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Adventskalender Tag 21: Jugendstilkleinod in Darmstadt

Jugendstilfassade in Darmstadt

Nicht nur der schön sanierte Bahnhof, das mondäne Stadtbad sowie die Mathildenhöhe, ein Gesamtensemble aus Hochzeitsturm, Ausstellungsgebäude, Museum Künstlerkolonie, Künstlerhäusern und Platanenhain, charakterisieren Darmstadt als ein sehenswertes Zentrum des Jugendstils in Deutschland. Nein, auch die Moosbergstraße 60, ein Bürgerhaus im südlichen Darmstädter Stadtteil Besungen, ist eine Reise wert! Die Fassadengestaltung mit den zwei weißen Pfauen im Mittelpunkt steht beispielhaft für eine Bauhandwerkskunst, die man heute vergeblich sucht. In der ehemaligen Konditorei Spahn im Erdgeschoss befindet sich mittlerweile ein Architekturbüro, dessen Mitarbeiter gern detailliert über das Gebäude informieren.

Von 1899 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wirkten in Darmstadt namhafte Künstler – unter ihnen Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens – und setzten wesentliche Impulse zur Entwicklung der Moderne auf der Mathildenhöhe. In vier Ausstellungen (1901, 1904, 1908 und 1914) zeigten die Künstler ihre Vorstellungen vom modernen Leben. Weitere Infos über die Darmstädter Künstlerkolonie 1899-1944 und aktuelle Ausstellungen finden sich auf den verlinkten Seiten.

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Der Autor Frank Buchholz hat Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin studiert und arbeitet seit Herbst 2011 Mitarbeiter bei team ewen, einem Büro für Konflikt und Prozessmanagement in Darmstadt. Von 2008-2011 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Raum- und Infrastrukturplanung der Technischen Universität Darmstadt, in der Forschung Projektkoordination des BMBF-Projektes KLARA-Net – Netzwerk zur KlimaAdaption in der Region Starkenburg tätig.

Bildquellen

  • Jugendstilfassade in Darmstadt: Frank Buchholz

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