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Aktuell
urbanoFILMS →

urbanoFILMS #2 zeigt: Kulturpark – Wie der Westen dem Osten seinen Westen nahm

::urbanoFILMS:: geht in die zweite Runde und zeigt am Dienstag den 26.6. den Film „Kulturpark“ – wie der Westen dem Osten seinen Westen nahm. Der Film portraitiert die Entstehung des Kulturparks und seine Entwicklung zum einzigartigen Freizeitpark der DDR. Er zeichnet aber auch seinen traurigen Werdegang nach, den er nach der Wende bis zu seinem Untergang vollzog. Der Film lässt Behördenvertreter und Politiker, Ostpunks und Betroffene zu Wort kommen und zeigt die fatale Naivität gegenüber vermeintlichen Großinvestoren.

Im Anschluss an den Film stellt die Initiative Permakultur Zentrum Berlin ihre Vision für die Wiedereröffnung des Geländes vor. Im künftigen „Spreepark der Vielfalt“ wird eine kreative Atmosphäre entstehen, aus der heraus Impulse für nachhaltige Projekte gesetzt werden. Die Idee einiger Permakultur-Studenten integriert die Bedürfnisse aller Beteiligten und eröffnet eine neue Perspektive für das Gelände des ehemaligen Vergnügungsparks.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus Lisa Paus wird auch zu unseren Podiumsgästen gehören und die politische Perspektive zu diesem Gelände einbringen können.

Veranstaltungsort:
Gelegenheiten e.V.
Weserstraße 50/ Ecke Elbestraße
U 7 (Rathaus Neukölln)

Weiterführende Links:
www.kulturpark.net
www.permakultur-zentrum-berlin.de

Kunst & Kultur →

Buchrelease / Ausstellung – Streetart von Evol und Pisa73

Banksy ist mittlerweile auch nicht szenefremden Leuten ein Begriff für Streetart. Evol und Pisa73 greifen ähnlich suggestiv und witzig in den Stadtraum ein.

Auf der Homepage von Evol ist auch eine schöne Sammlung von Fotos aus Berlin von Streetart:

Evol, Pisa73

Ort: Superplan, Gärtnerstr. Ecke Simplonstraße, Berlin/Friedrichhain

Dauer: bis 30. Juni 2007

Digitale Stadt →

Das Handy als städtischer Emanzipator

„Partizipative Stadtplanung“ hat oft den Beigeschmack von langwierigen und wenig ergiebigen Podiumsveranstaltungen. Ein Zusammenschluß von der Universität Berkeley (USA) und von Intel, unter dem Namen urban-atmospheres, versucht derweil diesen Begriff auf das städtische Individuum zu lenken, dem es gilt durch technische Neuerungen ein besseres Verständnis und somit Handlungsspielraum in seiner täglichen Umgebung zu geben. Dazu wird vor allem das um Software und Sensoren erweiterte Handy als Vehikel benutzt, weil es die meisten Städter ständig mit sich tragen. Von hier aus werden eine Reihe von Projekten vorgestellt, welche Forschung und Anwendung in einem sind und auf schöne Namen wie Jabberwocky, Hullabaloo oder Jetsam hören.

(Quelle:urban-atmospheres, Handy mit Sensor und Karte der Luftqualität in Accra, Ghana)

Das erste Projekt ist noch relativ einfach zu verstehen. Erweitert um „Super-Sinne“ soll das Handy in die Lage versetzt werden, Umweltdaten zu sammeln wie z.B. Luftqualität, UV-Strahlung und Wasserqualität. Eingespeißt in dynamische Karten könnte so jeder nachvollziehen in welchen gesundheitlichen Räumen er sich bewegt und sein Handeln dementsprechend verändern oder sich an die Stadt wenden.

(Quelle: urban-atmospheres, Darstellungen auf dem Handy)

Verfolgt man dann die weiteren Projekte von urban-atmospheres so verschwimmen zunehmend Sinn, technischer Aufwand und Machbarkeit. Unter dem Namen „Sashay“ soll es z.B. eine Software geben, welche dem Benutzer eine Karte der umliegenden Sendemasten samt ihrer ID-Nummer zeigt. Weitere Programme sollen die Interaktion zwischen den Straßenbenutzern fördern, Daten untereinander austauschen und so ein Bild erstellen, wen man schon wie oft und wo über den Weg gelaufen ist. Zu guter letzt soll der digitale Begleiter aus vielen Faktoren (Luftverschmutzung, Nähe zum Stadtkern, Freunden usw.) einen „urban score“ ermitteln, welcher meine Beziehung zur Stadt wiedergibt. Falls hierfür die angeboreren Sinne nicht mehr ausreichen, könnte auch ein analoges Gespräch mit Menschen helfen.

Spannend im Ansatz, wirken manche Resultate von urban-atmospheres wie die Fantasien von technikverliebten Nerds.

Kunst & Kultur →

SPROUTBAU – Ein Wohnexperiment


(foto by Sproutbau)

Freunde temporärer Nutzungen und die, die es einmal werden möchten, sollten in diesem Sommer ihr Augenmerk auf ein vielversprechendes Projekt in Bremen-Tenever lenken: Man stelle sich eine typische Stadtrandgroßwohnsiedlung mit etwa 30 jähriger Geschichte vor, die gegenwärtig für die Stadt Bremen eine große Herausforderungen im Umgang mit Wohnungsleerstand und segregierten Bevölkerungsgruppen bedeutet. Eine aufgeschlossene und motivierte Bewohnerschaft hat zusammen mit Verantwortlichen aus Bürgerschaft, Wohnungsbauunternehmen und engagierten sozialen Trägerschaften zu beispielhaften Erfolgen in der Aufwertung der Gebäude, des Wohnumfeldes und nachbarschaftlicher Beziehungen beitragen können.

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Video, Film & Fotografie →

Kurzfilmprogramm IV: Wunder der Wirtschaft – Haushalt und Rationierung

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Akademie der Künste “Die Stadt von Morgen” werden Kurzfilme zu aus der Bauzeit des Hansa Viertels gezeigt. In der Nachkriegszeit war Film ein bevorzugtes Medium, um stadtplanerische Lösungsansätze vorzustellen, neue Haushaltsgeräte anzupreisen und die gesellschaftliche Ordnung in West und Ost zu manifestieren.

Folgende Filme sind im Angebot:
_Die neue Wohnung R: Hans Richter, CH, 1930, 27′
_AEG-Werbefilm: Der Ehezwist A: AEG Filmdienst, BRD, 1952, 3′
_Marketing R: Pierre Long, FR/UK, 1953, 18′
_Frauen für leichte Arbeiten gesucht R: Dieter Werner, BRD, 1962, 12′
_Wir bauen ein Haus R: Leonhard Fürst, BRD, 1958, 12′
_Die Gartenzwerge R: Boris Borresholm, BRD, 1961, 10′

VERANSTALTUNGSORT: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Studio

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