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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

Nachtbilder von London

Der Photograf Jason Hawkes hat Nachtaufnahmen von London gemacht, von denen einige hier zu sehen sind. Selten, dass einem die Autobahn so gefällt.

Städtebau & Architektur →

Stadtentwicklung in Peking

Wir hatten bereits über Städtebaukonzepte in China berichtet und nun bei youtube einen Film über die Stadtentwicklung in Peking gefunden. Zwar werden die beeindruckenden und auch schönen Architekturen zur Olympiade von Koolhaas, HdM und anderen gezeigt, aber auch die Verdrängung der einfachen Anwohner thematisiert – was einen nachdenklich werden lässt. Gerade in diesen Bildern zeigt sich, wie extrem sich der Wandel vollzieht und welche sozialen Folgen er hat. Denn gerade die traditionellen Wohngebiete (Hutongs) werden dabei zerstört. So opfert China für den ökonmischen Wandel auch einen Großteil seiner eigenen Geschichte. Ein Beitrag dazu findet sich unter MagicalUrbanism.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Palastabriss – Live

Eigentlich will man es ja gar nicht sehen, aber wer trotzdem über den Stand des Abrisses des Palastes der Republik informiert sein möchte, kann das dank der Web-Cam vom Deutschen Historischen Museum verfolgen. Es tränen einem die Augen…

Kunst & Kultur →

Vortrag – Die virtuelle Stadt

In der Urania Berlin berichtet Herr Prof. Döllner am 13.12.06 über virtuelle Städte – ein Themenbereich, der dank der aktuellen Entwicklungen (Planetenbrowser, 3-D-Visualisierung) vermutlich zu den zukunftsträchtigen Bereichen gehört.
„Virtuelle Städte finden sich nicht allein in Science Fiction und Computerspielen, sondern in einer ganzen Reihe von Informationssystemen. Der Zugriff auf derartige Modelle über Werkzeuge wie GoogleEarth wird zum alltäglichen Instrumentarium, um sich im Virtuellen ein Bild „vor Ort“ zu verschaffen. Prof. Döllner gibt einen Überblick darüber, wie virtuelle Städte entstehen und mit welchen Techniken sie interaktiv am Rechner erlebbar werden. Zugleich wird er einen Einblick in eine Reihe von Anwendungsfeldern geben – z. B. in der Funknetzplanung oder der Inneren Sicherheit – und diskutieren, wohin uns diese Entwicklungen in naher Zukunft bringen werden.“

www.urania-berlin.de

Kunst & Kultur →

Medienfassaden und Lichtplanung

Ob in Barcelona mit dem Torre Agbar, dem Kunsthaus Graz oder dem Expo-Media Light-Cube: Medienfassaden werden im Stadtraum immer präsenter. Die steigende Anzahl von Medienfassaden wird in der Fachdiskussion von Urbanistik, Architektur und Mediendesign als ein anhaltender – nachhaltig wirksamer – technologischer Entwicklungsschritt gesehen. Und dieser „Trend wird sich auf die Stadt auswirken“ (www.azw.at).

Sind Medienfassaden einfach eine Überstilisierung der Litfasssäule, d.h. nur eine neue technische Möglichkeit und Ausdrucksform? Oder sind die Folgen weitreichender und bedeutet ihre Außen-Orientierung und ihre visuelle Intensität eine neue Qualität? Klar ist, dass sie über die physischen Grenzen des Gebäudes hinaus treten und ihr Bezugspunkt die Menschen im Stadtraum sind. Die Diskussion bewegt sich im Spannungsfeld einer positiven Sichtweise, als „Ausdruck einer kreativen Stadtkultur“ (http://regisseur.wolfgang-lanzenberger.de) – mit der Hoffnung auf eine interaktive Stadt – und einer pessimistischen Vision (einer inszenierten, zunehmend privatisierten und damit kommerzialisierten Stadt). Egal ob als digitale Litfasssäule, als Vorboten der digitalen Stadt oder die Bedrohung der totalen Vermarktung des öffentlichen Raumes, eines ist klar: die weitere Verbreitung von Medienfassaden ist nicht aufzuhalten und wird durch technologischen Fortschritt und damit einhergehende Kostenreduzierung zunehmen, wie Prof. J. Sauter (ART + COM) auf dem Symposium DesignCity des Desginmai sagte.

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