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Aktuell
URBANOPHIL →

In eigener Sache: NRW-Treffen

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An alle Freunde von urbanophil in NRW: Am 20.02. von 18-20 Uhr wird es im Unperfekthaus in Essen (Raum 158) ein Infotreffen geben, bei dem wir unsere Arbeit vorstellen und uns auf viele Interessierte freuen. Vielleicht habt ihr nach dem Termin auch Lust, Teil des Netzwerks zu werden!?

P.S. Denkt daran, dass wie bei allen Veranstaltungen im Unperfekthaus 6,50 Euro für die Getränke-Flatrate bei Eintritt bezahlt werden muss.

Digitale Stadt →

Die Vermessung der weltgrößten Migrationsbewegung

Baidu Migration Map

Baidu Migration Map |11.2.2014 | 20h| GMT +8

Mit dem Chinesischen Neujahr am 1. Februar wurde sie wieder eingeläutet- die weltweit größte Migrationsbewegung. Zum so genannten Chunyun (Frühlingsfest) kehren die Chinesen traditionell zu ihren Familien zurück. Da die Mehrzahl der Chinesen nicht an ihrem Heimatort arbeitet, bedeutet das eine gigantische Reisewelle, die per Bahn, Bus und Flugzeug bewältigt werden muss. Allein dieses Jahr werden während des 40-tägigen Fests laut Schätzungen 3,6 Milliarden Trips gemacht (vgl. Fahrgäste Deutsche Bahn Jahr 2012: 2 Mrd.). Das sind über 200 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Dank der weiten Verbreitung von Smartphones ist es Baidu Maps gelungen per GPS die Reisebewegungen von über 200 Millionen Nutzern zu dokumentieren. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Visualisierung des Chinesischen Metropolen Netzes. Nicht überrachsend ist, dass die meisten abgehenden Verbindungen in den Wirtschafts- und Industriemetropolen der Ostküste, sowie in den westchinesischen Schwergewichten Chongqing und Chengdu zu verzeichnen sind. In Beijing so scheint es, tauscht sich die Bevölkerung über die Feiertage aus – die Zahl der Einreisenden (Feiertagstouristen) entspricht nahezu die der Ausreisenden (Beschäftigten). Wer des Chinesischen mächtig ist kann sich die Reiseverbindungen mit Start- und Zielort anzeigen lassen. Die Verbindungen werden stündlich festgehalten und können für jeden Tag des Chunyun abgefragt werden.

Städtebau & Architektur →

Metro Makeover in Paris

Planschen, wo früher Züge durchrauschten? (by OXO Architectes + Laisné Architecte)

Planschen, wo früher Züge durchrauschten? (by OXO Architectes + Laisné Architecte)

Auf dem Blog Messy Nessy Chic haben wir ein besonderes Juwel entdeckt, das dazu geeignet ist, ein Glänzen in den Augen zu verursachen. Hintergrund ist die anstehende Bürgermeisterwahl in Paris, bei der die konservative UMP-Kandidatin Nathalie Koziuscot-Morizet erstaunlich detaillierte Pläne für die Umnutzung verlassener U-Bahnhöfe vorstellt.

Manal Rachdi (OXO Architectes)  and Nicolas Laisné (Laisné Architecte) haben der Idee einige starke Bilder gegeben, wovon der klare Favorit wohl der hier abgebildete Pool ist. Die Frage nach der baulichen Umsetzbarkeit eines wasserdichten Beckens auf ehemaligen Gleisen tief unter der Erde und die Kosten dafür lassen wir aber mal außen vor, führte uns aber auch zu der Frage, inwieweit solche Bilder Bürgermeisterwahlkämpfe beeinflussen können. Etwas ausführlichere Informationen auf Englisch auf dem Blog Messy Nessy Chic – welch ein Name! – und auf Französisch auf der Kandidatinnenseite.

Kunst & Kultur →

Berlinale 2014

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Die 64. Berlinale hat heute begonnen. Das nehmen wir zum Anlass, Euch ein paar Filme ans Herz zu legen, die in einem urbanophilen Kontext stehen. Viel Spaß bei der Kartenjagd!

Cathedrals of Cultures ist ein 3-D-Projekt über die Seele von Bauwerken, welches sechs sehr unterschiedliche Architekturikonen für sich selbst sprechen lässt und erkundet, wie sie unsere Kultur reflektieren und unser kollektives Gedächtnis bewahren. Eine Architekturreise zu Bauwerken und Skulpturen in Deutschland, Europa, Südamerika, den USA, Japan sowie einer Inselgruppe im Pazifik, die durch historische Ereignisse, Kriege und geopolitische Auseinandersetzungen miteinander in Verbindung stehen, zeigt der Film The Airstrip – Aufbruch der Moderne, Teil III. Dass das “Haus Tugendhaft” eine Ikone der Architekturmoderne ist, haben wir ja bereits hier auf dem Blog diskutiert. Sky Lines zeichnet Linien wie Panoramen auf den Filmscreen, begleitet durch Musik. 

Grüne Stadt →

9. Filmfestival des Umwelt- und Naturfilms – Ökofilmtour 2014

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Seit dem 20. Januar 2014 tourt das längste Filmfestival Deutschlands wieder durch Brandenburg. Die neunte Auflage der Ökofilmtour befasst sich unter anderem mit Themen des Klima- und Naturschutzes sowie der globalen Energiepolitik. Ein besonderes Augenmerk richtet die diesjährige Tour auf die Lausitz (mit gleichnamigem Film) und ihre Zukunftschancen im Hinblick auf die Energiewende.

Highlight ist die Vorstellung des neuen Films von Werner Boote „Population Boom“, der diesen Freitag um 18 Uhr im Potsdam Museum gezeigt wird. Boote bereiste dafür alle fünf Kontinente der Erde um der Frage nachzugehen, ob schwindende Ressourcen und der Klimawandel eine Folge der Übervölkerung sind und ob die Erde überhaupt überbevölkert ist.

Der Eintritt ist wie bei jeder Veranstaltung der Ökotour frei und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Der Gastautor des Artikels – Christoph Stemmler – lebt in Berlin und studiert Landschaftsplanung an der TU Berlin.

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