ genießen. Es ist ein poetischer Film über den Bau einer Stadt entstanden, deren wirtschaftliche und soziale Bedingungen genau vorgegeben waren.

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.dhm.de/kino/kdd_architektur.html

Und natürlich gilt wie immer: wer zum halben Eintrittspreis von 2,50 € (statt 5 €) hineinkommen will, schreibt uns einfach eine Mail mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen bis jeweils Mittwoch abends (22 Uhr) mit dem Filmtitel als Betreff.

Ort: Zeughaus | Unter den Linden 2
Zeit: 23 Juli um 20:00 Uhr

Video, Film & Fotografie →

FILM | Neue Welt – Vom Wigwam zum Wolkenkratzer

mit urbanophil ins Zeughauskino:

KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR
Neue Welt – Vom Wigwam zum Wolkenkratzer
BRD 1954, R: Curt Oertel, 82”

Curt Oertel arbeitete zunächst als Kameramann. Für Georg Wilhelm Pabsts Stummfilm Die freudlose Gasse (1925) bediente er die zweite Kamera und war für die Lichtsetzung verantwortlich. Es folgten zwei weitere Filme unter der Regie von Pabst (Geheimnisse einer Seele, 1925/26 und Man spielt nicht mit der Liebe, 1926), ehe Oertel nach zwei Ko-Regie-Arbeiten 1935 seine erste eigenständige Regie in Angriff nahm: Pole Poppenspäler, nach einer Novelle von Theodor Storm. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Oertel eine eigene Produktionsfirma, für die er 1954 den abendfüllenden Dokumentarfilm Neue Welt – Vom Wigwam zum Wolkenkratzer herstellte. Oertel studierte zweieinhalb Jahre die amerikanische Architekturgeschichte – geleitet von dem Wunsch, ein halbes Jahrtausend Kultur im Wandel der Architektur zu spiegeln. So startet er beim Wigwam der Indianer und endet bei den modernen Wolkenkratzern von New York. Dabei richtet Neue Welt seinen Blick besonderes auf die Bauten europäischer Architekten wie Walter Gropius, Erich Mendelsohn und Ludwig Mies van der Rohe. Die Verknüpfung von dokumentarischen Aufnahmen mit Einstellungen von Gemälden, Plänen und Zeichnungen erzeugt dabei einen plastischen Eindruck.
Einführung: Jeanpaul Goergen

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.dhm.de/kino/kdd_architektur.html

Und natürlich gilt wie immer: wer zum halben Eintrittspreis von 2,50 € (statt 5 €) hineinkommen will, schreibt uns einfach eine Mail mit seinem/ihrem Vor- und Nachnamen bis jeweils Mittwoch abends (22 Uhr) mit dem Filmtitel als Betreff.

Urbane Mobilität →

Das blutende Straßenschild

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Irgendwo an der Grenze zwischen abgefahren und abartig ist diese Werbung für mehr Sicherheit auf Neuseelands Straßen. Weil in Neu Seeland der Beginn der Regensaison auch einen Anstieg der Verkehrstoten bedeutet, entwickelte das Papakura & Franklin District Council mit der Agentur Colenso BBDO eine besondere Art der Straßenschildes zur Verkehrssicherheit: das Bleeding Billbord. Bei Regen fängt der Junge auf dem Plakat an zu „bluten„. Die Autofahrer – so die Hoffnung – sollen daraufhin ihre Geschwindigkeit reduzieren. Ob wirklich funktioniert wissen wir nicht. Wer Infos hat – bitte her damit.

[Danke an Jan Abt für den Hinweis]

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    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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