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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Statistiken fürs Kaffeekränzchen

Rankings sind was feines. Schön anschaulich kann man sehen, wer sich vor und wer sich nach jemanden in der Bewertung befindet. Und im Anschluß läßt sich mit anderen vortrefflich darüber streiten. Ein Ranking über Architekturbüros gibt es schon etwas länger bei der Baunetz. Die us-amerikanische Zeitschrift Architect Magazine hat jetzt ein eigenes Ranking herausgebracht und es läßt sich zuerst festhalten: Andere Statistik, anderes Ergebnis.

Die Schwierigkeit der Bewertung von Bedeutung und Einfluß von Architekturbüros anhand von quantitativen Kriterien und letztendlich der Bedeutung der Statistiken, läßt sich leicht an der Umfrage nach dem bekannteste Architekten in Deutschland ablesen: Hier antwortet die Mehrheit der (nicht-)architektonischen Bevölkerung mit Friedensreich Hundertwasser. sueddeutsche/zeit

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Gleich zwei Ziele auf einmal

Die mangelnde Einbeziehung der Spree in den Stadtraum und als Lebensqualität wurde früher oft beklagt. Seitdem wurden in den letzten Jahren einige Anstrengungen unternommen. Nach einem Artikel der Taz geht jetzt eine weiteres Projekt in die Realisierungsphase, welches gleich mit dem ursprünglichen Grund der Vernachlässigung der Spree aufräumen soll: Die Verschmutzung des Wassers durch die Mischkanalisation.

Das Projekt nennt sich „Spree 2011“ und die Planungen sind schon einige Jahre alt. Jetzt hat das Bundesforschungsministerium die Gelder genehmigt, um ein Pilotprojekt zwischen Universal- und MTV-Gebäude im Osthafen zu realisieren.

Die Idee ist bei diesem Vorhaben dabei sehr einfach. Das Schmutzwasser, welches die Mischkanalisation bei starkem Regen nicht mehr verkraften kann, wird in Modulbehältern in der Spree aufgefangen bis der Niederschlag nachgelassen hat und das Wasser wieder in die Kanalisation gepumpt werden kann. Gleichzeitig dienen die modularen Behälter als Pontons für eine schwimmende Insel. Ein Projekt mit dem gleich zwei Ziele verfolgt werden sollen: Die Verbesserung der Wasserqualität und die Rückgewinnung der Spree als Badewasser.
Hoffentlich stellen sich die technischen Probleme nicht als zu gravierend heraus. Nicht auszumalen, wenn die Schickeria der Musikindustrie ihren Latte in fäkalgeruchsgeschwängerter Luft zu sich nehmen muß.

Kunst & Kultur →

Schöne Stadtverunreinigung

Täglich prasselt ein Werbegewitter auf uns ein. Einigem kann man noch entgehen, wenn man das Radio oder den Fernseher abschaltet. Den immer größer werdenden Werbeplakaten im öffentlichen Raum jedoch nicht. Eine Möglichkeit sich gegen den Perfektionswahnsinn der Werbeindustrie zu wehren, findet sich auf dem Blog von Geek Graffiti: Pickel zum Draufkleben.

(Gefunden bei Fotoblog Streetart)

Kunst & Kultur →

Designmai die Fünfte

Es ist wieder soweit: Der Designmai öffnet für 9 Tage seine Pforten und lädt ein, sich von viel kreativem Werk inspirieren zu lassen. Anders als in letztem Jahr gibt es, neben einem zentralen Ausstellungsort in der Spandauerstraße 2, viele kleine Ausstellungs-Satelliten in der Stadt, die auf Besucher warten. Die Arbeiten stehen dieses Jahr größtenteils unter dem Motto „digitability“, der Schnittstelle zwischen digitaler Technologie und Gestaltung. Am besten zum Festival Forum tingeln, Broschüre mitnehmen und ganz analog von Ort zu Ort wandern. Ungeduldige können heute abend schon zur Eröffnung.

Designmai: 12. – 20. Mai

Eröffnung: 11. Mai, 20 Uhr, Festival Forum

Festival Forum: Spandauer Str. 2, 10178 Berlin

Kunst & Kultur →

Topographie der Hysterie

(Quelle: screenshot bei globalincidentmap)

…nennt Jochen Bittner, Blogger bei der Wochenzeitung die Zeit, die Seite globalincidentmap der Macher von TerroristWarning. Auf einer Google-unterstützten Karte werden weltweite Ereignisse zu dem Thema Terrorismus als Icon dargestellt. Hinter den blinkenden Icons stehen Zeitungsmeldungen, welche auf diese Weise gleich verlinkt sind. Gedacht ist die Seite als Beitrag zum globalen Kampf gegen den Terrorismus und der Visualisierung des Bedrohungsszenarios für Militärs, die Polizei usw. Schaut man sich die zum Teil belanglosen oder offensichtlich zu einem anderen Kontext gehörenden Meldungen an, so wirkt die Karte nur noch wie ein Live-Ticker, der bei einigen Leuten verbreiteten Terrorismusparanoia.

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