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Aktuell
Kunst & Kultur →

Medienfassaden und Lichtplanung

Ob in Barcelona mit dem Torre Agbar, dem Kunsthaus Graz oder dem Expo-Media Light-Cube: Medienfassaden werden im Stadtraum immer präsenter. Die steigende Anzahl von Medienfassaden wird in der Fachdiskussion von Urbanistik, Architektur und Mediendesign als ein anhaltender – nachhaltig wirksamer – technologischer Entwicklungsschritt gesehen. Und dieser „Trend wird sich auf die Stadt auswirken“ (www.azw.at).

Sind Medienfassaden einfach eine Überstilisierung der Litfasssäule, d.h. nur eine neue technische Möglichkeit und Ausdrucksform? Oder sind die Folgen weitreichender und bedeutet ihre Außen-Orientierung und ihre visuelle Intensität eine neue Qualität? Klar ist, dass sie über die physischen Grenzen des Gebäudes hinaus treten und ihr Bezugspunkt die Menschen im Stadtraum sind. Die Diskussion bewegt sich im Spannungsfeld einer positiven Sichtweise, als „Ausdruck einer kreativen Stadtkultur“ (http://regisseur.wolfgang-lanzenberger.de) – mit der Hoffnung auf eine interaktive Stadt – und einer pessimistischen Vision (einer inszenierten, zunehmend privatisierten und damit kommerzialisierten Stadt). Egal ob als digitale Litfasssäule, als Vorboten der digitalen Stadt oder die Bedrohung der totalen Vermarktung des öffentlichen Raumes, eines ist klar: die weitere Verbreitung von Medienfassaden ist nicht aufzuhalten und wird durch technologischen Fortschritt und damit einhergehende Kostenreduzierung zunehmen, wie Prof. J. Sauter (ART + COM) auf dem Symposium DesignCity des Desginmai sagte.

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Städtebau & Architektur →

Chilenische Online-Magazine

Hier haben wir in den weiten des Netzes zwei sehr schöne – spanischsprachige – Online-Mags aus Chile zu den Themen Architektur und Stadtplanung gefunden. Darin finden sich Berichte über aktuelle Themen, Wettbewerbe – und dies auch über Chile hinaus. So zum Beispiel über den Expansionsdrang der Stadt Peking in den Untergrund, oder ein Universitätsprojekt zur Neugestaltung der Waterfront in Valparaiso (Chile).

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Virtuelle Städte

Der Stadtsoziologe Walter Prigge geht den Versprechungen der neuen Urbanität in virtuellen Städten nach. Die Möglichkeit einer radikalen Veränderung eröffnet sich im virtuellen Raum: nicht mehr Kultur für alle, sondern Kultur durch alle ist die Verheißung. Aber noch ist diese mögliche Zukunft gefangen in alten Strukturen.

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Städtebau in China

Die großen Entwürfe für neue Satelliten-Städte, wie etwa die Hafenstadt Lingang in de Nähe Shanghais, für den das deutsche Architekturbüro gmp den 1.Peis gewonnen hat, sind nur eine Form des aktuellen Städtebau-Trends in China. Wenn es nicht ganz so groß und modern werden soll, dann wird mittels Kopieren von europäischen Baustilen, Gemütlichkeit erzeugt – wie der Spiegel berichtete. So wurde die Stadt „Thames Town“ englischen Städtchen nachgebaut – teilweise als originalgetreue Kopie. Aber nicht nur englische Städte wurden kopiert, auch deutsche werden nachgebaut, so etwa die chinesischen Stadt Anting. Die Welt berichtete über „Chinas deutsche Vorstadt„.
Einen interessanten Kommantar zum Vorwurf des „chinesischen Kopierens“ findet sich im Beitrag des Shanghaiblogs des Online-Magazins „Hochpaterre“, in dem die allgemeinen Kritik des „architektonischen Ideenklaus“ der Chinesen relativiert wird. Denn – nach Meinung des Autors – wird nicht nur einfach kopiert, sondern Ideen und Grundsätze, wie der „menschliche Massstab in der Planung etwa, oder schlicht und ergreifend Wärmedämmung“ (www.shanghaiblog.hochpaterre.ch) in die Planung eingebracht, die „in China derzeit jedoch durchaus ungewöhnlich und revolutionär sind“.

Wo die Grenzen zwischen Lernen, übernehmen und Kopieren liegen bleibt aber weiter zu diskutieren, denn eine Bronzefigur von Churchill (siehe Spiegel-Artikel) ist doch mehr als „Lernen“.

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Spanische Architektur

Die spanische Architektur wude in den letzten Jahren stark beachtet und viele der „Jungen spanischen Architekten“ (so der Titel des Buches von David Cohn) zählen inzwischen zu den großen der Szene. Gleichzeitig ist die Bautätigkeit in Spanien eine der regsten in Europa und dieser ungebrochene Bauboom produziert auch „andere“ Architektur. Einen Einblick geben diese Bilder.

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