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Aktuell
Digitale Stadt →

Berlin 3D in Google Earth?

Nachdem vor einiger Zeit der Spiegel die „Weltpremiere“ angekündigt hatte, dass Hamburg die erste Stadt sein soll, die ihr 3D-Modell vollständig in Google Earth integriert, finden sich im Netz nun die ersten Berichte (z.B. www.mopo.de, www.kn-online.de), dass Berlin Hamburg überholt. So ist für den 8.März ein 3D-Modell der Stadt Berlin für Google Earth angekündigt, welches auf den Kastasterdaten basiere. Mitgeteilt wurde die Info von der Berlin Partner GmbH. Allerdings ist nicht klar, ob dieses Modell texturierte Gebäude haben wird. Da hat Hamburg vielleicht zu lange gewartet.

Technisch wird das Ganze wahrscheinlich in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-institut realisiert, da Herr Döllner auf dem Vortrag in der Urania die Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung an einem 3D-Modell für Google Earth (wir berichteten) bereits angekündigt hatte.

Kunst & Kultur →

Urban interface | berlin


(Quelle: http://urban-interface.net/)

Eigentlich müsste man es ja in der Terminkalender packen. Aber weil es noch so lange hin ist, und der Blog projektbegleitend angelegt und damit jetzt schon spannend ist, hier der Hinweis auf ein Projekt „an der Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Raum“. Urban Interface Berlin präsentiert vom 15. April bis zum 6. Mai 10 künstlerische Arbeiten, „die das sich wandelnde Verständnis von Öffentlichkeit und Privatheit beleuchten. Dieser Bedeutungswandel vollzieht sich unaufhaltsam und insbesondere durch den alltäglichen Gebrauch neuer Kommunikationstechnologien im Stadtraum.“

Da ART+COM Träger dieser Ausstellung sind, warten wir gespannt auf das was kommen mag.

Grüne Stadt →

Kulinarisch-urban

Nicht nur Architektur ist essbar, sondern auch die Stadt. Nachdem beim Architekturwettbewerb „Eat City – Turmhaus für das Spreedreieck“ auf kulinarische Weise Architektur vermittelt wurde, beschäftigt sich nun die Baunetzwoche in ihrer neuen Ausgabe mit der „Essbaren Stadt“. Schwerpunkt ist dabei der Zusammenhang von Agrokultur, Architektur und Stadtplanung. Ein interessanter Bericht mit neuen Einsichten und vielleicht auch neuen Rezepten. Anlass ist die Ausstellung „the Edible City“ am Netherlands Architecture Institute Maastricht vom 03. März bis zum 22.Juni, die sich „dem rasanten Wachstum von Weltbevölkerung und Metropolen und deren Versorgung mit Nahrungsmitteln“ (www.db.bauzeitung.de) widmet.

Video, Film & Fotografie →

Filmpremiere – „Neuland“ im Ballhaus Ost

Premiere des Doumentarfilms Neuland – anschließende Diskussion mit Wolfgang Kil („Luxus der Leere“) im Ballhaus Ost.
„Neuland ist ein Reisebericht durch die ostdeutsche Transformationslandschaft. Die Verdichtung von Realitätsfragmenten unterschiedlicher Akteure, von Pionieren und ihren Projekten regt an, Neuland zu denken.“ (www.neuland-denken.de)

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Kunstbox Berlin


(© www.white-cube-berlin.org)

Wer den Abriss des Palastes der Republik per Kamera verfolgt, oder die Fotos des langsamen Niedergangs betrachtet, kann nun einen Blick auf die (mögliche) Zukunft des Schlossplatzes werfen. So wurden „in Berlin die Pläne für den Neubau einer temporären Kunsthalle names „Kunstbox Berlin – ein Geschenk für die Stadt” auf dem Grundstück des derzeit im Abbruch befindlichen Palastes der Republik vorgestellt“ (baunetz.de). Das Ganze ist eine leichte, einfach auf- und abzubauende Zwischennutzungslösung, in Ergänzung zur Grünflächengestaltung des Schlossplatzes. Es ist ein „Vorschlag für einen temporären, mobilen Ausstellungsort, der ein Forum für die Entwicklung einer visionären und dauerhaften Lösung für eine neue Kunsthalle in Berlin an einem geeigneten Ort in der Stadt bietet“ (white-cube-berlin.de). Es ist somit ein weiterer Vorschlag in der langen Reihe der Alternativen zum Wiederaufbau des Schlosses (z.B. Monopol-Architektur-Wettbewerb) oder von Zwischennutzungen (Wettbewerb der Senatsverwaltung) und wird am 01.März in einem Pressegspräch nochmals vorgestellt.

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