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Rezension „WERTE. – Begründungen der Denkmalpflege in Geschichte und Gegenwart“ Hans-Rudolf Meier, Ingrid Scheurmann und Wolfgang Sonne (Hrsg.)

Selten fand ich das Cover eines Buches passender, als das des Bandes “WERTE.”, das letzten Monat im Jovis Verlag Berlin erschienen ist. Das Cover zeigt den halb abgerissenen Palast der Republik. Lediglich die Treppenhäuser stehen noch trotzig vor der „historischen“ Kulisse mit Lustgarten, Altem Museum, Berliner Dom, Marienkirche etc., aber auch vor der schon neubebauten Ecke an der Spandauer Straße.

Abb.: Jovis Verlag

Abb.: Jovis Verlag

Auf diesem, vom Fotografen Matthias Koch aufgenommenen Bild verdichten sich nicht nur an die 800 Jahre ablesbarer Berliner Stadtgeschichte, sondern auch die großen Auseinandersetzungen um Zerstören und Bewahren, was an dieser zentralen Stelle der Hauptstadt immer mehr mit Bildern und politischen Narrativen zu tun hatte, denn mit zentralen Werten der Denkmalpflege und einer Diskussion um diese.

Obgleich es für den Berliner Schlossplatz zu spät ist, eine (erneute) Wertediskussion zu führen, kann am Umgang mit dem Areal, dem Abriss des Palastes der Republik und dem Gezerre über die Neubebauung gut abgelesen werden, wie sich die Rahmenbedingungen dieser, seit der Begründung der modernen Denkmalpflege um 1900, verändert hat. Nicht dass es um die Bebauung oder Nichtbebauung des Schlossplatzes keinen Diskurs gegeben hätte, doch das Verfahren offenbart, wie es heutzutage um die Erinnerungskultur im Lande bestellt ist. Und nicht nur das, sondern auch, wer die Akteure sind, mit welchen Interessen sie ihre Ziele verfolgen und mit welchen Argumentationen sie die Deutungshoheit über den Ort und die Geschichte erringen.

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Moderne Geisterstädte

Auf die schnelle noch ein besonderer Tipp für heute Abend: Mit dem Vortrag “Moderne Geisterstädte” beschließt Brigitte Schulz, Redakteurin der Bauwelt, die Veranstaltungsreihe „Wem gehört die Stadt?“ (wir berichteten über die Reihe und über den Vortrag).

Architekturwoche_2013

In ihrem Vortrag spricht Brigitte Schulz zu weltweiten Geisterstädten unter der Fragestellung der Veranstaltungsreihe. Besonderes Augenmerk wird sie darauf richten, wie sich die Frage nach den “Besitzern” einer Stadt verhält, wenn eine Stadt stirbt. Sie richtet den Fokus auf die Eigenlogik von Städten, auf Machtverhältnisse, Emotionen und Erinnerungen.

Der Vortrag beginnt 19 Uhr im Orangelab der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz der Eintritt ist frei. Weitere Infos hier, den Flyer bekommt ihr hier

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (20.04.2013 – 26.04.2013)

URBANOPHIL →

be urbanophil!

urbanophil möchte in diesen Frühlingstagen noch mehr urbane Sonne verströmen!
Dafür haben wir für Euch hübsche Taschen bei RütliWear in Berlin-Neukölln produzieren lassen.

Foto

Mit diesem urbanen Accessoire könnt Ihr unsere Arbeit und unsere Projekte unterstützen – für 6 Euro das Stück. Wir schicken euch auch gern ein Päckchen (Mail an info(at)urbanophil.net), dann kommen noch etwa 2,40 Euro Portokosten dazu.
Natürlich könnt ihr die Tasche und auch noch andere kleine urbane Dinge heute abend und bei unseren Veranstaltungen erwerben.

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Architekturwoche zum Thema “Wem gehört die Stadt?”

Architekturwoche_2013

Nach der letztjährigen Veranstaltungsreihe beginnt heute ab 19 Uhr eine weitere Ausgabe der Architekturwoche im Orangelab und zwar mit einer Podiumsdiskussion zum Thema “Wer baut Berlin?”. Weitere Themen sind “Innenstadtwohnen für alle?”, “Architektur als Erweiterung des Stadtraums”, mein Vortrag zum Thema “Digitalisierte Formen der Teilhabe” oder “Morderne Geisterstädte”. Das heißt 7 Tage Architektur zur Frage: Wem gehört die Stadt?

Ort ist das Orangelab am Ernst-Reuter-Platz.

Das gesamte Programm als PDF gibt es zum Download.

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