Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Digitale Stadt →

Das Internet-Institut kommt nach Berlin

Homepage Internet-InstitutIm Herbst 2015 schrieb das BMBF die Gründung des „Deutschen Internet-Instituts für die vernetzte Gesellschaft“ aus. „Ein öffentlich finanziertes Forschungsinstitut wird in einem interdisziplinären Ansatz die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und partizipativen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen“ hieß es damals.

Ein Berlin-Brandenburger Verbund aus Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Universität Potsdam und Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme bewarb sich und erhielt den Zuschlag, wie das BMBF letzte Woche bekannt gab. Man habe sich für den Standort Berlin entschieden, da sich dieser durch leistungsstarke Hochschulen und eine vitale Start-up-Szene auszeichne. Das Internet-Institut erhält in den ersten fünf Jahren eine Förderung von 50 Millionen Euro vom BMBF.

Aufgabe des neuen Instituts ist es, aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung entstehen, zu untersuchen und  politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen zu entwerfen. Schwerpunkt wird die Zusammenarbeit von Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit Designforschung und Informatik sein. Die Arbeitsweise besteht in einem Mix aus Grundlagenforschung, der Entwicklung konkreter Lösungsansätze und „Labs“, in denen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Wissenstransfer zusammenkommen.

Mit einem Projekt zu Smart Cities und einem zu digitalen Nachbarschaften sind auch erste urbane Themen dabei. Man darf gespannt sein auf das Internet-Institut, wir werden es beobachten. Mehr Informationen: vernetzung-und-gesellschaft.de

Urbane Mobilität →

Rettet den Rümmler!

Eine Seite Rümmler - inklusive Aufruf zur Rettung!

Eine Seite Rümmler – inklusive Aufruf zur Rettung!

Besser hätten wir’s auch nicht sagen können!

Am 18. Mai berichtete die taz ganzseitig über unsere Initiative „Kerberos“ zur Rettung der Berliner U-Bahnhöfe der Nachkriegsmoderne. Verena Pfeiffer-Kloss, sowohl Urbanophile als auch Kerberossin, beschreibt hier nochmal eindrücklich die architekturhistorischen und gestalterischen Qualitäten der Rümmler-Bahnhöfe – und beklagt den aktuellen Umgang der BVG-Bauabteilung mit diesem einmaligen Erbe.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

8.6.2017 in Düsseldorf – urbanoSalon#8b: Im Inneren der Bauverwaltung

Abb. transcript-Verlag

Wer hat sich nicht schon immer gefragt, wie eigentlich der Alltag von Stadtplanern und Architekten aussieht? Abseits von Großprojekten widmet sich Michaela Schmidt im Buch „Im Inneren der Bauverwaltung“ den Tücken und Prozessen der planenden Verwaltung in Schweizer Gemeinden und Kleinstädten zu. Die Ergebnisse sind auch über die eigene Profession hinaus erhellend und zeigen Zusammenhänge und Wirkungen von städtebaulichen, politischen und administrativen Prozessen. Im Rahmen eines urbanoSalons diskutieren am Donnerstag, dem 08. Juni 2017, 19.00 Uhr im Stadtmuseum Düsseldorf (Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf) mit der Autorin:

  • Wolfram Schneider (Stadtplaner Gelsenkirchen, SRL)
  • Astrid Wiechers (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung, Dülmen)
  • Moderation: Tobias Meier (urbanophil.net)

Der Abend ist eine Veranstaltung von urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur e.V. in Kooperation mit der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) – Regionalgruppe NRW und wird unterstützt von Stadtbaukultur NRW.

Zum Weiterlesen: ein Interview mit der Autorin in Stadtaspekte.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Experimentdays

Vom 11. – 14. Mai 2017 finden zum fünfzehnten Mal die Berliner EXPERIMENTDAYS statt. Diese Netzwerkveranstaltung vermittelt seit 2003 Wohnkonzepte, Ideen und Akteure, die Stadt als zu gestaltenden Lebensraum verstehen und leben – in Form von CoHousing, selbstorganisierten Wohnprojekten, Baugemeinschaften und Genossenschaften.

Experimentdays

Heute bekommt Berlin besonders deutlich zu spüren, dass Wohnen nicht im Interesse kurzfristigen Profits, sondern als eine langfristige Versorgung mit zugänglichem Lebensraum verstanden werden muss. Selbstorganisierter und experimenteller Wohnungsbau ist aufgrund seiner Qualitäten zunehmend gefragt und leistet seit vielen Jahren einen Beitrag zur bedarfsorientierten Wohnraumversorgung. Im Kontext des wachsenden Drucks auf den Wohnungsmarkt ist es dringend notwendig die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, um gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen abseits von Spekulation weiterhin zu ermöglichen.

weiterlesen →

aktuelle Termine →

Licht zwischen zwei Buchdeckeln

Blick  in die Kirche Maria Regina Martyrum in Berlin-Charlottenburg.

Blick in die Kirche Maria Regina Martyrum in Berlin-Charlottenburg.

Terminempfehlung für Freund_innen moderner Architektur: Der frisch erschienene wissenschaftliche Aufsatzband „Licht – Material und Idee im Kirchenbau der Moderne“ wird am Donnerstag, 27.4. auf der Orgelempore der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche vorgestellt.

Dabei sprechen Pfarrer Martin Germer (Berlin), Anna Minta (Linz) und Ralf Liptau (Berlin). Los geht’s um 18.30 Uhr.

nach oben ↑
Themen