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Aktuell
Digitale Stadt →

Wenn die große Hand dich kitzelt…

Ein schönes Projekt hat der Künstler Chris O’Shea realisiert. Einen großen Screen, auf dem der davor liegende Platz in Echtzeit abgebildet wird. Wer also den Platz überquert, wird gefilmt und sieht sich auf dem Screen wieder. Für Verwirrung sorgt eine große Hand, welche die gefilmten Passanten kitzelt, entfernt oder zusammendrückt.

Hand From Above encourages us to question our normal routine when we often find ourselves rushing from one destination to another. Inspired by Land of the Giants and Goliath, we are reminded of mythical stories by mischievously unleashing a giant hand from the BBC Big Screen. Passers by will be playfully transformed. What if humans weren”t on top of the food chain?

Kunst & Kultur →

U10 – Ausstellung und Programm in Bierpinsel und U Schloßstraße

U10 – von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück heißt ein auf drei Jahre angelegtes Kunstprojekt, das sich als Nachfolgeprojekt der Ausstellung von Kunst im U-Bahnhof Alexanderplatz (U2) versteht.

Das Projekt richtet seinen Fokus „in Bezug auf die Berliner Untergrundbahn […] auf die soziale und kollaborative Dimension von Kunst im öffentlichen Raum“. Im Vordergrund des Projektes „U10“ steht der Berliner Untergrund als eine unterirdische Parallelwelt, als realer Ort und als imaginäre Welt. Dazu haben sich die Initiatoren des Projekts die Phantomlinie F der Berliner U-Bahn ausgesucht, für die im Rahmen des „200 km Plans zum Ausbau des Berliner U-Bahnnetzes“, der vom West-Berliner Senat 1955 aufgestellt wurde, mehrere Bauvorleistungen im märkischen Sand versenkt wurden (z. B. ein kompletter U-Bahnhofsrohbau am Innsbrucker Platz unter der Stadtautobahn).

Zur Eröffnung des Projekts wird am 15. Oktober 2009 ab 19 Uhr in den U-Bahnhof Schloßstraße eingeladen, wo verschiedene Künstler ihre Arbeiten ausstellen. Anschließend gibt es ein Abendprogramm im legendären Turmrestaurant „Bierpinsel“, das seit einigen Jahren geschlossen ist und der ab Ende 2009 saniert und umgebaut werden soll. Der Bierpinsel wurde, wie auch der U-Bahnhof und die Hochstraße Joachim-Tiburtius-Brücke vom Architektenehepaar Schüler-Witte entworfen, die auch u.a. für das ICC verantwortlich zeichneten.

Der Eintritt für diese seltene Gelegenheit, den Bierpinsel zu besuchen ist übrigens frei!

Alles Weitere findet Ihr auf der Homepage des U10-Projekts unter www.u10-berlin.de.

Video, Film & Fotografie →

Die Tonleiter hinab zur U-Bahn

YouTube Preview Image

Nach den Reperaturarbeiten an unserer Seite nun ein schönes Video, welches zeigt, wie man mit cleveren Ideen das Verhalten der Leute im öffentlichen Raum beeinflussen kann. Und das zu ihrem Nutzen. Sehr schön…

[Danke Inés für den Hinweis]

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtforum: Alles muss raus? Die Zukunft der Liegenschaftspolitik in Berlin

Heute findet das Stadtforum zum Thema Liegenschaftspolitik in Berlin statt.

„Öffentliche Liegenschaften sind Teil des Tafelsilbers der Kommunen. Städte können ihre Grundstücke und Gebäude selbst nutzen oder sie zur Verfügung stellen; sie können sie verkaufen oder als Vorhalteflächen für die Zukunft sichern, gegebenenfalls auch den Bestand mehren.
Hinter den Optionen stehen konkurrierende Ziele: Fiskalpolitisch betrachtet können durch die Veräußerung Einnahmen generiert werden. Im Sinne der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftspolitik können die Liegenschaften aber auch selbst entwickelt oder an Akteure vergeben werden, deren Projekte die Umsetzung von Planungszielen unterstützen. Infolge unterschiedlicher Prioritätensetzungen gab es auch in Berlin immer wieder Veränderungen in der strategischen Grundausrichtung von Liegenschaftspolitik.
Ist es wieder Zeit für eine Neuausrichtung? Welche Strategien und Instrumente sind erforderlich und realistisch?“
(Stadtforum Berlin)

wann: 8.10.2009 17:00-20:00
wo: Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24, Berlin-Charlottenburg

Kunst & Kultur →

Jane`s Walk – Alternative Stadtrundgänge in Gedanken an Jane Jacobs

[Gastbeitrag von Olaf Schroth]

Den meisten urbanophilen Leserinnen und Lesern dürfte die kanadische Autorin Jane Jacobs und ihr wegbereitendes Buch “The Death and Life of Great American Cities “(1961) bekannt sein. Leider ist die große alte Dame der Stadtplanung 2006 im Alter von 89 Jahren verstorben, aber schon wenige Tage nach ihrem Tod organisierten die ersten urbanen Aktivisten in Erinnerung an sie kostenlose Stadtrundgänge. In Vancouver hat es sich die “Think City Societyzur Aufgabe gemacht, in diesem Geiste Jane Jacob`s Todestag am 25. April mit einem breiten Angebot an sozialkritischen Stadtrundgängen, allesamt von Freiwilligen organsiert und geführt, zu begehen.

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