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Der urbane twitter-Wochenrückblick (17.03.2018 – 23.03.2018)

  • Der @adfc_ffm ist jetzt offiziell „Partner“ beim Radentscheid Frankfurt. Es bestünden zwar weiterhin inhaltliche Di… https://t.co/9kSM4m9do3 2018-03-18
  • RT @l_weissmueller: Deutschland braucht Wohnungen! Was die öffentliche Hand aus der Wohnungsnot der Vergangenheit lernen kann, zeigt exempl… 2018-03-18
  • RT @VCOE_AT: Einfach zum Nachdenken: In den vergangenen 50 Jahren sind Autos doppelt so schwer geworden – die Zahl der Insassen hat sich ha… 2018-03-19

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Digitaler Urbanismus – Stadtentwicklung in der vernetzten Gesellschaft

Der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. lädt zu seinem Kolloqium „Digitaler Urbanismus – Stadtentwicklung in der vernetzten Gesellschaft“ ein.
„Die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Dies zeigt sich besonders in den Städten, die von jeher Orte und Experimentierfeld technischer Innovationen und sozialer Veränderungsprozesse waren. Mittlerweile ist das Urbane nicht nur als analoger Ort und soziales Konstrukt zu begreifen, sondern die Konstitution der Stadt findet in einem hybriden Raum aus sozialräumlichen Strukturen und digitalen Layern statt. Diese bringen neue Akteurskonstellationen, Machtgefüge und Öffentlichkeiten hervor, die über Informations- und Datenverfügbarkeit sowie Mobilisierungsmöglichkeiten und Kollaborationsoptionen die städtischen Entwicklungen beeinflussen.“

„Auf der einen Seite werden von Städten und Kommunen in Kooperation mit globalen Technologieanbietern Smart City-Strategien entwickelt, die auf eine nachhaltige energie- und ressourceneffiziente Stadtentwicklung sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit abzielen. Auf der anderen Seite nutzt die Stadtbevölkerung die Möglichkeiten der dezentralen und hyperlokalen Vernetzung sowie frei zugänglicher Daten und geobezogene Tools für gemeinschaftliche Formen der Raumaneignung und kapitalismuskritische Stadtgestaltung. So ist das Entstehen einer „digitalen Zivilgesellschaft“ zu beobachten, die das Leben in der Stadt nach ihren Vorstellungen gestalten will. Auch von öffentlicher Seite werden die Potenziale einer partizipativen Stadtentwicklung erkannt und neue, digitale Möglichkeiten der Information, Teilhabe und Koproduktion geschaffen; zeitgleich wird Technologieunternehmen durch innerstädtische Ansiedlungen und der Abgabe von Dienstleistung zunehmend Einfluss auf den öffentlichen Raum gegeben. Daher ist eine Diskussion über die Produktionsverhältnisse von Stadt in einer digitalen und vernetzten Gesellschaft notwendig, die ein neues Verständnis von Governance erforderlich macht.“

Termine:
20. März 2018, 16:30 Uhr: Nina Scholz – Google Urbanismus
29. Mai 2018, 16:00 Uhr: Lorenz Matzat – Hyperlokaler Journalismus & Adrian Roeske, Tinder die Stadt
03. Juli 2018, 16:30 Uhr: Karin Meyer & Jan Bunse – Urbane Produktion
04. Sept. 2018, 16:30 Uhr: Dr. Oliver Märker – Digitale Koproduktion & Governance

Ort: vhw-Bundesgeschäftsstelle, Foyer im 4.OG, Fritschestr. 26/27, Berlin-Charlottenburg

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ADFC Frankfurt isoliert sich im ADFC-Verband und der bundesweiten Radentscheid-Bewegung

 

 

Update-Hinweis 18.03.2018: Nach Erscheinen dieses Artikels gab es zwei öffentliche Statements des Kreisverbandes ADFC Frankfurt am Main. Diese sind am Ende des Artikels verlinkt. Am Abend des 17. März wurde die Nachricht veröffentlicht, dass der ADFC Frankfurt jetzt offizieller „Partner“ des Radentscheid Frankfurt ist. Zwar würden weiterhin inhaltliche Differenzen bestehen, jedoch müsse die Radverkehrsförderung insgesamt in Frankfurt vorankommen. Weshalb man alle Frankfurter und Frankfurterinnen zum Unterschreiben für den Radentscheid auffordere. Das ist doch mal ein Statement und klingt nach etwas mehr Geschlossenheit! Zu dieser Nachricht vom ADFC FFM geht es hier.

