Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Virtuelle Rekonstruktion Berlins?

Gerade eben habe ich noch vor lauter Freude über das neue 3D-Stadtmodell in Google Earth berichtet, nun machen sich die ersten Zweifel breit. Denn bei genauerer Betrachtung werden so manche moderneren Gebäude mit historisierenden Fassaden gemappt. So z.B. das Alexanderhaus (das Haus neben der Weltzeituhr) am Alexanderplatz (zur Orientierung das Haus des Lehrers im Hintergrund, welches korrekt dargestellt wurde).


Bild: Alexanderhaus in Google Earth

Stecken am Ende Stimmann und Konsorten dahinter? Kommt die vollkommene Rekonstruktion nun virtuell – im hochtechnischen Gewand von Google Earth? Haben die alten Hasen, die schon den Palast der Republik und das Ahornblatt haben abreissen lassen und für solche architektonischen „Highlights“ wie die Rekonstruktion des Kommandantenhauses mitverantwortlich sind, mit am 3D-Modell herumgebastelt? Ist die vielversprochene digitale Zukunft nur ein Rückschritt in die verklärte Vergagenheit?

Zum Glück nicht. Am Ende sind diese „Verschwörungstheorien“ doch nur darauf zurückzuführen, dass die meisten Gebäude mit „kopierten Standardfronten“ (www.spiegel.de) konstruiert wurden. Schade, dass dabei nicht mehr auf die unterschiedlichen Typologien geachtet wurde. Aber das sind wohl nur Anfangsfehler und insgesamt überwiegt immer noch der „WOW“-Effekt.

Video, Film & Fotografie →

Berlin 3D in Google Earth!


(Blick vom Telefunkenhochhaus auf den Ernst-Reuther-Platz)

Die ersten, kurzen Meldungen und unsere Vermutung über die Kooperationspartner erwiesen sich als richtig. Berlin ist nun als 3D-Modell in Google Earth zu besichtigen. Zwar muss man sich die Daten noch als kmz.- Datei runterladen und kann es sich nicht direkt im Programm anschauen, aber die Ergebnisse sind doch beeindruckend. 44.000 Gebäude sollen dafür digital erfasst worden sein. Allerdings sind die Texturen der meisten dieser Gebäude nicht original, sondern aus einem Standardkatalog draufgemappt. Originaltexturen haben – nach Angaben von spiegel.de – 550 Gebäude.

Ein weiteres Novum ist die Möglichkeit der Gebäudebegehung, d.h. man kann 5 Gebäude (z.B. Reichstag, Hauptbahnhof) „betreten“. Sie wurden auch im Innenraum modelliert und sind damit begehbar. Hier z.B: ein Bild vom Innenbereich des Hauptbahnhofs – Lehrter Bahnhof.

Digitale Stadt →

Berlin 3D in Google Earth?

Nachdem vor einiger Zeit der Spiegel die „Weltpremiere“ angekündigt hatte, dass Hamburg die erste Stadt sein soll, die ihr 3D-Modell vollständig in Google Earth integriert, finden sich im Netz nun die ersten Berichte (z.B. www.mopo.de, www.kn-online.de), dass Berlin Hamburg überholt. So ist für den 8.März ein 3D-Modell der Stadt Berlin für Google Earth angekündigt, welches auf den Kastasterdaten basiere. Mitgeteilt wurde die Info von der Berlin Partner GmbH. Allerdings ist nicht klar, ob dieses Modell texturierte Gebäude haben wird. Da hat Hamburg vielleicht zu lange gewartet.

Technisch wird das Ganze wahrscheinlich in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-institut realisiert, da Herr Döllner auf dem Vortrag in der Urania die Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung an einem 3D-Modell für Google Earth (wir berichteten) bereits angekündigt hatte.

Kunst & Kultur →

Urban interface | berlin


(Quelle: http://urban-interface.net/)

Eigentlich müsste man es ja in der Terminkalender packen. Aber weil es noch so lange hin ist, und der Blog projektbegleitend angelegt und damit jetzt schon spannend ist, hier der Hinweis auf ein Projekt „an der Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Raum“. Urban Interface Berlin präsentiert vom 15. April bis zum 6. Mai 10 künstlerische Arbeiten, „die das sich wandelnde Verständnis von Öffentlichkeit und Privatheit beleuchten. Dieser Bedeutungswandel vollzieht sich unaufhaltsam und insbesondere durch den alltäglichen Gebrauch neuer Kommunikationstechnologien im Stadtraum.“

Da ART+COM Träger dieser Ausstellung sind, warten wir gespannt auf das was kommen mag.

Grüne Stadt →

Kulinarisch-urban

Nicht nur Architektur ist essbar, sondern auch die Stadt. Nachdem beim Architekturwettbewerb „Eat City – Turmhaus für das Spreedreieck“ auf kulinarische Weise Architektur vermittelt wurde, beschäftigt sich nun die Baunetzwoche in ihrer neuen Ausgabe mit der „Essbaren Stadt“. Schwerpunkt ist dabei der Zusammenhang von Agrokultur, Architektur und Stadtplanung. Ein interessanter Bericht mit neuen Einsichten und vielleicht auch neuen Rezepten. Anlass ist die Ausstellung „the Edible City“ am Netherlands Architecture Institute Maastricht vom 03. März bis zum 22.Juni, die sich „dem rasanten Wachstum von Weltbevölkerung und Metropolen und deren Versorgung mit Nahrungsmitteln“ (www.db.bauzeitung.de) widmet.

nach oben ↑
Themen