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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

Fernsehtipps fürs Wochenende

Der erste Tipp wird gerade an allen Ecken beworben und sollte daher schon bekannt sein – „2057 – unser Leben in der Zukunft„. Der zweite Teil, der nun am Wochenende ausgestrahlt wird, beschäftigt sich mit dem Thema „Stadt“. Glaubt man der Rezension de Rheinischen Post dann entwickelt der zweite Teil „ein atemberaubendes Szenario für die Stadtentwicklung in den nächsten fünf Jahrzehnten. Roboter erledigen in diesen Metroplen die niederen Arbeiten. In Paris entstehen zum Beispiel eine ganze Reihe neuer Bauten, der Charakter der Stadt verändert sich völlig. Nur ganz versteckt am Rand steht noch der Eiffel-Turm (siehe großes Bild oben). Ein bisschen schade, dass die Macher nicht dem Drang widerstehen konnten, einige Autos auch fliegen zu lassen.“ (rp-onlin.de) Auf jeden Fall erwartet uns eine ziemlich elektronische Zukunft – Sensoren und Medienleinwände allerorten. Wer es nicht erwarten kann, der hat die Möglichkeit, sich die Serie schon jetzt im Netz anzuschauen (unter www.zdf.de).

Der zweite Tipp beschäftigt sich mit der Stadt der Gegenwart – allerdings mit den Häußern der Zukunft. Unter dem Titel „In den Himmel gebaut – Wolkenkratzer der Superlative“ zeigt 3-Sat einen Bericht über die Ära der Superwolkenkratzer in Dubai, bioklimatisches Bauen und leichte Materialien.


(foto by mbruck77)

Und zur Einstimmung auf die Wolkenkratzer kann man sich schon mal die BaunetzWoche mit dem Special über Dubai zu Gemüte führen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Demo – Rave against the machine

Der Demoaufruf ist nicht ganz originär unser Themenfeld. Da wir ihn aber unterstützen und die Jungs von der Initiative für hedonistischen Stadtentwicklung aktive Stadtpolitik betreiben, und das Große mit dem Kleinen dann doch irgendwie (ich will’s jetzt nicht ausführen und wer es genau wissen will, soll sich melden) zusammenhängt und man ein Stück der Berliner Subkultur unterstützt, hier der Aufruf:
„Um es vorab zu klären: Wir sind für Europa! Wir freuen uns darüber ohne Vorurteile mit Franzosen in Spanien auf Englisch zu reden und gemeinsam miteinander Spaß zu haben. Wir freuen uns, dass die Menschen in Europa näher zusammenrücken. Aber: Wir sind aber gegen ein Europa, das Flüchtlinge an den Grenzen ertrinken lässt, das Zäune baut oder Abschiebelager in Lybien. Wir sind gegen ein Europa, das sich ständige militärische Aufrüstung und Kapitalismus in die Verfassung schreiben will. Wir sind gegen ein Europa, das Menschen gegeneinander ausspielt. Und wir sind gegen ein Europa, das Polizeien aufbaut und Freiheiten ab. Für ein offenes Europa der Ideen, der Zusammenarbeit und der Verständigung. Uns geht es um Menschen – nicht um Märkte.“ (http://www.hedonist-international.org/)
Kommt zum Tanz. Sonntag, 25. März, 14 Uhr, Alexanderplatz.

Die Hedonistische Internationale ist mit einem Wagen mit elektronischer Musik dabei. Für musikalische Unterhaltung sorgen Por.no und Tim Tapedeck.

Kunst & Kultur →

Stadt und Klang – akustische Denkmalpflege

„Das Städtische als ein spezifisches Klangphänomen beginnt historisch mit der verstärkten Intensität und Vielfalt des Glockengeläutes als einem graduellen Unterschied zum Dörflichen oder Höfischen. Nur in der Stadt läuten mehrere Glocken an verschiedenen Stellen und können sich zu einem unorganisierten Klang überlagern, dessen Anlass die Zeit vorgibt.“
(M. Elste „organisiertes Getöse, S.110)

Die Stadt hat also ihren spezifischen Klang. Man erlebt es jeden Tag und nimmt es doch nicht wahr. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Bericht „Der Sound der Stadt“ (öffnet direkt die pdf.-Version) in der die Blinde Ivonne Lotze von ihren Eindrücken der Stadt Hamburg berichtet: „Hamburgs Melodie? Wasser. Alle Varianten von Wasser.“ Vielleicht sollte man doch öfter genauer hinhören und sich die besonderen Klänge der Stadt bewusst machen. Mit ein bisschen Überlegen fallem einem dabei eine ganze Menge an Geräuschen und Klängen ein, die einen an bestimmte Städte, bestimmte Orte und bestimmte Zeiten erinnern. Denn jede Stadt hat ihren speziellen Klang. Gibt es eigentlich das Arbeitsfeld „akustische Denkmalpflege“?

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Städtebau & Architektur →

Kongress – Futures of Cities

Das Thema Stadt ist sehr aktuell. So mehren sich auch die Ausstellungen und Kongresse zu diesem Thema. Das IFHP (International Federation Housing and Planning) veranstaltet dieses Jahr den „51st world congress – Futures of Cities“ im September diesen Jahres in Kopenhagen. Der Themenschwerpunkt dreht sich um die Indikatoren auf die Städte der Zukunft. Dabei werden auch Studenten aufgerufen eigene Ansichten und Beiträge einzureichen und vor Ort vorzustellen.

(© by ifhp)

Kunst & Kultur →

Megastructure reloaded-Ausstellungsankündigung


(© by megastructure_reloaded)
Der Termin steht noch nicht fest, aber Berlin kann sich schon auf eine Ausstellung zu den utopischen Stadtvisionen der 60er Jahre freuen. Plug-In City, New Babylon und La Ville spatiale stehen dabei im Mittelpunkt, aber auch die ironischen Antworten von Superstudio und Archizoom und deren heutige Aktualität sollen behandelt werden. Mit Dennis Cromton als einer der Ausstellungsmacher ist auch ein Mitglied von Archigram mit von der Partie. Angekündigt ist auch ein Symposium und Workshops. Als Ausstellungsort wird eine Industriehalle in Berlin Mitte genannt. Weitere Informationen und der Zeitplan ist in ein paar Wochen unter der Homepage von Megastructure reloaded zu erfahren.

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