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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Kunstbox Berlin


(© www.white-cube-berlin.org)

Wer den Abriss des Palastes der Republik per Kamera verfolgt, oder die Fotos des langsamen Niedergangs betrachtet, kann nun einen Blick auf die (mögliche) Zukunft des Schlossplatzes werfen. So wurden „in Berlin die Pläne für den Neubau einer temporären Kunsthalle names „Kunstbox Berlin – ein Geschenk für die Stadt” auf dem Grundstück des derzeit im Abbruch befindlichen Palastes der Republik vorgestellt“ (baunetz.de). Das Ganze ist eine leichte, einfach auf- und abzubauende Zwischennutzungslösung, in Ergänzung zur Grünflächengestaltung des Schlossplatzes. Es ist ein „Vorschlag für einen temporären, mobilen Ausstellungsort, der ein Forum für die Entwicklung einer visionären und dauerhaften Lösung für eine neue Kunsthalle in Berlin an einem geeigneten Ort in der Stadt bietet“ (white-cube-berlin.de). Es ist somit ein weiterer Vorschlag in der langen Reihe der Alternativen zum Wiederaufbau des Schlosses (z.B. Monopol-Architektur-Wettbewerb) oder von Zwischennutzungen (Wettbewerb der Senatsverwaltung) und wird am 01.März in einem Pressegspräch nochmals vorgestellt.

Video, Film & Fotografie →

Palastabriss – Fotoserie

Wir berichteten bereits in Palastabriss – Live von der Live-Cam des Deutschen Historischen Museums mit rund-um-die-Uhr Blick auf das 26 Millionen Euro kostende Spektakel des Palastabrisses. Der Mittelbau ist bereits zu weiten Teilen demontiert und zwischen den beiden parallelen Seitenbauten erhebt sich nun der Berliner Fernsehturm. Victor Joosten geht dem Palast in seiner neuen Fotoserie so zu sagen „noch einmal an die Substanz“, die Konstruktionselemente des Palastes sind nach außen hin sichtbar und werden somit selber Teil der Fassade.


Der Abriss des Palastes wird auch international verfolgt: Über den niederländischen Weblog Geschiedenis ist ein äußerst sehenswertes Video abrufbar, in dem die Geschichte des Palastes noch einmal aufgerollt wird und neben einem der Architekten des Palastes auch ein ehemaliger Hausmeister und andere Beteiligte zu Wort kommen. Ein Niederländisch-Crashkurs ist dazu nicht nötig, denn die Interviews werden im deutschen Originalton wiedergegeben.

::Fotos
::Video

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

SWAP_SHOP – Tokyo


(© Gunnar Behrens)
Als Teil des „research and design project“ unprivate housing tokyo hat unser Kollege Gunnar das Projekt des SWAP_SHOP entwickelt.

„One of the most important urban component of Akihabara is the crossing of the railway lines at Akihabara station. Although this infrastructure cuts the district into two parts, inhabitation of this structure allows continuity to be established. The strategy of the project is uses the underside of the railway as a space for exhibition and exchange for otaku using a combination of the aesthetics of industrial structure and manga.“

Das Webdesign dieses Projekts stammt von say-nono. We say: YEAH!
Auch die anderen Projekte sind einen Blick wert und insbesondere die Geschichte zur Stadtentwicklung Tokyos unter stadtplanerischen Gesichtspunkten interessant.

Kunst & Kultur →

Führung – Stadtbad Oderbergerstr.

PLANEK lädt ein zu einer kostenfreien Führung durch das Stadtbad Oderberger Straße. Die Führung beleuchtet die Geschichte des Stadtbades im Prenzlberg aber auch die Funktion der Bäder im Allgemeinen.
Anmeldung erbeten unter planek(at)gmx.de. Kurzfristige Änderungen werden dann per Email bekannt gegeben.Veranstaltungsort:
Stadtbad Oderberger Straße
Oderberger Straße
Prenzlberg

Video, Film & Fotografie →

China Fotos

Und wieder etwas zu China. Einmal der Hinweis auf die schönen Bilder des Online Journals Polar Inertia (die auch schon die Bushaltestellen in Russland so schön festgehalten haben). Unter der Rubrik China Studies finden sich Bilder aus China, mit unterschiedlichen Themen. Das Spektrum reicht von Hafenkränen in Shanghai, über Hochhäuser in China bis hin zu den alten Gebäudestrukturen Shanghais, den Shikumen„. Diese sind ähnlich wie die Hutongs (wir berichteten) von Verfall und Abriss bedroht. Dagegen zeigt die Fotoserie „City Edges“ die peripheren Gegenden, wo die Grenze zwischen Stadt und Land verwischt.

Und die Ausgabe #9 der BaunetzWoche (2006) beschäftigt sich in ihrem Special mit Olympiabauten, Kunstbetrieb und Umbauten in Peking. Den Abschluss bildet das Bild eines Vogelnestes! Aber schaut selbst…

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