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Aktuell
Kunst & Kultur →

Flammable – Hochhauskerzen

© Naihanli&Co

© Naihanli&Co

Die chinesische Designerin und Künstlerin Jingjing Naihan Li hat einige der bekanntesten Hochhäuser und Türme der Welt als Kerzen nachgestaltet. Die Kerzen sind detailliert und maßstabgetreu gestaltet und sind eine kritische Auseinandersetzung mit der Veränderung der Stadtsilhouette durch die emporschießenden Wolkenkratzer.

For someone who is not entirely comfortable with the intrusion of modern skyscrapers into their civic space, watching them burn down can be truly satisfying.
-Naihan Li

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Symposium “nospolis” in Wuppertal

NOSPOLIS-rgb

Abb. nospolis

Am 07.Februar 2014 findet in Wuppertal das Symposium “nosposlis” statt, bei dem in den Schwerpunkten “Stadt der gemeinsamen Güter”, “Urbanismus der Zeller” und “Ko-produktive Raumstrategien” folgende Idee verfolgt werden soll:

NOSPOLIS thematisiert die Bedingungen und Potenziale dieser neuen städtischen und ländlichen Gemeinschaften. Das Symposium geht der Frage nach, wie in der kollektiven Entwicklung von Quartieren Raum, Infrastruktur und Verantwortung geteilt werden können, um eine auf expansivem Wachstum und hohem Ressourcenverbrauch beruhende Stadtentwicklung zu überwinden. Nospolis steht für eine Baukultur der Ko-Produktion und der praktischen Teilhabe an der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes als Teil einer zellulär entwickelten Raumstruktur. 

Dafür konnten einige interessante Referenten gewonnen werden, so sind beim Symposium vor Ort: Silke Helfrich (Autorin und Hrsg. „Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ aus Jena), Elke Krasny (Kuratorin, Kulturtheoretikerin und Autorin aus Wien), Tobias Goevert (Greater London Authority und Principal Regeneration Officer des Londoner Bürgermeisters), Philipp Misselwitz (Architekt, Kurator und Stadtforscher aus Berlin), Judith Lösing (Architektin und Direktorin East Architects aus London), Georg Franck (Volkswirtschaftler und Ordinarius für digitale Methoden in Architektur und Raumplanung an der TU Wien) und Christian Schöningh (Architekt und Gründer von Die Zusammenarbeiter aus Berlin).

 

Weitere Informationen können auf der Tagungs- und Referentenseite nachgelesen werden.

Video, Film & Fotografie →

Ruinenski

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Selten, aber doch manchmal überraschen einen die Nachrichten im Privatfernsehen mit einem interessanten Beitrag. So wie heute RTL, die Auszüge aus diesem ziemlich sehenswerten Video von den Freestyle-Skiprofis Karl Fostvedt, Khai Krepela und Max Morello gezeigt hat. Nicht unähnlich zu JP Auclair vor einiger Zeit, zeigen sie ihr ganzes Können im urbanen Raum, allerdings nicht in einer beschaulichen kanadischen Kleinstadt, sondern in den Ruinen von Detroit, z.B. im Michigan Central Depot. Das ist sowohl spektakulär, als auch bedrückend.
Der knapp 10-minütige YouTube-Clip ist ein Auszug aus der DVD “Tracing Skylines“, die bei einem großen Energydrink-Produzent zu bekommen ist, der wohl auch für das Video Laster-weise Schnee nach Detroit gekarrt hat…

Eine durchaus lesenswerte, kritische Auseinandersetzung mit Ruin Porn hat das Vice-Magazin veröffentlicht, in dem auch genau dieses Ski-Video problematisiert wird.

Grüne Stadt →

Ernährung formt Städte

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Dieser informative Vortrag von Carolyn Steel macht deutlich, warum urbanes Gärtnern in den Städten mehr ist, als nur eine neue trendige Freizeitbeschäftigung mit inklusiver Wirkung oder eine dankbare Zwischennutzung zur Aufwertung von innerstädtischen Brachflächen. Ernährung formt Städte. Und durch das Nachdenken über diese Mechanismen und das Übertragen in den Alltag wird Ernährung zu einem mächtigen Instrument.

Jeden Tag werden in einer Stadt wie London 30 Millionen Mahlzeiten serviert. Aber woher kommt das ganze Essen? Architektin Carolyn Steel diskutiert über das tägliche Wunder, wie man eine Stadt ernährt und zeigt, wie alte Wege der Nahrungsbeschaffung unsere moderne Welt formten. TED

 

Video, Film & Fotografie →

Iwan Baan: 52 weeks, 52 cities

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Iwan Baan ist einer der derzeit begehrtesten Architekturfotografen. In Ausübung seines Berufs ist er ständig auf Achse und fotografiert Architektur auf der Ganzen Welt. Zwar fotografiert er auch die neusten Großprojekte der Stararchitekten, wie Zaha Hadid und Co., zugleich steht bei seiner Fotografie nicht das Architekturobjekt alleine im Fokus, sondern die Menschen, die es benutzen. Über die Aneignung von Gebäuden durch ihre Benutzer spricht Baan in seinem TED-Talk, den er im vergangenen Herbst gehalten hat. Im Mittelpunkt seines Vortrags steht der “Torre de David“, ein 45-stöckiges, unvollendetes Hochhaus im Zentrum von Caracas, Venezuela. Nachdem das Gebäude einige Jahre leer stand, haben ehemaligen Slum-Bewohner nach für nach sich das Gebäude angeeignet und sich selbst mit einfachsten Mitteln kleine Wohnungen geschaffen.

Wer die Fotografien von Baan in Großformat erleben will, der kann noch bis zum 16. Februar 2014 nach Herford fahren, wo in der Galerie MARTa Herford die Ausstellung “52 Wochen, 52 Städte” zu sehen ist. Der Ausstellungskatalog mit den Fotos erscheint demnächst.

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