Stadtentwicklung & Stadtpolitik →
Neue Publikation zu Tempelhof
Bericht über Tempelhof in der Abendschau mit dem Studienprojekt
Da wir von urbanophil das Studienprojekt “Grand Opening Tempelhofer Feld” hinsichtlich der Erstellung der Online-Diskussionplattform Tempelhofdebatte unterstützt haben und Nikolai Roskamm Betreuer des Projektes war, möchten wir natürlich auf die gerade erschienene Publikation hinweisen, welche die Projektergebnisse zusammenfasst und eine gute Ergänzung zu den vielfachen Schriften zum Thema Tempelhof darstellt.
Grand Opening Tempelhofer Feld – Endbericht Bachelorprojekt 2008/2009 (PDF 15,0 MB)
So entwickelte das Projekt Ideen einer Fahrrad-Aktion auf dem Tempelhofer Feld, setzte sich mit einer prozessorientierten Bauleitplanung auseinander und diskutierte mittels des Onlineforums und auf Veranstaltungen mit der Öffentlichkeit. Also eine vielschichtige Auseinandersetzung mit einem aktuellen und wichtigen Thema der Berliner Stadtentwicklung.



… es gibt einer erste Ausschreibung für Gastronomie auf dem Tempelhofer Feld: http://www.gruen-berlin.de/projektmanagement/ausschreibungen/ausschreibungen-aktuell/gastronomie-thf/ – bald geht es los! Schön!
Tempelhofer Feld und der Größenwahn
Anmerkung einer zufälligen Anwohnerin am Zaun (Schillerkiez). Wenn ich ein Fernglas in die Hand nehme kann ich klar erkennen, was da direkt vor mir ein Wahnsinniger für ein Bauwerk hinterlassen hat. Der narzistische Größenwahn einer noch nicht so sehr lange vergangenen Zeit mutet fast anmutig an, wenn man Projekte des aktuellen Größenwahns unter die Lupe nimmt . Ist uns nicht allen klar (eher wohl doch nicht), daß wir unsere Einstellung sehr dringend ändern müssen, wenn wir wollen, das folgende Generationen auf unserem Planeten noch ein lebenswertes Leben haben wollen. Brauchen wir einen BBI, hat er Zukunft? Ich glaube nicht. Ich glaube es ist ein Produkt des aktuellen Größenwahns. Warum konnte man es nicht bei den beiden netten kleinen Flughäfen in Berlin belassen .Ehrlich gesagt ich habe mich immer sehr ergößt an einer, aus meiner Perspektive menschenleeren Fläche, mitten in der Stadt und fand den Zaun in dem Zusammenhang nett . Ich bin auch kein Gegner von Technik, solange sie dem Menschen dient und nicht den menschlichen Lebensraum vernichtet. Wissen wir denn nicht alle, daß es unbedingt notwendig ist umzudenken. Ich glaube nicht, daß die Menschheit so eine Zukunft hat . Das Geld für den BBI hätte man sich sparen können, damit hätte ich ein bedingungsloses Grundeinkommen geschaffen für ein Angst freies Leben am Boden—zu was muß dieses „Massenabheben“ sein. Warum bleiben wir nicht mit beiden Beinen auf dem Boden und heben nur dann ab wenn es unsere Situation erlaubt. Ich sehne mich so sehr nach der Zeit, als ich so gerne am Zaun spazieren gegangen bin und die Zaungäste rar waren und ich keine so große Angst vor den nächsten Mieterhöhung hatte.