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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Schinkelwettbewerb 2007: Bahnhofsvorplatz, neuer Potsdamer Platz oder Lehrter Stadtquartier?

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
Der diesjährige Schinkelwettbewerb beleuchtet ein Gebiet nördlich des ehemaligen Lehrter Bahnhofes, ein Gelände im Übergangsbereich zwischen Innenstadt und Innenstadtrand, mit vielfältigen Potentialen. Ein zentraler Ort, der von der Stadt noch nicht wahrgenommen wird, jedoch als Visitenkarte Berlins für alle Reisenden, die am heutigen Hauptbahnhof ankommen, fungieren könnte. Mit der Inbetriebnahme des neuen Kreuzungsbahnhofs erhofft sich die Stadt einen Aufschwung in diesem durch die Teilung der Stadt stark vernachlässigten Bereich.
Die Wettbewerbsflächen an der Heidestraße und beiderseits des Berlin-Spandauer Schiffartskanals bieten sich als Kern eines innerstädtischen Stadtgebietes an. Die Grundaufgabe des Wettbewerbes besteht darin, eine städtebauliche Struktur „für ein innerstädtisches und urbanes Quartier zum Wohnen und Arbeiten sowie auch für Kultur- und Freizeitaktivitäten“ zu gestalten. Auf den Flächen liegt ein großer Erwartungsdruck – könnten Sie doch einen neuen Trend zum Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt unterstützen und neue Lösungen hervorbringen. Ob die Wettbewerbsbeiträge dazu einen Beitrag leisten?
Ausstellungsdauer: 13.3. – 28.3.2007, mo – fr 13.00 – 18.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Architekturgebäude, Fakultätsforum, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

Video, Film & Fotografie →

„Neuland“ im Lichtblick


(© by www.neuland-denken.de)
Wer die „Welturaufführung“ des Films „Neuland“ von Holger Lauinger und Daniel Kunle im Ballhaus Ost verpasst hat, oder ihn sich gerne nochmals anschaut, der kann das nun im Kino Lichtblick tun. Am 17., 18. und 20. März sind auch die Macher dieses Films mit dabei und „freuen sich über anregende Gespräche“. Weitere Infos zum Film und den Trailer gibt es unter: neuland-denken.de

Kunst & Kultur →

StadtIntegrationsFernsehen

Die große Anzahl der Zugezogenen in Berlin und deren tägliche Probleme nahm das büro anschläge.de als Anlaß einen Leitfaden für den Hauptstadtdjungel ins Leben zu rufen. Dazu werden Leute gesucht, welche in Videoclips persönliche Erfahrungen und Überlebensstrategien erzählen können. Diese können dann auf der Internetseite zickzack unter einem Stichwort gesucht und angeschaut werden. Zusammen sollen sie eine Leitfaden für das Leben in der Metropole bieten und die Integration wie auch die Entschuldung der Stadt (!) fördern.
Im Moment scheint sich dieses Projekt noch im Aufbau zu befinden. Ob die angestrebte Nützlichkeit erreicht wird, bleibt also noch abzuwarten. Die Beliebtheit von Internetfernsehen und Videoclipseiten ließen das Aufgreifen dieser Idee für Berliner Stadtkultur wohl nur eine Frage der Zeit erscheinen. Es ist zu hoffen, daß das Projekt nicht in langweiligen Beiträgen und Selbstdarstellern endet.

Kunst & Kultur →

Outdoor Sonnenstudio


(© by fabric | ch)
Wenn jetzt die Sonne wieder rauskommt, weiß man, was einem die ganz Zeit gefehlt hat und was definitiv gute Laune macht: Sonnenlicht. Wie man lange Winter gutgelaunt übersteht – und das mit nur geringem Sonnenschein – bleibt Geheimnis der Menschen in nördlichen Regionen. Und was passiert mit den Städten, mit den Plätzen, wenn es draußen kalt und grau ist? Sie bleiben leer, die Leute bleiben zuhause. Daher müsste diese Erfindung gerade für schwedische und finnische (aber auch berliner, wie ich meine) Stadtplaner und Akteure im öffentlichen Raum interessant sein: Perpetual (Tropical) Sunshine, des Architektur und Research Studios fabric | ch.

Mittels eines großen Schirms, vollgepackt mit Infra-Rot-Lampen soll im öffentlichen Raum Sonnenstrahlung simuliert werden. Dies führt dann dazu, dass „a typically southernmost behavior slowly permeates the more northerly parts of the northern hemisphere, making it possible for people to spend more time outdoors, together in public spaces.“ (www.fabric.ch)

In Zeiten der Diskussion um Energiesparen sieht man das Ganze mit leicht kritischen Augen. Wenn man sich wiederum an die grauen Tage erinnert, die hinter einem liegen, dann wünscht man sich an vielen Plätzen in Berlin sein out-door-Sonnestudio. Der Mann auf dem Bild sieht zumindest zufrieden aus.

(© by fabric | ch)

Video, Film & Fotografie →

Film: The City und Halsted Street

The City kontrastiert die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Metropolen mit der Vision kleiner Planstädte, in denen ein Gleichgewicht von Mensch und Natur, Arbeit und Freizeit möglich sein soll. Damit nimmt der Dokumentarfilm, der nach einer Idee von Pare Lorentz im Auftrag des American Institute of Planners produziert wurde, den Zug in die Vorstädte vorweg, der nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzt. Auf humorvolle und lyrische Weise propagiert The City die urbane Erneuerung der USA im Rahmen der Reformpolitik und zeichnet zugleich das Bild einer homogenen Welt der weißen Mittelschicht mit klar definierten Geschlechterrollen. Dabei gebührt der Musik von Aaron Copland ein besonderer Anteil an der Wirkung des von der Presse gefeierten Films.
In der Tradition des unabhängig produzierten, linksgerichteten Dokumentarfilms, der die Regisseure von The City, Ralph Steiner und Willard Van Dyke, entstammten, steht auch Halsted Street. Die Kamera folgt hier einem Fußgänger auf der Halsted Street durch Chicago, die vom ländlichen Süden der Stadt bis zu den Vierteln der Reichen am Lake Michigan führt. Auf diese Weise präsentiert der Film eine soziale Topographie der Metropole.

Ort: Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino, Unter den Linden 2, Eingang Spreeseite

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