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Der urbane twitter-Wochenrückblick (15.08.2015 – 21.08.2015)

Digitale Stadt →

WLAN für Flüchtlinge

Freifunk-Nodes wie hier im Hamburger Hafen sprechen miteinander.

Freifunk-Nodes wie hier im Hamburger Hafen sprechen miteinander.

Eine gelungene Aktion der Initiative Freifunk ist die Versorgung von Flüchtlingen mit Wlan. Denn diese können auf diese Weise Kontakt in ihre Heimat und ihren Freunden aufnehmen und damit ihre Isolation überwinden. Aber leider besteht nach Angaben von Netzpolitik nur in etwa 15 % der Flüchtlingsheime eine Internetzugangsmöglichkeit, so dass hier Aktivität von Nöten ist.

Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen, tragen sie oft kaum etwas bei sich – bis auf ihr Smartphone. Während der Flucht ist es die einzige Verbindung nach Hause. Doch nach ihrer Ankunft können sie es oft nicht nutzen: Obwohl Flüchtlingsunterkünfte grundsätzlich einen Internetzugang haben sollten, sieht das in der Realität anders aus. (Quelle)

 

 

Digitale Stadt →

Solarpotentialkataster von Google

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Google hat eine Webseite entwickelt, die das Solarpotential von Häusern auf Basis von Google Maps errechnet. Damit erfährt man, ob sich die Installation von Solarzellen auf einem Hausdach rechnet. Hierbei fliessen Informationen aus Luftbildern, 3D-Kubaturen der Gebäude, Schatteberechnung von z.B. Bäumen sowie der Sonnenverlauf mit ein. Leider ist das Ganze nur gebrenzt in ein paar Städten in den USA verfügbar:

According to the video, Project Sunroof currently operates in Boston (home of the product team), the San Francisco Bay Area (home of Google), and Fresno (home to the mom of one of the engineers; that’s why you should make your kids work at Google). If you type in an address in those regions, you’ll see your street with the rooftops ablaze in molten gold where it’s sunny, or glowering in a moody purple where the sun doesn’t shine.

Neu ist das Ganze nicht, da es verschiedene Solarpotentialrechner gibt (z.B. in der Schweiz oder NRW), und Berlin hatte bspw. einen Solaratlas erarbeitet. Aber Google hat eine enorme Datenbasis zur Verfügung, so dass die Eingabe von z.B. Dachfläche, Neigung, etc. wegfällt – und ein wirklich nutzerfreundliches Tool entsteht. Bleibt zu hoffen, ob es bald weltweit zur Verfügung steht.

Kunst & Kultur →

Analog stolpern, digital stöbern

stolpersteine-app

Das Projekt Stolpersteine dürften die meisten Leser kennen. Leider sind diese in München immer noch verboten, was Sergey Lagodinsky zum einem guten Kommentar in der SZ veranlasste:

Diese Geschichte gehört zum Bild unserer Städte. Sie gehört aber nicht in die Ghettos der Gedenkstätten, sondern überall hin, weil Juden, bevor sie in die Ghettos und KZs gedrängt wurden, auch überall lebten. (S. Lagodinsky)

In diesem Zusammenhang sei an das Projekt Stolpersteine App der Initiative Code for Germany erinnert, die sich zur Aufgabe gemacht hat, sämtliche Informationen über die Erinnerten darzustellen. So kann man – aktuell in Berlin und Bochum – online stöbern, um etwas über deren Leben und Leiden zu erfahren und sich vor Augen führen, dass die Bezüge in die Vergangenheit „unsere Straßen, unsere Wohnungen und Arbeitsstätten“ (S. Lagodinsky) sind.

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Street Dudes

streetdudes

Ein kleines, aber feines Projekt, welches die offene Daten der Stadt Ulm nutzt, ist StreetDudes. Entstanden bei dem Hacking-Event CodeWeek2014 hat es zum Ziel, zu zeigen, „wie viele Plätze und Straßen eigentlich schon nach Männern benannt sind, und wie viele nach Frauen“.

Quelle war das Straßenverzeichnis der Stadt Ulm, das momentan händisch männlichen und weiblichen Namensgeber_innen zugeordnet wurde. Die Namen und Hintergrundinformationen über die weiblichen Namensgeberinnen wurden uns über ein Buch als Abschlussbericht des Arbeitskreis Frauengeschichte des ZAWiW an der Uni Ulm zur Verfügung gestellt (Danke! :D). Die Straßenzüge wurden daraufhin mit QGIS aus der Openstreetmap extrahiert (StreetDudes)

 

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