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Aktuell
Kunst & Kultur →

Lebe deine Stadt, du City V.I.P.!!

Ein tolle Truppe, die Mobile Einsatztruppe Stadt und Stil – kurz MESS. Diese Gruppe hat nicht nur das tolle T-Shirt „Suburbanisation Sucks“ produziert, sondern auch eine anregnde Seite wie „Lebe Dein Stadt“ ins Netz gestellt, damit „Sie ihre Stadt mit wachen Augen wahrnehmen. Dass Sie um ihre Probleme und ihre Potenziale wissen! Und dass Sie Sich um sie [die Stadt] kümmern, statt sie aufzugeben. Dass Sie StadtLeben!“ Und das ist definitiv zu unterstützen! Neuerdings treiben sie sich auf der Biennale herum, und steuern einen Beitrag bei. So schreiben sie , dass „jeder einzelne Mensch eine durchaus gewichtige Rolle im ständigen Prozess des Stadtumbaus“ spielt und damit ein City V.I.P. ist. Und recht haben sie!

Kreative Ideen, interessante Projekte… Also eine Truppe, von der man noch hören wird und die uns hoffentlich noch weitere spannende Projekte beschert.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Handy-Karten

Eine weitere Form von neuen Karten, die sich mit dem Mobilfunk beschäftigen. Graz in real time – war ein Projekt am SenseLAB des MIT, in dem der Funkverkehr in Graz gemessen und räumlich verortet wurde. Und das ist in Echtzeit möglich, z.B. vom Mobilfunk-Verkehr. Welche Konsequenzen diese Karten für die Stadtplanung haben werden, ist noch unklar. Unbestritten ist dagegen die Tatsache, dass die modernen Technologien neue Formen der Kartografie einer Stadt ermöglichen (und auch erfordern). Ziemlich schön anzusehen, ermöglichen sie in diesem Falle Blicke auf die Stadt Graz und deren „digitales Leben“.

Digitale Stadt →

Biomapping

Biomapping ist eine neue Art sich der Stadt und ihren Passanten zu nähern. Es basiert auf der Idee des Künstlers Christian Nold, der die Möglichkeiten austestet, Daten die man als Passant in der Stadt selbst produziert, sinnvoll zu nutzen. Ein Beispiel ist hierbei das Projekt „Greenwich Emotion Map“. Dabei wurde durch die Messung des Galvanic Skin Response (GSR) eine Karte geschaffen, welche die Emotionen der Teilnehmer während ihres Stadtspaziergangs aufzeichnete. Interessant wird die ganze Sache dadurch, dass nicht mehr abstrakte Faktoren die Stadt beschreiben, sondern die Emotionen und Gefühle der Passanten. Visualisiert und per Google Earth wieder in der Stadt verortet, ermöglicht dies einen neuen Blick auf die Stadt. Mal sehen wie es sich entwickelt, aber auf jeden Fall ein spannender Ansatz.

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