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Aktuell
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Vortrag zu “Die Politik der Erinnerung vs. Erinnerungspolitik”

Morgen Abend wird Karsten Michael Drohsel im Rahmen der Ringvorlesung “Die Stadt als Medium. Urbanität im Widerstreit” einen Vortrag mit dem Thema “Die Politik der Erinnerung vs. Erinnerungspolitik” halten, in dem er u.a. seine Diplomarbeit “Der Souveneur. Ein handlungsbezogenes Erinnerungskonzept” und zwei aktuelle Erinnerungsdiskurse vorstellt.

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Abb.: KMD

Die Ringvorlesung ist eine Kooperation des Württembergischen Kunstvereins und des IZKT der Universität Stuttgart. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei zu besuchen. Ort: Universität Stuttgart, Keplerstr. 11 (K I), Raum 11.62, 70174 Stuttgart, Zeit 19:30 Uhr.

Den Flyer der Veranstaltung gibt es hier

Alle weiteren Infos hier

Ein Link zur Arbeit des Souveneurs hier

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

B_Tour Festival 2014: Open Call

Wie auch schon im letzten Jahr, wird dieses Jahr von 08. – 10. August wieder das B_Tour Festival in Berlin stattfinden, bei dem durch geführte Touren neue Zugänge zur Stadt ermöglicht werden sollen. Dabei stehen vor allem diejenigen Methoden im Zentrum, die bisher Unentdecktes hervorbringen und gewohnte Strukturen in Frage stellen. Das Gehen soll dabei als gesellschaftspolitischer Akt verstanden werden.

Für die Programmgestaltung läuft aktuell ein Open Call, auf den wir gerne hinweisen. Potenzielle Interessierte können noch bis zum 15.03. einen Vorschlag für eine Tour einreichen, der sich an den Guidelines und dem Konzept orientieren soll. Viel Erfolg allen Einreichern und gutes Gelingen für das Festival. Wir werden weiter berichten!

Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenstart | Wenn der Verkehr nach Farben sortiert wäre…

…würde es so wie in diesem witzigen Video aussehen, bei dem Cy Kuckenbaker den Verkehr auf der State Route 163 in San Diego gefilmt und anschließend neu arrangiert hat.

Wir wünschen einen guten Start in die Woche!

Städtebau & Architektur →

The Absent Column – Der Kampf um den Erhalt des Prentice Women’s Hospital

Chicago ist bekanntlich eine der architekturgeschichtlich bedeutsamsten Städte der Welt, zu mindestens, was das 20. Jahrhundert betrifft. Zahllose Architekturikonen sind in Chicago realisiert worden und viele bis heute noch zu bewundern. Leider ist es aber nicht allen Gebäuden so ergangen, so wie dem Prentice Women’s Hospital, das von 1972 bis 1975 nach Plänen von Bertrand Goldberg entstanden ist, der auch für den Komplex »Marina City« verantwortlich zeichnete.
Dieser rund 7-minütige Kurzfilm dokumentiert den Kampf um den Erhalt des Gebäudes und lässt dabei auch den Chef des Krankenhauses zu Wort kommen, der den geplanten Abriss zum Zwecke des Baus eines neuen Gebäudes verteidigt. Am Ende konnte er sich durchsetzen, denn im März 2013 gab die Stadt den Abrissplänen statt, der kurz darauf begann. Es steht zu hoffen, dass die Stadt zukünftig stärker den kunstgeschichtlichen Wert seines architektonischen Erbes erkennt.

Urbane Mobilität →

Sitzmuster & Polstercodes

Auch die Künstlerin Menja Stevenson hat sich bei "Bustour" den Sitzmustern angenommen.

Auch die Künstlerin Menja Stevenson hat sich bei “Bustour” den Sitzmustern angenommen.

Während wir letzte Woche über selbstgemachte Gestaltungselemente in öffentlichen Verkehrsmitteln berichteten, geht es nun um grafische Elemente in Bussen und Bahnen, die anscheinend wirklich so geplant wurden: Sitzmuster. Ein Blog mit dem etwas übertriebenen Namen Sitzmuster des Todes hat wahrliche Scheußlichkeiten zusammengetragen, die montägliche Pendler-Übellaune tatsächlich noch verschlimmern können.

Die Kommentare zu den Bildern sind mit Vorsicht zu genießen. Eine Ausnahme sei hier jedoch erwähnt: ‘Vorauseilender Vandalismus‘ als Design-Haltung, die wohl auch beim klassischen Berliner U-Bahn-Sitzmuster zum Einsatz kam: eddingfarbenes Gekrakel – rot-blau-schwarz:

In der Galerie enthalten ist auch ein Werk der Stuttgarter Künstlerin Menja Stevenson, die sich filmisch und fotografisch mit demselben Thema auseinander gesetzt hat, aber eine ganz andere Ästhetik transportiert (siehe oben).

Auch auf dem tumblr-Blog Public Pattern Transport werden die grafischen Schönheiten der Busse und Bahnen dieser Welt gesammelt. Präzise Bezeichnungen von Stadt und Linie lassen ein Inventar der Sitzmuster-Vielfalt entstehen, das wahrlich in Betracht gezogen werden sollte, UNESCO-Weltdokumentenerbe zu werden.

Doch so unterhaltsam die nahezu endlosen Sitzmuster-Galerien sind, lassen sie doch drei essentielle Fragen unbeantwortet: Warum ist die Unterschiedlichkeit der Sitzmuster so enorm groß, dass es wohl kaum zwei Städte gibt, die die gleichen Polstercodes haben? Liegt dies daran, dass kein Muster als gelungen bezeichnet werden kann und es somit kein Best Practice gibt, das sich irgendwann durchsetzt? Und schließlich die grundsätzliche Frage: Wie könnte ein gelungenes Sitzmuster aussehen?

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