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Aktuell
urbanoSALON →

urbanoSalon#7: The Participatory City

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Foto: Anna Galda

Partizipation ist in der Planungsdiskussion als Begriff vielleicht schon etwas überstrapaziert. Gerade deshalb ist es sinnvoll, den Blick über den Tellerrand zu wagen und neue Einflüsse Raum gewinnen zu lassen. Das Buch The Participatory City versammelt Beispiele aus Chicago, Detroit, London, Mexico City oder Bangalore mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und möchte darüber die ganze Bandbreite des Diskurses darstellen. Welche Fragen dabei aufgeworfen werden und welche Schwerpunkte in Deutschland zu tragen kommen, wird in Berlin und Köln mit der Herausgeberin diskutiert.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

EXPERIMENTDAYS 16 in Berlin

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Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für selbstorganisierte Wohnprojekte, Ideen und Akteure der kreativen Nachhaltigkeit, die Stadt als zu gestaltenden Lebensraum verstehen.

Seit 2003 wird jährlich nach Berlin eingeladen, eine Vielzahl gemeinschaftlicher Wohnformen als auch Ansätze sozial-ökologischer Stadtentwicklung kennenzulernen, Mitstreiter und Unterstützer zu finden, sich auszutauschen und Stadt weiter zu denken. Diskussionen, eine WohnProjekteBörse, inhaltliche Info-Runden, Workshops und Touren stehen dabei auf dem Programm. Koordiniert werden die Experimentdays von id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit.

Das Thema in diesem Jahr lautet „Integrative Wohnprojekte für alle!“. Die Netzwerkveranstaltung legt dabei den Fokus auf integrative Wohnprojekte, die einer wachsenden Stadt helfen können, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Kontext gewährleistet selbstorganisierter und gemeinschaftlicher Wohnungsbau, der mit all seinen Qualitäten schon längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, eine bedarfsorientierte und nachhaltige Wohnraumversorgung.

Städtebau & Architektur →

Potsdam: Ist das Stadt oder kann das weg?

FH Potsdam

Nicht nur, aber doch extensiv in Potsdam kommt so einiges weg und so einiges (wieder) hin. Die architektonische, städtebauliche und urbane Qualität scheint bei einigen Projekten mitunter paradox verzwirbelt und bleibt gleichsam unausgefochten: ohne qualitative Diskussion steht fest, dass das Stadtschloss schön ist und wieder her muss und dass die FH hässlich ist und damit weg muss. Ähnliches gilt für die Bauten auf dem Brauhausberg, das Maritim-Hotel und eine Reihe von Triumphbögen etc.

Nun lädt das Kuratorenteam neudeuter „ein zum Innenhalten in Potsdams Stadtmitte“ und damit am 28. und 29. Mai 2016 in eine Kunstausstellung im Schaufenster der ehemaligen Fachhochschule im ZEM (Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften), hinterm Stadtschloss/Neuer Landtag, Friedrich-Ebert-Straße 4, Potsdam.

Die Ausstellung von Kunstwerken in der Mitte Potsdams soll Bürger und Kunstinteressierte einladen, um am Ort der anstehenden Veränderungen in neue Blickwinkel einzutauchen und sich auf neue Sichtweisen einzulassen. Die Kuratoren aus Berlin, Potsdam und Argentinien haben sich der Idee verschrieben, die Stadtmitte als Raum zu begreifen, den man neu denken und deuten kann. Sie wollen experimentell anhand der Kunstwerke durchspielen, was es heißt, Raum zu verlieren, aufzugeben oder wie man solchen neu beleben und für die Öffentlichkeit erhalten kann. (neudeuter)

Weitere Informationen zum Programm, den ausgestellten Kunstwerken, den Kuratoren und den Öffnungszeiten finden sich hier.

aktuelle Termine →

Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül

KISD Symposium

20. Mai 2015, 09.15 bis 17.30 Uhr
Köln International School of Design, Ubierring 40, 50678 Köln

Am 20. Mai 2016 lädt die KISD – Köln International School of Design der Technischen Hochschule Köln zum interdisziplinären Symposium „Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül“ ein. Das Symposium widmet sich der Bedeutung von Nachhaltigkeit und Postwachstumsökonomie in Design, Architektur und Stadtentwicklung. In Vorträgen und Diskussionen wird den Fragen nachgegangen, wie Design, Architektur und Stadtplanung mit begrenzten Ressourcen umgeht, und wie Gestaltung zu einem Reflexionsmedium und Experimentierfeld für die Entwicklung einer alternativen Stadtgesellschaft und Wirtschaft werden kann, die nicht mehr dem Wachstumsparadigma folgt. Spannende Referentinnen und Referenten aus Design, Kunst und Architektur sowie Kultur- und Sozialwissenschaften sind eingeladen, um gestalterische Positionen und spekulative Projekte zu Überfluss, Exzess, Reduktion und Partizipation zu diskutieren.

weitere Informationen gibt es hier:
– Einführung: http://spaces.kisd.de/kisdconferences/de/start/
– Programm: https://spaces.kisd.de/kisdconferences/de/programm/
– ReferentInnen: https://spaces.kisd.de/kisdconferences/de/referenten
– Anmeldung: http://tinyurl.com/z49bkm9

Alle Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Urbane Mobilität →

Bonn: Kunterbunt im Untergrund

Bonn-U-Bahnprogramm

2015 feierte die Bonner U-Bahn ihr 40-jähriges Bestehen: die U-Bahn in Bonn, das sind die 1970er Jahre in R(h?)einkultur, mit sanften Ecken, knalligen Farben und ein bisschen Space-Atmosphäre. Von Donnerstag bis Samstag bietet die Werkstatt Baukultur Führungen durch prägnante U-Bahnhöfe in Bonn an und veranstaltet am Donnerstag, 12. Mai 2016 einen „Bunten Abend“ zu Architektur und Zukunft der Stationen.

Vorträge, Zeitzeugen, altes Bildmaterial und viele Erinnerungen lassen das Kulturerbe U-Bahn lebendig werden. Mit dabei sind u.a. der frühere Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels, die U-Bahn-begeisterte ehemalige Kölner Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-Werner, Verena Pfeiffer-Kloss von den Urbanophilen in Berlin und der Historische Verein SWB.

Es gibt außerdem ein kulinarisches Programm. Weitere Informationen hier.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

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