 

Der Original-Artikel von urbanophil vom 15. März 2018:

Es ist eine kaum zu glaubende Meldung, die die Frankfurter Rundschau am 13. März online veröffentlicht hat: “ADFC unterstützt “Radentscheid Frankfurt” nicht”. Wohlgemerkt, es geht hier um den Kreisverband des ADFC in Frankfurt am Main. Warum sich dieser damit innerhalb des ADFC bundesweit isoliert hat und warum jetzt die Fürsprecher einer modernen und progressiven Radverkehrspolitik im Frankfurter ADFC Unterstützung benötigen, erläutert dieser Kommentar.

Wer ist die Radentscheid Frankfurt-Initiative?

Die Initiative “Radentscheid Frankfurt” hat sich erst kürzlich gegründet und wird wesentlich getragen durch den VCD Frankfurt sowie von weiteren Unterstützer-Gruppen und Mitgliedern von BUND, Greenpeace sowie dem ADFC. Im Hintergrund mit dabei ist auch der Verein Changing Cities, der aus dem Berliner Volksentscheid Fahrrad hervorgegangen ist und mittlerweile erfolgreiche Radentscheid-Bewegungen in ganz Deutschland inspiriert und vorangetrieben hat.

Warum unterstützt der Kreisverband des ADFC Frankfurt den Radentscheid Frankfurt nicht?

Zitiert wird in dem Artikel der Frankfurter Rundschau Bertram Giebeler, der verkehrspolitische Sprecher des ADFC Frankfurt,

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Die unendliche Geschichte der Berliner Fahrradverleihsysteme

Fahrräder verschiedener Berliner Fahrradverleihsysteme vor der Technischen Universität

Seit Jahren prägen sie mehr oder weniger das Berliner Stadtbild: die beiden Fahrradverleihsysteme Call a Bike (mittlerweile Lidl-Bike) und der Konkurrent nextbike. Doch wer aufmerksam durch die Stadt läuft, bemerkt aktuell einen großen Umbruch. Denn Verleihräder neuer Systeme mit klangvollen Namen wie „mobike“ oder „obike“ tauchen plötzlich vermehrt auf Berliner Gehsteigen auf. Doch warum tut sich Berlin eigentlich so schwer mit einer funktionierenden, einheitlichen Fahrrad-Ausleihstruktur, wie sie in vielen anderen internationalen Großstädten existiert? Ein Erklärungsversuch.

Um die aktuelle Situation zu bewerten lohnt sich ein Blick auf die Geschichte der Berliner Fahrradverleihysteme. In den frühen 2000er Jahren startete Call a Bike in Berlin, ein Angebot der Bahn-Tochter DB Rent. Die Räder konnten flexibel ausgeliehen und wieder abgestellt werden, das System war somit stationsungebunden. Aus dieser Zeit stammt auch der Name des Angebots, denn Nutzer*innen riefen tatsächlich eine Telefonnummer an, um ein Fahhrad zu entleihen. Im Jahr 2011 dann der Umbruch: Call a Bike wurde auf ein stationsgebundenes System umgestellt, die Räder waren fortan nur noch an Stationen im Berliner Stadtgebiet zu finden, wo die Ausleihe und Rückgabe möglich war. Die treuen Fans der freien Entleihe und Rückgabe waren verstimmt, jedoch wurde im Laufe der Jahre trotzdem expandiert und immer mehr Stadtteile erhielten Call a Bike Stationen mit den legendär formlosen Betonblöcken. Anders als in Hamburg beispielsweise, wo das dortige erfolgreiche StadtRAD Hamburg ebenfalls von der DB Rent betrieben wird, fasste Call a Bike in Berlin jedoch nie so richtig Fuß. Insbesondere die täglichen Ausleihhäufigkeit pro Fahrrad blieb in Berlin sehr niedrig.

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Aktionstag Communicating Architecture

Bereits seit einiger Zeit begleitet urbanophil die Iniative Communicating Architecture von JOVIS Verlag und Park Books.

Communicating Architecture will abseits jeglichen Wettbewerbsdenkens das Gemeinsame unserer Verlagsarbeit – nämlich das Engagement für inhaltliche Fragen der Architektur – gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit in den Vordergrund rücken. Damit ist Communicating Architecture auch eine Chance, die Bedeutung von Büchern für einen umfassenderen Architekturdiskurs zu zeigen.

Am 14. März findet nun im Bücherbogen am Savignyplatz ein Aktionstag statt, auf dem sich mit Lesungen und Diskussionen den Themen angenähert wird. Themen sind u.a. „Architektur und unsere Sinne“, „SOS – Brutalismus und Nachkriegsmoderne – Zum Umgang mit der Architektur ab 1945“ oder „Stadt begreifen und fühlen – Tendenzen experimenteller Teilhabe und Nutzung“. Eine herzliche Einladung!

14.03.2018, 18:00 Uhr
Bücherbogen am Savigynplatz
Stadtbahnbogen 593
10623 Berlin

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