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Der urbane twitter-Wochenrückblick (27.04.2013 – 03.05.2013)

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Einladung zum Janes Walk “Welche Farbe hat die Schöneberger Insel?” Sa. 04. Mai

Das Spaziergangslabel “mikromakrowelt” läd euch herzlich zum zum diesjährigen Jane`s Walk am kommenden Samstag den 4. Mai ein. Thema ist dieses mal Welche Farbe hat die Schöneberger Insel?”

Gemeinsam sollen Fragen wie: Können Kieze Farben haben? Und wenn ja, wie materialisieren sie sich? Welche Farbe hat ein Kiez, wenn wir die visuellen Eindrücke außer Acht lassen und uns auf die gehörte, gerochene oder gefühlte Farbe konzentrieren? Lassen sich Stadträume farblich verstehen und folglich auch farblich darstellen? Welche Funktionen übernehmen Farben dann und wie wirken diese Farben, wenn wir die visuellen Eindrücke mit den empfundenen Farben in Relation setzen? Bekommen Farben an Gebäuden, die Farbe der Infrastrukturen und Verkehrsmittel, farbig beleuchtete Häuser und Plätze eine neue Bedeutung? Werden wir durch Farben beeinflusst?

die farben oranienburgs

“Das Buch „Welche Farbe hat Berlin“ von David Wagner hat uns inspiriert unsere Stadtwahrnehmung auf die Frage nach der Farbigkeit der Stadt zu fokussieren. Diese Inspiration wollen wir auf dem Spaziergang mit euch teilen.”

Treffpunkt und Uhrzeit: 04.05.2013 um 14:00 am nördlichen Brückengeländer der Julius-Leber-Brücke, nahe der Eisdiele. Der Spaziergang soll pünktlich beginnen, deshalb bitte auch pünktlich erscheinen. Dauer ca. 3 Stunden. Am Ende des Spaziergangs ist eine Einkehr geplant, um das erlebte zu reflektieren.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos, es wäre jedoch schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Materialien geben könnte.

Alle weiteren Informationen findet Ihr unter www.mikromakrowelt.de und www.janeswalk.net

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Rezension „WERTE. – Begründungen der Denkmalpflege in Geschichte und Gegenwart“ Hans-Rudolf Meier, Ingrid Scheurmann und Wolfgang Sonne (Hrsg.)

Selten fand ich das Cover eines Buches passender, als das des Bandes “WERTE.”, das letzten Monat im Jovis Verlag Berlin erschienen ist. Das Cover zeigt den halb abgerissenen Palast der Republik. Lediglich die Treppenhäuser stehen noch trotzig vor der „historischen“ Kulisse mit Lustgarten, Altem Museum, Berliner Dom, Marienkirche etc., aber auch vor der schon neubebauten Ecke an der Spandauer Straße.

Abb.: Jovis Verlag

Abb.: Jovis Verlag

Auf diesem, vom Fotografen Matthias Koch aufgenommenen Bild verdichten sich nicht nur an die 800 Jahre ablesbarer Berliner Stadtgeschichte, sondern auch die großen Auseinandersetzungen um Zerstören und Bewahren, was an dieser zentralen Stelle der Hauptstadt immer mehr mit Bildern und politischen Narrativen zu tun hatte, denn mit zentralen Werten der Denkmalpflege und einer Diskussion um diese.

Obgleich es für den Berliner Schlossplatz zu spät ist, eine (erneute) Wertediskussion zu führen, kann am Umgang mit dem Areal, dem Abriss des Palastes der Republik und dem Gezerre über die Neubebauung gut abgelesen werden, wie sich die Rahmenbedingungen dieser, seit der Begründung der modernen Denkmalpflege um 1900, verändert hat. Nicht dass es um die Bebauung oder Nichtbebauung des Schlossplatzes keinen Diskurs gegeben hätte, doch das Verfahren offenbart, wie es heutzutage um die Erinnerungskultur im Lande bestellt ist. Und nicht nur das, sondern auch, wer die Akteure sind, mit welchen Interessen sie ihre Ziele verfolgen und mit welchen Argumentationen sie die Deutungshoheit über den Ort und die Geschichte erringen.

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Moderne Geisterstädte

Auf die schnelle noch ein besonderer Tipp für heute Abend: Mit dem Vortrag “Moderne Geisterstädte” beschließt Brigitte Schulz, Redakteurin der Bauwelt, die Veranstaltungsreihe „Wem gehört die Stadt?“ (wir berichteten über die Reihe und über den Vortrag).

Architekturwoche_2013

In ihrem Vortrag spricht Brigitte Schulz zu weltweiten Geisterstädten unter der Fragestellung der Veranstaltungsreihe. Besonderes Augenmerk wird sie darauf richten, wie sich die Frage nach den “Besitzern” einer Stadt verhält, wenn eine Stadt stirbt. Sie richtet den Fokus auf die Eigenlogik von Städten, auf Machtverhältnisse, Emotionen und Erinnerungen.

Der Vortrag beginnt 19 Uhr im Orangelab der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz der Eintritt ist frei. Weitere Infos hier, den Flyer bekommt ihr hier

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (20.04.2013 – 26.04.2013)

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