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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Potsdam: Ist das Stadt oder kann das weg?

FH Potsdam

Nicht nur, aber doch extensiv in Potsdam kommt so einiges weg und so einiges (wieder) hin. Die architektonische, städtebauliche und urbane Qualität scheint bei einigen Projekten mitunter paradox verzwirbelt und bleibt gleichsam unausgefochten: ohne qualitative Diskussion steht fest, dass das Stadtschloss schön ist und wieder her muss und dass die FH hässlich ist und damit weg muss. Ähnliches gilt für die Bauten auf dem Brauhausberg, das Maritim-Hotel und eine Reihe von Triumphbögen etc.

Nun lädt das Kuratorenteam neudeuter „ein zum Innenhalten in Potsdams Stadtmitte“ und damit am 28. und 29. Mai 2016 in eine Kunstausstellung im Schaufenster der ehemaligen Fachhochschule im ZEM (Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften), hinterm Stadtschloss/Neuer Landtag, Friedrich-Ebert-Straße 4, Potsdam.

Die Ausstellung von Kunstwerken in der Mitte Potsdams soll Bürger und Kunstinteressierte einladen, um am Ort der anstehenden Veränderungen in neue Blickwinkel einzutauchen und sich auf neue Sichtweisen einzulassen. Die Kuratoren aus Berlin, Potsdam und Argentinien haben sich der Idee verschrieben, die Stadtmitte als Raum zu begreifen, den man neu denken und deuten kann. Sie wollen experimentell anhand der Kunstwerke durchspielen, was es heißt, Raum zu verlieren, aufzugeben oder wie man solchen neu beleben und für die Öffentlichkeit erhalten kann. (neudeuter)

Weitere Informationen zum Programm, den ausgestellten Kunstwerken, den Kuratoren und den Öffnungszeiten finden sich hier.

aktuelle Termine →

Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül

KISD Symposium

20. Mai 2015, 09.15 bis 17.30 Uhr
Köln International School of Design, Ubierring 40, 50678 Köln

Am 20. Mai 2016 lädt die KISD – Köln International School of Design der Technischen Hochschule Köln zum interdisziplinären Symposium „Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül“ ein. Das Symposium widmet sich der Bedeutung von Nachhaltigkeit und Postwachstumsökonomie in Design, Architektur und Stadtentwicklung. In Vorträgen und Diskussionen wird den Fragen nachgegangen, wie Design, Architektur und Stadtplanung mit begrenzten Ressourcen umgeht, und wie Gestaltung zu einem Reflexionsmedium und Experimentierfeld für die Entwicklung einer alternativen Stadtgesellschaft und Wirtschaft werden kann, die nicht mehr dem Wachstumsparadigma folgt. Spannende Referentinnen und Referenten aus Design, Kunst und Architektur sowie Kultur- und Sozialwissenschaften sind eingeladen, um gestalterische Positionen und spekulative Projekte zu Überfluss, Exzess, Reduktion und Partizipation zu diskutieren.

weitere Informationen gibt es hier:
– Einführung: http://spaces.kisd.de/kisdconferences/de/start/
– Programm: https://spaces.kisd.de/kisdconferences/de/programm/
– ReferentInnen: https://spaces.kisd.de/kisdconferences/de/referenten
– Anmeldung: http://tinyurl.com/z49bkm9

Alle Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Urbane Mobilität →

Bonn: Kunterbunt im Untergrund

Bonn-U-Bahnprogramm

2015 feierte die Bonner U-Bahn ihr 40-jähriges Bestehen: die U-Bahn in Bonn, das sind die 1970er Jahre in R(h?)einkultur, mit sanften Ecken, knalligen Farben und ein bisschen Space-Atmosphäre. Von Donnerstag bis Samstag bietet die Werkstatt Baukultur Führungen durch prägnante U-Bahnhöfe in Bonn an und veranstaltet am Donnerstag, 12. Mai 2016 einen „Bunten Abend“ zu Architektur und Zukunft der Stationen.

Vorträge, Zeitzeugen, altes Bildmaterial und viele Erinnerungen lassen das Kulturerbe U-Bahn lebendig werden. Mit dabei sind u.a. der frühere Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels, die U-Bahn-begeisterte ehemalige Kölner Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-Werner, Verena Pfeiffer-Kloss von den Urbanophilen in Berlin und der Historische Verein SWB.

Es gibt außerdem ein kulinarisches Programm. Weitere Informationen hier.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

urbanoTWEET →

Der urbane twitter-Wochenrückblick (30.04.2016 – 06.05.2016)

Video, Film & Fotografie →

Call for Photos: Generation Beton

Notiz

Das Online Magazin ModerneREGIONAL sucht Fotos privater Betonvergangenheiten.

In der ein oder anderen Form sind wir alle im Beton großgeworden: im Fertighäuschen der Eltern, in der Plattenbauschule, im Freizeitpark oder im Hallenbad. Mit seinem Foto-Spezial 2016 rückt moderneREGIONAL die „Generation Beton“ ins Bild.

ModerneREGIONAL bittet darum, die privaten Fotoalben und -kisten nach Aufnahmen zu durchstöbern, die einen als Kind oder Jugendlichen vor einem Bau der Moderne zeigen, mit dem man eine besondere Geschichte verbindet. Das Foto und der Bau sollten zwischen 1920 und 1989 entstanden sein. Die Besonderheit der Aufgabe ist es, den Ort heute erneut aufzusuchen und sich nochmals dort zu fotografieren. Beide Fotos sollen eingesendet werden.

Die Fotos mit ihren kleinen Geschichten werden im Herbst publiziert und es gibt auch etwas zu gewinnen. Nähere Informationen im Call for Photos.

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