Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Städtebau & Architektur →

Mind the Gap!

Ein Beitrag von Frank Schmitz und Ralf Liptau von der Initiative Kerberos

IMG_7978Mit der Aufnahme von sieben U-Bahnhöfen der Linie 7 in die Denkmalliste (vgl. Beitrag von Verena Pfeiffer-Kloss) hat Berlins Kultursenator Klaus Lederer einen Teil der Forderungen umgesetzt, die wir als Initiative „Kerberos“ im vergangenen Jahr formuliert hatten. Sieben U-Bahnhöfe aus den 1980er-Jahren sind damit vor der zerstörenden Umbauwut der BVG-Bauabteilung geschützt. Das Presseecho ist äußerst positiv, unter anderem berichteten die Berliner Zeitung, die Berliner Morgenpost, der Tagesspiegel, die Deutsche Welle und der RBB.

Die Unterschutzstellung der postmodernen Bahnhöfe in Spandau ist allerdings nur ein Etappensieg. Auf der Pressekonferenz am 28. März kündigte Landeskonservator Jörg Haspel an, dass die Aufnahme weiterer U-Bahnhöfe der Nachkriegszeit in die Berliner Denkmalliste derzeit vorbereitet wird – was wir als Initiative natürlich begrüßen und nachdrücklich fordern.

weiterlesen →

Städtebau & Architektur →

7 postmoderne U-Bahnhöfe in Berlin unter Denkmalschutz

U-Bahnhof Paulsternstraße, Rainer Rümmler, 1984 - Kapitell der Mittelstütze

U-Bahnhof Paulsternstraße, Rainer Rümmler, 1984 – Kapitell der Mittelstütze

Heute nachmittag stellte Klaus Lederer im U-Bahnhof Paulsternstraße die jüngsten Berliner Baudenkmale vor. Der Ort des Geschehens gehört selbst auch dazu: der U-Bahnhof Paulsternstraße ist Teil der U-Bahn im Berliner Bezirk Spandau, die 1980 und 1984 eröffnet wurde: Siemensdamm, Rohrdamm, Paulsternstraße, Haselhorst, Zitadelle, Altstadt Spandau und Rathaus Spandau bilden eine einzigartige architektonische, städtebauliche, technische und konzeptkünstlerische Einheit, die nun, beinahe vollkommen unangetastet, ihre angemessene Wertschätzung erfahren.

weiterlesen →

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Verlosung – Music Cities Convention Konferenz

Music Cities Convention

Berlin ist eine Stadt, die für ihre Kreativwirtschaft und insbesondere die Musikkultur weltweit bekannt ist. Clubkultur macht einen Teil der Identität, des Selbstverständnisses der Berliner und auch der Außenwahrnehmung aus.Welche Bedeutung aber hat Musik- und Clubkultur für die Stadtentwicklung?

Dieser Frage widmet sich die Konferenz Music Cities Convention der Agentur Sounddiplomacy, bei der zahlreiche Speaker das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Am 04.04.2017 sprechen dort unter anderem Charles Landry (Autor „The Creative City“), Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel, der Nachtbürgermeister von Amsterdam Mirik Milan sowie verschiedene Künstler Innen und MusikerInnen wie bspw. Dena.

Zudem findet in Zusammenarbeit mit der Technologiestiftung Berlin ein Hackathon statt. Ziel ist es:

…to come up with innovative and sustainable solutions to tackle the challenges that cities worldwide are facing. The target audience will be experts/students with backgrounds in disciplines including music, programming, architecture, urban planning, creative industries, design and science.

Eine insgesamt sehr spannende Mischung gerade aus Sicht der Stadtentwicklung. Und das im schönen Festsaal des Roten Rathauses. Und ihr habt die Möglichkeit dabei zu sein, denn wir verlosen eine Eintrittskarte. Wer an der Konferenz teilnehmen möchte, der verlinkt  in den Kommentaren zu diesem Beitrag seinen/ihren aktuellen Lieblingssong. Die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die GewinnerIn wird am 27. März 2017 an dieser Stelle bekannt gegeben.  Viel Glück!

UPDATE: Die Karte geht an Franz. Herzlichen Glückwunsch. Allen anderen Danke für´s mitmachen.

Urbane Mobilität →

Radverkehr: Fortsetzung der Infrastruktur-Debatte

Die Diskussion um die richtige Infrastruktur für Radfahrende und zukünftige Radverkehrspolitik geht weiter: Nach der Reaktion von Ludger Koopmann (Stellvertretender Bundesvorsitzender ADFC) hat Prof. Heiner Monheim nochmal eine Antwort formuliert. Wir freuen uns darüber, dass die Diskussion fortgesetzt wird. 

Die vorhergehenden Diskussionsbeiträge auf urbanophil in der Übersicht:

  1. 30. Nov 2016: „ADFC beschließt geschützte Radspuren (protected bike lanes) – Das Ende vom Radfahren unter Autos (vehicular cycling)?“, von Dr. Tim Lehmann und Tim Birkholz.
  2. 02. Feb 2017: „Zur aktuellen Debatte in der Fahrradszene und speziell beim ADFC über die Entwicklung von Radverkehrsanlagen“Prof. Dr. phil. Heiner Monheim.
  3. 08. Feb 2017: Fahrradland Deutschland.Jetzt! – Neues Denken für mehr Radverkehr, Ludger Koopmann

 

Heiner Monheim, Trier/Bonn/Malente

Vorbemerkung: Meine Anmerkungen zum Thema „Mischung, Integration und Separation“ von Fahrverkehren haben weitere Kommentare ausgelöst. Mir scheint, dass in der Debatte die historische Entwicklung deutscher Radverkehrsplanung von den Kritikern integrativer Lösungen nicht hinreichend beachtet wird. Das gilt auch für die Positionierung des ADFC. Daher versuche ich nachfolgend nochmals folgende Aspekte in Erinnerung zu rufen:

weiterlesen →

aktuelle Termine →

EUROPAN 14: THE PRODUCTIVE CITY

Europan

Informationsforum
Freitag, 24. Februar 2017 14:00 bis 18:00 Uhr

Am 13. Februar 2017 startete Europan, der größte Ideenwettbewerb für Städtebau und Architektur an rund 50 Standorten in 15 Ländern Europas. Unter dem Thema „Produktive Städte“ will der 14. Europan Wettbewerb einen besonderen Schwerpunkt auf eine nachhaltige Entwicklung der Städte durch gemischt genutzte Quartiere, alternative Energie- und hybride Nutzungskonzepte legen, die dem Bedürfnis der Menschen nach einer Stadt der kurzen Wege genügt und die eine Vielfalt von Lebensweisen, Kulturen und Nutzungen ermöglicht.

Thematische Diskussionen und Möglichkeit zum Austausch über die „Produktiven Städte“ gibt es diesen Freitag im CLB Berlin,

Adresse: Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin

Programm & mehr Infos:

weiterlesen →

nach oben ↑
Themen