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urbanoSalon#7 – Yasminah Beebeejaun: The Participatory City

Abb. Anna Galda

Abb. Anna Galda

Partizipation ist in der Planungsdiskussion als Begriff vielleicht schon etwas überstrapaziert. Gerade deshalb ist es sinnvoll, den Blick über den Tellerrand zu wagen und neue Einflüsse Raum gewinnen zu lassen. Das Buch The Participatory City versammelt Beispiele aus Chicago, Detroit, London, Mexico City oder Bangalore mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und möchte darüber die ganze Bandbreite des Diskurses darstellen. Welche Fragen dabei aufgeworfen werden und welche Schwerpunkte in Deutschland zu tragen kommen, wird in Berlin und Köln mit der Herausgeberin diskutiert.

In Berlin diskutieren am 16.06. um 19 Uhr im Himmelbeet (Ruheplatzstr. 12 | 13347 Berlin):

In Köln diskutieren am 17.06. um 19 Uhr im Colabor (Vogelsanger Straße 187 | 50825 Köln):

Die Abende wurde in Kooperation mit dem JOVIS Verlag durchführt. Das Gespräch in NRW wird unterstützt von StadtBauKultur NRW im Rahmen der Initiative Stadtgespräche NRW sowie von der SRL – Regionalgruppe NRW.

Zusammenfassung

Die Abende haben gezeigt, dass man dem Thema Partiziation auch noch neue und spannende Aspekte hinzufügen kann. Der internationale Blick des Buches bildete dabei jeweils die Grundlage, um die alleinige Erfahrung aus Deutschland immer wieder verlassen zu können. Yasminah Beebeejaun macht dies am Beispiel Bangalores fest: scheinbar findet dort keine Planung statt, die Menschen vor Ort sagen hingegen, dass jeder ein Planer ist. Dieser Ansatz hilft, die derzeitige Fokussierung auf die planenden Berufs aufzulösen und sich auch davon zu verabschieden, dass Planer/innen zur Lösung alles Probleme beitragen können. Isabel Finkenberger machte deutlich, dass dies in der heutigen Welt nicht mehr zu leisten sei und man im Schulterschluss mit anderen Disziplinen und dem lokalen Wissen neue Wege ausprobieren muss. Dabei können Orte wie das Himmelbeet Experimentierfelder sein, an dem Menschen über das Handeln zusammenkommen. Natürlich werden dadurch auch neue Teilhabehemnisse geschaffen, dies kann in einem reflektierten Handeln aber auch lösbar. Gerade virtuelle Plattformen können hier eine Ergänzung sein.

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