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Rezension „Pioniere des Comics – Eine andere Avantgarde“ Hrsg.: Alexander Braun/Max Hollein

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Eine Rezension von Sebastian Strombach

URBANE COMICS

Es geschah irgendwann Mitte der 1980er in einen düsteren Hinterhofzimmer: Bei meinem ersten Berlinbesuch lag bei meinem Onkel eine Ausgabe von Little Nemo im Bücherregal. Ich weiss nicht mehr, ob mir der Comic damals gefiehl oder nicht, aber es muß doch KLICK gemacht haben: ich klein und verloren in dieser seltsamen Mauerstadt, und dann die Geschichte von einem Jungen, der mit einem Zeppelin zum Mars fliegt und dort Abenteuer in unendlichen Straßenschluchten erlebt.

Die Szenerie hat mich jedenfalls nicht mehr losgelassen, und dass mein Onkel in der Druckerei des Tagesspiegels in der Potsdamer Straße arbeitet, deute ich heute ebenfalls als ein Fingerzeig. Denn um die frühen Comics in den Zeitungen geht es in „Pioniere des Comics – Eine andere Avantgarde“, als Ausstellungskatalog (besser gesagt Ausstellungsbuch) im Hatje Verlag erschienen. Der Herausgeber und Kurator Alexander Braun beschreibt fast im Alleingang die frühe Avantgarde der Comickünstler von Winsor McCay über Lyonel Feininger, Charles Forbell, Cliff Sterrett, George Herriman und Frank King.

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Identität und Erbe feiern.

Flyer

Die DFG fördert seit dem 1. Oktober 2016 das Graduiertenkolleg „Identität und Erbe“ an der Technischen Universität Berlin und der Bauhaus Uni Weimar. Man darf gespannt sein und in Zukunft die Ohren spitzen: Das Forschungsprogramm klingt vielversprechend und die Feier zur Eröffnung des Kollegs am 22. November wird sicherlich nicht die einzige Veranstaltung sein, deren Besuch sich lohnt. Informationen zur Eröffnungsfeier unter diesem Link.

22. November 2016, 19 Uhr, TU Berlin, Hauptgebäude, H 2013.

Um Anmeldung wird gebeten.

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Mit Schirm, Charme und Tadao Ando – Regionalentwicklung auf japanisch.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

August. Um 6.25 geht die Fähre nach Teshima, der Tag hat seine volle Hitze bereits erreicht. 35 Grad Celsius, 100% Luftfeuchte und eine Art Brise vom Pazifik hüllen die Wartenden ein. Es stehen japanische Besucher mit hellen Strohhüten und weißen Sonnenschirmen entlang der Markierung in einer Reihe, irgendwo stehen ein paar europäische Touristen herum. Die meisten folgen dem Rat des außerordentlich detaillierten Official Guidebook der Setouchi Triennale 2016 und tragen ebenfalls Hut, Handtuch um den Nacken und Rucksack auf dem Rücken. Die weiße Fähre legt an. Es sind weniger die in der Umgebung des Fährterminals angebrachten großformatigen Fotos von Häfen aus aller Welt – kleine Vorboten der Kunst, die uns auf den Inseln erwarten sollte – als das rostig-schaukelnde Quietschen des Schiffes, das in jedem von uns eine heimatliche Hafenerinnerung weckt und den Ort internationalisiert.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Habitat III – ein kritischer Rückblick

Dies ist der dritte Artikel in unserer Reihe zur Habitat III Konferenz in Quito. Laura v. Puttkamer, die auch unter www.parcitypatory.org bloggt, war vor Ort und schildert uns ihre Eindrücke.

dav Eine Woche ist es nun her, dass das Megaevent Habitat III sich dem Ende zuneigte. Inzwischen sind alle wieder zuhause und konnten reflektieren, was denn eigentlich in vier chaotischen, vollen, inspirierenden und anstrengenden Tagen passiert ist.

Die einfache Antwort ist: nicht viel. Die New Urban Agenda war bereits vor der Konferenz in Ecuadors Hauptstadt Quito beschlossen und es wurde nichts mehr daran geändert. Daher war Habitat III letztendlich vor allem eine große Feier der Agenda.

Die längere Antwort ist: Zuerst einmal haben alle Teilnehmer*innen sich gefreut, dass dem Thema Stadtentwicklung inzwischen ein eigenes Event gewidmet ist, auch wenn es in der Habitat-Form zu selten stattfindet.

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Nachlese: urbanophil auf der Frankfurter Buchmesse

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Abb. JOVIS Verlag

Von 19.-23.10.2016 war wieder Frankfurter Buchmesse und urbanophil war auch für einen Tag vor Ort. Neben spannenden Gesprächen mit einigen Verlagen, waren wir auch Teil der Gesprächsreihe Communicating Architecture am Stand des JOVIS Verlags.

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