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Aktuell
Video, Film & Fotografie →

Call for Photos: Generation Beton

Notiz

Das Online Magazin ModerneREGIONAL sucht Fotos privater Betonvergangenheiten.

In der ein oder anderen Form sind wir alle im Beton großgeworden: im Fertighäuschen der Eltern, in der Plattenbauschule, im Freizeitpark oder im Hallenbad. Mit seinem Foto-Spezial 2016 rückt moderneREGIONAL die „Generation Beton“ ins Bild.

ModerneREGIONAL bittet darum, die privaten Fotoalben und -kisten nach Aufnahmen zu durchstöbern, die einen als Kind oder Jugendlichen vor einem Bau der Moderne zeigen, mit dem man eine besondere Geschichte verbindet. Das Foto und der Bau sollten zwischen 1920 und 1989 entstanden sein. Die Besonderheit der Aufgabe ist es, den Ort heute erneut aufzusuchen und sich nochmals dort zu fotografieren. Beide Fotos sollen eingesendet werden.

Die Fotos mit ihren kleinen Geschichten werden im Herbst publiziert und es gibt auch etwas zu gewinnen. Nähere Informationen im Call for Photos.

Städtebau & Architektur →

Utopias and Realities: Socialist Modernism. Ein Tagungsbericht

utopias and realism

Das Collegium Hungaricum Berlin organisierte mit dem Forum Translations of Modernism am 28. und 29. April die internationale Konferenz „Utopias and Realities: Socialist Modernism“. Unsere Gastautorin Katharina Sebold war dabei und von der hohen Qualität der Beiträge und dem Neuheitswert der Informationen begeistert. Ihren Tagungsbericht möchten wir daher mit urbanophilen Lesern teilen.

Städtebau & Architektur →

urbanoREISE #1 – Madrid

Ob Spanien oder Italien, Hauptsache Madrid.

von Verena Pfeiffer-Kloss und Anna Galda

Gran Vía Madrid

Madrid ist bekanntlich die Hauptstadt Spaniens. 3 Millionen Menschen sind hier gemeldet, 5.000 teilen sich jeweils einen Quadratkilometer der hügeligen Stadtfläche. So ist Madrid dicht bebaut und oftmals auch ziemlich in die Höhe strebend. Die Straßen schlängeln sich beinahe arabisch und sind doch lange, weitläufige und sonnige städtische Bühnen. Auf den Kopfsteinpflastern der kleineren Straßen und an den Rändern der Plätze hat kaum ein Auto Platz, entsprechend ungestört ist hier das quirlige Perlen der spanischen Sprache. Bar an Bar, Restaurant an Restaurant, Kioske, Designläden und Modelabels, lokal, national, international. Stühle, Tische, Leute. Sangría mit frischen Apfelstücken, Gin-Mixgetränke mit Erdbeeren in hohen, bauchigen Gläsern, Sonne im Gesicht, nie Gedränge. Eigenartig: Madrid riecht nicht. Völlig clean, neutral und nur ab und an ein Duft von Tapas und Kaffee.

Städtebau & Architektur →

Was fehlt hier?

Zwischengeschoss U Rathaus Steglitz ohne Kerberos

Was hat der fleißige Reinemachmann denn da weggekehrt? Oder hat es gar jemand zuvor schon weggenommen? Und wenn ja: wo ist es hin? Und wird es wieder zurückkommen? Fragen über Fragen. Wer hat Antworten?

Kunst & Kultur →

Stadtforschertraining #20 – Écriture en Plain Air – Kreatives Schreiben in der Stadt

„Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Cafè-Terrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben“ schrieb Franz Hessel 1929 in „Spazieren in Berlin“.

SFT#20

Dieser Abschnitt, als Anleitung verstanden, eröffnet eine Methode der Stadtwahrnehmung, die es uns erlaubt die Stadt als Speicher für Fragmente einer Geschichte zu sehen, den es zu entdecken gilt. Dies wollen wir, während eines aufmerksamen Spaziergangs durch eine Straße in Berlin-Mitte tun und dabei Buchstaben, Worte und Satzfragmente sammeln, die im Anschluss in einem Cafè zu einer Geschichte verdichtet werden.

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