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Aktuell
Kunst & Kultur →

Kartiertes Nachtleben

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Orte des Nachtlebens in Berlin (Quelle: stadtnachacht)

Wo in den deutschen Großstädten gehen die Menschen nachts ins Kino, tanzen und feiern? Diese Frage hat das Projekt stadtnachacht – Management der Urbanen Nachtökonomie versucht zu beantworten. Es entstanden Karten, welche die Hot-Spots des Nachtlebens aufzeigen, bzw. die Konzentration von solchen Orten darstellen.

Es wurden sämtliche Einrichtungen in relevanten Kategorien (»Nachtleben«/»Nightlife«) sowie Kinos, Orte für Theater & Performance sowie Eventlocations in den Städten sowie deren unmittelbarem Umland abgefragt.

Spannend wird das Ganze, wenn eine zeitliche Komponete hinzukommt und man die Veränderungen über die Wochentage und sogar Tage visualisiert. Ebenso könnten unterschiedliche Kategorisierungen aufzeigen, ob es Schwerpunkte bestimmter Bereiche gibt. Tolles Projekt – bin gespannt, wie es weitergeht.

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Literaturüberblick: Kirche in der Stadt

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Über ein Jahr nach der Konferenz „Stadt_Kirche“ zeigt sich eine gewisse Dynamik im Umgang mit (kirchlicher) Religiosität in der Stadt. Neben weiteren Tagungen, die in diesem Themenfeld durchgeführt wurden, erscheinen auch aus verschiedenen Richtungen Publikationen, die sich damit beschäftigten, inwiefern Religion in der Stadt und vor allem inwiefern Kirche in der Stadt neu gedacht werden muss. Wir möchten vor diesem Hintergrund einige Bücher hierzu in einem Blitzlicht zusammenzufassen – natürlich nicht als abschließende Übersicht, aber vielleicht als Impuls, um weitere von unseren Lesern genannt zu bekommen. Dabei kann in diesem Blitzlicht ganz allgemein ein baulich-historischer Zugang von einem theologisch-sozialwissenschaftlichen getrennt werden. Während im ersten Strang die Wertigkeit von Betonkirchen (Voigt/Bernau: Beton und Glaube. Kirchen in der Nachkriegsmoderne in Berlin, Berlin 2014) und die aktuelle Umnutzungsdebatte (StadtbaukulturNRW [Hg.]: Kirchen geben Raum. Empfehlungen zur Neunutzung von Kirchengebäuden, Gelsenkirchen 2014) sowie ästhetische Erwägungen zu Moscheebauten (Kleine: Neue Moscheen. Entwürfe und Visionen, Berlin 2014) eine Rolle spielen, geht eine Publikation im zweiten Strang der Frage nach, wie Mission in der Stadt kirchlicherseits neu gedacht werden kann (Hermann/Schönemann: Evangelium.Stadt.Kirche, Regensburg 2014).

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Rezension „Transforming Cities – Urban Interventions in Public Space“

Städte wachsen rasant und stetig und es ist nicht abzusehen, wann dieses Wachstum zu einem Ende kommen wird. Dies birgt viele Herausforderungen denen Kommunen und urbane Akteure lokal begegnen müssen, denn das was ein urbanes Lebensgefühl ausmacht, wird vielfältig sichtbar und an jedem Ort auf andere Weise verhandelt.

Abb.: Cover der Publikation mit freundlicher Genehmigung des Jovis Verlags

Abb.: Cover der Publikation mit freundlicher Genehmigung des Jovis Verlags

Städte sind ein interessantes Spielfeld, in dem viele unterschiedliche NutzerInnen erproben, wie sich ein vielfältiges qualitätvolles Miteinander gestalten und dauerhaft leben lässt. Nicht selten helfen performative, temporäre und dauerhafte Interventionen Zusammenleben zu strukturieren, Begegnungen zu ermöglichen, gewohnte räumliche Situationen anders wahrzunehmen oder schlicht über eine kurze Gelegenheit des gemeinsamen Erlebens und Erfahrens die eigenen Nachbarinnen und Nachbarn kennenzulernen.

Stadtentwicklung kann schon lange nicht mehr einfach angeordnet und von oben herab durchgesetzt werden, deshalb finden viele Entwicklungen aus privater Initiative, oft auch ohne administrative Beteiligung statt und bergen große Potentiale, aus denen kommunale Stadtentwicklungsakteure umfangreich schöpfen und lernen können.

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (07.02.2015 – 13.02.2015)

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Das Volk MUSS Weg – Die gewollte und geplante Gentrifizierung des Zoo!

Endlich Schluss mit Billigläden und Sexshops. Stattdessen neue Hochhäuser und Läden. Die City-West erfindet sich neu. Wohlklingende Schlagzeilen, die da über das Viertel rund um den Zoo grassieren.

Im Frühjahr verschwindet dann die letzte „Schmuddelecke“, das Aschinger-Haus mit benachbartem Leineweber-Haus an der Joachimsthaler Straße werden abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Doch schauen wir uns die sogenannte „Schmuddelecke“ mit Spielhallen, Sexshops und Imbissbuden einmal genauer an, und wie es dazu kam.

Der Bau, 1973 fertiggestellt nach Plänen des einstigen (West-)Berliner Stararchitekten Dietrich Garski, zählte sicherlich nie zu den Schönheiten Berlins, doch beherbergte er bis vor wenigen Jahren noch ein gerade bei Touristen mit knappen Geldbeutel beliebtes Hostel. Jahrzehntelang war hier auch die bekannte Fußballlokalität „Holst am Zoo“, zuletzt betrieben als „Hanne am Zoo“, beheimatet. Ex-Bundesligaprofi Hans Weiner hätte das Berliner Traditionslokal auch gern weiterbetrieben, doch hatte der neue Eigentümer des Hauses wohl kein Interesse an einer Verlängerung des Mietvertrages und so blieb 2010 nur die für viele plötzliche Schließung des Lokales. Hanne Weiner ist es trotz intensiver Bemühungen bis heute nicht gelungen, am Zoo neue Räumlichkeiten anzumieten. Entweder sind die Mieten zu hoch oder eine Fußballgaststätte passt den Vermietern nicht ins Konzept. Hier ist eben kein Platz mehr für den Volkssport Fußball.

Dem Erotikmuseum von Beate Uhse im Leineweber-Haus, das im letzten Dezember schließen musste, ging es ebenso. Deren Geschäftsbetrieb kann man wohl kaum als Sexshop bezeichnen und selbst wenn? Immerhin befinden wir uns in einer Metropole, die sich allzu gern als weltoffen und tolerant definiert.

Abb.: Das Aschinger-Haus; Foto Axel Goedel

Abb.: Das Aschinger-Haus; Foto von Axel Goedel

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    Apr
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    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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    Apr 2 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Mai
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    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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